Jeden Tag zum Feiertag machen

12. Juni 2017 von Gastautor: Achim Wolf
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Wie wir unser Schicksal selbst bestimmen und unsere Wünsche und Ideen verwirklichen können

12. Juni 2017 (von Achim Wolf, Deutschland)

Was ist wahrheitlich unter einem Feiertag zu verstehen? Jedes Jahr feiern viele Erdenmenschen der westlichen Hemisphäre aufs Neue religiös begründete Feste wie Weihnachten, Ostern, Pfingsten, Allerheiligen, Fronleichnam sowie alle möglichen Jahrestage und Jubiläen oder einfach nur den Jahreswechsel an Silvester, dem letzten Tag des Kalenderjahres. Viele Feierlichkeiten und Feste werden dabei von den meisten Menschen nur oberflächlich resp. rein materiell begangen, wobei der Begriff ‹Feiertag› eben im Sinne von Vergnügungen, dem Konsumieren von gutem Essen, von Alkohol – oft über das gesunde Maß hinausgehend – und der Befriedigung sonstiger körperlicher Bedürfnisse ausgelegt, verstanden und praktiziert wird. Das aus reiner Gewohnheit, Oberflächlichkeit, Gedankenlosigkeit und körperlicher Genußsucht heraus betriebene Feiern ist dabei zu einem reinen Ritual ohne erkennbaren tieferen Sinn und Zweck verkommen, das sich alljährlich und in den vorbestimmten Zeitintervallen gebetsmühlenartig wiederholt – ohne dass die meisten Menschen erkennbar etwas daraus lernen, geschweige denn, daß sie sich einmal tiefere Gedanken und Gefühle über den ursprünglichen Sinn der Rituale, Feiern und Gebräuche machen würden. Alles wird irgendwie aus purer Gewohnheit und vielleicht unterschwellig mit einem schalen Beigeschmack der inneren Leere wiederholt, nachgeahmt und wie aus einem dumpfen Herdentrieb heraus stupide wiedergekäut; untergemischt ist dabei in den Gedanken und Gefühlen oft noch eine melancholische Sehnsucht nach wahren, logischen und wirklich tiefgreifenden Werten.

Die sinnentleerten Rituale, Feste und Feiern werden dabei nur noch gleich dem horrorartigen Wiederholenmüssen im bekannten Film ‹Und täglich grüßt das Murmeltier› repetiert. Wenn allein in Deutschland an Silvester wieder einmal Raketen und sonstige Feuerwerkskörper im Wert von Milliarden Euro verpulvert und unter lautem Johlen in die Luft geschossen werden, fragt sich der eher nachdenklich und tiefsinnig veranlagte Mensch: «Ist es nicht so, daß die Menschen fast schon wie programmierte Roboter handeln, die wie auf Knopfdruck zum vorbestimmten Zeitpunkt ein neues Jahr feiern, aber, kaum ist das Ritual vorüber, doch wieder mit all den alten falschen Gewohnheiten, negativen Verhaltensweisen, menschenunwürdigen Gedanken und Gefühlen ihren Nächsten und der Natur gegenüber gedankenlos einfach so weitermachen wie bisher und in den Tag hineinleben, als hätten sie weder einen Verstand noch eine höhere Vernunft, die sie zum Lernen nutzten könnten? Haben die Menschen aus purer Bequemlichkeit und Gleichgültigkeit heraus die Fähigkeit dessen verlernt, höhere Werte, wirklich tiefgreifende Erkenntnisse sowie wahre Liebe, geistiges Wissen und Weisheit in sich zu entwickeln und ihr Leben dadurch in vielen Dingen zu verbessern?»

Gemäss dem Buch ‹Dekalog/Dodekalog› mit den von BEAM telepathisch aus der PETALE-Geistebene empfangenen Texten ‹Zehn Gebote› resp. ‹Zwölf Gebote› in ihrer Urfassung hat der Begriff des Feiertages eine weitaus tiefgründigere, bewußteinsmäßige Bedeutung, die direkt evolutionsbezogen für uns Menschen ist. Das Dritte Gebot, übermittelt am Montag, 27. Oktober 1975, lautet: «Du sollst jeden Tag zum Feiertag machen und ihn heiligen (kontrollieren).»

Zum Verständnis folgen erklärende Verse zum Dritten Gebot aus dem Buch ‹Dekalog/Dodekalog›:

229. So du also spezielle Feiertage, die du Sonntage nennst, erschaffen hast, bedeutet dies nicht, daß du an diesen Tagen die Pflicht der erforderlichen Tätigkeit vernachlässigen sollst.

