Die Entdeckung der ALZHEIMER THERAPIE und das Geheimnis der „Ewigen Nadel“

14. März 2018 von Gastautor: Dr. med. Ulrich Werth
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„Es gibt mehr Ding‘ im Himmel und auf Erden,

als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio.

(Hamlet, 1. Akt, 5. Szene, Hamlet, William Shakespeare)

 

8 Minuten lang sehen Sie hier etwas bisher in der Welt Einmaliges:

www.youtube.com/watch?v=bszP954Hpdk

Ein Alzheimer-Patient berichtet 24 Stunden nach einer Behandlungssitzung mit den „Ewigen Nadeln“, wie es war, als er am Vortag noch unter Alzheimer litt, wie er sich quälte, um sich zu erinnern, um sich zurechtzufinden, um Worte herauszubringen, sich zu artikulieren. Dem Test nach hatte er vor der Behandlung eine mittlere bis schwere Demenz.

Morgens, am Tag vor dem Interview, wurde er behandelt. Abends, so sagt seine Ehefrau im Interview, ist er wieder „in die Welt eingeklickt“. Er war wieder „präsent“. Er interessierte sich für alles, was im Moment passierte. Vorher war „alles wie im Nebel“.

Am nächsten Tag berichtete er, dass es einen „Quantensprung“ gegeben habe. Am Morgen nach der Behandlung hatte er das Gefühl, dass ein neues Leben anfängt. Er war sofort wieder alltagstauglich. An die davor anstehende Frage der Pflegebedürftigkeit war nicht mehr zu denken.

Und er begann sich nach und nach an seine „vorher verschütteten Lebensabschnitte“ zu erinnern.

Dem erneuten Test nach hatte er 24 Stunden nach der Behandlung mit den in der Ohrmuschel verbleibenden Mikroimplantaten, die volkstümlich als „Ewige Nadeln“  bezeichnet werden, keine Demenz mehr.

 

Dr. med. Ulrich Werth

Valencia, den 8. März 2018

Mein Weg zur erfolgreichen Alzheimer-Behandlung

 

Auf der Welt gibt es 10.000 Alzheimer-Forscher. Welche Wege sie gegangen sind und weshalb es nicht zu dem Ziel „Heilung“ führte, aber dennoch auch Licht in die Finsternis der Erkenntnis brachte, lesen Sie weiter unten.

 

Mein Weg

Als Jugendlicher war ich nicht nur der „Sokrates“ der Schule, sondern auch nach vielen Jahren zähen Trainings Judo-Jugend-Star. Ich war glücklich. Jede Verabschiedung endete mit den Worten: „Viel Spaß.“ Was will man mehr im Leben. Mehr gibt es nicht. Ich hatte Spaß am Kämpfen auf der Matte. Ich wollte Weltmeister werde. Das stand für mich fest. Bis der Sportarzt beim Gesundheitstest ein „funktionelles Herzgeräusch“ feststellte. So wurde ich für die „DDR-Profi-Laufbahn“ fallen gelassen, wie eine heiße Kartoffel. Mein Traum brach zusammen. Ich schaute von einem Balkon von einem Hochhaus und erwog zu springen. Dann kam mir die Idee: Medizin interessiert mich doch so. Also werde ich „Weltmeister in der Medizin“. Ich fing an, alles aufzunehmen, was mich auf dem Weg weiterführte. Der Studienplatz kam wie selbstverständlich. Alles war ein herrliches Abenteuer.

Was mit meinem Herzen gewesen war, wusste ich bald. Das „Sportlerherz“ interessierte mich. Lernen, etwas Neues erfahren und entdecken ist einfach das größte Glück. Mein Medizinstudium wurde die schönste Zeit meines Lebens bis dahin. Rostock, Tor zur Welt durch den Hafen, das Meer und die Uni – alles war wunderbar. Im 5. Studienjahr absolvierte ich alle Staatsexamensprüfungen, die noch blieben, in einem Zuge. Endergebnis: „Sehr gut.“ Nun war ich Arzt.

Zuerst wollte ich bei einem berühmten Physiologen über Biokybernetik promovieren. Dann fuhr ich zu Hansjürgen Matthies, dem bis heute legendären Begründer der Neurobiologie. Er sagte mit Recht: „Kybernetik ist alles.“ Auch das Gedächtnis. Denn Hansjürgen Matthies war Weltspitze. Alle Größen der Gedächtnisforschung trafen sich hier in Magdeburg bei diesem legendären Hirnforscher. Meine Doktor-Arbeit musste entsprechend den Vorstellungen von Prof. Matthies Weltspitze sein. Anders ging es bei ihm nicht. Als ich erfolgreich bei ihm zum „Dr. med.“ geworden war, ergriff ich die Flucht und ging als Assistenzarzt in die nur 100 m entfernte Akademie-Nervenklinik. Ich konnte die vielen zusammenwirkenden Faktoren und die immer größer werdende Fülle der Informationen über Vorgänge im Gehirn nicht mehr ertragen. In der Klinik verstand mich nun keiner, was ich da vom Gehirn erzählte. Mit dieser riesigen Kluft zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und klinischer Praxis musste ich mich zunächst abfinden. Wie ich später erleben musste, waren es Jahrzehnte. Und die Aufgabe, diese Kluft zu überwinden, sehe ich immer noch als meine Mission. Die den Patienten verordneten Arzneimittel sind meist nicht gerade der Gesundheit zuträglich.

Später in der ambulanten Nervenarzt-Praxis tätig, hörte ich von der Akupunktur. Das faszinierte mich, denn man erzählte von sensationellen Erfolgen. Dieser Sache ging ich auf den Grund. Mein Weg führte mich nach Peking zur Akupunktur-Schule der WHO. Ich merkte, wie der Erfolg eindeutig vom Treffen der richtigen Punkte abhing. Akupunktur ist nicht gleich Akupunktur. Das Treffen der richtigen Punkte sorgte zum Beispiel augenblicklich für Nachlassen des Schmerzes oder anderer Beschwerden. Das war für mich eine Herausforderung als ehemaligen Leistungssportler.

Jetzt war mein Ehrgeiz gefragt, den ich früher mit dem Ziel, Weltmeister zu werden, verbunden hatte. Von Tag zu Tag steigerte ich meine Treffsicherheit – immer den Erfolg der Beschwerdefreiheit im Auge behaltend. In Magdeburg wurde ich der legendäre Nadelstecher, denn ich hatte nicht die „geistigen Blockaden“ der anderen, die sich förmlich entschuldigten, wenn sie akupunktierten. Halbherzigkeit lohnt sich nicht. Alles strömte zu mir, an einem Tag waren es über 100 Patienten. So entstand bei mir der Traum von der „Ewigen Nadel“. Ich wollte die Patienten nur einmal und dann nur noch glücklich sehen.

 

Die „Ewige Nadel“ verändert mein Leben und die Welt

Die Behandlung mit den Akupunkturnadeln wurde immer mehr mein Lebensinhalt. Es war wohl so, nachdem der Wunsch, Weltmeister im Judo zu werden, durch dieses vorübergehende, kaum hörbare Herzgeräusch geplatzt war, wollte ich es mit dem Treffen der richtigen Akupunktur-Punkte zur „Weltmeisterschaft“ bringen. In der Sauna flüsterten die Leute, der „Nadelstecher“ kommt. Manchmal war auch vom „verrückten Nadelstecher“ die Rede. Naja, warum sollte man auch „normal“ sein,  das ist doch langweilig.

