Plant die USA eine gigantische False Flag? Fotos von „russisch lackierten“ US-Fighterjets aufgetaucht

11. Oktober 2016 von Niki Vogt
(47 votes, average: 4,72 out of 5)
Loading...

12. Oktober 2016 (von Niki Vogt) Die Situation in Syrien und der gesamten Region eskaliert beinahe täglich. Wir erfahren von einem angeblich bombardierten Hilfskonvoi, der sofort den Russen in die Schuhe geschoben wurde, dessen Umstände aber so zweifelhaft waren, daß auch die UNO sehr vorsichtig anmerkte, man müsse den Vorfall ersteinmal untersuchen. Sogar aus Washington folgte ein halber Rückzieher. Seitdem ist es still um das unmenschliche Verbrechen geworden. Das vorangegangene, „versehentliche“ Bombardement der syrischen, offiziellen Truppen und die gleichzeitigen Rebellenangriffe von der anderen Seite lassen den starken Verdacht zu, daß das Bombardement mit 70 toten Syrern eine konzertierte Aktion mit den von den USA unterstützten Al Nusra Rebellen war. Wir berichteten darüber.

Die USA befinden sich in einer immer verzweifelteren militärischen Situation in Syrien. Rußland ist als einzige Militärmacht rechtmäßig dort, weil von der legitimen syrischen Regierung zur Hilfe gerufen. Die USA haben keine Recht, dort militärisch aktiv zu sein. Völkerrechtlich und nach internationalem Recht, haben sie dort nichts zu suchen. Also gingen sie nolens volens eine Art „Allianz“ mit Rußland ein, um dort unter dem Signum der Anti-IS-Koalition schießen und bomben zu dürfen. Es stellte sich aber sehr schnell heraus, daß sie den Kampf gegen die Terroristen eher behindern als mittragen, daß sie bestimmte Seitenableger der islamistischen Terrororganisationen – wie Al Nusra – offen unterstützen und zudem weiterhin den IS finanzieren und ausrüsten. Doch das Doppelspiel ist längst aufgeflogen.

Es geht den USA nach wie vor darum, Syrien zu zerschlagen und Assad zu stürzen. Es geht darum, die ganze Region dort unter Kontrolle zu bekommen. Die Tatsache, daß die teuer ausgebildeten, ausgerüsteten und finanzierten Terror-Rebellen- Organisationen von Al Qaeda über Al Nusra bis IS den Syrern und Russen unterliegen und immer weiter an Boden verlieren, bringt Amerikas Pläne in Bedrängnis. Sollte Aleppo von den Terror-Organisationen nicht gehalten werden können, kann Assad und mit ihm Syrien wieder an Stabilität und Zuversicht gewinnen. Der im Libanon geborene Ex-Muslim und Wahldeutsche Imad Karim sagte nun offen, daß in Syrien alle Christen, Jesiden, Schiiten und Alawiten sowie sonst alle nicht sunnitischen Muslime in die Gebiete Syriens fliehen die unter der Macht von Assad und seinen Truppen stehen. Dort, wo der „grausame, menschenverachtende Assad“ als Diktator wütet, können alle Glaubensrichtungen friedlich miteinander leben.

Ein weiteres Indiz für die „Arbeit“ des IS für US-Amerikanischen Interessen ist die Tatsache, daß die Kämpfe und die von Terroristen eroberten Gebiete nur verstreut und unübersichtlich erscheinen. Sie befinden sich in Wahrheit alle ausnahmslos dort, wo wichtige Ölpipelines verlaufen – oder in Zukunft verlaufen sollen. Was hier stattfindet, ist der Kampf um die Gas- und Ölversorgung des Europäischen Kontinents. Sieger in dem Billionengeschäft ist der, der die Region unter Kontrolle bekommt. Und Rußland hat zur Zeit die besten Karten.