230. Das Gebot besagt nur, daß du dich aller jener Tätigkeit für die ganze Dauer deiner Lebenszeit entziehen sollst, die nicht mit den Gesetzen und Geboten der Schöpfung übereinstimmt.

231. Betätigst du dich in etwas, das außer dem Bereiche der schöpferischen Liebe steht, so entheiligst du den Tag – du verlierst die Kontrolle über ihn –, in dem du stehst, wodurch du ein Vergehen gegen dieses Gebot begehst.

232. Ein JEDER Tag sei dir ein Feiertag und Freudentag, den du in der Liebe der Schöpfung erhalten mußt, denn kontrolliert (heilig) ist jeder Tag auch durch die Schöpfung, weil sie für jede Lebensform stets unmittelbar nahe sein muß, denn nur dadurch bleibt alle Kreation erhalten.

Ein Feiertag im ursprünglichen Sinn seiner Bedeutung, wie er schöpfungsgebotsmäßig vorgegeben ist, beinhaltet also weit mehr, als sich das der Erdenmensch im allgemeinen in der heutigen Zeit vorstellen kann. Demnach sollen wir Menschen jeden einzelnen Tag in einer Art und Weise kontrollieren (heiligen), damit wir der Schöpfung und uns selbst durch Gedanken, Gefühle, Empfindungen, Verhaltensweisen, Charaktereigenschaften und in uns selbst verwirklichte Werte des wahren Menschseins die gebührende Ehre erweisen.

Wir sollen nicht nur jeden einzelnen Tag des Lebens, sondern unser gesamtes Erdenleben in seiner vollen Lebensspanne mit einem schöpfungkonformen Dasein würdigen und unser Dasein auf Erden durch das Streben nach den hohen Werten des wahren Menschseins erfüllen. Die ursprüngliche Aufgabe und der tiefe Sinn unseres Lebens und Wirkens als Kreationen der allgewaltigen Schöpfung ist in der ursprünglichen Benennung der Kreatur Mensch als OMEDAM zu finden: OM = Gesetz, E = UND, DAM = Erfüller/Erfüllung. Also sollen wir Menschen wahre Erfüller der schöpferischen Gesetze und Gebote sein, um unser Lebensziel mit allen Rechten und Pflichten in relativ vollkommener Weise zu erfüllen, so nämlich in erster Linie die Evolution im Bewußtsein und damit auch im Geiste, der ein Teilstück der Schöpfung Universalbewußtsein selbst ist.

Der Geist resp. die Geistform speichert alle logischen Werte des Wissens, der Weisheit und Liebe in sich ab und profitiert somit von allen Früchten des wahren Menschseins, die der Mensch in seinem Bewußtsein resp. in seiner Persönlichkeit zeitlebens erarbeitet. Dieses Erarbeiten schöpferisch-natürlicher Werte, Eigenschaften, Fähigkeiten und Kräfte usw., wie z.B. Liebe, Geduld, innerer Frieden, wahre Freiheit von materiellen und charakterlichen Zwängen, Harmonie in sich selbst und mit der Natur und allen ihren Geschöpfen, gesunde Selbstkontrolle, Ausgleichung der eigenen Psyche, gesundes Denken und Fühlen und infolgedessen Erfolg in allen Belangen müssen wir als einzelne Menschen in voller Eigenverantwortung und in eigener Initiative, also im Grunde genommen allein in uns selbst bewerkstelligen und in die Wirklichkeit umsetzen. Die Evolution findet immer im eigenen Inneren des Bewußteins statt, wobei natürlich immer auch äußere Einflüsse, Reize, Herausforderungen und Probleme aus dem Alltagsleben eine wichtige Rolle spielen, denn die Evolution wird immer aus den Polen Positiv und Negativ heraus angetrieben.

Was ist der Schlüssel zu unserem persönlichen Glück? Die Geisteslehre von BEAM erleichtert uns als Anleitung für das richtige Leben die Evolution nur dann, wenn wir sie nicht nur flüchtig durchlesen und überfliegen, sondern uns damit in unseren Gedanken, Gefühlen und den aus dem Geistgemüt hervorgehenden Empfindungen aktiv, selbständig und eigeninitiativ beschäftigen. Wir helfen uns also durch die Lehre nur dann selbst, wenn wir sie im besten Sinne studieren, sie zum Lebensalltag und zu uns selbst gedanklich in Beziehung setzen und sie durch harte Arbeit in die Wirklichkeit im Inneren und Äusseren umsetzen. Dabei bedarf es letztlich keiner willentlichen Anstrengung bei der Ausführung der inneren Wandlung auf dem Weg der Evolution. Einen Willen müssen wir uns nur erschaffen, um uns dahin zu bringen, die Lehre regelmässig zu studieren, ihre Werte in uns aufzunehmen und sie dauerhaft in uns selbst zum Leben zu erwecken.