Der Wunsch, alle nur noch einmal zu sehen und danach nur noch glücklich, wuchs in mir. Ich träumte schon von der Ewigen Nadel. Wie sie aussehen sollte, wusste ich allerdings noch nicht.

Aber eines Tages kam mir ein „Unfall“ zu Hilfe: Eine semi-permanente Nadel mit Kopf, der am Implantieren hindern sollte, ging zuerst unbemerkt unter die Haut. Das passierte bei Frau Klaus mit einer schlimmen Trigeminusneuralgie.

Abbildung 1: Stark vergrößerte ASP-Nadel, sogenannte „semi-permanente“ Nadel. Sie ist nur 2 mm lang und 1,2 mm dick. Der „Kopf“ sollte außen bleiben, damit die Nadel nicht unter die Haut rutschen kann. So dachte man bis dahin: Fremdkörper dürfen nicht implantiert werden.

 

Wegen der extrem starken Schmerzen drückte ich die „Nadel“ (Abbildung 1) tiefer hinein. Ich merkte zunächst nichts. Erst nach drei Wochen kam sie wieder und sagte: „Ich bin geheilt.“ Einen großen Blumenstrauß hatte sie mir mitgebracht. Ich betastete das Ohr und fühlte die eingewachsene Nadel. Der Dopf war also mit unter die Haut gewachsen.  Wie alle denkend „Der Fremd-körper muss raus“, entfernte ich die Nadel.

Oh weh, nun waren die furchtbaren Schmerzen bei Frau Klaus wieder da. Sie sagte: „Machen Sie die Nadel wieder unter die Haut, sonst will ich lieber sterben. Dann stürze ich mich in die Elbe.“ Mit dem Kopf am Ende gelang mir die nochmalige Implantation nicht. So behandelte ich mit normaler Akupunktur. 30 Sitzungen brachten eine gewisse Besserung. Jedoch sagte sie: „Aber mit der unter die Haut gerutschten Nadel war es viel besser.“ Das ließ mich sehr nachdenklich werden.

Als vom Bundesversicherungsamt die Akupunktur-Bezahlung durch die Kassen 1998 verboten wurde, war die Praxis fast leer. Ich hatte Zeit. Nun ging mir die Geschichte von Frau Klaus noch einmal durch den Kopf. Als Herr König, der Vater meines Bankbetreuers, die Praxis mit Gehstöcken betrat, über wahnsinnige Knieschmerzen klagte und mich bat, die Nadeln einzupflanzen, hatte ich die Idee. Ich pflanzte sie an den Kniepunkten trotz Kopf mit dem Druck eines Zahnstopfers ein. Nach 3 Wochen kam er ohne „Krücken“ und tanzte vor Freude

 

Die technische Idee für die „Ewige Nadel“

Mit meiner damaligen Lebensgefährtin und Wegbegleiterin Susanne Müller erzählte ich viel über die Erlebnisse mit den Patienten. Dann wollten wir Abstand gewinnen und in der Nähe von Freiburg Urlaub machen. Auf dem Wege besuchten wir einen ehemaligen Klassenkameraden von mir. Er hatte arge Knieprobleme, beginnende Arthrose. Ich sagte: „Ich muss weiter. Deshalb kann ich Dich nur einmal behandeln. Wenn Du das unbedingt willst, drücke ich diese Nadel unter Deine Ohr-Haut.“ Er bestand darauf. Ich sagte noch: “Der Kopf an der Nadel ist noch das Problem.“ Susanne sagte mit mir wie im Chor: „Dann müssten eben Nadeln ohne Kopf hergestellt werden.“ Mein Freund sagte: „Das müsst ihr als Patent anmelden.“ So geschah es.

Nach langem Hin und Her ging die Produktion der nun zur Implantation geeigneten Mikroimplantate ohne Kopf, von meinen Patienten und ihrem Umfeld „Die Ewige Nadel“ getauft, los (siehe Abbildung 2).

Abbildung 2: 100-fache Vergrößerung der von der Firma Sedatelec aus Frankreich akkurat gefertigten Titan-Nadeln ohne Kopf, der an der Implantation hindern würde. Die Größe: 0,6 mmX 1,2 mm.

 

 

 

Alle Risiken, wie „Wandern“ usw. wurden ausgeschlossen. Infektionen wird in mehrfacher Hinsicht vorgebeugt: Die Mikroimplantate sind gamma-sterilisiert. Die Einpflanzung geschieht unter aseptischen Bedingungen und unter Lokalanästhesie. Es wird anschließend ein Pflasterspray aufgetragen, so dass bei Berührung keine Infektion entsteht. Patienten wird verboten, mit den Fingernägeln zu am Ohr zu kratzen und es wird prophylaktisch das Antibiotikum „Clindamycin“ als Kapseln gegeben.

 

17 Jahre Parkinson-Behandlungen – Höhen und Tiefen

Danach kam der erste Parkinson-Patient, Heinz Stechan, er versuchte mich zu überzeugen, dass es bei Parkinson auch helfen müsse. Schließlich hatte ich vor einer Weile einen Parkinson-Patienten mit den semi-permanenten Nadeln täglich über ein Jahr behandelt. Er war immer wieder gekommen, weil es immer eine Weile positiv wirkte. Also versuchte ich es auf seinen Wunsch hin. Zunächst gab es keinen Unterschied. Ich sollte die Nadeln nach ein paar Tagen sogar wieder entfernen. Er wollte nur vorher noch in den Urlaub fahren.

Als er wiederkam, war er überglücklich. Er hatte die Medikamente um die Hälfte reduzieren müssen und hatte immer noch schlenkernde Arme, wie es ein Parkinson-Patient nicht haben kann. Es war so eindrucksvoll, dass ich es heute noch wie einen Film vor mir ablaufen sehe.

Dann riefen die Veranstalter des Akupunktur-Weltkongresses aus Berlin an und fragten, ob ich bereit wäre, einen Vortrag über meine Entdeckung zu halten. Das tat ich mit einer bis zum 17. Juni 2001 fertigen Pilot-Studie auf der Basis eines bunten Mix von Akupunktur-Patienten. Allen half es besser als die normale Akupunktur. Herr Stechan war mitgekommen und hielt einen Vortrag über seine Erfahrungen. Das war notwendig, weil ich der Tatsache ins Auge sehen musste, dass man mir nicht glaubte. Das muss ich heute nach 17 Jahren zuweilen immer noch.

Im Jahre 2001 verfasste ich die erste Schrift darüber. Sie hat nun schon historischen Wert. Sie hieß „Die ewige Nadel“ (siehe Abbildung 3).