Die USA sehen ihre Felle davonschwimmen. Auch die US-amerikanische Bevölkerung fühlt, daß die Tage der vor Kraft strotzenden USA als Supermacht Nr. 1 gezählt sind. Der angezählte Gigant kämpft nun mit allen Mitteln um seine Vormachtsstellung. Die Welt hat genug von den Umstürzen, Farbrevolutionen, Drohnenmorden, Lügen, unerklärten Kriegen und wirtschaftlichen Repressalien der USA. Mehr und mehr wenden sich Länder ab, wechseln den Bündnispartner oder liebäugeln mit Rußland, wie die Türkei – oder gehen gar auf direkten Konfrontationskurs, wie China. Das eherne Gesetz, daß Erdöl nur in Dollar gehandelt werden darf, steht nur noch auf bröckeligem Fundament. Für die USA heißt das, sie müssen jetzt zeigen, wer der Herr im Hause ist und den Herausforderern eine schmerzhafte Lektion verpassen. Ein Kurs, der unweigerlich auf einen Krieg zusteuert.

Und so hören wir aus den obersten Rängen des US-Militärs:

„Der künftige Krieg gegen Rußland und China soll schnell verlaufen und in zahlreichen Todesopfern resultieren, erklärten US-amerikanische Generäle auf der jährlichen Konferenz der US-Armeeassoziation in Washington. Dabei sagte der Leiter des amerikanischen Armeestabs, Mark Milley, daß der Krieg „fast unausweichlich“ sei. „Wir werden (den bewaffneten Konflikt) auf unseren Wunsch hin nicht stoppen können“, betonte Generalmajor William Hicks.

Daß die USA in Wirklichkeit nicht nur keinen Wunsch haben, diesen bewaffnete Konflikt zu stoppen, sondern ihn aktiv herbeiführen wollen, wurde schon Ende September deutlich, als Reuters berichtete:

„Nach Informationen des Wall Street Journal wird in der US-Regierung diskutiert, ob der Geheimdienst CIA und seine regionalen Partner Waffensysteme liefern sollten, mit denen Rebellen syrische und russische Artilleriepositionen aus größerer Entfernung angreifen könnten. Überlegt werde auch, ob Verbündeten in der Region wie der Türkei oder Saudi-Arabien grünes Licht gegeben werden sollte, Rebellen mit stärkeren Waffensystemen auszurüsten. In der Diskussion ist nach demnach auch die Lieferung von Flugabwehrsystemen.“

Hiermit gibt die USA offen zu, Terrormilizen nicht nur mit Kriegswaffen auszustatten, sondern auch, daß diese islamistischen Milizen offenbar auf Befehl Washingtons handeln. Aber man will in Washington noch weiter gehen. Die USA denkt laut darüber nach, selbst direkte Militärschläge gegen Assad und seine Armee auszuführen, um den Fall Aleppos und damit Flucht und Zusammenbruch des IS und der anderen Terrormilizen zu verhindern. Da dies aber ein offen unrechtmäßiger Angriffskrieg wäre und die Obama Administration ohne eine Resolution des UNO Sicherheitsrates nicht bereit ist, einen solchen Angriffskrieg zu starten, kommen Vorschläge wie dieser auf den Tisch:

Die Washington Post berichtet:

“… an administration official who is part of the discussions told me. One proposed way to get around the White House’s long-standing objection to striking the Assad regime without a U.N. Security Council resolution would be to carry out the strikes covertly and without public acknowledgment,” the official said. („Ein vorgeschlagener Weg, die Einwände des Weißen Hauses gegen einen Schlag gegen das Assad-Regime ohne eine Resolution des UNO-Sicherheitsrates zu führen zu umschiffen, wäre der, diese Militärschläge verdeckt und ohne daß die Öffentlichkeit Kenntnis davon bekommt, auszuführen“ sagte ein Regierungsvertreter, der bei den Diskussionen zugegen war.)

