Eine Sekunde, die unser Leben verändern wird

21. Juli 2018 von Sabine Weise-Vogt
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21. Juli 2018 (Interview fand im März 2018 statt) Durch einen äusseren Reiz (Triggers) entscheidet sich ein Mensch normalerweise innerhalb einer Sekunde zu reagieren. Das nennt man assoziative Reaktion und führt zu immer gleichen Reaktionen auf Grund der Verhaltens- und Persönlichkeitsmuster dieser Person. Das führt im Folgenden zu berechenbaren Verhalten, welche Beziehungen und Kommunikationen erschweren können und vor allem unfrei und unzufrieden machen. Die Verantwortung wird an den Auslöser des Reizes (z.B. den Partner) übertragen.

Wenn wir jedoch uns verändern wollen, freier werden und unser Leben selbst bestimmen wollen, so sollten wir beobachten, was in dieser einen Sekunde geschieht, bevor Gedanken und Emotionen hinzukommen. Schaffen wir das, steht uns ein freies, selbstbestimmtes Leben bevor. Wir übernehmen damit die Verantwortung für unser Leben.

Dazu werden im Interview wichtige Punkte angesprochen, wie kognitive Dissonanz und das kontextbezogene Denken, das Framing. Das bedeutet, dass unser Denken immer nur in einem bestimmten Rahmen (Frame) eines Kontextes funktioniert. So wird verständliche Kommunikation erst möglich. Wir nehmen allerdings auch in diesem Rahmen wahr. Diese Wahrnehmung (ich nehme mir meine Wahrheit) ist selektiv auf einen Kontext bezogen. Was zum Beispiel die Werbung schon seit Jahrzehnten benutzt, um unser konsumieren zu «fördern». Wenn wir durch gezieltes Training unser Framing vergrössern, wird unser Handlungs- und Denkspielraum grösser. Wir übernehmen Verantwortung für unsere Handlungen, die jetzt bewusst ablaufen können. Wir hören auf zu reagieren und beginnen zu agieren.

Wir können uns mit dieser angesprochenen Methode vollkommen verändern. Wenn ein Mensch unzufrieden mit seiner Lebenssituation, mit seiner Beziehung zum Partner oder der Arbeit ist und er anfangen sollte sich zu beobachten, was in dieser einen Sekunde bei ihm passiert. So ist er mit einer gewissen Übung in der Lage, sein Verhalten zu verändern. Damit beeinflusst er auch sein Umfeld. Aus einer unbewussten reaktiven Handlung wird ein bewusstes, situativ, adäquates Agieren.

Das, was in der esoterischen und spirituellen Szene seit Jahren immer wieder angesprochen wird, die Selbstermächtigung, wird nun mit diesem Wissen und dieser Methode endlich einfach und möglich. Es ist ein bodenständiges Arbeiten an sich selbst, was zu Bewusstheit, Klarheit und eigenverantwortliches Agieren führt.

GestaltVision
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