Abbildung 3: Die „Ewige Nadel“ mit historischem Wert. Man sieht auf der Abbildung in der Mitte den Implantator, in dem vorne ein winziges Nädelchen (0,6 mm x 1,2 mm) enthalten ist. Dieses wird durch einen kleinen in dem Plastikröhrchen enthaltenen Stift, der mit dem Griff verbunden ist, dicht unter die Ohr-Haut gebracht. Dort wächst dieses winzige Nädelchen ein und wird von Bindegewebe so eingehüllt, dass es dort fest verbleibt. Gespürt wird es nicht, weil sich unter der Haut in dem Bindegewebsspalt keine Schmerzrezeptoren befinden. Die Behandlung ist unter den von mir geschaffenen Bedingungen risiko- und nebenwirkungsfrei.

Die Gegner behaupten: So eine kleine Ursache kann nicht bei solch schweren Krankheiten helfen.

 

 

Aber ich sehe es und meine:

Das ist ein zu technisches, mechanistisches Denken. Schwere Krankheiten bedürfen nicht automatisch schwerer (invasiver) Eingriffe zur Therapie! Das mag vielleicht beim Reparieren eines Autos zutreffen, aber nicht bei einem Menschen.

Die Therapie kann bei Alzheimer unglaubliche Wunder vollbringen – Was ist da passiert?

Ich hatte mir fest vorgenommen, nichts mehr zu erfinden oder zu entdecken. Schließlich hatte ich mir damit genug Ärger eingehandelt:

 

Zuerst hat die Ärztekammer die „Ewige Nadel“ mit einer Giftpilz-Mahlzeit verglichen, wie mir ein Freund nach einem Anruf dort bestätigte. 

Dann: Die Therapie führte zur Medikamenten-Reduktion bei Parkinson, einem lukrativen und eingespielten Geschäft der Pharma-Industrie. Ärger ohne Ende.

Dann habe ich die Idee für die chemischen Verbindungen einer Alzheimer-Pille gehabt. Die Forschung kämpft gerade noch mit dem Bürokratismus. Ich dachte in puncto Entdeckungen und Erfindungen: Das reicht wohl für mein Leben. Aber: „Es kommt, wie es kommen soll…“

 

Graziella Forera in Kolumbien

Aus Lateinamerika bekam ich laufend Einladungen zu Vorträgen, Seminaren und Patienten. Im Jahre 2014 saß in Bogota eine Alzheimer-Patientin namens Graziella Forera vor mir. Sie wusste nur noch Ihren Vornamen und wer ihre Tochter war. Ihre Tochter hatte sie gebracht und ging völlig unbefangen an die Chance der Hilfe heran: „Wenn Sie Parkinson verbessern können, muss das auch bei Alzheimer möglich sein“, behauptete sie. Ich sagte: „Na gut.“ Dann überlegte ich, welche korrespondierenden Punkte auf dem Ohr zu den betroffenen Hirnregionen gehörten und demzufolge mit ihrer Stimulierung die Hirnregeneration anregen könnten. Mir fiel gleich der Hippocampus ein, über den jetzt die ganze Alzheimer-Forschung berichtet. Bald hatte ich meine Vorstellungen auf ein Ohr, was auf einem Blatt Papier abgebildet war, eingezeichnet. Dann schritten wir zur Tat.

In der Zwischenzeit war ich wieder in Europa. Nach 8 Monaten hatten mich die Kolumbianer wieder eingeladen. Die Tochter und Graziella waren überglücklich. Ich sagte: „Das muss ich erst testen.“ Neugier, aber auch Skepsis bis zum Beweis zeichnen Wissenschaftler aus.

Der Test

Ich sagte zunächst der Tochter, dass es keinen Blick oder sonstigen Kontakt zwischen ihr und der Mutter geben darf, damit sie nicht vorsagen kann. So geschah es:

Graziella wusste wieder alles. Sie erzählte, wie sie eine Stunde geflogen sei, dass sie in einem Hotel geschlafen habe, dass sie gut gefrühstückt hätte, dass sie jetzt 76 Jahre alt sei, weil sie erst kürzlich Geburtstag gehabt hatte. Alles war wie ein Wunder!

Die Familie drückte mich vor Freude und konnte sich vor Glück kaum einkriegen. Mich stimmte es eher nachdenklich: Soll das wirklich war sein? Dieses Damokles-Schwert der Menschheit soll so mit den Nadeln besiegbar sein? Alles drehte sich bei mir im Kopf.

Bald war ich davon überzeugt, dass hierin die Zukunft meiner Methode liegt.

Das Thema beschlagnahmte von nun an all meine Aufmerksamkeit. Alles wollte ich darüber wissen. Las unter anderem die Bücher von Michael Nehls.

 

Der Alzheimer-Sofort-Effekt stellt sich ein

Bei Graziella Forera waren im MRT (Kernspintomogramm) eine deutliche Arteriosklerose, also eine mangelnde Blutversorgung des Gehirns, sowie eine leichte Atrophie, also Schrumpfung des mittleren Schläfenlappens zu sehen. In Mediziner-Sprache heißt dies: Es lag eigentlich eine Misch-Demenz vor. Wie ich später beobachten konnte, war es ein Erfolg, der am längsten auf sich hatte warten lassen.

Ich hätte es mir nicht träumen lassen, aber dann kam es so krass, wie es keiner erwartet hatte:

Im Januar 2017 betrat Herr Heinz Engelking (84) mit Tochter Regina Urbisch die Praxis in Valencia. Er erinnere die Namen seiner Freunde nicht mehr, vergesse ständig wichtige Dinge, könne sich schlecht orientieren, schlecht artikulieren, schlecht wahrnehmen, besonders schlecht sehen und sei auch körperlich nicht mehr kräftig. Er wolle die Gedächtnisnadeln, sagte stellvertretend für ihn seine Tochter. Sie wünschte es ihm so sehr.

Nach der Erstellung des „Nadel-Planes“ schritten wir zur Tat. Ich weiß nicht mehr wer von uns beiden mehr aufgeregt war. Für mich war es auch so eine Art „Sein oder Nicht-Sein“. Ich hatte mich ja mit Studien-Plan, Sponsorin usw. schon ganz schön für den Erfolg meiner Alzheimer-Therapie aus dem Fenster gelehnt. Für mich ist „nicht mehr glaubhaft zu sein“ das Schlimmste, was mir passieren könnte.

Wieder waren die Schutzengel auf meiner Seite. Nein, dieses Mal waren es schon Schutzgötter:

Herr Engelking kam mit den Nadeln aus dem Behandlungsraum, lief dort stolz schreitend hin und her. Dann begann er vor den dort wartenden Patienten einen Vortrag zu halten. Dabei traten zu seinem eigenen und dem Erstaunen seiner Tochter schwer auszusprechende und seltene Worte, teils Fremdworte auf. Ganz erstaunt sagte er: „Das ist nicht zu glauben. Ich kann besser laufen, besser sprechen.“ Dann sah er aus dem Fenster den schönen Park und bestaunte mit Mimik und Gestik die Schönheit der Natur. Alles das, sagte er, hätte er vorher nicht mehr oder nur wie im Nebel wahrgenommen. Nun war für seine Tochter klar: Er braucht nicht in das Pflegeheim. Mit dem Wiedererwachen seines Interesses für diese wunderschöne Welt, besonders hier in Valencia, war seine Alltagstauglichkeit an die Stelle der Pflegebedürftigkeit getreten.

