Bericht aus der Ukraine

2. Mai 2015 von QUERDENKEN-REDAKTION
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02. Mai 2015 Minsk II hatte nach der Unterzeichnung Hoffnungen auf das Ende der Kampfhandlungen in der Ukraine geweckt. Die Waffenruhe war brüchig, schien aber zumindest von den offiziellen Truppen einigermaßen eingehalten zu werden. Doch im Hintergrund lief ein ganz anderes Progamm an: Die ukrainische Armee wird neu zu formiert, Waffen und Ausbilder der Nato in die Ukraine verbracht und alles vorbereitet, um den Krieg wieder neu zu entfachen. Die Ukraine versinkt jeden Tag tiefer im Mahlstrom eines wachsenden Chaos.

Zur allgemeinen Situation

Das Minsk II-Abkommen, von Merkel und Hollande ausgehandelt, war keineswegs im Sinne der USA. Merkel und Hollande hatten sich durch ihre Unterschrift verpflichtet dafür zu sorgen, daß die Junta in Kiew, im Zweifelsfall auf Druck durch die EU, die Punkte der Vereinbarung tatsächlich umsetzt. Würde das Abkommen Punkt für Punkt wie unterschrieben umgesetzt, wäre der Bürgerkrieg zu Ende und die Chance auf eine förderative Ukraine wäre zumindest noch möglich gewesen. Genau das, wissen wir mittlerweile, ist nicht im Sinne der USA. Wie schon George Friedman in seinem weltberühmten Statement vor laufender Kamera feststellte, wollen die Vereinigten Staaten die Ukraine zu einem „verminten“ Gebiet umfunktionieren, das den Kontakt und die Zusammenarbeit von Europa mit Rußland (und China) unmöglich macht. Das erklärte Ziel der USA ist, die Ukraine ins totale Chaos zu stürzen.

Gleichzeitig müssen die USA aber zur Kenntnis nehmen, daß keines ihrer kurzfristigen Ziele erreicht wurde. Die Krim ist in die Russische Föderation eingegliedert, der Donbass nicht zu erobern und zu allem Überfluß stellt Rußland ab 2019 den Gastransit durch die Ukraine nach Europa ein und somit entgleitet den USA die Kontrolle über die europäische Gasversorgung als Druckmittel gegen das immer verängstigtere und widerspenstigere Europa.
Die „West-Begeisterung“ unter der Bevölkerung der Westukraine ist der bitteren Erkenntnis gewichen, daß die Politik in der Ukraine vom US Botschafter vorgegeben und bestimmt wird – und daß die Ukraine den US-Interessen skrupellos geopfert wird. Seit dem Minsker Abkommen verschlechtert sich die Situation für die Bevölkerung der Ukraine stündlich. In dem Land herrscht Anarchie.

In der West- und Zentralukraine greift die Armut unter der Bevölkerung rapide um sich. Kaufte man früher auf dem Markt noch 1 – 2 Kilogramm Gurken, Zwiebeln oder Kartoffeln usw., kann man sich heute lediglich Abgezählte Stücke nach vorhandenem Kleingeld leisten. Löhne und Renten decken nicht einmal die Wohnungsmiete und Energiekosten. Ein weiteres, großes Problem sind in letzter Zeit ein Anstieg bei Wohnungseinbrüchen. Alle Wohnungen und Einfamilienhäuser werden in Eigenleistung und NAchbarschaftshilfe mit vorhandenen Mitteln zu Festungen umgebaut.

In Kiew sind Demonstrationen mittlerweile an der Tagesordnung. Bereits seit 2 Wochen protestieren die Bergleute aus der Westukraine gegen die Schließungen der Gruben und fordern die seit neun Monaten rückständigen Löhne. Die Kiewer US-Regierung macht sich noch nicht einmal die Mühe, die Bergleute anzuhören. Man plant stattdessen ein Gesetz, die Demonstranten als Terroristen einzustufen. Als vor ca. 2 Monaten Bergleute aus Novohrad demonstrierten, drohte man ihnen, sie an die Front zuschicken.

Demonstrationen vor der US Botschaft finden täglich statt. Man verbrennt dort Bilder von Nuland, McCain usw. Demonstranten vor dem Kiewer Rathaus fordern den Rücktritt von Klitschko. Letzte Woche, am Donnerstag, erhielt Klitschko den Konrad-Adeauer-Preis der Stadt Köln. Jemand der sich so für das westliche Demokratieverständnis einsetzt, muß natürlich von der CDU geehrt werden. Schon einen Tag später setzte Klitschko den „Preis für Demokratie“ in die Tat um: Er ließ am Freitag auf Demonstranten in Kiew schießen.

