O’Zapft is: Das Münchner Attentat im McDonalds (Teil 3)

28. Juli 2016 von Gastautor: Wolfgang Eggert
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28. Juli 2016 (von Wolfgang Eggert, Compactmagazin) Dies ist der dritte Teil des Interviews mit Wolfgang Eggert über die Vorgänge und Hintergründe des Pistolenattentats in und vor dem Schnellrestaurant McDonalds im Olympia-Einkaufszentrum in München. Den ersten Teil des Interviews kann man hier lesen, den zweiten Teil hier.

COMPACT: Wen sehen Sie im Geschäft? Wolfgang Eggert: Die Türkei, Israel und Deutschland. Erdogan als Angreifer, Israel als Nebenprofiteur und Deutschland als Generalvernebler, der eins auf die Mütze kriegt, wie bereits 1991-1993, als Helmut Kohl, wissend, daß der französische DGSE und die Amerikaner die ausländerfeindlichen Unruhen anschoben, Stasi-Seilschaften als Urheber beschuldigte, um dann schließlich ganz den Mund zu halten und die Deutschen die Schmach ausbaden zu lassen. In der Rolle sind wir ja historisch durchaus erfahren, da sind wir groß.

C: Wo sehen sie diese Rolle bei den zurückliegenden Münchner Ereignissen? W.E.: Da wo der „Beweis“ liegt, für den nichtmuslimischen, ausländerfeinlichen Tat-Hintergrund, den die Medien gleich so begierig aufgriffen: Dem Handyvideo, das angeblich einen der Täter auf der Oberplattform des Parkhauses zeigt. In dem der „Täter“, wiederum angeblich, lang und breit mit Zeugen kommuniziert, die ihn vom nahegelegenen Hochhaus filmen und beschimpfen. Also, der Mann auf dem Parkdeck scheint zu rufen, daß er Deutscher ist, Harz4 Empfänger, daß er sich eine Waffe besorgen mußte und daß er Ausländer haßt. Der gibt hier einen ganzen Blumenstrauß an Erklärungen ab, die man normalerweise in ein Bekennerschreiben packen würde, mitten im Kampfgetümmel, filmisch gesehen ein Mittelding aus „Nackte Kanone“ und „Monty Python“, auch, weil der Bewaffnete seine Anpöbler pausenlos siezt. Eine Steilvorlage für die Boulevardmedien, die das, wie gesagt, auch sofort aufgriffen und dem Mann gleich mal „Springerstiefel“ anzogen. Quelle: ein Kronzeuge, der sein Wissen von jemand anderem hatte, der’s „genau gesehen“ hatte. Dazu wurden andere Zeugen aufgefahren, die von ausländerfeindlichen Aussagen eines Täters sprachen, die aber auch nur wieder dieses Video gesehen hatten.

C: Dem Sie nicht zu trauen scheinen. W.E.: Nein, ich traue dem ganz und gar nicht. Selbst das zweite Beweisdokument, das den Schützen vor dem McDonalds Laden zeigt, selbst das wirft Fragen auf, da kommen wir dann sicher noch zu. Aber bei dem Rooftop-Clip, sorry, da geben sich die „Moment mal“-Momente ja quasi die Klinke in die Hand!