 

Für mich war das so beeindruckend, dass ich mich vor Freude kaum beruhigen konnte. Heinz Engelking aus Norderstedt bei Hamburg gab seine Telefonnummer und sagte: „Jeder kann mich anrufen. Ich werde ihm sagen: Ich hatte Alzheimer!“  In einer Querdenken-TV-Sendung schilderte er seine Erlebnisse. Sein Leben läuft wieder in gewohnten Bahnen. Er geht seinem Bastel-Hobby nach und bastelt Flugzeuge. Er war früher ein verantwortlicher Techniker der Lufthansa. Seinen Freundeskreis trifft er regelmäßig und kennt alle Namen wieder. In den Wochen nach der Behandlung sagte er, seien die „verschütteten Lebensabschnitte“ langsam wieder an die Oberfläche gekommen.

Nach und nach erinnerte er sein ganzes Leben wieder. Praktisch war das Kurzzeitgedächtnis, das Wichtigste für seine selbstständige Lebensweise, sofort besser – und etwas mehr als dies. Damit war ja das, was die Alltagstauglichkeit betrifft, wieder okay. Die Demenz-Tests beschränken sich meist auch nur darauf. Interessant war auch für eine bessere Lebensqualität die Erinnerung an frühere Lebensabschnitte. Das macht ja einen großen Teil des Lebens, unseres Weges, aus.

Alzheimer hat ursächlich nichts mit dem Alter zu tun. Nervenzellen wachsen in jedem Alter. Sonst könnte sich ja keiner die gesamten Ereignisse des Tages merken.

Ist dieses sensationelle Ergebnis reproduzierbar?

Meine Neugier und Beobachtungsgabe wuchsen. Bei jedem Alzheimer-Patienten war ich aufgeregt, ob es wieder so ein Erfolg würde oder nicht.

Eine 48-jährige Patientin, Susanne D., kam mit ihrer Freundin, mit der sie zusammen in einer Wohnung wohnte. Sie hatte auf einer Frühchen-Station viele Jahre in Schichtarbeit verbracht. Ihr Herz schlug für die betreuten Säuglinge. Aber sehr oft kamen sie nicht durch. Das war für sie, eine liebevolle Frau, ein unendliches seelisches Trauma. In ihrer Familie hatte es Fälle von Alzheimer gegeben. Offensichtlich war es eine Familie mit Alzheimer-Gen.

Bei dieser frühen Form ist eine größere Anfälligkeit, bei chronischem Stress zu erkranken, zu erwarten. Susanne berichtete zwar auch, dass sie sofort alles besser wahrnahm, und machte einen ausgesprochen frohen Eindruck nach der Behandlung. Die Freundin berichtete 8 Wochen danach: „Es ginge besser, auf keinen Fall schlechter, aber im Haushalt war sie doch noch nicht so pfiffig, wie früher.“ Aus einem Fall kann man zwar noch nichts verallgemeinern, aber ich bin vorsichtiger mit meinen Erwartungen bei einer erblichen Alzheimer-Erkrankung. Etwas besser ist zwar schon ein Riesenerfolg. Ich sollte wohl etwas gelassener herangehen. Susanne hat mir in den folgenden Wochen laufend WhatsApps geschickt. Das hatte sie vorher nicht gekonnt. Dem Test nach war es eine mittlere Demenz. Ich brauche mehr Informationen über den weiteren Verlauf. Möglicherweise dauert es so lange wie bei Graziella Forera. Es sind erst 7 Monate seit der Behandlung vergangen.

Alle anderen in diesem Jahr behandelten Patienten berichteten sehr ähnlich von ihren Genesungsprozessen wie Herr Engelking.

Frau H. machte beim Test einen äußerst nervösen Eindruck. So schlecht fiel er dann auch aus: Mittlere Demenz. Am Tag nach der Behandlung war sie auffallend ruhig und bot nur noch leichte Demenz. Aus den Schilderungen ihres Ehemannes geht Begeisterung hervor. Sie sei ruhiger und alte Erinnerungen kommen langsam zurück. Die Behandlung erfolgte vor 3 Monaten. Die Wahrnehmung war wieder viel besser als vorher.

 

Ein Patient aus Minsk, Herr M. (66) kam mit seiner Tochter. Sie lebte in Deutschland und konnte gut übersetzen, so dass wir den Test mit Dolmetschen durchführen konnten. Vor der Behandlung: Schwere Demenz. MMSE 6 Punkte, Uhrzeichnen war völlig unmöglich. Gegenstände konnten nicht mit Namen benannt werden. Nach der Behandlung betrachtete er ein Gemälde ganz interessiert, erfreute sich an den Farben und erkannte die aufgehende Sonne, die Bäume, die Berge auf dem Bild. Die Tochter war überglücklich: „Er interessiert sich wieder für etwas!“ Sieben Tage später war der Test auf 9 etwas gestiegen.

Seine Ehefrau berichtete über eine bessere Alltagstauglichkeit. Er erinnere sich an Erlebnisse vom Tag davor und mitunter auch an frühere Erlebnisse. Das war für das Ehepaar wichtig, denn die gemeinsame Lebensgeschichte verbindet und ist bei langjährigen Beziehungen das Schöne.

Ein weiterer 65-jähriger Patient, von der Tochter begleitet, redete zwar viel, aber nicht, was wirklich dort hingehörte. Psychiater sagen dazu: nicht situationsadäquat. Es war auch völlig unzusammenhängend. Der Test fiel mit einem Wert einer mittleren Demenz aus. Er versuchte die Demenz zu überspielen, was aber nicht gelang. Am nächsten Tag schnitt er mit 28 Punkten gerade als nicht mehr dement ab. Der Test von vorher und nachher wurde als Video aufgenommen. Es ist sehr lang und wir wollen es deshalb nur für wissenschaftliche Zwecke verwenden, obwohl es eindrucksvoll den Unterschied von vorher und nachher beweist. Wieder geschah es, dass die Tochter wesentlich ausführlicher über seine Zunahme kognitiver Funktionen berichten konnte. Er sei aufgeschlossen, interessiert und „in die Welt eingeklickt“, wie es auch Frau Kaess erklärte hatte. Das haben auch alle anderen Partner der Patienten so berichtet. Der Betroffene ist wieder „präsent“.

Auch bei Elisabeth H. (76) kam es ebenfalls zu einer signifikanten Verbesserung des Demenztestes. Nach 3 Monaten berichtet der Ehemann darüber, dass sie wieder präsent ist. Das zeigt sich darin, dass sie gut und fleißig kocht, den Haushalt in Ordnung hält und auch im Garten alles in Schuss hält. Er ist sehr zufrieden und recht glücklich, aber die früheren Erinnerungen seien nur ab und zu abrufbar. Darauf wartet er jetzt 3 Monate nach der Behandlung noch. Die Verbindung vom „jetzt und hier“ zu früher lässt noch auf sich warten. Er sagt, scheinbar geht es nicht bei jedem so schnell, wie bei Peter Kaess oder Herrn Engelking. Das wird wohl so sein.