Hier ein Video (zwei Teile) über die Zustände in der Westukraine:

Die Kiewer Regierung weiß, daß sie sich nur noch durch brutales Vorgehen gegen das Volk an der Macht halten kann. Sobald sie die Zügel nur ein bißchenlockerer ließe, würde sie sofort davongejagt, wenn nicht schlichtweg an die Laternen gehängt. Die EU-Marionetten haben längst jegliche Kontrolle und Einfluß auf das installierte Nazi-Regime verloren. Die Korruption bei den sogenannten ukrainischen Eliten hat seit der „Revolution der Würde“ alle bisherigen Rekorde gesprengt.

Laut Gesetz müssen die Abgeordneten Ihre Steuererklärungen offen legen, allerdings lediglich die Summe der Einnahmen, aber nicht die Einkommensquelle belegen. Ist die Einkommensquelle nicht bekannt, muß nichts versteuert werden! Diese kleine „Besonderheit“ war anscheinend EU-Prüfern nicht bekannt. Man wollte nun anhand der Steuererklärungen nachweisen, daß es keine oder nur sehr geringe Korruption in der Ukraine gibt.

Die EU Prüfer entdeckten aber sehr Seltsames:

Julija Timoschenko, Einkommen in 2014: USD 20.000,oo/Jahr
Ausgaben: 1 PKW MB GL-350 USD 78.000,oo
Die monatliche Miete für ihre 588 Quadratmeter-Luxus-Villa wurde in der Steuererklärung nicht angegeben.

Ljashko, Einkommen 2014: USD 3.000,oo/Monat
Ausgaben: PKW Mazda CX 5 Euro 30.000,oo

Abgeordneter Lewotshkin, Einkommen: USD 430.000,oo – Herkunft unklar- steuerfrei !

Abgeordneter Ievemaier, Einkommen: USD 1 Mio. Dollar aus Dividenden. Warum und von welcher Firma Dividente gezahlt wurde, wurde nicht angegeben – also steuerfrei!

Wenn man bedenkt, wie viele Abgeordnete das ukrainische Parlament hat, weiß man, wo die EU Kredite versickern!

Die EU unter Leitung von Merkel sind mittlerweile in dem ukrainischen Sumpf bis zu den Oberschenkeln eingesunken und gefangen, so, wie die USA das auch geplant haben. Die bisher gezahlten Milliarden an Kiew wurden im Krieg verpulvert oder sind in die Taschen der Kiewer-US-Regierung gewandert. Wie immer, hat die EU keinen Plan und so kann die Kiewer Junta die EU immer weiter erpressen und ausbluten. Wenn die EU mal nicht so recht will, hilft die USA nach.

Oder die Ukrainer selbst: Die letzte Forderung waren 650 Mio. Euro für die Sicherung des AKW in Tschernobyl. Da die EU nicht so richtig mit der „Spende“ rüber kommen wollte, wütet nun seit drei Tagen ein riesiger Waldbrand, der schon 20 km vor Tschernobyl ist. Die Gefährdungslage spitzt sich zu. Schon seltsam, die Region ist überhaupt nicht waldbrandgefährdet und in den letzten 30 Jahren hat es dort keinen einzigen Brand gegeben. Wenn man nicht freiwillig „mit der Kohle“ rüberkommen will, wird eben mit einem Großbrand nachgeholfen.

Entwicklung in der Ukraine / Rechter Sektor

Die illegalen Batallione des Rechten Sektors sollten angeblich dem Innenministerium unterstellt werden, Oligarch Kolomojski wurde in der Ukraine medienwirksam von den USA „entmachtet“ und ist seit Anfang April aus der Öffentlichkeit „verschwunden“. Tatsächlich zieht er die Fäden aber aus dem Hintergrund. Jarosh, eine Fürhrungsfigur des Rechten Sektors wurde zum „Präsidentenberater“ befördert, um die Integrierung der „wilden Batallione“ in die reguläre Armee zu suggerieren. Das waren allerdings nur „Nebelkerzen“ der Amerikaner. Die Batallione des Rechten Sektors weigern sich weiterhin – möglicherweise sogar auf Anweisung der USA, die zusammen mit Kolomojskij den Rechten Sektor finanzieren –  dem Innenministerium unterstellt zu werden. Den Rechten Sektor interessiert, ganz im Sinne der USA, kein Minsker Abkommen und so werden weiter die DVR und LVR massiv beschossen.

