Schulden… Schulden… und immer noch mehr Schulden.

7. August 2018 von Gastautor: Hubert Hüssner
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Liebe Leserinnen und Leser.
Es ist nun schon einige Zeit her, daß ich einen Artikel geschrieben habe.
Für manche Beobachter scheint sich nicht viel zu tun… aber.

Seit Wochen scheint nun schon bei uns die Sonne, von ein paar unbedeutenden Regenschauern abgesehen. Für einige ist das optimal, für andere, wie bspw. Landwirte, desaströs. Das Thermometer steigt in Richtung neuer Hitzerekorde. Und so wie es im derzeitigen Weltfinanzsystem auszusehen scheint, steigt auch hier die Quecksilbersäule des Finanzthermometers stetig weiter nach oben.

Wer hat schon einmal vom IIF etwas gehört? Das IIF seht für Institute of International Finance, Inc.“ und ist laut Wikipedia die einzige globale Vereinigung von Finanzinstituten. Weiterführend liest man dort wie folgt:

>>Es wurde 1983 von 38 Banken der führenden Industrienationen gegründet und dient als Lobbyorganisation der Finanzindustrie. So arbeiten 200 der 260 Experten der europäischen Kommission für Großbanken des IIF. Seit 2010 hat das IIF über 450 Mitglieder unter den führenden Banken und beschäftigt 100 Personen. Strategie des IIF ist es, Entscheidungsträger auf der obersten Ebene (US-Präsident, Bundeskanzler) zu beeinflussen. <<

Solch eine Beeinflussung dürfte im Sinne der Bankeninteressen bereits erfolgreich und nachweisbar stattgefunden haben. Während der Griechenlandkrise wurde vom IIF, unter maßgeblicher Beteiligung des damaligen Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann von der Deutschen Bank, dafür Sorge getragen, dass private Banken zu Lasten der Steuerzahler aus ihrer Verantwortung kamen. Den derzeitigen Vorsitz des IIF führt der Chef der Schweizer UBS, Axel Weber. Daran kann man sehen, wessen Interessen diese Vereinigung vertritt. Soweit so „gut“.

Nun hat der IIF vor kurzem eine aufschlussreiche Studie zur weltweiten Gesamtschuldensituation veröffentlicht. Trotz aller sogenannten Maßnahmen sind die zusammen gefassten Schulden, aller Staaten, Unternehmen und Privathaushalte weiterhin massiv angestiegen, sozusagen explodiert.
Fasst man diese drei Schuldnerbereiche zusammen, so kommt man laut IIF Studie weltweit auf eine derzeitige Gesamtsumme von 247 Billionen US $. Ausgeschrieben sieht diese Zahl dann wie folgt aus: 247.000.000.000.000
Die große Frage ist natürlich wie so oft: Stimmen diese Zahlen, bzw. wie wurde gerechnet? Ich vermute, dass die Realität noch um einiges schlechter aussieht. Ich würde sagen, wir befinden uns inzwischen im Stadium DEFCON 1 – Freier Fall.

Das wird natürlich nicht weniger, was auch nicht sein kann. Darauf gehe ich später noch intensiver ein. Von Januar bis April 2018 erhöhte sich der Betrag um weitere 8 Billionen. Laut Studie IIF übersteigt das Volumen das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) um das 3 fache. Und egal was „die da oben“ veranstalten….. ihr lieben Leute – das wird nicht besser werden. Kann es auch gar nicht.

Denken wir doch einmal ganz in Ruhe und ganz pragmatisch nach.
Hat sich schon einmal jemand die Frage gestellt, weshalb hier wirtschaftlich ständig alles wachsen muss? Wachstum ist das allgegenwärtige Mantra. Es reicht nie und das hat natürlich, wie alles, einen Grund. Nur denken die ach so schlauen Wirtschaftswissenschaftler (scheinbar) nicht nach. Wie nennt man in der Natur eine ständig wachsende biologische Entität? Richtig, das ist ein Krebsgeschwür. Und wer glaubt denn nun allen Ernstes, dass ein permanentes Wachstum auf Dauer der Gesundheit zuträglich sei? Das darf doch alles nicht wahr sein. Sogenannte intelligente und gebildete Menschen glauben noch millionenfach an solch einen ausgemachten Unsinn.