C: Erklären Sie uns mal ein paar davon. W.E.: Okay, beginnen wir mit dem, WAS wir hören. Zunächst rein inhaltlich. Wir haben hier einen angeblichen Scharfschützen im Sondereinsatz. In dem vollste Konzentration geboten ist. Wo jede Bewegung zählt. Und der nimmt sich die Zeit, seine Landeszugehörigkeit, Einkunftsverhältnisse und andere Unwichtigkeiten durch die Gegend zu plärren? Hallo? Als nächster Punkt ist interessant, WIE wir es hören. KÖNNEN wir es überhaupt hören? Rein von der technischen Seite her? Ist sowas möglich? Ich meine, der Mann ist immerhin ein gutes Stück entfernt, das sind glatt 100 Meter Strecke und die Handycam ist ganz sicher nicht im Idealwinkel ausgerichtet, der „Verdächtige“ bewegt sich auch, ändert seine Richtung, verschwindet hinter einem Aufbau. Ich melde meine deutlichen Zweifel an, daß diese Aufnahme, wenn sie die Stimme des sogenannten Täters einfängt, ohne Richtmikrofon möglich war. Nicht mit einem Handy. Sorry. Es hat viel mehr den Anschein, daß die Rufe aus dem Areal kommen, von wo aus das Video gedreht wurde – und somit einen Streit dort wiedergeben, zwischen Balkons und offenen Fenstern im Hochhaus. Und selbst da schon wundert es mich, daß die aufgezeichneten Stimmen derart stabil eingefangen sind, Lautstärkenseitig, obwohl die Handycam in Bewegung ist, obwohl der Filmschaffende vom Fenster weggeht.

Kommen wir als jetzt zur ÖRTLICHEN Logik. Auch die wirft Fragen auf, um es noch zurückhaltend auszudrücken. Was hat der Mann überhaupt auf dem Parkdeck verloren? Was hat er dort zu suchen? Für eine Flucht ist es der denkbar schlechteste Ort, denn es ist eine Einbahnstraße. Als Versteck taugt es noch weniger, da wären die darunterliegenden Parkdecks besser, durch die er ja gekommen sein muß. Und zum Weiterkillen ist das Dach ebenfalls allerletzte Wahl, weil man hier auf weiter Flur alleine ist. Das einzige, was der Gefährder hier gefährdet ist er selbst. Welcher Amokläufer in Gottes Namen stellt sich als Zielscheibe auf ein offenes Dach, wenn Hubschrauber über dem Gebiet kreisen oder er mit Scharfschützen rechnen muß, wenn eine oder zwei Etagen weiter unten mehr Deckung ist? Unser Mann tut das! Und toppt das Ganze noch, indem er förmlich paradiert, er produziert sich, wie in einem Film. Obwohl jederzeit ein Fangschuß kommen kann. „Seine“ Stimme, wenn des denn seine ist, bleibt dabei erstaunlich fest. So als wüßte er, daß ihn ein Fangschuß nie erreichen wird.

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C: Dann müßten bereits zu diesem Zeitpunkt Polizisten im Hochhaus gewesen sein … W.E.: „Schon“ ist gut, was wir hier sehen ist bereits die dritte Station unseres Hauptfilms, die liegt zeitlich einige Zeit nach der Schießerei im OEZ und bei McDonalds. Der erste Schützengraben den die Polizei besetzt hat, MUSS das Hochhaus gewesen sein, weil man von dort den besten Überblick hat, da werden sie gleich in Mannschaftsstärke eingezogen sein. Und nun wieder die Frage: Warum schossen sie den Gefährder nicht handlungsunfähig? Das Verhalten des Verdächtigen zeigt: er ging davon aus, daß sie es nicht tun würden. WIE konnte er davon ausgehen? Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang die Bühne, das Szenenbild.

C:  Bühne? Szenenbild? W.E.: Ja, es IST eine Bühne, die jemand bereitet haben muß, vorsätzlich frei gemacht haben muß. Sehen Sie genau hin. Was fällt Ihnen auf? Es MUSS Ihnen auffallen. Das Parkdeck ist komplett leer. Da stehen keine Autos. Weit und breit nicht. Keines. Ich kenne, wie gesag, die Gegend, ich wohne gleich um die Ecke und war hunderte Male selbst im OEZ. Da gibt es nur ganz wenige reguläre Straßenparkplätze. Direkt an Münchens größter Shopping-Mall. Wo gleich mal ein Hochhaus mit beisteht. Autofahrende Anwohner, Besucher und Einkaufende kloppen sich förmlich um jeden freien Meter. Von Freitag ab 14.00 bis Samstag 20.00, also zur Zeit des Wochenendeinkaufs, herrscht hier Drängelverkehr. Und hier sind wir an einem Freitag, um 18.00, also Stoßzeit – und ein ganzes Parkdeck steht leer. Das gibt es nicht, sowas ist unmöglich, wenn es nicht zuvor behördlich abgesperrt worden ist. Nur so sieht man den angeblichen Täter so „schön“. Es wirkt, ich hatte die Analogie „Film“ bereits erwähnt, wie inszeniert. Wer also hat hier abgesperrt, genau an diesem Tag?

