Washingtons Rechnung geht wieder einmal nicht auf

5. Januar 2015 von QUERDENKEN-REDAKTION
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05. Januar 2015 Nach unseren Informationen sind die tschetschenischen Soldaten zumindest teilweise in der Ostukraine angekommen. Unklar ist, wieviele Kämpfer dort sind, ob noch welche auf der russischen Seite abwarten und wieviele Soldaten insgesamt aus Tschetschenien dabei sind. Sehr wahrscheinlich wird zusätzlich noch eine nicht unbeträchtliche Anzahl an russischen Freiwilligen bei der ganzen Sache mit eingeschleust werden, ob in tschetschenischer Uniform oder Volksmilizenkleidung – niemand wird das herausfinden können. Aber der Plan Washingtons, endlich eine offene, russische Militärintervention zu provozieren um einen Eintritt in die nächste Stufe des Krieges zu schaffen, wird (mal wieder) nicht funktionieren.

Die Vorbereitungen in Rußland laufen zur Zeit auf Hochtouren. Die ersten Tschetschenen sind bereits als freiwillige Kämpfer in der Ostukraine und werden dort begeistert empfangen.
Über 20.000 Armee- und Polizeiangehörige von Tschetschenien haben offiziell in Tschetschenien den Armee- und Polizeidienst quittiert und bilden nun eine Freiwilligenarmee, die „Mütterchen Rußland“ gegen jeden Angreifer verteidigen wird.

Diese Entscheidung Tschetscheniens und die große Bereitschaft der Tschetschenen selbst, Rußland zu verteidigen, ist auf den Beginn des Tschetschenienkrieges 2004 zurück zu führen, als das Land von allen Seiten angegriffen wurde und praktisch ohne Verbündete dastand und auch über keine nennenswerte Armee verfügte.

Damals übernahm der Mufti und religiöse Führer Achmed Hatschi Kadyrow die Führung des Landes und der Widerstand in Tschetschenien begann praktisch genau wie in der Ostukraine mit Bürgerwehren.
Außer von Putin erhielt Kadyrow für Tschetschenien keinerlei Unterstützung. Diese Unterstützung ab dem Jahr 2004 durch Rußland ist der Grund für den heutigen Zusammenhalt der Republik Tschetschenien mit „Mütterchen“ Rußland.
Es ist also unzweifelhaft, daß die Freiwilligen aus Tschetschenien und weitere freiwillige Kämpfer aus Rußland die Ostukraine im Falle einer Offensive des Westens in der Ostukraine aktiv und massiv in das Kampfgeschehen eingreifen werden und der Westen keine Chance hat, irgend etwas im Sinne der USA/EU zu bewegen. Denn wieder einmal läßt Putin sich nicht zu einem offenen Eingreifen Rußlands zwingen.
Der Westen wird „sehenden Auges“ sein Waterloo erleben.
Der Plan des Westens und der NATO, Rußland offiziell in den Krieg zu ziehen und als Aggressor darzustellen, wird wieder einmal scheitern. Die Freiwilligen Armeen der verschiedenen GUS Staaten werden dafür sorgen, daß ein offizielles Eingreifen Rußlands nicht nötig wird. Und was will Washington dann machen? Jeden dieser kleinen Staaten mit Krieg überziehen?

Alle Propaganda, alle Lüge, alles Abschlachten wird nichts nutzen. Putin ist zu sehr mit allen Wassern gewaschen und viel zu intelligent. Genau das, was Washington will, wird er keinesfalls machen: Rußland – und damit Europa – in einen vernichtenden Krieg hineinziehen zu lassen. Er weiß, daß die Zeit für ihn arbeitet. In der Westukraine gehn den Leuten auch langsam die Augen auf und sie sehen, was wirklich passiert. Die Proteste werden immer lauter und die Demonstrationen gegen das Kiewer Regime immer größer und zahlreicher.

Und siehe da: Das Washington-gesteuerte Regime in Kiew entsendet faschistische „Sturmstaffeln“, um die Proteste niederzuschlagen und die Bürger einzuschüchtern. Verhaftungswellen gegen jeden, den man der „Sympathie mit den Russen“ verdächtigt, Verschleppungen, Schikanen.
So wird tatsächlich beim rechten Sektor aka „ukrainische Patrioten“ darüber diskutiert, wie man mit dem TV-Sender INTER umzugehen habe: Hier wird tatsächlich der Vorschlag gemacht, es sei effektiver, diejenigen Ukrainer zu erschießen, die sich die Sendung angesehen haben, als dem Sender die Lizenz zu entziehen.

Wo bleibt denn jetzt „Democracy Now!“??? Was ist mit den von Washington hochgehaltenen Menschenrechten? Die sie lautstark überall auf der Welt einfordern? Wo sie in jedem Land, was nicht kuscht, mit Hunderten Millionen Dollar NGOs wie „Democracy Now!“ und andere Unruhe-Organisatoren aufbauen, immer unter der leuchtenden Flagge der Demokratie und Transparenz. Seit die Westukrainer nicht mehr so richtig mitspielen wollen, bekommen sie die Peitsche Washingtons zu spüren. Und die ist gnadenlos. Hier erleben wir, wie die Maske der Heuchelei und der skrupellosen Scheinheiligkeit der USA und dem ganzen „Westen“ vom Gesicht gerissen wird. Nun wird es vor der ganzen Welt offenbar, daß das ganze scheinheilige Getue mit den „westlichen Werten“ nur ein Cover-up für rücksichtlose Machtpolitik ist.

In der Westukraine kursieren bitter-ironische Cartoons wie dieser, wo ein US-Soldat die Tür eintritt und darunter steht „Mach auf, Du Idiot, die Demokratie steht vor der Tür!“


„Mach auf, Du Idiot, die Demokratie steht vor der Tür!“

Die Ukrainer sind keine Duckmäuser. Ein weiteres Mal einmal verkalkuliert sich Washinton, wenn man dort glaubt, man könne die Leute dort durch Terror zum Schweigen bringen. Es wird ihnen um die Ohren fliegen.
Selbst in Lwow, der Faschisten-Hochburg, wird der Widerstand gegen das Kiewer Regime und Poroshenko spürbar. Man wünscht sich bereits Janukowitsch zurück. Das Video unten ist von letzter Woche, als Poroshenko in Lwow war, um der ATO (Anti-Terror Operation) Kampfhubschrauber und Panzerfahrzeuge zu übergeben.
Am Anfang das Videos beschweren sich die Einwohner von Lwow über die hohen Steuern und Versicherungen für KFZ und die gewaltigen Preiserhöhungen. Sie sagen ihm, daß sie den Krieg in der Ostukraine nicht wollen und daß es unter Janukowitsch besser war und sie wollen ihn zurück.
Ab Minute 2:22 an einem anderen Punkt in Lwow skandieren die Leute gegen den Präsidenten mit: „Hamba! Hamba!“ (Scheisse! Scheisse!)