Der einzige Grund weshalb ständig alles wachsen „muss“, das sind die Zinsen und vor allem die Zinseszinsen. Und in meinem letzten Artikel habe ich erklärt, wie Banken Geld schöpfen. Nämlich aus dem Nichts, über die Kreditvergabe! Gäbe es keine Schulden mehr, gäbe es auch dieses „Geld“ nicht mehr! Leute, das ist alles nichts weiter als eine Luftnummer, an die alle wie hypnotisiert glauben, weil man uns von klein auf darauf konditioniert, also programmiert hat. Diese Schulden wird nichts und niemand mehr zurück bezahlen können, weil es schlicht und einfach nicht möglich ist. Nebenbei bemerkt ist das ja auch gar nicht erwünscht seitens der Banker. Mit Schulden halten die Banken weltweit die Macht, sie versklaven damit die Menschen auf der ganze Welt und kaufen die Welt am Ende noch auf. Das ist was es ist. So ganz nebenbei: Es werden die Stimmen immer lauter die Trinkwasserversorgung auch noch zu privatisieren. Was das in Konsequenz für uns alle bedeutet vermag sich jeder, der noch ein bißchen lichten Verstand zwischen den Ohren trägt, leicht vorzustellen.

Wer einmal in Ruhe anfängt nachzudenken, und sich vor Augen führt, wie hochgradig schwachsinnig und krank das aus einem empathischen und liebevollen Blickwinkel betrachtet schon jetzt alles ist, wird zwangsläufig irgendwann zu der Erkenntnis kommen, daß der Geldwahnsinn mittlerweile im Gros die ganze Gesellschaft erfasst hat. Das geht schon in Richtung pathogen, wenn man es genau nimmt. Wie einfach wäre das Problem doch zu lösen, wenn man a) ein bißchen intensiver nachdenken und dann seine eigenen Programmierungen transformieren würde und b) das Problem direkt an seinen Wurzeln anpacken würde und nicht stetig weiter an den Symptomen herumgedoktert würde. Aber, soweit sind wir momentan leider noch nicht. Vielleicht bekommen wir das eines schönen Tages gemeinsam noch alle hin – ich bin in dem Punkt trotz aller Widrigkeiten ein hoffnungsvoller Optimist.

So erinnere ich einmal mehr an den Satz, den man John Pierpont Morgan (1837-1913), zuschreibt: „Nur Gold ist Geld – alles andere ist Kredit!“
Weshalb das so ist, habe ich hier schon öfters ausführlich erörtert.

Und jetzt komme ich wieder zurück zu den stetig wachsenden Schulden.
Vielleicht hat der ein oder die Andere schon einmal etwas vom sogenannten „Josephs-Pfennig“ oder „Jesus-Pfennig“ gehört oder gelesen? Ein beeindruckendes Rechenbeispiel, wie das mit dem Zins und insbesondere mit dem Zinseszins so funktioniert. Wer das verstanden hat, weiß, daß der Traum von fallenden Schulden schlichtweg ein Märchen ist, was wir alle schön brav glauben sollen.

Also los geht’s – wer es noch nicht kennt – bitte festschnallen J
Ich verspreche – nicht nur trockene Zahlen!

Ich zitiere Wikipedia:

[…] Das Gedankenexperiment vom „Josephspfennig“ geht zurück auf den britischen Moralphilosophen, Geistlichen und Ökonom Richard Price und illustriert in der Zinsrechnung das im englischen Sprachraum als miracle of compound interest bekannte Wachstum eines über einen langen Zeitraum angelegten Vermögens durch Zinseszinsen.

