US-Kampfjet belästigt russische Regierungsmaschine – und wird verscheucht

28. Juni 2017 von QUERDENKEN-REDAKTION
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28. Juni 2017 (Redaktion) Das kurze Video hat bisher fast drei Millionen Zuschauer. Der russische Verteidigungsminister war in einer Regierungsmaschine über der Ostsee unterwegs, als eine amerikanische F16 sich bis auf unter 200 Meter näherte. Das Gesicht des Piloten sei erkennbar gewesen, sagten Journalisten, die den Verteidigungsminister Sergej Schoigu begleiteten. Mit blinkenden Positionslampen flog die F16 nahe neben der Regierungsmaschine.

Dann erschien eine russische Sukhoi27 und schob sich zwischen die Regierungsmaschine und die F16. Als Sichtkontakt zwischen den Piloten bestand, hob die Sukhoi27 den der US-Maschine zugewandten Flügel, um zu zeigen, welche Waffen sie bei sich führte. Der Anblick scheint des US-amerikanischen Piloten spontan überzeugt zu haben, denn er entfernt sich  umgehend und zog von dannen.

Das Gedankenexperiment, was wohl geschehen wäre, hätte eine russische Sukhoi eine US-Regierungsmaschine über dem Pazifik entlang der Küste der USA gleichermaßen bedrängt, ist interessant und so eindeutig, daß dies hier nicht weiter ausgeführt werden muß.

Verteidigungsminister Schoigu war während des Zwischenfalls auf dem Weg nach Königsberg (Kaliningrad). Er nahm dort an einer Konferenz zu möglichen Verteidigungsstrategien für Rußlands Westflanke teil. Sein Reiseerlebnis dürfte ihm die Notwendigkeit dazu noch einmal eindrucksvoll vor Augen geführt haben.

An F-16A Fighting Falcon aircraft from the 186th Fighter Interceptor Squadron, Montana Air National Guard, escorts a Soviet Su-27 Flanker aircraft to the Canadian border after an air show.

Ein amerikanischer F-16A (Fighting Falcon) Kampfjet der „186th Fighter Interceptor Squadron“ der Montana Air National Guard, begleitet eine russische Su-27 nach einer Flugschau zur kanadischen Grenze.