Betreuungsrecht – die rechtliche und die andere Seite

26. Januar 2019 von Michael Friedrich Vogt
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Werner Hanne im Interview mit Sabine Weise-Vogt. In diesem Interview erklärt Werner Hanne zunächst die Gesetzeslage in Deutschland für den Fall, wenn ein Mensch seine eigenen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann. Dabei ist es nicht so – wie häufig angenommen – dass dann z. B. nahe Angehörige einfach handeln und bestimmen können.

Daraus ergeben sich mehrere Gesichtspunkte

1. für die rechtliche Seite: – Welche Vorsorgemaßnahmen gibt es? – Welche Bereiche kann man wie regeln? – Unterschied zwischen Verfügung und Vollmacht – Genügt eine Vorsorgevollmacht? – Ist eine Patientenverfügung sinnvoll? – Ist eine notarielle Beurkundung erforderlich? – Aufbewahrung und Rücknahme von Verfügungen und Vollmachten – Wann wird vom Betreuungsgericht ein Betreuer eingesetzt?

2. für die „andere“ Seite: – Die (Macht)-Stellung eines Betreuers – Gibt es eine Ausbildung für Betreuer? – Erkenntnisse des Kester-Haeussler-Forschungsinstituts für Betreuungsrecht – Beispiele für Missbrauch des Betreuungsrechts – Psychiatrisierung von Menschen – Bewertungsgrundlagen für psychische Störungen – Gesetz zur Regelung von ärztlichen Zwangsmaßnahmen – Psychiatrische Medikationen in Krankenhäusern und Pflegeheimen

Zu diesem Themenkomplex kann über die E-Mail-Adresse werner.hanne@t-online.de ein kostenfreies 44seitiges Skript als pdf-Datei oder in A4-Papierform angefordert werden.