Michael Friedrich Vogt, «Abschaffung des Bargelds – Enteignung des Volkes?»

5. August 2017 von Michael Friedrich Vogt
(37 votes, average: 3,14 out of 5)
Loading...

Götz Wittneben im Gespräch mit Michael F. Vogt über konkrete Pläne zur Abschaffung des Bargelds in der BRD.

„Deutliche Eindämmung von Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Schwarzarbeit“ propagieren die Befürworter als die vorrangiges Ziel der Abschaffung des Bargelds. Sind das ernstzunehmende Argumente für die Abschaffung eines „Anachronismus“ (O-Ton des sogenannten ‚Wirtschaftsweise‘ Peter Bofinger im Mai 2015) oder verbirgt sich hinter diesen Plänen ein anderes Ziel? Der Journalist und Historiker Michael F. Vogt bezieht in diesem Gespräch klar Stellung. Es geht bei diesen Plänen nach Vogt eindeutig um die radikale Abschaffung jeglicher Privatsphäre der Bürger und um eine Möglichkeit zur Enteignung der Bevölkerung durch direkten Zugriff auf die Konten der Bürger, sei es durch Zwangsanleihen oder sogenannte „Negativ-Zinsen“ auf Sparguthaben. Wenn jede Transaktion elektronisch abgewickelt und damit gespeichert wird, wäre der Gläserne Bürger nahezu perfekt. Ob ich Alkohol oder Biogemüse, Zigaretten oder Vitamine kaufe – alles würde ein Konsumprofil ergeben. Wer nur noch elektronisch bezahlen kann, kann darüber hinaus bei politischer Unkorrektheit jederzeit „abgeschaltet“ werden, er hätte keine Chance, auch nur irgend etwas noch einzukaufen.

Schon in 2016 soll laut Vogt ein Gesetz in den Bundestag eingebracht werden, das jedem, tatsächlich jedem Menschen ein Recht auf ein Konto einräumt – und damit demnächst auch eine Pflicht. Damit soll die Grundvoraussetzung für die Abschaffung des Bargelds geschaffen werden. Die Banken wären dann Handlanger eines immer mehr zur Diktatur tendierenden Staates beim Zugriff auf das Vermögen der Bürger. Wer nach Schweden fährt, darf schon einmal einen Vorgeschmack kosten, denn dort kann Mensch noch nicht einmal im Bus bar eine Fahrkarte kaufen. Neben den berüchtigten implantierten RFID-Chips wird in Schweden bereits an der Entwicklung eines sogenannten „Venen-Scans“ gearbeitet, der zur einwandfreien Identifizierung einer Person dienen soll, ähnlich dem Fingerabdruck. Auf Wittnebens Frage, ob der einzelne Bürger etwas gegen diese Entwicklung tun könne, reagierte Vogt eher skeptisch, räumte aber ein, das die Abschaffung des Bargelds auch zu kreativen Lösungen führen könnte, sich dem Diktat des Systems zu entziehen.

Diesen Beitrag als mp3 zum Anhören herunterladen

Ein weiteres Gespräch mit Andreas Popp zur Abschaffung des Bargeldes:

«Anschlag auf die Freiheit: Abschaffung des Bargelds»

Ein weiterer Baustein dieser generalstabsmäßigen Freiheitsberaubung der Menschen ist die Abschaffung des Bargeldes. Mit diesem echten Terroranschlag gegen die Völker durch das herrschende Finanzsystem wird offenbar ein Gang höher geschaltet in der angestrebten Neuordnung der Welt.

Die Gefahr: Wer in Zukunft nicht mehr im Interesse des Wahnsinns spurt, wird durch ein einfaches Abschneiden am Zahlungsverkehr in seiner Existenz zerstört. Daß wir uns längst nicht mehr in einem Rechtsstaat bewegen, ist inzwischen vielen klar geworden.

George Orwell hat mit seinem Roman „1984“ schon damals unsere Zukunft voraus gesagt. Die totale Kontrolle der Menschen wird angestrebt, dafür ist jeder erfundene Vorwand recht, ob er nun Massenvernichtungswaffen, Pandemien, Klimakatastrophe oder Terrorismus heißt.

Die anvisierte Abschaffung des Bargeldes macht alle Menschen völlig abhängig von den Vorgaben der Machtsysteme und ihrer ausführenden Politiker. Man könnte den ersten Schritt einleiten, indem man in bestimmten Kaufhausketten oder anderen Unternehmen nur noch Kreditkarten akzeptiert. Man wird Ihnen dann sagen: „Sie haben natürlich die freie Wahl, wie Sie zukünftig Ihre Rechnung begleichen wollen, aber Lidl, Rewe, Edeka und Aldi haben sich entschieden, nur noch mit Karten bezahlt zu werden, ach ja und Ihr Vermieter übrigens auch…“ Hier wird deutlich, daß ich irgendwann gezwungen werde, diesem System beizutreten. Man erklärt uns natürlich gebetsmühlenartig, daß der Datenschutz ganz sicher gewährleistet sei… Wie kann man einer solchen Propaganda überhaupt noch glauben?

Einige „Schlafmenschen“ argumentieren sogar mit den Worten: „Sollen Die doch machen was sie wollen, denn ich habe ja nichts zu verbergen…“ Diese primitive Denkstruktur entspricht ungefähr demjenigen, der behauptet: „Wer nicht zum Wählen geht, darf sich auch nicht beschweren, wenn es schlecht läuft.“

Mit der Einführung eines rein bargeldlosen Zahlungsverkehrs würde vor allem aber ein gigantisches Problem der Banken gelöst werden, deren Machenschaften kurz davor sind, allgemein bekannt zu werden: „Die Geldschöpfung aus dem Nichts“. Eine Abschaffung des Bargeldes würde diese akute Konkursgefahr für die Banken eliminieren, weil niemand mehr Geld abheben könnte. Außerdem wäre es möglich, Querulanten und Miesmachern und nonkonformen Geistern das Handwerk zu legen. Willkommen in „1984“. Der große Bruder wartet offensichtlich schon darauf, uns endlich zu behandeln.

Michael Vogt im Gespräch mit dem Erfolgsautor Andreas Popp („Der Währungs-Countdown“ und „Brot und Spiele“) (www.wissensmanufaktur.net) über den neuen Anschlag auf unsere Freiheit.