Und weiter berichtet die Washington Post, ein höherer Regierungsvertreter habe gesagt “The CIA and the Joint Staff (kurz für ‚Joint Chiefs of Staff‘ – Vereinter Generalsstab) have said, that the fall of Aleppo would undermine America’s counterterrorism goals in Syria.” („Die CIA und der Vereinte Generalsstab haben gesagt, daß der Fall Aleppos die Antiterrorismus-Ziele Amerikas in Syrien unterminieren würde.“)

Daß die Zerschlagung des terroristischen IS-Kalifats und die Vertreibung der Terrormilizen aus Syrien die Antiterrorimus-Ziele der USA in Syrien unterminieren würde, ist eine äußerst interessante und erklärungsbedürftige These, die sich auch dem informierten Leser nicht ohne Weiteres erschließt.

Möglicherweise ist man von Seiten der USA auch schon tätig geworden, um mit der altbewährten Methode der False Flag gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Wenn man schon verdeckte Angriffe fliegt, dann wäre es doch ein genialer Schachzug, das mit Kampfbomber zu tun, die aussehen, wie russische, so daß auch Filmaufnahmen und Zeugenaussagen die Welt davon überzeugen würden, daß die Russen die Schuldigen sind. Dann könnten die USA mit dem Rückenwind der weltweiten Empörung über die Untaten des bösen Russen in den Krieg einsteigen. Damit die Empörung auch richtig Wellen schlägt, muß es allerdings schon eine Schandtat größeren Kalibers sein, die  einen voll ausgewachsenen Krieg gegen Rußland rechtfertigt.

Am Allerbesten wäre es, diese scheinbar russischen Kampfflieger würden aus heiterem Himmel eine ganze Stadt mit Tausenden von ahnungslosen Zivilisten bombardieren – und/oder gar einen amerikanischen Stützpunkt. Verluste in den eigenen Reihen sind für die USA kein Hindernis, wenn es um einen Grund für einen Kriegseintritt geht, wie Pearl Harbour und 9-11 gezeigt haben.

Wie es der Zufall will, sind gerade Fotos davon aufgetaucht, wie amerikanische Kampfbomber in den Farben der russischen Luftwaffe umlackiert werden:

us-jets-umlackiert

Oben: US-Amerikanische F/A-18 Kampfjets in den russischen Luftwaffenfarben. mit dem himmeblauen Rumpf , den zwei Heckflossen und dem schiefergrauen Oberteil sehen die Amerikanischen F/A-18 Jets genauso aus, wie russische Fighterjets. Das Foto rechts unten zeigt eine echte, russische SU-34.  Läßt man die US-Bomber gut sichtbar tief über dem Abwurfgebiet kreisen, werden mit Sicherheit viele Handyvideos davon gemacht, die natürlich ins Netz gestellt werden. Man wird anhand der russischen Luftwaffenfarben die Bomber als russisch identifizieren und die grauenhaften Bilder von Tod und Zerstörung gehen um die Welt als Beleg für die russische Ruchlosigkeit. Die nachgeschobene Erklärung der Amerikaner, nachdem die Bilder veröffentlicht waren: Es handle sich um eine Trainingsmaßnahme. Man wollte Luftkampf üben und habe deshalb die „Feindflugzeuge“ zur besseren Erkennbarkeit anders lackiert. Und das muß ausgerechnet russisch sein?

russian_military_aircraft_at_latakia_syria_2

Lackierung einer russischen SU-34 (Bild: Von Mil.ru, CC-BY 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44061050)

us-fa-18-fighterjet

Hier eine US F/A-18 in der normalen, US-Amerikanischen Farbgebung mit Bombenlast. Welchen Grund könnte es geben, US-amerikanische Kampfbomber in russischen Luftwaffenfarben zu lackieren?

Dieser Bericht sollte möglichst oft geteilt werden, damit eine möglicherweise geplante False Flag nicht stattfinden wird.

Auch Anonymous hat hierzu ein Video veröffentlicht: