Wie Lebensmittel zum präzisen Heilmittel werden

11. Dezember 2017 von Michael Friedrich Vogt
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11. Dezember 2017 (von Dr. med. Ulrich Mohr)  Lebensmittel können präziser und zuverlässiger Heilung in Gang setzen, als jedes Medikament. Das ist möglich, weil man mit ihnen echte Selbstregulation und Selbstheilung anregen kann. Es ist eine indirekte Anbahnung, die der Natur abgelauscht ist. Denn die Natur bahnt immer alles indirekt an. Vom Gärtner können wir es lernen und diese Vorgehensweise sollten wir nachahmen, wenn wir die volle Kraft der Lebensmittel für uns nutzbar machen wollen.

Im Gegensatz zu einem Medikament hat man mit ihnen die besten Chancen, nicht einfach nur das Symptom zu unterdrücken und tatsächlich ursächlich vorzugehen. Doch genau das wird bis zum heutigen Tage gemacht, wieder werden nur die Symptome hinweg gegessen. Die Beziehung zwischen Körper, Psyche, Zeit und Handlung wurde bisher nicht wirklich verstanden.

So ist das Wissen um die Heilkraft der Lebensmittel einerseits nicht neu, doch andererseits herrscht nach wie vor Verwirrung. Die einen schwören auf UrKost, Sonnenkost, veganen Speiseplan. Andere bedienen die Fleischesser, die ihre gesundspendenden Angebote bei entsprechenden Diäten finden. Jeder hat Erfolge vorzuweisen, kaum einer jedoch, anhaltende Besserungen. Und Laie wie Fachmann irrt zwischen den Trögen umher.

Demgegenüber lässt sich jederzeit belegen, dass ohne die gleichzeitige Neuorientierung der Gefühlswelt, die Ernährungsmodelle früher oder später im Rückfall enden. Selbst Jahre vermeintlich gesunder Ernährung, gleich nach welchem Konzept, gewährleisten keine Heilung. Kurze Ausrutscher im Ernährungsverhalten genügen schon, und die alten Probleme brechen wieder hervor. Bei Übergewichtigen ist das Thema bekannt. Daran können auch die vielen, modernen Ernährungskonzepte von der jedes Jahr neuen Frühlingsdiät bis zur Ernährungspyramide nichts ändern. Dem Übergewichtigen geht es dabei genauso wie dem Raucher oder Alkoholiker, der nur mit dem Rauchen aufhörte, ohne den Grund seiner Such(t)e gefunden und durchlitten zu haben. Eine Zigarette, eine Schnapspraline genügt oftmals und die Leidensspirale dreht sich selbst nach vielen Jahren aufs Neue.

Hippokrates hatte zweifellos Recht, wenn er von den Lebensmitteln als Heilmitteln sprach. Doch wie man die für sich vollkommene Auswahl findet und diese dann zur passenden Zeit im Tagesverlauf verzehrt, war bis heute unklar. Genauso unerkannt war die Bedeutung der Psyche als entscheidender Weichensteller. Besonders die Ernährungsfachleute tappen nicht im Dunkeln. Ja, sie suchen gar nicht erst nach dieser alles entscheidenden Verbindung. Das Thema wurde bisher nicht erkannt. Das ist unschwer am Streit der Theorien und der allgemein durchwachsenen Ergebnisse abzulesen.

Psychosomatik, also die Lehre von den psychisch bedingten körperlichen Beschwerden, und Ernährungslehre sind also untrennbar. Darüber muss man nicht spekulieren, denn die individuell optimale Ernährung ist kein unerreichbares Ziel. Es gilt, die Ernährungsintuition wieder freizulegen, das für sich optimale Lebensmittel situationsgerecht wirklich erschmecken zu können. So gelingt nach und nach der Einklang zwischen Psyche und körperlichem Bedürfnis echt und einfach, klar und präzise immer besser.

„Die drei Schlüssel zu Hippokrates Schatztruhe“ ist ein überschaubares, kleines Buch, das für jeden Laien und Fachmann beobachtbar und überprüfbar die Funktionsweise einer optimalen Ernährung exakt beschreibt. Simplonisch einfache Zusammenhänge und die nicht weniger einfache Anwendung werden auf dieser Grundlage erkannt und nutzbar für Kraft, Stabilität und Energie im täglichen Leben. Uli Mohr

Netzseiten: www.simplonik.com www.menschenverstand.net Ab sofort für das Heimstudium nutzbar – Simplonik-Fernkurs (http://simplonik-fernkurs.de)

Publikationen: Ulrich Mohr, Simplonik-Anwendungshandbuch Ulrich Mohr, Kursbuch Die Herrschaft des gesunden Menschenverstandes Ulrich Mohr, Die Menschliche Schule Ulrich Mohr, Drei Schlüssel zu Hippokrates Schatztruhe Ulrich Mohr, Elektrizität – unsere wahre Nahrung Ulrich Mohr, Die verleugnete Brutalität der Liebe Ulrich Mohr, Umweltschutz – Menschenverachtung im grünen Gewand

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