C: Was soll der Auftritt also? W.E.: Gute Frage. Die einzige Erklärung dafür, warum die Beamten ihren finalen Schuß nicht setzten – und der Mann ahnte oder wußte, daß sie es nicht tun würden – ist der, daß wir hier keinen Amokläufer sehen, sondern einen Zivilpolizisten. Der mit allem was er tat und möglicherweise auch als „deutscher Ausländerhasser“ sagte – einem Drehbuch folgte, einer Dienstanweisung.

C: Das klingt weit hergeholt. W.E.: Zeigen Sie mir was Näherliegendes. Außerdem gibt es einen weiteren Hinweis, der damit matcht. Schauen Sie genau hin, auf den Mann links im Bild, scheinbar ein herkömmlicher Passant (1.30 ff.): Er bewegt sich entspannt, fast im Alltagsmodus, nutzt regelgemäß den Zebrastreifen, so als gäbe es hier gar keine hochbrenzlige Situation, so als ginge von dem Mann auf dem Dach keine Gefahr aus. Es gibt auf den ersten Blick nur zwei Erklärungen dafür: A. In dem Areal wurde gar nicht geschossen, sodaß man keine Deckung nehmen mußte. B: Der Passant geht davon aus, daß an diesem Ort eine Art Übung abläuft, mit unscharfer Munition. In dem Fall wäre auch er Zivilpolizist und der filmreife Auftritt – zumindest dieser auf dem Dach – ist gefaked.

Ich bin nicht sicher, ob die Rolle ad hoc eingebaut wurde, zur multikulturellen Schadensbegrenzung. Oder ob sie bereits lange im voraus so geplant war, wobei begleitende Abläufe dann am gleichen Tag die Sache zunichte machten. Fakt ist, daß es zeitnah eine offenkundige Bereitschaft gab, den Shootout nach Rechts zu verlagern. Nachdem N24 und RTL den ausländerfeindlichen Vorfall gemeldet hatten, erhöhte die Polizei die bis dahin als „Sonderfall“ oder „Amoklauf“ verniedlichte, die Lage sofort auf „Terror“. Stufte sie dann aber, ich greife hier schon mal vor, sofort wieder zurück, als der Migrant, also der Iraner, auftauchte. Daraufhin ging es dann nur noch um Eindämmung: Einzeltäter. Wirrer Mann. Die deutsche „Volksvertretung“ spielte diesen ausländischen Zusammenhang deutlich runter, die angloamerikanischen und israelischen Medien betonten ihn hingegen.

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C: Haben Sie dafür Beipiel? W.E.: Ja. Eins davon ist wieder ein Paradebeispiel, denn es stammt von dem zweiten, vorliegenden Beweisvideo vom Tage, anscheinend gibt es nur die beiden. Das ist der Shootout vor dem McDonalds-Laden, quer gegenüber vom Parkhaus, ca. 100-200 Meter Luftlinie. Man hat gesagt, daß dort der gleiche Mann um sich schoß, den man hinterher auf dem Parkdeck gesehen hat. Kann sein, daß das stimmt. Auch dieses Video wirft Fragen auf, die im Internet breit diskutiert werden, von Leuten, die einen besseren Job machen als die Medien. Der erste Punkt, der hier aufzuwerfen ist, lautet:

Wenn der Täter auf dem Dach der gleiche ist wie der vor der Fastfoodkette, warum verkündet der einmal daß er Ausländer hasse und schießt dann wahllos auf Menschen, unter denen sich deutlich erkennbar auch Vertreter nordischen Typs, also vermutlich Deutsche befinden? Das zweite Video belegt, daß er das tat. Und: Wie kann es sein, daß dort aus nächster Nähe auf 5-6 Personen geschossen wird – ohne daß eine von ihnen fällt? Dritte Frage: Wie kommt es, daß die Hand des „Kameramanns“ bei den Schüssen zunächst ruhig bleibt? Ebenso wie seine Stimme? Woher nimmt der Mann die Nerven, sich in diesem Moment um Umstehende zu sorgen? Entschuldigung, ICH würde umgehend abwetzen was die Beine halten. Selbst „Ab die Post“ wäre mir in dem Zusammenhang zuviel der Ansprache.

C: Es wurde auch die Frage gestellt, warum der Filmer den Schützen aufgenommen hat, bevor überhaupt Schüsse fielen. Und warum die Menschen in Richtung des Schützen liefen. W.E.: Gut, dafür gäbe es eine recht schlüssige Erklärung. Und zwar die, daß zu diesem Zeitpunkt bereits IM Laden geschossen worden WAR, dann wahrscheinlich von einer zweiten Person. Wir würden somit Menschen sehen, die vor einer Situation flüchten, die drinnen in ihrer Blutigkeit weit eindeutiger ist, als es der Mann draußen, der seine Waffen noch nicht angelegt hat, erkennen läßt. Die deutschen Medien hinterfragten diesen Punkt nicht, zogen diesen Zusammenhang nicht in Betracht, fuhren mit ihrem virtuellen Interesse nicht in den McDonald’s Laden hinein. Was dort abgelaufen war, blieb für sie eine uninteressante Blackbox. Bei den ausländischen Medien war das hingegen anders. Und was sie berichteten, erklärt das Wegblenden der „deutschen“ Migrations-Medien.

C: Sie sprechen vom CNN-Interview? W.E.: Unter anderem, richtig. Der US-Sender sagt, er habe einen deutschsprachigen Journalisten ans Telefon gesetzt, damit der die Läden im OEZ anruft. Eine naheliegende Handlung in dieser Situation, um Augenzeugenberichte aus erster Hand zu bekommen. Auf jeden Fall kriegte der Journalist eigenen Angaben zufolge eine Verbindung zum McDonalds-Laden hin, die dann live mitgeschnitten wurde. Auf dem primetime gesendeten Band hört man eine Frau, die berichtet, daß ihr Sohn in der Toilette des Restaurants gesehen habe, wie einer der Täter mit einer Waffe hantierte um wenige Augenblicke später sein Todeskommando aufzunehmen. Dabei habe er gezielt auf Kinder geschossen, denen er direkt ins Gesicht gezielt habe. Im O-Ton hören wir: „Er tötete die Kinder. Die haben nichts gemacht. Die saßen da, um zu essen. Die können nicht weglaufen. […] Ich höre ‚Allahu Akbar‘, ‚Allahu Akbar‘. Das weiß ich, weil ich auch Moslem bin. Ich konnte nichts tun, nur weinen.“

 

 

Dieser Bericht ist der unmittelbarste von allen, die Frau sagt in ihm, sie habe weniger als einen Meter von dem Schützen entfernt gestanden. Er wurde aus der Berichterstattung der „deutschen“ Medien fast völlig herausgehalten, ausgeblendet. Das totalitäre Nachrichtenhandling ging hierzulande so weit, daß der CNN-Mitschnitt zeitweise nicht einmal mehr im Netz gepostet werden konnte, ohne daß der Link sofort automatisch gelöscht wurde. Die BILD-Zeitung brachte am nachfolgenden Tag etwas darüber. Hier ist ihr Bericht: Eine Augenzeugin sagte dem Fernsehsender CNN, der Täter habe im McDonald’s „Allahu Akbar“ gerufen. Allerdings sprechen mehrere Dinge gegen diese Annahme: Ein dschihadistischer Täter hätte Wert darauf gelegt, dass seine Tat tatsächlich auch als dschihadistischer Anschlag verstanden wird – und würde wohl häufiger „Allahu Akbar“ rufen oder entsprechendes Material bei sich führen, das auf die Motivation hinweist. Dies hätten dann auch mehrere Menschen gehört und wahrscheinlich auch gefilmt.