Die Frage der Langzeitwirkung wird immer wieder gestellt. „Wenn das so schnell bei Alzheimer hilft, wird es dann auch anhalten oder sind es nur einfach „luzide Momente?“

Dazu telefonierte ich soeben mit Elisabeth H. und ihrem Ehemann Heinz H. Ich fragte, wie es ihr jetzt geht. Dazu Elisabeth: „Der Neurologe testete mich und stellte wider Erwarten 6 Punkte mehr im MMSE fest. Er sagte, dass er mir Pflegegeld verschaffen wolle.“ Aber so geht das nicht. Sie sagte ihm: „Wie kommen Sie denn darauf. Ich bin doch niemals ein Pflegefall.“ Der Ehemann bestätigte das. Der Neurologe wollte unbedingt noch ein Medikament verschreiben. Die Familie H. lachte den Neurologen aus.

Zusammenfassend kann gesagt werden: Die Erfolge sind schneller, stärker und sichtbarer als bei Parkinson. Die Berichte aller Patienten decken sich in Vielem. Besonders auffallend sind die verbesserte Aufmerksamkeit, die Wachsamkeit und das erneut vorhandene Interesse für die Gegenwart. Alte Erinnerungen, wie sie bei Herrn Engelking, Herrn Kaess und den meisten Patienten wiederkamen, lassen bei anderen Patienten noch auf sich warten. Wir werden sehen, wie es weiter geht. Hier lauern überall noch Forschungsaufgaben, die es zu klären gilt.

 

Alles in Allem widerspricht es aber dem hässlichen Dogma: „Alzheimer ist unheilbar.“ Nur wer das glaubt, ist wirklich unheilbar.

Weniger gut sieht es bei zusätzlichen Gehirnkrankheiten aus:

Eine starke Bremse scheint die Arteriosklerose, also die vaskuläre Demenz, zu sein.

Es leuchtet ein: Wo keine Blutversorgung ist, kann auch nicht so schnell etwas regenerieren. Um eine Prognose vor der Behandlung zu entwerfen, wie groß der zu erwartende Erfolg sein wird, muss ein MRT des Kopfes (ein Kernspintomogramm) durchgeführt werden.  

 

Ich möchte die Möglichkeiten der Therapiehindernisse noch etwas weiter fassen. Allerdings kann es eigentlich fast immer vor der Behandlung mit Hilfe des MRT abgeklärt werden. Dort, wo abgestorbenes Gewebe im Wege ist, kann sich nichts regenerieren, d.h. auch keine Nervenzellen oder synaptische Verbindungen wachsen.

 

Der liebe Gott schickt Botschaften

Vor einem Jahr rief mich die Tochter einer Demenz-Patientin an: „Meine Mama hat Demenz. Sie wird schon von meiner Schwester gepflegt.“ Diese Tochter beeindruckte mich, sie hatte das Herz auf der Zunge. Man hörte die absolute Ehrlichkeit und die grenzenlos Liebe zu ihrer Mutter heraus.

Aber Mama wusste nicht mehr, wo sie war, nicht mehr wo der Papierkorb ist, nicht mehr welches Jahr wir haben. Sie wusste noch ihren Vornamen und erkannte ihre Tochter. Im MRT sah ich mit Schrecken: „Mikroangiopathie mit enzephalomalazischen Herden“, also vaskuläre Demenz. „O je“, sagte ich, „das könnte ein Therapie-Hindernis sein.“ Aber da die Mikroimplantate nicht schaden können, wollten wir es nicht unversucht lassen. Mein Spruch aus dem Lied der Gruppe Queen gilt für immer: „We are the champions, my friends, and we’ll keep on fighting till the end“ – „Wir kämpfen bis zum Ende“. Das Ende kann nur der Tod oder der Wille des Patienten, aufzugeben, sein. Ich bleibe mit allen „Ewigen-Nadel-Freunden“ bis ans Ende oder natürlich viel lieber im normalen Glücksfall der Wiedergenesung in Verbindung. Wir bleiben alle Freunde bis ans Ende. Man nennt das „Nachbetreuung“.

Für einen Moment flammte Hoffnung auf. Mama suchte den Papierkorb für etwas Müll. Das war nur unmittelbar nach den Nadeln. Dann kam wieder finstere Nacht. In den Monaten darauf schwanden das Gedächtnis, die Orientierung und die Situationswahrnehmung, wie üblich bei Demenz.

Ich blieb mit der Familie in Verbindung. Mama musste ins Pflegeheim. Es half nichts. Kummer und Tränen ohne Ende. Es war eine so liebe Frau gewesen. Ich besuchte sie im Pflegeheim. Die materielle Ausstattung war schön. Da war auch ein toller Kollege, der die Ansicht vertrat: „Wir sedieren die Patienten nicht mehr als nötig. Wir wollen ihnen so lange wie möglich ein menschenwürdiges Dasein geben.“

Doch das Personal wechselte oft. Die so wichtigen menschlichen Verbindungen, die uns alle vor Alzheimer schützen können, waren ständig abgerissen. Nach ein paar Monaten, am 30. Oktober 2017, erkannte Mama ihre Tochter nicht mehr. Fummelte und hantierte ohne jede Zielgerichtetheit herum.

Leid ohne Ende. Es war die Botschaft Gottes für mich. Sie lautet:

„Tu alles in Deinen Kräften stehende, um solch ein Leid zu verhindern!“

 

Hält die Wirkung an?

Eine häufig gestellte Frage ist die Frage nach der Dauer des Effektes. Von Anfang an war ich optimistisch in dieser Beziehung, weil ich 12 Jahre nach der Behandlung Parkinson-Patienten interviewte und überraschend positive Antworten erhielt. Also war mein Gedanke: Wenn es bei Parkinson anhält, sollte es bei Alzheimer auch anhalten.

Sehr oft telefoniere ich mit Heinz Engelking und seiner Tochter. Er und sie sind rund um glücklich. Er nimmt am Leben teil und erinnert sich wie selbstverständlich an viele Einzelheiten seines früheren Lebens.

Am 30. Oktober 2017 telefonierte ich mit Peter Kaess, der in Mexiko lebt. Zuerst hatte ich seine Frau am Telefon. Er sei auf der anderen Leitung. Rufe aber gleich zurück. Sie schilderte erneut, wie er wieder am Leben teilnimmt. Das vor der Behandlung „abhanden“ gekommene Spanisch war wieder voll da. Er spricht sehr viel mit den Mexikanern dort und engagiert sich sozial.

Er spricht wie selbstverständlich über alle im Leben vor der Erkrankung aufgetretenen Erlebnisse. Die Freunde staunen, dass er über Ereignisse so genau berichtet, wie sie selbst nicht mehr in Erinnerung hatten. Die Behandlung ist jetzt 6 Monate her. Kurz vor Weihnachten rief Herr Kaess aus Mexiko an: „Hallo Herr Doktor, ich bin weiter so fit. Mein Spanisch ist auch wieder so wie vor der Krankheit. Tausend Dank dafür.“

So sind bei allen, auch nach Monaten, die Antworten. Herr M., Herr R., Herr W., Frau A. und andere berichten alles das Gleiche: Alle sind rundum glücklich.