seele-bewusstseinDie eigentliche innere Wandlung, das Aufbauen guter Charakter- und Wesenseigenschaften, sowie von Liebe, Wissen und Weisheit erfolgt dann ganz automatisch durch die Aktivität des Unterbewußtseins, wenn wir uns konzentriert und ohne willentliche Anstrengung in die Lehre vertiefen und ihre Werte zwanglos in unser Inneres aufnehmen. Dabei können wir dem studierten Wissen durch unsere liebegetränkte Gemütsschwingung Leben einhauchen und es dadurch in uns zum eigenen wahrlichen Wissen kreieren. Einen Willen aufbauen müssen wir uns also nur zu Beginn unseres Studiums bzw. vor dem täglichen Studieren, um dieses auch aktiv und bewußt anzugehen und dabeizubleiben. Die Werte selbst und das wahrheitliche Wissen erschaffen wir dann durch das Prinzip des geringsten Widerstandes in uns zum Leben, also durch gewaltlose Gewaltsamkeit, die in diesem Fall gleichzusetzen ist mit reiner Konzentration resp. Meditation.

Dabei ist keinerlei Willensanstrengung notwendig, sondern nur das freie und völlig zwanglose Versenken des Bewußtseins durch Konzentration/Meditation in die erwünschten Werte, Fähigkeiten und Ziele, die wir in unserem Bewußtsein als Ideen erschaffen, auf die wir unsere Aufmerksamkeit richten. Wenn wir irgendwelche Ideen mittels unserer Aufmerksamkeit immer wieder im Bewußtsein festhalten, werden die Ideen und Werte automatisch durch die selbständig arbeitende Kraft unseres Unterbewußtseins verwirklicht.

Als Menschen sind wir bezüglich der Schaffung von Ideen für alles und jedes vergleichbar mit einer kleinen Schöpfung, denn alle Ideen verwirklichen sich, wenn wir unsere Aufmerksamkeit lange genug darauf belassen. Durch das Kreieren resp. Erschaffen bewußtseinsmäßig-feinstofflicher Ideen sind wir Menschen in der Lage, diese in uns selbst in Form von Kräften, Fähigkeiten und menschlichen Werten aller Art zur realen Wirklichkeit werden zu lassen – im Positiven wie im Negativen. Das Unbewußte resp. das Unterbewußtsein (das hier mit dem Begriff ‹Unbewußtes› gleichzusetzen ist) ist dabei die Macht- und Schaltzentrale zur Verwirklichung unserer Ideen, die wir nur naturgesetzmäßig richtig nutzen müssen, um all das in uns zu verwirklichen, was wir wollen.

Durch dieses Prinzip des Ideenschaffens und deren Verwirklichung gestalten wir bewußt oder unbewußt schon seit Beginn jeden Tag unseres Lebens, ebenso wie unseren Charakter und unsere Persönlichkeit = unser Bewußtsein mit allen seinen verschiedenen Bewußtseinsformen und Qualitäten, Werten oder Unwerten. Der Mensch ist in allen kleinen und großen Dingen immer und überall zu jeder Sekunde des Lebens seines Schicksals Schmied!

Wenn wir dieses Prinzip des Ideenschaffens und deren Verwirklichung durch meditative Konzentration verstanden haben und bewußt für unser Wohl nutzen, dann ist uns alles möglich, was denkbar und realistisch ist. Sehr anschaulich unterstreichen und erklären dies die beiden bewußtseinsformenden Sätze Nr. 7 und 8 aus dem Buch ‹Meditation aus klarer Sicht› von BEAM:

Wahrheitlich weiß ich, daß meine Gedanken meine Macht sind und daß ich damit alles meiner selbst bestimme.

Wahrheitlich sind meine Gedanken meine Macht des Bewußtseins und des Unterbewußtseins, und ich verbünde mich in jeder Sekunde mit ihr.

Auszug aus dem Geisteslehre-Lehrbrief Nr. 19, Seiten 210/211: Als Mensch hast du die absolute Freiheit, durch deinen eigens erzeugten Willen deine Aufmerksamkeit auf Ideen zu lenken, um diese via die Ratio in dein Unterbewußtsein zu transportieren und diese dort so lange festzuhalten, bis sie sich verwirklicht haben. Die praktische Anwendung dieser Lehre soll dir zur Gewohnheit werden. Dadurch lassen sich deine Ideen mit der Zeit sehr viel leichter und schneller erzeugen, sehr viel leichter und schneller in den Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit bringen, und auch sehr viel leichter und schneller verwirklichen, wobei diese dann immer klarer und präziser werden.