Sowas läßt einen sprachlos! Einmal oder zweimal Allahu Akbar reicht den Merkelmedien also nicht als Bekenntnis! Und Flugblätter sollte der geneigte Dschihadist auch gleich bei sich führen. Vielleicht noch mit einem ISIS-Kampfnamen unterzeichnet? „Heute erschießt Sie Herr XY“?!

C: Aber das Argument, daß es mehr Zeugen für den Vorfall hätte geben müssen …

W.E.: … läuft ebenfalls ins Leere. Die „deutschen“ Medien interessierten sich null und gar nicht für die Herkunft der Täter. Fragen nach dem Aussehen, der Sprache kamen fast gar nicht erst auf. Sie gingen sogar zum Teil so weit, das Gesicht des McDonalds-Schützen unkenntlich zu machen, was juristisch gesehen eine Beihilfe zur Flucht darstellt. Auf scharfe Bilder von Überwachungskameras wartet der Medienkonsument noch heute. Aber weiter: Wie wir wissen, gab es am 22. quer durch München Meldungen über Schüsse und Panikherde, die halbe Altstadt galt als Gefährungsgebiet und wurde polizeilich besetzt. Dabei kam es auch zu Festnahmen, über welche die Behörden heute einen Mantel des Schweigens ausbreiten. Die englische „SUN“ zeigte Bilder von drei verhafteten Männern am Marienplatz, weit vom OEZ entfernt, allesamt morgenländischen Aussehens. Die Aufnahmen wurden von den deutschen Medien unterdrückt.

Es war wiederum die angloamerikanische und israelische Presse die darüber berichtete, daß der Islamische Staat/ISIS die Ereignisse von München unverzüglich feierte: „Es gibt keine Sicherheit für Euch! Ihr habt die Tore der Hölle geöffnet!“, hieß es unter anderem auf ihren Netzauftritten, unterlegt mit Schreckensbildern aus der bayerischen Landeshauptstadt. Hierzulande wurde das kaum beachtet. Noch erschreckender: Erdogan-treue Deutschtürken begrüßten das Attentat ebenfalls. Eine Türkin schrieb auf Facebook: „Ich soll jetzt Mitleid haben? Nein. Warte nur ab Merkel, es wird noch schlimmer kommen.“ Keiner Zeitung, keiner TV-Station war das auch nur einen Satz wert!

C: Sie sehen einen Konflikt Deutschland-Ausland W.E.: In jeder Hinsicht, außenpolitisch, diplomatisch, medial. Merkels gefährliche Umvolkungs- und Islamisierungspolitik hat in Europa Gräben aufgeworfen, unsere Beziehung zur Türkei sind auf dem absoluten Tiefststand, mit Israel standen wir auch schon besser. Natürlich haben auch die anderen Länder ihre Probleme miteinander, zum Beispiel Israel mit Iran. Und all das bildet sich in den Münchner Ereignissen mit ab, medial, real-blutig und in ausgelegten Spuren, die politischen Nutzen generieren sollen.

C. Das Münchner Ereignis war also ein „wirkliches“. W.E.: In meinen Augen ein in Teilen durchgespieltes, das reale Anteile bekam, weil es hochprofessionell gekapert wurde, wie schon so oft. Ich habe ihnen die Beispiel ja genannt, von denen gibt es im Geheimdienstmilieu so viele, daß es langatmig wird. Mit einem Amoklauf eines wirren ‚Lone Gunman‘ hatte das ganze jedenfalls nichts zu tun. Schon die im Vorfeld durchgeführten Luftraumüberwachungsmaßnahmen weisen darauf hin, dann die Warnungen über einen unmittelbar bevorstehenden islamistischen Anschlag in München, die zwei Stunden vor dem Start-Schuß in sozialen Netzwerken kursierten (00.30f.)