 

Was waren die Auslöser der Alzheimer-Erkrankung?

Diese Frage möchte ich nur allgemein beantworten. Wenn ich das konkret tun würde, würde kein Auge trocken bleiben. Es ist einfach grausig, welche schlimmen Erlebnisse Menschen in ihrem Leben mitunter erleiden müssen:

Ganz furchtbare Traumen sind:

Tod des Kindes, Tod eines unendlich geliebten Ehepartners, Zusammenbruch eines Lebenswerkes, Vereinsamung und das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden…

Extremer Dauerstress in jeder Form mit abnehmender Stresstoleranz und Zunahme der Kortisol-Ausschüttung. Damit kommen wir zu einigen wichtigen Punkten der pathologischen Mechanismen.

 

Einige wichtige Mechanismen im Gehirn bei der Entstehung der Alzheimer-Krankheit.

Seit 1953, als sich ein neurochirurgischer Zwischenfall ereignete, konzentrierte sich die Welt der Gehirnforscher auf den „Hippocampus“.

Abbildung 4: in der Abbildung sieht man gelb-orange markiert die zum Archi-Kortex (Ur-Großhirn-rinde) gehörenden Hippo-campi. Das Wort Hippo-campus kommt aus dem Griechischen und heißt so viel wie „Seepferdchen“.

 

Bei einem Epilepsie-Patienten war der Erregungsherd im Hippocampus. Man entfernte Teile davon und der Patient konnte sich seitdem an keinen Tag davor mehr erinnern. Sein Gedächtnis reichte nur dafür, Erlebnisse für wenige Minuten zu speichern. Es war zwar kein Alzheimer-Fall, wie die heute verbreitete Form, aber der Zusammenhang zum Gedächtnis war gerechtfertigt. Es war sinnvoll, dass sich die Forschung hierauf konzentrierte.

Wesentliche Punkte der Alzheimer-Entstehung sind im Blockschalt-Bild der folgenden Abbildung zu sehen:

Abbildung 5: In der Abbildung sieht man einige wesentliche Aspekte der Entstehung von Alzheimer. Ausgangspunkt ist der Stress. Folge ist die Stresshormon-Ausschüttung, betont wird in der Literatur das Stresshormon Kortisol. Das führt als Alarm-Hormon zur Erregung der hippocampalen Zellen über eine starke Glutamat-Ausschüttung. Durch Übererregung und nicht ausreichende Energie-Bereitstellung können Zellen absterben. Neue werden im Alarm-Zustand nicht gebildet. In lebensbedrohlichen Situationen wäre das ein nicht notwendiger Luxus. Beta-Amyloid ist die natürliche Bremse der Erregung. Bei chronischen Stress wird davon so viel gebildet, dass die Moleküle verkleben. Das kann zu einer Ketten-Reaktion der Verklebung fehlen und damit fehlte der Schutzstoff und die Übererregung tötet erst recht Nervenzellen. Verklumpung des Beta-Amyloids zu im Mikroskop sichtbaren

 

„Plaques“ schaden laut neuen Erkenntnissen jedoch nicht. Sie sind ebenso bei geistig gesunden als „senile Plaques“ vorhanden.

Eingriffe an diesen Pathomechanismen mit Pharmaka blieben bisher erfolglos. Allerdings wurde dadurch klar, wie es eben nicht funktioniert. Die Wege der wissenschaftlichen Erkenntnis sind selten geradlinig.

Was können wir aus diesen Informationen und einigem bekannten Wissen für die Praxis ableiten?

Vor mehr als 10 000 Jahren lebten die Menschen noch in der Gesellschaft der „Jäger und Sammler“ und besser auch Fischer. Diese Erbanlagen hatten sich innerhalb von ca. 4 Millionen Jahren herausgebildet. Der Mensch lebte mit wilden Tieren wie dem Säbel-Zahn-Tiger. Ein Kampf mit wilden Tieren war sinnvoller Weise mit Stress-Hormon-Ausschüttung verbunden. Absolute Aufmerksamkeit und Konzentration durch Stress-Hormon-Ausschüttung mit sinnvoller maximaler Erregung der Nervenzellen mit zu verschmerzendem Verlust einiger Nervenzellen gingen mit extremen körperlichen Beanspruchungen im Kampf um Leben oder Tod einher.

 

Körperliche Anstrengungen bauen nicht nur Stress-Hormone sofort ab, sondern sorgen nach neueren Forschungen auch für die Steigerung der sogenannten „adulten Neurogenese“ (der Nervenzell-Neubildung bei Erwachsenen, Nachgewiesen von Erikson 1998).

Heute haben die Menschen ein bewegungsarmes, aber trotzdem stressreiches Leben. Die Stress-Hormone bleiben im Körper, wenn sich der Durchschnittsmensch nach dem stressreichen Tag nur vor dem Fernseher ausruht. Es gibt die gesunde Alternative, nach dem Tagewerk zu laufen, ins Fitnessstudio zu gehen oder in der Schwimmhalle zu schwimmen. So könnte man die noch gespeicherten Stresshormone abbauen. Gut ist es, dass das schon einige Leute tun. Schade ist es, wenn man einfach keine Zeit für Sport findet. Auf Reisen kann man auch einen leichten Gummi-Expander mitführen, um wenigstens einigermaßen vor dem Muskelschwund sicher zu sein. So halte ich es jedenfalls.

 

Was haben die Ur-Menschen gegessen und was essen wir?

Nicht immer gab es etwas zu essen. Dafür war für Bewegung gesorgt, um doch etwas zu erjagen. Fasten war angesagt. Viele von uns haben sich schon von der körperlich und psychisch reinigenden Fasten-Aktion mit reichlich Wasser und viel Bewegung befasst.

Das Fasten lässt unter anderem die Glykogen-Speicher leer werden. Glukose entsteht nur aus den sogenannten glucoplastischen Aminosäuren. Stresshormone, wie Glucagon u.a. halten den Zuckerspiegel aufrecht. Sie müssen gerade beim Fasten, so paradox es klingt, abgebaut werde. Das erfolgt mit Sport. Sonst bin ich ohne Essen gereizt. Insulin wird im Fastenzustand kaum gebraucht. Das ist Vorbeugung gegen Insulinresistenz. Diese ist ebenso Mitursache für Alzheimer, wenn das Gehirn nicht auf kohlenhydratarme Kost, also sogenannte Ketonkörper, Fettabbau-Produkte, umgestellt ist. Ketonkörper liefern den Nervenzellen viel kontinuierliche Energie, die bei Erregung der Nervenzellen unbedingt nötig ist, damit sie nicht so schnell absterben. Ur-Menschen aßen kaum Kohlenhydrate. Es gab keinen Bäcker um die Ecke und auch keine Kartoffeln, schon gar nicht Kuchen und Süßigkeiten.

Wenn man sich über das alles immer wieder informiert, vergeht einem der „süße Zahn“. Nach einer Fastenkur von vielleicht nur einem Tag oder nach dem Teilfasten, also Weglassen einer Mahlzeit, schmeckt auch Gemüse so gut wie Kuchen. Was Sie nach dem Fasten zuerst essen, schmeckt auch später. So kann man seinen Geschmack umstellen. Viel Gemüse macht das Blut basischer. Das ist gegen fast alle Krankheiten gut.

