Enger Berater Putins: Neuer Wirtschaftszyklus – neuer Krieg? Ansehen!

25. August 2014 von QUERDENKEN-REDAKTION
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25. August 2014  Sergej Glasjew, ein enger Berater Putins, legt in diesem Statement eine ganz andere Sicht auf die jetzige Krise, deren Ursache und deren Lösung dar. Er sieht in der Geschichte immer wieder verschiedene Wirzschafts-, Finanz- und Technologiezyklen, die aufblühen, florieren und sich wieder erschöpfen. Überlagern sich solche Niedergangsphasen und erfordern ein Entstehen eines neuen Zyklus, geht das meistens durch die Geburtswehen eines Krieges. Diese Situation sieht Glasjew wieder gekommen. Aber er skizziert auch einen Lösungsweg.

 

Nach Ansicht Glasjews geht die Welt zur Zeit durch aufeinander auftürmende Wellen von überlagernden, zyklischen Krisen. Eine sehr Schwerwiegende davon ist eine technologische Krise, die eine neue Stufe in der wirtschaftlichen Entwicklung erfordert. Das erzeugt nach Ansicht Glasjews zwingend eine Änderung der wirtschaftichen Strukturen. Die Struktur, die die letzten 30 Jahre als Motor der wirtschaften funktioniert hat, ist erschöpft. Nun steht ein Übergang in ein neues System, zu einem neuen Antriebsmotor an. Dies sei leider, so Glasjew, immer durch einen Krieg geschehen. In den 30ger Jahren geschah ein technologischer Sprung naach vorn, der sich zuallererst  in einer Aufrüstung niederschlug, zu einem Wettrüsten, das dann zum Kriegsausbruch geführt habe. Die sich nach dem Krieg entwickelnde Kommunikationstechnologie und Hochtechnologie initiierte einen Rüstungswettlauf im Weltall – und den kalten Krieg.

All diese aufkommenden Technologien wurden zur Grundlage der Wirtschaften. Nun steht nach Glasjews Ansicht wieder ein solcher Neustart und Durchbruch einer sich entwickelnden Technologie an: Er nennt sie „humanitäre Technologien“. Hierin sieht er allerdings auch die Chance zu einer friedlichen Transformation.

Seine Analyse der US-amerikanischen Strategie ist auf den Punkt gebracht: Die Amerikaner begegnen diesen Herausforderungen des Absterbens und Beginns neuer Zyklen mit der Strategie des alten Denkens aus dem 19. Jahrhundert. „Bringe die Nationen gegeneinander in Stellung, hetze und teile – und herrsche“. In diesem Spiel ist Rußland das Opfer, die Ukraine die Waffe, seine Menschen das Kanonenfutter, und Europa die Beute. Und um es überhaupt möglich zu machen, daß sich die Ukraine freiwillig opfert, vernichten und in Stücke reißen läßt, mußte eine willige und der USA hörige Führungsriege installiert werden. Ironischerweise sind die radikalen, ukrainischen Nationalisten in ihrem blinden Russenhaß die Totengräber ihres eigenen Volkes. Glasjew legt das dezidiert und verständlich dar.

Daß Europa sich wie ein Lamm zur Schlachtbank führen läßt, dafür ist ebenfalls gesorgt. Deutschland als führende Wirtschaft und politisches Schwergewicht in Europa ist besetztes Land. Kein führender Politiker, der nicht durch die Auslese der US-Führung gegangen ist. Kein Kanzler, der nicht den US-Befehlen folgen MUSS. Aber auch in den anderen Ländern Europas führt in Wirklichkeit die USA die Feder.

Es liegt jetzt wirklich an uns Bürgern aufzustehen, und klar und deutlich, mutig und unerschrocken den Frieden einzufordern, Zusammenarbeit und Fairneß mit allen Völkern, besonders Rußland. Jeder sollte so langsamsehen können, wo das Ganze hinläuft. Und kein vernünftiger Mensch kann das wollen.

Nachtrag:

Es ist sehr interessant, daß Glasjew als ein gemeinsames, von der Menschheit zu lösendes Problem eine „Bedrohung aus dem Weltraum“ aufzählt. So ganz nebenbei. Was ist darunter zu verstehen? Sonnenwinde? Polsprung? Meteoriten? Aliens?