Essenz der Seele: Selbstermächtigung & Selbstliebe und die Angst als Tor des Erwachens

24. August 2019 von Michael Friedrich Vogt
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Der bekannte Musiker und Künstler Lex van Someren im Gespräch (Januar 2017) mit Michael Friedrich Vogt.

Lex van Someren begleitet seit vielen Jahren in seinen Seminaren Menschen auf ihrem inneren Weg. Mit großer Klarheit und Achtsamkeit führt er die Menschen in die wahrhaftige Präsenz.  So lädt er ein, hinter das Gewohnte zu schauen. Er ermutigt jeden, sein innewohnendes Potential – die Essenz der Seele – zu realisieren und sich von seinen begrenzten Vorstellungen von „Ich“ zu verabschieden, um die Freiheit und zeitlose Kraft der Schöpfung zu kosten. In den Gesprächsrunden, Meditationen und der aktiven Seminararbeit mit Tanz und Klang entsteht ein lebendiger Raum der Stille, von wo aus er mit jedem Einzelnen die wesentlichen persönlichen Lebensthemen anspricht und erforscht, damit sich für jeden ein individueller Lösungs- und Wandlungsweg herauskristallisiert.

Lex über seine Seminararbeit:

„Ich spreche in meinen aktuellen Seminaren gleich zu Beginn das absolut Wesentliche im Leben an, und zwar den Unterschied zwischen einem Leben in Angst und einem Leben in Liebe. Ich lade die Menschen dazu ein, sich selber in ihrer Tiefe zu begegnen und keine Angst davor zu haben, ihren tiefsten Ängsten und Schattenseiten zu begegnen. Licht- und Schattenseiten sind in meinen Seminaren ein zentrales Thema – die Auseinandersetzung damit kann sehr viel Lebenskraft in uns freisetzen. Musik und Tanz dienen dazu, sich zu erden, über Klang und Bewegung im Körper mit sich selbst in Berührung zu kommen. Dabei können traumatische Erinnerungen, die viele Menschen haben, die aber in früher Kindheit verschüttet worden sind und zu einem Gefühl der Trennung geführt haben, energetisch aufgearbeitet und aufgelöst werden. So entsteht im Verlauf eines Seminars eine tiefe Transformation und Heilung, zugleich unterstützt durch die Leichtigkeit der Musik und des Tanzens.“

In meiner langjährigen Arbeit in Seminaren ist mir aufgefallen, wie sehr bei vielen Menschen die Erdung im Körper fehlt. Erst wenn wir uns Erden – das heißt, uns bewußt im Körper (über die Schwerkraft) mit der Kraft von Mutter Erde verbinden – können wir es erlangen, über die vollständige Lebenskraft zu verfügen, die in uns und durch uns fließt. Erst dann kann unsere Seele ganz im Körper ankommen und wirken. Unser Körper als Tempel für unsere Seele. Erst dann steht dieses große Lebensfeuer der Kundalini, die Lebenskraft uns frei zur Verfügung.

Erden im Körper kann man nicht „mental“ tun oder machen. Es geht nur wirklich durch das körperliche Erleben und durch im Körper präsent zu sein, mit Unterstützung von bewußter mentaler Fokussierung. Auf dieser Entdeckungsreise, uns mehr und mehr im Körper zu erden, stoßen wir meistens auf emotionale und körperliche Blockaden, die oft sehr lange Zeit (seit unserer Kindheit oder Jugend) in unserem Becken-Bauch-Bereich im Unterbewußtsein begraben worden sind. Unseren inneren Becken-Bauch-Bereich nenne ich „unsere Schatzkammer“. Es ist der Bereich in unserem Körper, wo Himmel und Erde zusammen fließen – daraus entflammt unser wahres Lebensfeuer im Körper: die kreativ-schöpferische Kraft, unsere sexuelle Kraft, unsere Ausdruckskraft; zusammengefaßt in einem Begriff: die pure (göttliche) Lebenskraft.

Und diese Kraft ist bei den meisten Menschen mehr oder weniger zugeschüttet, aufgrund von schmerzhaften und traumatischen Erfahrungen in der Vergangenheit oder durch unbewußt übernommene Schicksalsfragmente von unseren Eltern, Vorahnen und/oder anderen Familienmitgliedern. Das heißt: ein (großer) Teil der potentiellen Lebenskraft steht uns nicht zur Verfügung – wir haben uns davon teils abgeschnitten (meistens unbewußt).

Wenn wir uns jetzt im Körper durch Bewegung, Tanz, Klang und Gesang aufmachen, uns ausdrücken und Erden, dann kann es sein, daß lang begrabene unverarbeitete Gefühle in unser Bewußtsein aufsteigen und wir an Schichten in unserer Tiefe gelangen, die lange Zeit verschüttet waren. Wenn wir diesem Prozeß ganz bewußt Raum geben und bereit sind, mit unserem Bewußtsein in die Tiefe im Bauch-Becken-Bereich abzusteigen, was auch heißt: wenn wir bereit sind, uns unseren tiefsten Ängsten zu stellen, haben wir die Möglichkeit, uns dauerhaft von emotionalen und körperlichen Blockaden zu befreien. Diese Befreiung von diesem alten Ballast ist es, die uns erlaubt, unser wahres Wesen zu erkennen und unser Seelenpotential vollständig im Körper freizusetzen und im Hier-und-Jetzt in inniger Verbundenheit mit Himmel und Erde zu leben. Mit anderen Worten: Erst wenn wir uns in unserer Präsenz im Körper, als bewußtes Bindeglied zwischen Himmel und Erde er-leben können, sind wir in der Lage, unser spirituelles Wesen (Seele) zu erden. Und somit können wir uns verwirklichen auf der Erde und mit der Erde.“

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