Ursprung
Richard Price berechnete in seiner Schrift An Appeal to the Public on the Subject of National Debt im Jahr 1772 die schwer vorstellbaren Beträge, welche durch die Annahme von über lange Zeit gleichbleibendem schrittweise exponentiellen Wachstum aufgrund von Zinseszinseffekten rechnerisch erhalten werden, anhand eines zu Christi Geburt angelegten Pennys:

“Money bearing compound interest increases at first slowly. But, the rate of increase being continually accelerated, it becomes in some time so rapid, as to mock all the powers of the imagination. – One penny, put out at our Saviour’s birth to 5 per cent, compound interest, would, before this time, have increased to a greater sum, than would be contained in a hundred and fifty millions of earths, all solid gold. But if put out to simple interest, it would, in the same time, have amounted to no more than seven shillings and four pence half-penny.”

„Geld, das Zinseszinsen trägt, wächst anfangs langsam; da aber die Rate des Wachstums sich fortwährend beschleunigt, wird sie nach einiger Zeit so rasch, dass sie jeder Einbildung spottet. Ein Penny, ausgeliehen bei der Geburt unseres Erlösers auf Zinseszinsen zu 5%, würde schon jetzt zu einer größeren Summe herangewachsen sein, als enthalten wäre in 150 Millionen Erden, alle von gediegenem Gold. Aber ausgelegt auf einfache Zinsen, würde er in derselben Zeit nur angewachsen sein auf 7 sh. 4 ½ d. [7 Shilling, 4 ½ Pence].“

–Richard Price–

Im Anschluss schlug Price vor, die Regierung solle diesen Effekt nutzen, um ihre Finanzen zu verbessern.

Die von Price angewandte Zinsrechnung selbst war bereits den Babyloniern bekannt, ein mathematisch verwandtes Beispiel zur Illustration der Auswirkungen exponentiellen Wachstums ist die Weizenkornlegende Sissa ibn Dahirs.

Beispielhafte Berechnung

Eine beispielhafte Rechnung für das Jahr 2000 zeigt die Größenordnung des exponentiellen Wachstums, wie Price sie beschrieben hat. Für die Berechnung geht man von folgenden Annahmen aus:

  • Josef von Nazaret legt den Betrag von 1 Euro-Cent am 25. Dezember
    im Jahre 0 an.
  • Das Geld wird für genau 2000 Jahre angelegt.

Die Geldanlage und die Zinsgewinne bleiben bis zum Ende des
Zeitraums auf einem Sparkonto und werden mit 5% verzinst.

  • Eine Feinunze Gold wiegt 31,1034768 g, die Erdmasse beträgt
    ungefähr 5,9722 · 1024 kg, die der Sonne ungefähr 1,9884 · 1030

    • Es wird der Goldpreis vom 25. Dezember 2000 den Berechnungen
      zugrunde gelegt (Schlusskurs): 295,63 € für die Feinunze Gold.

Die Berechnung erfolgt mit der allgemeinen Formel für Zinseszins.

(Ergebnis)

Ausgeschrieben ergibt das ungefähr 23.911.022.046.135.520.000.000.000.000.000.000.000.000 €.
Bei genanntem Goldkurs kostet 1kg Gold ca. 9.504,73 €. Somit hätte das angesparte Kapital einen Gegenwert von ungefähr 2,52 · 1036 kg Gold, was 1,26 Millionen Sonnen aus purem Gold entspricht bzw. ungefähr 421,25 Milliarden Erden aus Gold. Die Werte beinhalten Ungenauigkeiten durch Rundungsfehler.
Eine Verzinsung ohne Zinseszins bei gleichem Zinssatz erbringt lediglich ein Endkapital von 1,01 €, also einen Zinsgewinn von 1 €. […]

Hier wurde noch mit einem Goldpreis von ca. 9.500,- EUR/Kg gerechnet. Aktuell liegt der bei roundabout 35.000,- EUR, also das ca. Vierfache!