Zucker ist die einzige Nahrung, die Krebszellen vertragen. Geben Sie Krebs keine Chance.

Zucker macht Diabetes, weil der „Schlüssel“ für den Eintritt des Zuckers in die Zelle, das Insulin „abnutzt“ und damit unbrauchbar ist. Die nicht auf Keton-Körper umgestellten Zellen verhungern.

Zucker und andere Kohlenhydrate werden in der Leber zu LDL-Cholesterin umgebaut. Die Verklebung der Arterien mit den aus LDL-Cholesterin bestehenden Plaques mit den Folgen Herzinfarkt, vaskuläre Demenz, Schaufenster-Krankheit und anderen meist in Richtung Tod weisenden Krankheiten, lassen herzlich grüßen. Das soll „schwarzer Humor“ sein. Nehmen Sie das mir nicht übel. Aber ich kämpfe für die Gesundheit der Menschen.

Zahlreiche Wissenschaftler und Archäologen kamen durch Ausgrabungen in Kenia in der Nähe vom Meer zu dem Schluss:

Die in der Phylogenese stattgefundene „Gehirn-Explosion“ beim Menschen war Resultat der fischreichen und meeresfrüchtereichen, vielleicht auch algenreichen Ernährung. Die im Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren sind ja auch Bestandteil der Nervenzellmembran. Ohne Omega-3-Fettsäuren also keine „Neurogenese“, keine Neubildung von Nervenzellen. Die Ur-Menschen in Kenia wuchsen mit Kokospalmen auf. Hatten sie Hunger, kletterten sie auf eine Kokospalme. In den Kokosnüssen ist auch das heute käufliche Kokosöl enthalten, eine mittelkettige Fettsäure. Diese wird in der Leber schnell in Keton-Körper für die Nervenzellen umgewandelt. Von Angehörigen von Patienten hörte ich schon vor mehreren Jahren von der Verbesserung der Gedächtnisleistung durch regelmäßigen Verzehr von Kokosöl, wenn es z.B.  zum Braten benutzt wurde.

 

Vor mehr als 8 Monaten erlebte ich die damals 75-jährige Kolumbianerin Graciella Forera de Santa gemeinsam mit ihrer Tochter. Sie ist ein Fall, bei dem nach der Neuroregenerativen Alzheimer-Therapie (NAT), einer Abwandlung der bereits bekannten ABS nach Werth7, 8, 9 unter Einbeziehung zahlreicher positiver Einflussfaktoren und Vermeidung von Alzheimer schädlichen Faktoren, eine vollständige Rückbildung von Alzheimer innerhalb von 8 Monaten erfolgte:

Situation und Symptome vor der Behandlung:

Graciella stellte sich am 8.12.2014 und am 9.12.2014 mit ihrer Tochter vor oder besser: Sie wurde von ihrer Tochter vorgestellt. Unter der Bedingung, dass der Tochter Antworten verboten wurde, wusste sie nicht an welchem Ort sie war. Sie wusste nicht, wie alt sie war. Sie wusste nicht genau, was sie zum Frühstück gegessen hatte. Sie wusste nicht, dass sie am Vortag angereist war. Sie wusste nicht, in welchem Hotel sie geschlafen hatte. Keines der emotional wichtigen Erlebnisse der letzten Zeit war ihr in Erinnerung geblieben.

Ihre Tochter erklärte, sie habe seit einem Jahr die Diagnose „Alzheimer“10. Allerdings war sie schon lange vorher durch extreme Vergesslichkeit und Schwerbesinnlichkeit aufgefallen und konnte nicht mehr allein leben.

 

Folgende Behandlung wurde damals an zwei aufeinander folgenden Tagen durchgeführt:

  1. Die Regenerative Alzheimer-Therapie (RAT) unter Verwendung einer großen Zahl von Mikroimplantaten zur Dauerstimulierung der nach den Regeln der Ohr-Akupunktur bekannten korrespondierenden Regionen vom Hippocampus, dem gesamten limbischen Systems und der Großhirnrinde, insbesondere von Parietal- (Scheitel-) und Temporalhirn gemäß Erfahrungen aus der Neurologie10. Das sind die bei Morbus Alzheimer zuerst betroffenen Großhirnrindenanteile.

 

 Die Existenz der korrespondierenden Regionen des gesamten Körpers und auch des Gehirns und dessen die Selbstheilung unterstützende Wirkung durch Stimulierung der korrespondierenden sind in Büchern der Ohr-Akupunktur11 genau beschrieben. Die in einer Sitzung eingepflanzten zahlreichen Mini-Nadeln7,8,9,12 entfalteten am ersten Tag nach der Behandlung kleine Hinweise der Zunahme der geistigen Regsamkeit.

  1. Der zweite, meines Erachtens nach ebenso wichtige Punkt, waren die Instruktionen der Familie der Patientin:

Es wurde ihnen aufgetragen, täglich geistige Aufgaben auf zunächst niedrigstem Niveau zu stellen und die Richtigkeit der Antworten zu bewerten. Anfangs sollten kleine Additionsaufgaben, Subtraktions-aufgaben, das kleine Einmaleins und leichte kurzzeitige Erinnerungen abgefragt werden. Zunächst nur für den jeweiligen Tag, später auch nach Erlebnissen des Vortages. Wichtig war, dass die Aufgaben nie schwerer wurden, als dass es bei der überwiegenden Mehrheit der Antworten zu Erfolgserlebnissen kam. Als Therapie-Förderung wurde ebenfalls die gemeinsame Freude der die Patientin liebenden Familie angesehen. Die Familie schenkte der Patientin mit dem fleißigen Befolgen der Aufgaben große Achtung und aufmerksame Zuwendung. Mit der langsamen Besserung und den gemeinsam erlebten kleinen Erfolgserlebnissen stieg die Begeisterung, was die Patientin durchaus reflektierte.

Es erfolgte der Rat: Die Patientin muss eine „Lebensaufgabe“, ein Hobby oder was auch immer haben und dies pflegen, sobald sie in der Lage dazu sein sollte1.

Für die Ernährung wurde Kohlenhydrat arme Kost, viel Fisch, mediterrane Speisen mit Olivenöl (nur kalt serviert), Kokosöl auch zum Braten, Chili und Curcuma (auch als Curry) empfohlen1.

Weiterhin wurde tägliche Bewegung wie Spazierengehen und alle leichten Dauerbelastungen angeraten, die unter anderem zu einer besseren Sauerstoff-Versorgung führt.

Ein empfohlenes Nahrungsergänzungsmittel war NADH „RAPID ENERGY“ von Prof. Birkmayer, Wien, um die Sauerstoffversorgung des Gehirns ebenfalls zu verbessern.

Ausreichend Wasser pro Tag in Kombination mit 2 Kapseln Hyaktiv-Kapseln/Tag (Inhaltsstoff: Hyaluronsäure) zur besseren Wasserver-sorgung in den Zellen trinken.

Kaffee, wie sie ihn liebte, aber nicht mehr als 5 Tassen über den Tag verteilt. Auf einem Mal nicht mehr als 2 Tassen.