Der über die Stadt verhängte Ausnahmezustand spricht ebenfalls eine deutliche Sprache. Auch die im 10-Minutentakt wiederholte Warnung der Polizei, man solle keine Videos von den Ereignissen auf youtube hochladen zeigt, daß die Behörden im Laufe des Abends nicht einen gehetzten Einzeltäter im Blick hatten, sondern eine straff geführten Organisation, die Realtime mit Computern verbunden war. Panik und Schüsse an weit entfernten Standorten. Verletzte in der Innenstadt. Verhaftungen, die Politik und Presse im Gleichschritt vertuschen oder bagetellisieren. Zwei „per Selbstmord“ Erschossene am gleichen Abend, einer davon an der Isar gefunden, also weit entfernt vom Hauptschauplatz, erst als Täter bezeichnet und dann medial weggeschwurbelt. Eine Einzelaktion? Come on. No way!

C: Sie schließen ein Terrorkommandos ohne Geheimdienstanbindung aus? W.E.: So etwas gibt es nicht. Hat es auch nie gegeben. Weder auf der Linken, noch auf der Rechten, weder bei Befreiungsorganisationen noch bei Islamisten. Staatliche Instanzen haben immer ihre Finger, ihre Leute, ihre Finanzen dort drin.

C: Welcher Staat destabilisiert uns dann gerade? W.E.: Wie gesagt, schauen Sie sich die internationale Interessen- und Konfliktlage an. Da stehen die Türkei und in der Iranfrage Israel ganz oben auf der Liste. Für mich ist das kein Zufall, daß sich diese beiden Länder in unserem Täter – den uns die Medien zeigen – so stark abbilden. Ausgerechnet ein Iraner. Und das, wo Iraner außerhalb des Palästinakonflikts im Terrorismusgeschäft so gut wie nicht stattfinden. Hierzulande ist das ein echtes Novum. Oder, Halt, wir hatten in der Tat in den letzten Jahren mal einen Vorfall, wo iranische Verdächtige einen Großanschlag geplant haben sollen, ich betone das Wort „sollen“, das war ebenfalls hier in München – schon da gab es Verdachtsmomente, daß die Spuren von israelischer Seite gelegt worden waren. Bei unserem gegenwärtigen Hauptverdächtigen drängt sich dieser Verdacht ebenfalls auf.

C: Warum? W.E.:  Wenn Erdogan seine Finger in den Münchner Ereignissen hatte, dann wußten das die Israelis. Zum einen, weil die gegenseitigen Beziehungen seit einigen Wochen wieder eng sind, zum anderen, weil der Mossad einfach der effektivste Geheimdienst weltweit ist. Wollte Jerusalem nun eine anlaufende türkische Aktion für eigene Zwecke nutzen, dann wäre es in ihrem Sinne gewesen, einen Player ins Spiel zu setzen oder, wenn er realer Bestandteil des Unternehmens war, zumindest kenntlich zu machen; jemand „passenden“, der der Zielbevölkerung – also den Deutschen – ihr Feindbild schmackhaft macht.

