Freßsucht und Diabetes durch industrielle Nahrungsproduktion

8. Dezember 2018 von Michael Friedrich Vogt
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(Wiederholung vom 29. November 2013)  Hanno Krzak im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Hanno Krzak schrieb über den Zusammenhang steigender Freßsucht und Diabetes durch die heute übliche industrielle Nahrungsproduktion am 28. Dezember 2012 an Ministerin Ilse Aigner:

 

Sehr geehrte Frau Ministerin Aigner,

Freßsucht und Diabetes durch Nahrungsproduktion – etwa eine perfide Umsatzgarantie für Chemie- und Pharmaindustrie durch die konventionelle Landwirtschaft?

Gemäß offiziellen Stoffeigenschaften und Herstellerangaben ist es jedenfalls so. Bitte lesen Sie:
0,0000008g unkrautvernichtende Sulfonylharnstoffe reichen aus, um uns Menschen eßgierig, faul und träge zu machen – so die Angaben der Chemie- und Pharmahersteller.

Und dieses Jahr feierte das JKI „25 Jahre Sulfonylharnstoffe“-Unkrautvernichtung auf dem Acker.

Der Wirkmechanismus der Sulfonylharnstoffe am Menschen ist einfach erklärt: Stimulierung gesunder Inselzellen führt zu künstlicher Insulinausschüttung. Dies führt zu Unterzucker. Unterzucker führt unausweichlich zu Hunger, selbst wenn man schon „vollgefressen“ ist. Die Inselzellen werden bei Stimulierung zerstört. Diabetikern wird diese „Nebenwirkung“ bekannt sein – denn wenn alle Inselzellen zerstört sind, müssen sie Insulin zuführen.

„Glibenclamid“ ist ein aktueller Sulfonylharnstoff zur Diabetesbehandlung. Der Vergleich zwischen dem aktuellen Antidiabetikum „Glibenclamid“ und den massenhaft als Herbizid versprühten Sulfonylharnstoffen zeigt hier am Beispiel von „Tribenuron methyl“ :

  • Glibenclamid:     LD50 >15000 mg/kg (Meerschweinchen, oral), LC50 nicht angegeben
  • Tribenuron:    LD50 >5000 mg/kg (Ratte, oral)
    LC50 >6,7mg / L (Kaninchen, Umgebungsaufnahme)

Über Rückstände in der Nahrung aufgenommen ist das Unkrautvernichtungsmittel „Tribenuron“ somit 3 x wirksamer, also toxischer, als das Diabetikermedikament „Glibenclamid“. Inhalativ ist es sogar ~2.500fach toxischer als „Glibenclamid“.

Und Einatmen tut es ganz Deutschland seit 25 Jahren immer dann, wenn Landwirte es üblicherweise massenhaft versprühen. Im Frühjahr. Pünktlich zur Ankurbelung des Appetits, damit jede Grillparty üppigen Nahrungsumsatz bringt ? Wollten Sie im Frühjahr etwa abnehmen?

Im Herbst wird erneut gesprüht. Egal, wie aufwendig die Sprühtechnik der Landwirte ist – der größte Teil der Pestizide verdunstet jedenfalls wieder, besonders in den ersten 48h. So die offizielle Begründung der weltweiten Verfrachtung. Laut Hersteller – Du Pont – verursachte „Tribenuron methyl“ bei Labortieren vermehrt Tumore. Laut Packungsbeilage reichen als übliche Tagesdosis von „Glibenclamid“ zur Diabetesbehandlung ~2mg – dies sind bei einem 80kg schweren Diabetiker 1/60000 der als LD50 ermittelten 15000mg*80=1,2kg. 10,5mg sind als tägliche Maximaldosis angegeben.

Merke: 2mg/Tag in Tablettenform bewirken beim Typ2-Diabetiker aus seinen restlichen Inselzellen eine pharmakologische Insulinausschüttung. Bereits bei 10,5mg pro Tag ist das Maximum oral erreicht. Die inhalative Wirkschwelle des versprühten Herbizids „Tribenuron methyl“ wird also gemäß der Stoffeigenschaften ab 2mg/2500 = 0,0000008g / Tag sicher überschritten. Ab 0,0000042g / Tag ist hier die „pharmakologische“ Maximaldosis überschritten – wenn man dies überhaupt so nennen kann, denn „Tribenuron methyl“ ist eben kein Diabetikermedikament sondern ein giftiges Sulfonylharnstoff-Pestizid.

Im Sommer 2012 konnte kein Bundesland dem Umweltbund e.V. eine pestizidfreie Region mit nur 3km-Radius zur Erzeugung von Bio-Honig gemäß EU-Verordnung nennen.

Fazit: Alle Gesunden werden zwangsbehandelt mit Aerosolen pankreaszerstörender Sulfonylharnstoffe, deren Wirkschwelle inhalativ offensichtlich homöopathisch ist. Gemäß des Wirkmechanismus der Sulfonylharnstoffe ist die unvermeidbare Abtrift-Kontamination der Bevölkerung durch flächendeckendes Versprühen in der Landwirtschaft als ursächlich für die „Volksseuche“ Diabetes anzusehen.

Frau Ministerin Aigner, was sagen Sie dazu?

… Antwort seit rund einem Jahr: keine. Geht es also in Wirklichkeit darum: Freßsucht und Diabetes durch Nahrungsproduktion mittels konventioneller Landwirtschaft als eine perfide Umsatzgarantie für Chemie- und Pharmaindustrie?

Websites:
www.SaveTheHoneyBee.de