 

Folgende Situation fanden wir bei der Wiedervorstellung am 05.07.2015, also ca. 8 Monate später vor:

Patientin und Tochter kamen strahlend in die Praxis. Der Tochter wurden bei der erneuten Befragung jedes Sprechen und jede Reaktion verboten. Damit sollte jede Hilfe bei der Beantwortung der Fragen unterbunden werden.  Der Patientin wurde verboten, die Tochter auch nur anzublicken, sondern sie sollte sich nur auf die selbstständige Beantwortung der Fragen konzentrieren.

Auf die Frage, ob und wie sie angereist war, antwortete sie: „Das gestern 1 Stunde mit dem Flugzeug.“ Sie hätten in einem Hotel übernachtet, dessen Namen sie wusste. Auf weitere Fragen bezüglich des gestrigen Tags konnte sie ausführlich berichten, z.B. was sie zum Abendmahl eingenommen hatte. Was sie am heutigen Tag gefrühstückt hatte, wusste sie auch. Auf die Frage, wie alt sie jetzt sei, antwortete sie, nach dem sie kurz an die Decke schaute „76“. Es war richtig, weil sie inzwischen einen Geburtstag gehabt hatte. Und so ging es weiter. Die Tochter und die Familie waren überglücklich. Sie bestätigten die Verbesserung gegenüber vorher.

Als letztes wurde sie nach der Lebensaufgabe gefragt und antwortete, wie von der Familie ausführlich bestätigt: Sie beschäftige sich ausgiebig mit Handarbeit. Dieses Hobby soll sie jetzt wieder verstärkt pflegen.

Ebenso käme sie die meiste Zeit des Tages auch allein zurecht. Die Familie wurde zum „Weitermachen“ angehalten. Eine weitere RAT im Sinne der bei Parkinson bewährten ABS7,8,9,12 brauchte sie nicht.

Allerdings sind noch lange nicht alle unterstützenden Möglichkeiten ausgeschöpft.

Was ist passiert?

Offensichtlich hat die Anregung der Neuro‐ und Synaptogenese5,6 der für die Alzheimer-Krankheit wichtigen Hirnregionen durch Stimulierung der korrespondierenden Punkte nach den Regeln der ABS nach Werth7,8,9,12, also die „Ewige-Nadel-Therapie, zu einer Rückbildung des Morbus Alzheimer geführt. Durch die Kombination mit den vielen von Michael Nehls als vorbeugend beschriebenen Maßnahmen1 kann man zwar nicht sagen, was von all den Maßnahmen wohl besonders geholfen hat. Aber das ist auch gar nicht wichtig.

Wichtig ist nur, dass es überhaupt bei dieser, uns alle als Damoklesschwert bedrohenden Erkrankung zur Besserung gekommen ist.

 

Ausblick

In meiner früheren Arzt-Lebensgeschichte mit den Anfängen der Therapie mit Hilfe von Ohrmikroimplantaten (Methode: 7,8,9,12) gab es einige wenige Beispiele von Anfangsstadien des Morbus Alzheimer, die eine Verbesserung aufwiesen, an die ich mich erinnern kann. Zu dieser Zeit konnte ich meinen Sinnen kaum glauben, wenn Angehörige begeistert darüber berichteten. Damals hatte ich die Bedeutung dieser schönen Erfahrungen nicht so wie heute begriffen. Nun bin ich entschlossen, diesen offensichtlich segensreichen Weg weiter zu gehen.

Zunächst müssen weitere Fälle mit international anerkannten Tests vor und nach der Behandlung und vor allem im Verlaufe von Monaten nach der ABS nach Werth untersucht werden. Es muss für die wissenschaftliche Auswertung vorher ein Ausschlusskriterium, bis zu welchem Test-Wert die Patienten in die Auswertung einbezogen werden sollen, festgelegt werden.

Lässt sich das Ergebnis reproduzieren, sollte eine Fallzahl von 5 – 10 Patienten mit vorher festgelegten Ein- und Ausschlusskriterien publiziert werden. Danach sollte eine kontrollierte Studie mit einer nicht behandelten Kontrollgruppe erfolgen und falls es dann noch, trotz guter Ergebnisse, Zweifel an der Wirksamkeit gibt, eine Doppel-Blind-Studie mit Votum der Ethik-Kommission mit echter und Scheinbehandlung erfolgen.

Da bei Parkinson schon mehrere Studien erfolgversprechend waren und eine Doppel-Blind-Studie in Kürze offengelegt wird, es sich dabei ebenfalls um Synapto- und Neurogenese2,5,6,7,8,9,12 handelt, scheint dieser Weg ebenfalls erfolgversprechend. Auch wenn es sich bei Alzheimer um ganz andere Hirnregionen und Symptome handelt.

 

Von den bisher behandelten Alzheimer-Patienten und ihren Angehörigen kommen ständig Erfolgsmeldungen. Jetzt habe ich gerade wieder mehrere WhatsApp von Susanne D. aus Lappland bekommen. Sie demonstrieren, wie gut es ihr inzwischen geht. Das heutige Telefonat mit Familie H. zeigte eindeutig: Allen, die nicht ein durch andere Krankheiten zerstörtes Gehirn, sondern „nur“ Alzheimer haben, geht es durchgehend besser oder sind sogar vollständig genesen.

Das Resümee der gesammelten Erfahrungen lässt mich nicht an der bahnbrechenden Entdeckung gegen das Damoklesschwert Alzheimer zweifeln. Natürlich ist eine Doppel-Blind-Studie mit deutschen Universitäten geplant, wenn die bürokratischen Voraussetzungen dafür erfüllt sind.

 

Die Doppel-Blind-Studien fordert heute die Schulmedizin, deshalb werden wir der Schulmedizin diesen „Gefallen“ tun. Ich halte es aber für mich persönlich ein bisschen für „Wissenschaftswahn“. Denn es gibt auch anderes, was man unter Wissenschaft verstehen sollte. Die Gesellschaft ist „Medikamenten-krank“. Placebo lässt sich so gut mit Doppel-blinden Studien bei Medikamenten-Testung machen. Deshalb ist der „Doppel-Blind-Studien-Drang  zu einer Monomanie geworden.

Sie, liebe Leser, müssen ja diesen Wissenschaftswahn nicht mitmachen. Sie sind frei in Ihrer Entscheidung. Wenn Sie sich oder Ihren Angehörigen ein grausames Schicksal ersparen, aber dafür ein sinnvolles Leben ermöglichen wollen, glauben Sie das, was ich glaube: Die Therapie funktioniert bei allen echten Alzheimer-Kranken, das sind ca. 60% der Demenzkranken. Deshalb sind diese hier geschilderten Erfahrungen ein Highlight der Medizin.

Wir haben die Möglichkeit der Erlösung von Millionen von Menschen von einer schrecklichen Qual als Pflegefall und vorzeitigem Tod.

Wachen Sie auf! Es gibt noch Fügungen des Glücks. Wir müssen sie nur wahrnehmen und dem Universum danken.

 

Dr. med. Ulrich Werth

Valencia,den 9.März 2018

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