Erzeuge stets nur sehr klare und logische Ideen, denn nur aus klaren und logischen Ideen können klare und logische Wirkungen hervorkommen.

Bedenke stets, daß eine Ideenklarheit und Ideenlogik eine Zielklarheit und Ziellogik bedeutet. Bei einer Ideenkreierung musst du dir stets voll bewußt sein, dass du nur das willst, was wirklich in deinem Wollen liegt, niemals aber das, was du nicht willst. Wenn du nämlich auf irgend etwas deine Aufmerksamkeit lenkst, dadurch eine Idee erzeugst und diese in den Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit stellst, dann bedeutet das, daß du es willst. So nämlich denkt das logische Unterbewußte. Jegliche Anstrengung von dir, etwas nicht zu wollen, bewirkt gesetzesmäßig gerade und genau das Gegenteil von deinem wirklichen Wunsch. Die Ratio (Klugheit, Verstand, Vernunft usw.) hemmt wohl in gewissem Sinne schädliche Ideen daran, in den Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit zu treten, doch so du unlogisch denkst, betrügst du deine Ratio und überlistest sie, Dinge zu tun, die völlig unlogischer Form sind. Erzeugte Ideen wirken für die Ratio und das Unterbewußte stets nur positiv. In der Ratio und im Unterbewußten gelten aber auch negative und unlogische Begriffe wie: Nicht, Kein, usw. als positiv. Jede von dir bewußte Anstrengung selbst stellt eine Idee dar, die dann verhindert, daß eine andere und leichtere Idee von dir erzeugt und in den Mittelpunkt deiner Aufmerksamkeit gestellt werden kann.

Wollen wir so zum Bespiel innere Ruhe ins uns erzeugen, dann müssen wir ganz einfach die Vorstellung bzw. das Bild der Ruhe in uns erzeugen und diese Idee durch unsere Aufmerksamkeit im Bewußtsein festhalten. Den Rest, also die Verwirklichung der Idee, übernimmt unser Unterbewußtsein, was wir nach jeder einzelnen Übung feststellen werden. Wir verbleiben einfach völlig ohne jegliche Willensanstrengung beim Bild resp. der Vorstellung resp. der Idee der Ruhe und lenken die Aufmerksamkeit sofort wieder dorthin, sobald wir feststellen, daß die Aufmerksamkeit abzuschweifen beginnt und sich Fremdgedanken einschleichen. Diese werden einfach nicht beachtet und die Aufmerksamkeit wird auf die Ruhe zurückgelenkt. Dies kann durch einen einfachen autosuggestiven Satz wie z.B. «In mir ist Ruhe» oder «Ich bin ruhig» usw. erfolgen, oder durch die einfache Vorstellung, und das Gefühl der Ruhe. Durch das immer wiederkehrende Erzeugen dieser Idee der Ruhe in einem entspannten Zustand wird sich diese mit völliger Sicherheit verwirklichen und die Ruhe wird uns zu einer Gewohnheit werden, die sich als selbständige Kraft im Unterbewußtsein manifestiert und automatisiert. Genauso wie am Bespiel des Erzeugens von Ruhe sind alle anderen Kräfte, Eigenschaften, Wünsche und Ziele erreichbar, sofern sie nicht irreal und also mit der Wirklichkeit und den persönlichen Möglichkeiten vereinbar sind. Dabei ist oft weitaus mehr möglich, als wir uns bis dahin vorstellen konnten, weil unsere Denkgewohnheiten oft in alten Mustern verlaufen, die wir durch neue, positive Ideen und Vorstellungen durch die Hilfe des Unterbewußtseins sprengen resp. erweitern und durch neue Denkmuster ersetzen können, wodurch wir neue Kräfte und Fähigkeiten in uns erschaffen, durch die wir uns mehr Macht über uns selbst verleihen, wodurch wir unser Leben in allen Belangen bereichern. Üben wir also das richtige Denken in Form des Festhaltens und Kreierens von positiv-ausgeglichenen Ideen in unserem Bewußtsein, dann werden diese Ideen durch die Kraft unseres Unterbewusstseins automatisch verwirklicht, und wir machen voll bewußt jeden Tag unseres Lebens zu einem Feiertag im schöpferischen Sinne.

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