Der Ort Shirokino zum Beispiel ist mittlerweile – nach Minsk II ! – zu einem Trümmerhaufen zusammengeschossen worden. Es sind nur noch Ruinen und Mauerreste übrig. In dem Ort selbst halten sich noch zwischen 30 und 40 Zivilisten auf, weil sie keine Fluchtmöglichkeit haben. Es gibt wederStrom noch Wasser noch Heizmöglichkeiten außer Holzfeuer.

Der Rechte Sektor beschießt aber nicht nur zivile Ziele im Donbass, sondern liefert sich auch Kämpfe mit der regulären Armee der Ukraine. In der Nähe von Dnepropetrowsk werden faschistische Milizen zur Zeit in einem Stützpunkt von der ukrainischen Armee festgesetzt. In Kiew demonstriert der Rechte Sektor daher vor dem Präsidentenpalast und fordert die Aufhebung der Blockade. Sollte der Forderung nicht nachgegeben werden, drohen die Rechten, den Präsidentenpalast niederzubrennen.

Am Mittwoch erhielten wir eine erste Informaton, daß etwas nordöstlich von Mariupol merkwürdige Militärbewegungen beobachtet wurden und reguläre ukrainische Truppen die Milizen des Rechten Sektors beschossen. Der Beschuß erfolgte mit so genannten lautlosen Waffen, die aus westlicher Produktion stammen. Der Stützpunkt des Rechten Sektors wurde eingenommen. Die Todesopfer des Rechten Sektors transportierte man in Plastiksärgen ab.
Dieser Vorfall wurde auf Drängen der DVR (Donetzker Volksrepublik) von der OSZE dokumentiert. In der Ukraine rätselt man, wozu diese Aktion stattgefunden hat.

In Kiew herrscht über diesen Vorfall tiefes „Schweigen im Walde“. In den Medien ist nichts darüber zu finden, nur die „Deutschen Wirtschafts-Nachrichten“ berichten davon. Es hat zwar schon öfter Scharmützel zwischen der ukrainischen Armee und den faschistischen Batallionen gegeben. Die Kiewer Regierung fürchtet diese rücksichtslose, bewaffnete Soldateska, die den Faschistischen Kräften letztendlich die Regierungsgewalt verschaffen will. Auch wenn sich Poroschenko, Jazenjuk, Klitschko und andere ukrainische Spitzenpolitiker gern in eindeutigen Posen mit ihren rechten Freunden ablichten lassen – wissen sie doch, daß die Faschisten sie im Falle der Machtergreifung umstandslos vom Hof jagen würden. Dennoch ist dieser Angriff den Ukrainern suspekt.

Es gibt jetzt verschiedene Vermutungen in der Ukraine:
1) da die Erschossenen in Plastiksärgen abtransportiert wurden, könnte man die Leichen für eine False Flag Aktion benötigen, um diese den Donbassarmeen von DVR und LVR in die Schuhe zu schieben … (ein Abtransport von Gefallenen in Plastiksärgen ist bisher noch nie beobachtet worden. Die Ukrainer lassen die Gefallenen in der Regel einfach liegen bzw. transportieren diese auf LKW’s ab). Eine False Flag Operation mit Zweitnutzung der Leichen könnte einen Vorwand für eine neue Offensive gegen die Donetzker und Lugansker Volksrepubliken begründen.
2) wenn der Überfall tatsächlich von der ukrainischen Armee ausging, könnte der Sturz der Kiewer Putschregierung bevorstehen. Gerüchte, die Armeekönnte sich von einem Tag auf den anderen gegen die Regierung stellen, sind schon lange im Umlauf. Ein ständig größer werdender Teil der Bevölkerung hofft sogar darauf.
3) wenn der Überfall von Nato-Söldnern (EU) verübt wurde, was war der Zweck? Vielleicht den Rechten Sektor gegen die ukrainische Armee aufzuhetzen, um die gesamte Ukraine in den Bürgerkrieg zu stürzen und sich dann diskret zurück zu ziehen?

