IS-Kampfblatt ruft zu neuen Methoden des Terrors gegen Ungläubige auf

11. Mai 2017 von Niki Vogt
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11. Mai 2017 (Redaktion) Die schottische Boulevard-Zeitung „The Scottish Sun“ berichtet, daß der Islamische Staat seine Anhänger dazu aufruft, vorgetäuschte Wohnungsbesichtigungen und Job-Vorstellungsgespräche zu organisieren und die dann erscheinenden Interessenten zu ermorden.

rumiyahIn der neuesten Ausgabe des Hochglanz-Magazins „Rumiyah“ des Islamischen Staates gibt es einfallsreiche, neue Ratschläge für Islamisten im Westen, welche Terrormethoden und Wege  zum Abschlachten von Kuffar (Ungläubigen) empfehlenswert sind. Die Anhänger des IS werden dazu aufgerufen, nichts ahnende Leute zu vorgetäuschten Wohnungsbesichtigungen und eBay- Abhol-Angeboten zu locken, um sie dann zu ermorden.

Die „Scottish Sun“ schreibt: The sick publication lays out a guide on how to select a target and “lure him to an appropriate location before attacking, subduing, binding and then slaughtering them”. Jihadis were advised to place adverts online or in local papers touting a flat or a spare room for rent. The article says: “It may even help to include in the ad that the apartment is ‘ideal for students’.” Übersetzung: Diese kranke Veröffentlichung gibt Instruktionen, wie man ein Opfer aussucht, „um es an einen geeigneten Ort zu locken, bevor man es dort attackiert, überwältigt, fesselt und dann abschlachtet“. Der Artikel sagt: ‚Vielleicht ist es förderlich, noch in der Anzeige dazuzuschreiben, daß die Wohnung ‚ideal für Studenten‘ ist. Den Dschihadis wird in dem Beitrag der Tipp gegeben, zu diesem Zweck im Internet oder in Lokalzeitungen Anzeigen für eine Wohnung oder ein Zimmer zu schalten.

Außerdem empfiehlt das Magazin, das in Fortsetzungsserien verschiedene Tipps und Tricks für erfolgreiche Terroranschläge veröffentlicht, auf Second-Hand-Verkaufswebseiten attraktive Gebrauchtartikel anzubieten: “Online sales by way of buy and sell websites such as Craigslist, Gumtree, eBay, the Loot and others are an alternative means to luring one’s victims.” „Online-An-und-Verkaufsplattformen im Internet, wie zum Beispiel Craigslist, Gumtree, eBay, the Loot (Beute) und ähnliche alternative Mittel, um damit Opfer anzulocken.“

Terroristen-Anwärtern mit Bedarf für gute Massaker-Ideen wird auch geraten, Stellenanzeigen aufzugeben und Leute in dafür angemietete Büros zu Bewerbungsgesprächen einzuladen. Erscheint das ahnungslose Opfer dort, dann muß es gnadenlos hingerichtet werden, instruiert das Magazin. Ebenfalls eine gute Idee sei es, die Opfer jeweils einzeln einzuladen, zu überwältigen und zu sammeln, damit man sie dann alle auf ein Mal töten kann.

Die schottische Zeitung meint, diese Taktik könnte ein sehr besorgniserregender Wendepunkt in der Art der Durchführung von Terroranschlägen sein, denn solche Arten von einsamer-Wolf-Operationen seien kaum zu verhindern. (The tactic could mark a worrying shift in the style of terror attacks, with lone wolf operations of this sort extremely hard to prevent.)

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Das sei nicht das erste Mal, daß das Rumiyah Magazin solche Ratschläge zum Massakrieren von Ungläubigen verbreitet. So zum Beispiel auf der Inhaltsseite der „Ausgabe Nummer 5“ von Rumiyah: „Just Terror Tactics: Part 3“ – was man übersetzen könnte mit „Terror-Taktiken – ganz einfach gemacht: Teil 3“. Auch die Instruktionen, wie man mit Autos in Menschenmengen hineinpflügt, um schnell und effektiv massenhaft Leute zu töten, stammen aus diesem Magazin und wurden bekanntermaßen ausgeführt. Sowohl in Nizza und auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, als auch in London und Stockholm gab es Großanschläge mit genau dieser Methode, und viele kleine Anschläge in diversen Städten und Städtchen.

Leider steht also zu befürchten, daß wir – falls es denn berichtet werden sollte – demnächst von einer Serie rätselhafter Funde grausam ermordeter Menschen in Wohnungen und Büros lesen.

Unbekannt ist, ob die Bevölkerungen Europas überhaupt von dieser neuen Terrortaktik erfahren werden. Ein Teil dieses Rumiyah-Artikels könnte nämlich, um mit Minister de Maizière zu sprechen, die Bevölkerung beunruhigen.

In Großbritannien jedenfalls sind Teile der Bevölkerung, die schon länger dort leben, gar nicht beunruhigt und sehr aufgeschlossen und tolerant gegenüber den Bevölkerungsteilen, die noch nicht so lange dort leben. Besonders bestimmte Gruppen, die – in ihrem Wunsch nach Toleranz für ihre besonderen Lebensstile – darauf hoffen, von anderen, ebenfalls Toleranz einfordernde Gruppen, Unterstützung zu erhalten, neigen dazu, mögliche Ausschlußkriterien für deren Toleranz nicht  genügend wahrzunehmen.

So hat in Großbritannien die große Gemeinde der Lesben-, Schwulen-, und Transgender- Bisexuellengemeinde (LGTB) den Muslimen im Vereinigten  Königreich die Idee unterbreitet, doch gemeinsam den Ramadan zu begehen, um  „Liebe zu verbreiten, und die gegenseitigen Kulturen kennenzulernen“. Da die Londoner Schwulenparade dieses Jahr genau in den Ramadanmonat fällt, hielt das die LGTB-Gemeinde für eine ganz ausgezeichnete Idee. Möglicherweise war den Initiatoren der Verbreitung der Liebe entgangen, daß der Islam eine ausgesprochen feindliche Haltung zur homosexuellen Liebe einnimmt, und daß in fast allen islamischen Ländern Homosexualität unter Strafe steht, in nicht wenigen islamischen Ländern sogar unter Todesstrafe. Auf der öffentlich zugänglichen Facebookseite „London Muslims“ fragt man sich fassungslos ob soviel Naivität: „Was kommt als nächstes? Eine Alkohol- und Schweinefleischparty?“