Um es also nochmals in einem Bild anschaulich zu machen:
Aus 1 Pfennig mit lediglich 5% Verzinsung wurden durch das „Wunder“ der Zinseszinsrechnung, und jetzt haltet Euch fest, sage und schreibe:

!!! 421 MILLIARDEN mal Planet Erde in massivem Gold !!!

Das nennt man exponentielles Wachstum. Sehr zur Freude der Banken!
Das ist absoluter Wahnsinn und wir befinden uns mittendrin……
Solche Rechnereien kann man natürlich nicht mit physischem Gold veranstalten. So etwas geht eben nur rein rechnerisch – also im Idealfall für die Verursacher mit rein virtuellen, also DIGITALEN Rechnungseinheiten!
Versteht Ihr jetzt was hier los ist? Es findet dadurch eine immer schneller vorangehende Umverteilung von Sachwerten (reale Werte) gegen fiktive, also nicht vorhandene Werte statt. So kann man schlußendlich die ganze Welt steuern, kaufen und die arbeitenden Menschen zu seinen eigenen Gunsten versklaven. So einfach funktioniert das ach so komplizierte Finanzsystem.
Immer mehr Arme, immer weniger Reiche und ganz wenige Superreiche.
Jetzt dürfte auch klar sein, weshalb ein ständiges Wachstum propagiert wird. Dieses Wachstum ist schlichtweg ein unnatürliches Krebsgeschwür und richtet den ganzen Planeten zugrunde. Wer sich einmal genauer ansieht, welche Folgen dieses unseelige (nicht beseelte) Geldsystem individuell wie auch kollektiv und global erzeugt, dem wird schnell klar, wo die Ursachen für dieses ganze Dilemma liegen.

Es ist lediglich eine Frage der Zeit, bis uns das ganze Geld- und Wirtschaftssystem in dieser Form um die Ohren fliegt. Wir sind bereits viel näher an diesem Zeitpunkt dran als davon weg! Und wenn es uns um die Ohren fliegt, dann – wie ein Blick in die Vergangenheit schon öfters bewiesen hat – mit ziemlicher Sicherheit nicht zu unseren Gunsten. Freilich mag es derzeit Bemühungen geben, die Machtverhältnisse zu wandeln. Aber wer von uns vermag schon genau zu sagen, wie die Karten auf dem großen Spielfeld der Macht tatsächlich gemischt oder gezinkt werden? Ich bin nicht so vermessen das zu behaupten. Und so bleibe ich weiterhin skeptisch und achtsam, um für alle möglichen Eventualitäten vorbereitet zu sein. Wie ich bereits J. P. Morgans Meinung erwähnte, ist das Gold das einzige Geld mit Wert. Und solange sich dieses System nicht wirklich nutzbar zu unser aller Gunsten wohltuend verändert hat, empfehle ich Euch allen wirklich ernsthaft, etwas von diesem Edelmetall in persönlichem Besitz zu haben. Und zwar in physischer Form (ganz wichtig!), worauf Ihr bei Bedarf jederzeit zugreifen könnt. Vorweg – der ideale Aufbewahrungsort ist NICHT das Bankschließfach!

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Ich wünsche allen weiterhin einen tollen Sommer.
Bis zum Herbst sende ich Euch ganz herzliche Grüße

Hubert Hüssner

Über den Autor:

Hubert Hüssner, Jahrgang 1960, beschäftigt sich seit über 40 Jahren mit holistischen Betrachtungsweisen und Konzepten und bemüht sich um Alternativen zum Bestehenden oder Lösungen in verschiedenen Bereichen. „Gold“ und „Silber“ sind aus seiner Sicht für das derzeitige Geldverfallsystem und zur Altervorsorge eine der ganz wenigen werthaltigen und sinnvollen Alternativen.
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