In der Ukraine sind viele Leute der Meinung, daß – sollte sich der Bürgerkrieg sich auf die gesamte Ukraine ausweiten – es auch für Polen schwierig würde. Der Rechte Sektor wird nicht an der ukrainischen Grenze halt machen. Diese Männer sind es gewohnt,vollkommen ungestraft mordend und plündernd über alles herzufallen, was ihnen in den Weg kommt. Die faschistischen Batallione würden in Polen lockende Beute finden. Daß sie dabei einen Nato-Staat überfallen, stört sie nicht, meinen unsere Quellen. Wenn sie das auch noch im Rahmen der US-Politik des Chaoserzeugens in russischen Uniformen tun, hätten die USA  einen Kriegsgrund, in den auch sofort die NATO mit einbezogen wäre. Nach dem Dafürhalten unserer ukrainischen Quellen ist auf jeden Fall eine größere Sache geplant.

Schon jetzt hat die Gewalt aus der Ukraine Polen erreicht. In den Restaurants der polnischen, grenznahen Städte zur Ukraine sind Ukrainer unerwünscht. da sie ständig Randale machen und für Verwüstungen und gewalttätige Übergriffe sorgen. Der kleine Grenzverkehr für Ukrainer, ohne offizielles Einreisevisum nach Polen, wurde abgeschafft.

Gänzlich totgeschwiegen werden von den Qualitätsmedien die Nazi-Strukturen in den baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland. In den baltischen Staaten sind die Nazis bereits so stark wie in der Ukraine. Die dort lebenden russische Minderheiten haben kein Wahlrecht und bekommen keine Arbeit, die russische Sprache ist verboten, russische Denkmäler werden gezielt geschändet und zerstört. Alle in Rußland produzierten Waren, dazu gehören auch die Produkte von US-Firmen wie Unilever, Procter&Gamble usw., werden von den Nazis in den Geschäften mit einem Aufkleber des Georgsbandes gekennzeichnet. Werden Menschen auf der Straße mit solchen „Produkten erwischt“, werden die Einkäufe von den Rechten Kräften „konfisziert“. Im Prinzip wird hier ein altes, faschistisches Treiben wieder aufgeführt, das in Nazi-Deutschland „Kauft nicht bei Juden!“ hieß.

Hier ein paar Handyfotos solcher Kennzeichnungen von in Rußland hergestellten Produkten:

Novorussia/Volksrepubliken

Die Kräfte der Volksrepubliken sind von der Bewaffnung, sehr wahrscheinlich auch zahlenmässig der Junta deutlich überlegen. Die Niederlage ist praktisch  klar. Während im Westteil die Einberufung mehr als schwierig ist, die Männer versuchen,nach allenSeiten zu fliehen und zum Teil mit Waffengewalt zum Wehdienst gezwungen werden müssen, erhalten die Volksrepubliken scharenweise Zulauf von Freiwilligen.

Die Bevölkerung in den von Kiew kontrollierten Gebieten der Ost- und Südukraine sind Terror und Willkür des Rechten Sektors ausgeliefert. Die Menschen wagen sich kaum noch auf die Straße. Die sog. „Befreier“ fahren durch Dörfer und Städte und erschießen immer wieder wahllos Zivilisten. Plünderungen sind an der Tagesordnung. Dabei werden gern junge Frauen vergewaltigt und die anwesenden Männer oft gleich erschossen. Mittlerweile ist daher der Widerstand so stark, daß schon ca. 90% der ost- und südukranischen zivilen Bevölkerung bewaffnet sind, um sich gegen die Plünderer der „Kiewer Demokraten“ zu verteidigen.

Die Gesetze für die sogenannte Innere Sicherheit wurden seit Minsk II drastisch verschärft. So ist es legitim, daß die eingesetzten Batallione sofort auf Demonstranten scharf schießen dürfen. Es ist bereits lebensgefährlich, wenn kleine Gruppen zu einem „Plausch“ auf der Straße zusammen stehen. In der letzten Woche wurde eine Gruppe von 50 Demonstranten in Zaparoshie brutal verprügelt.

Ganz besonders schlimm sind die Menschen im Gebiet Odessa betroffen. Dort wird der Widerstand gegen die Kiwer Regierung immer stärker und das Volk fordert eine Abspaltung von Kiew. Ein unbedachtes Wort am falschen Ort – und man verschwindet im günstigsten Fall im Gefängnis. Kiew reagiert mit immer härteren Maßnahmen.
Im Raum Odessa werden in Wohnhäusern massiv Razzien vom ukrainischen Geheimdienst SBU durchgeführt. Hunderte angeblicher Terroristen sind schon verhaftet und in geheime Gefängnisse abtransportiert worden.