Um schnelle Lufthoheit in der medialen Berichterstattung zu erlangen, mußte diese Person schnell identifiziert werden – und zwar als Verdächtiger. Keine ganz unknifflige Aufgabe, die noch dadurch erschwert wird, wenn man es, wie in Deutschland, mit Ermittlungsbehörden zu tun hat, die muslimisch-migrantischen Terror lieber verschweigen als verfolgen. Bestes Beispiel ist Köln – diese Form umgekehrten Rassismus hat hierzulande Methode. Um diese Hürde zu umgehen und idealerweise sogar selbst Hand an die Aufklärung legen zu können, legt man dann am besten eine Spur im Internet aus, die der Mossad als „befreundeter“ Dienst den deutschen Schlapphüten dann „hilfreich“ zuliefern kann. Dieses Vorgehen findet sich wieder quer durch etliche geheimdienstnahen Terrorfälle und ich wette darauf, daß man es diesmal wieder so gehandhabt hat. Schließlich „wissen“ wir ja, daß der Iraner unter einem halben Dutzend selbstmörderischer Amoknamen im Netz rumturnte und, das ist entscheidend, wie auch immer aber höchst überflüssigerweise einen Facebookaccount hackte, um von dort aus die Internetcommunity für den 22. nachmittags zu einer privaten Geschenkaktion bei McDonalds einzuladen. Wenn das in der Tat der Fundschlüssel war, dann ist das verdächtig. Um also Truther und Geheimdienstler nicht auf naheliegende Gedanken zu bringen, hat man in Peter Lustigs Erziehungspresse gleich mal eine Klarstellung hinterhergeschoben. O-Ton Münchner Abendzeitung: „Der Vater von Ali S. erkannte seinen Sohn auf dem McDonald’s-Video, das sich schnell via Facebook und Twitter im Internet verbreitete. Er ging daraufhin sofort zur Polizei und äußerte seinen Verdacht.Die Angaben des Vaters halfen der Polizei jedoch nicht, den Schützen schneller aufzuspüren. Wo sich sein Sohn aktuell aufhielt, konnte der Mann nicht sagen.“ Ist natürlich Mumpitz. Das Gesicht des Täters war im McDonald’s Streifen so gut wie nicht zu erkennen. Dazu kommt, daß der Iraner gegenüber dem Imbißkiller eher schmächtig wirkt – und jünger. Egal. Der Daddy ruft voll Freude: „Das muß meiner sein“ und wetzt zur Polizei!

C: War der Eintrag wirklich von dem Iraner? Dann spricht das für eine durchdachte Planung. W.E.: … was insofern interessant ist, weil das wiederum den Begriff Amokläufer etwas in Frage stellt, da die eher aus dem Moment heraus durchdrehen, wenig zielgerichtet sind. Dazu kommt, daß der Junge sich ja eine Waffe besorgt haben muß, das dauert auch ein Weilchen, die kriegt man nicht am nächsten Pommesstand. Außerdem mußte er daran üben – und so wie sich der schießwütige Ronald McDonald darstellt, hatte der ganz sicher keinen Wochenendcrashkurs belegt. Wie gesagt: Eine Kurzschlußhandlung liegt hier nicht vor.

C: Wie schnell wurde sein Name bekannt gegeben? W.E.:  Verzögert. Man hatte ihn relativ schnell, rückte ihn aber aus Gründen der „Privatsphäre“ nicht gleich raus. Sicher wurde da auch von politischer Seite Einfluß genommen. Zur Behandlung des „Falls München“ tagte ja sogar das Sicherheitskabinett, um Fragen der inneren Sicherheit zu beraten: Merkel, der Innen-, der Außen-, der Verteidigungs- sowie der Kanzleramtsminister, dazu die Spitzen von Bundesnachrichtendienst, Verfassungsschutz und Bundeskriminalamt. Das zeigt, wie die Führung den Vorfall einschätzte. Ein Amoklauf mit 9 Toten sollte eine kommunale Angelegenheit sein, auf längerer Strecke treten dann irgendwann die Landesminister zusammen. Auf Bundesebene und ad hoc, dazu die Hälfte der Fachkräfte außenpolitische Experten … Ich glaube ich muss das nicht näher kommentieren!

Sie kennen das System Merkel, das von Linksaußen bis scharf an die AfD heranreicht. Dort ist Rechter Terror „Good News“, Linksterror „Little News“, Staatsterror „No News“ und Islamterror „Bad News“. Es wäre daher konsequent, wenn man über die Medienausleger zunächst versucht hat, die Nachrichtendraisine auf die Nazischiene zu schieben. Daß das nicht klappte, ist zu einem Gutteil der angloamerikanschen und israelischen Berichterstattung zu danken. Die sorgte auch dafür, daß der Name Ali David Sonboly schließlich ausgesprochen werden mußte. Zu diesem Zeitpunkt machte sich die israelische Presse bereits regelrecht lustig über Merkel & Co. und unterstellte Berlin unverblümt, islamische Terroristen zu schützen. Die deutsche Medien- und Politmafia brach dann ein und nahm die Mossadflanke – für mich ist es eine – an. Es hätte ja auch schlimmer kommen können.

C: Was meinen Sie mit „schlimmer“? W.E.:  Schlimmer wäre ein Täter, den man enger mit Erdogan hätte verknüpfen können. Deutschland hat eine sehr starke türkische Population, die von Ankara aus als „ihre Leute“ betrachtet werden, egal, ob die nun einen deutschen Paß haben oder nicht. Erdogan reklamiert sie, fast wie eine 5. Kolonne. Seinen Ausspruch werden Sie kennen: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ Daß er diese Soldaten offensiv einzusetzen bereit ist, in Deutschland gegen Deutschland, hat Erdogan nach der Armenienresolution im Bundestag mehr als nur einmal anklingen lassen. Seitdem, also seit Anfang Juni sind die Verhältnisse nicht nur schlecht, sie sind nahe am Kriegerischen. Am 7. Juni hat in Istanbul eine Bombe einen Polizeibus zerfetzt. 11 Tote, 36 Verletzte. Das Boulevardblatt „Günes“ titelte dann am 8. das Bild vom Anschlagsort, dazu in riesigen Lettern die Schlagzeile „Deutsches Werk“. Die teutonischen Geheimdienste hätten sich der PKK bedient. Am selben Tag verkündete Erdogans Sprecher im Fernsehen: „Die zuständigen Behörden, allen voran das Außenministerium, bereiten einen Aktionsplan (gegen Deutschland) vor.“ Die vorgeschlagenen „Maßnahmen“ würden dann dem Ministerpräsidenten und dem Präsidenten vorgelegt. Währenddessen textete der Chefredakteur von Erdogans Hausblatt „Yeni Safak“ im Leitartikel „Was planen die Deutschen?“, daß deutsche Geheimdienstkräfte bei innenpolitischen, türkischen Problemen immer wieder ihre Finger im Spiel hätten. Im Juli kam dann der fehlgeschlagene Militärputsch, für den das Erdogan-Umfeld „westliche Kreise“ verantwortlich machte – Obama sah sich genötigt, öffentlich seine Unschuld zu beteuern. Am 21. brachten die Öffentlich-Rechtlichen eine Illner-Sondersendung zu den Massensäuberungen in der Türkei, in der CSU-Generalsekretär Scheuer Erdogan jedwede demokratische Kompetenz absprach und eine Aufnahme der Türkei unter seiner Präsidentschaft ausschloß. Mustafa Yeneroğlu, hochrangiger Politiker der Erdogan-Partei AKP, konterte, eine gewaltsam angegriffene Demokratie müsse sich zur Wehr setzen und verwies süffisant auf Deutschlands Reaktion gegen den RAF-Terror der 70iger. Der Titel der Sendung: „Erdogans Rache – ist die Türkei noch unser Partner?“ 24 Stunden später regierte in München der Ausnahmezustand.

Was nun also, wenn der angeblich vom Glauben abgefallene und demnächst vermutlich als AfD-Mitglied enttarnte Iraner ein pro-türkischer Extemist gewesen wäre? Und DAS  in der Tat sein Facebook Account war?

Ali Sonboly Facebook

Hat Ali die Seite persönlich eingerichtet oder hat sich hier vielleicht sogar schon zum zweiten Mal jemand für ihn die Mühe gemacht? Werden wir wohl nie erfahren. Egal, „sein Lieblingszitat“ gefällt mir jedenfalls. „Bir ipte iki cambaz oynayamaz“. Das ist türkisch. Zu deutsch: „Zwei Akrobaten können nicht auf einem Seil spielen.“ Es paßt zu Merkels „Die-Hard-Islamisierungspolitik“. Zu Seehofer und Erdogan. Zu Demokratie und Terrorismus. Und damit wieder zu München.

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