Das Foto links ist heimlich in Odessa aufgenommen. Das Schild oben auf dem Militärfahrzeichen hat die Buchstaben SBU. Man kann schon sagen, daß der SBU in der Ukraine wie die SA in den 30er/40er Jahren in Deutschland agiert.

Im gesamten Gebiet der von Kiew kontrollierten Ost- und Südukraine wird massiv gegen das Volk aufgerüstet. Im Raum Charkow sind an der russischen Grenze Raketenwerfer zusammengezogen worden, die Schußrichtung zeigt in die Ukraine. Hier wird wieder ein Angriff auf die eigene Bevölkerung vorbereitet, für den man dann Rußland verantwortlich machen will. Im gesamten Gebiet entstehen neue Militäranlagen.

Zur Zeit zieht Kiew an den Kontaktlinien massiv Truppen zusammen. DVR und LVR bringen ebenfalls wieder schweres Kriegsgerät an den Kontaktlinien in Stellung.

Die NATO-Ausbilder der USA und GB bilden bereits an der Kontaktlinie bei Wolnawaxa aus. Die westlichen Militärs bewegen sich ganz offen in dem Gebiet und werden in keiner Weise geheim gehalten. EU und USA zeigen also schon ganz offen, daß eine neue Offensive gewollt ist. All das wird in den westlichen Medien nicht berichtet. Stattdessen versucht man immer noch  im Westen, Rußland eine „Einmischung“ in der Ukraine vorzuwerfen, obwohl es dafür bis heute keinen Beweis gibt. Beweise der äußerst massiven westlichen Einmischung gibt es dagegen zuhauf.

In den nächsten 14 Tagen erwarten unsere ukrainischenQuellen, daß der Krieg in einer Stärke fortgesetzt wird, wie sie bisher noch noch nicht gegeben war. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, daß Kiew und der Westen mit False Flag Aktionen eine neue Offensive begründen wollen. Es ist in der Ukraine inoffiziell bekannt, daß NATO-Soldaten in russischen Uniformen versuchen, in die DVR und LVR zu kommen, um von dort aus die False Flag Angriffe auf die „ukrainische Armee“ zu starten. Mit der neuen Offensive sei spätestens am 9.5. zu rechnen – am Feiertag des Sieges über den Faschismusim Zweiten Weltkrieg.

Zur Erläuterung der Situation: Der 9. Mai als Siegüber den Faschismus wurde bis vor 2 Jahren in der Ukraine immer ganz groß gefeiert. Überall im Land wurden ab dem letzten Samstag im April Straßen und Plätze von den Einwohnern an den sogenannten „Arbeitssamstagen“ gereinigt, Denkmäler und öffentliche Plätze wurden frisch gestrichen. Am 9. Mai selbst verwandelten sich Denkmäler und öffentliche Plätze in Blumenmeere. Am 9. Mai morgens wurden die Grenzübergänge für 3 – 4 Stunden geschlossen, weil sich die Denkmäler für die Gefallenen in den Grenzstädten so ca. 1 km hinter der Grenze befinden. In jedem Dorf und jeder Stadt der Ukraine fanden Gedenkfeiern an den Denkmälern statt. Diese Gedenkfeiern sind in diesem Jahr in den von der Kiewer Junta kontrollierten Gebieten verboten. Man will offenbar nicht die eigene Niederlage feiern.

Für den 1. Mai rief die KP der Ukraine zu Kundgebungen in den größeren Städten aufgerufen hat. Für Kiew haben Mitglieder der ruischen KP ihre Teilnahme angekündigt. Wir warten noch auf NAchrichten hierüber. Welche Auswirkungen die Gedenkfeiern zum 9. Mai in der Zentral- Ost- und Südukraine haben werden, ist schwer vorauszusagen. Die Ukrainer der Zentral- Süd- und Ostukraine werden sich ihre Gedenkfeiern nicht verbieten lassen. Die Feiern finden statt. Viele fragen sich, ob der 9. Mai zu dem Tropfen wird, der das Faß zum Überlaufen bringt und der Bürgerkrieg die gesamte Süd- und Ostukraine erfassen könnte.

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