In Love with Cape Breton

12. Juli 2015 von Niki Vogt
(5 votes, average: 4,80 out of 5)
Loading...

10. Juli 2015 Rolf Bouman im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Michael Vogt besucht im Osten Kanadas den erfolgreichen Auswanderer Rolf Bouman. Vor knapp drei Jahrzehnten aus Deutschland ausgewandert, ist er nicht nur ein erfolgreicher Landerschließer, der mit der landschaftlichen Schönheit und Unberührbarkeit des Landes beim Erschließen neuer Grundstücke achtsam und die Natur schonend umgeht. Das Ergebnis für die Besitzer von Grund und Boden in der traumhaft schönen Landschaft Neuschottlands auf der Halbinsel Cape Breton sind herrliche Seegrundstücke, Freiheit und Einsamkeit vom europäischen, engen Leben dicht an dicht – bei herzlicher Nachbarschaft, auch wenn dieser nicht selten einige km entfernt wohnt.

Ganz besondere Verdienste hat sich der Deutsche Rolf Bouman (und da ganz in der Tradition des auch bei kanadischen Indianern bekannten Karl May) um die Indianer und die indianische Kultur Kanadas erworben. Sein Indianerzentrum, in dem sich demnächst sämtliche Häuptlinge ganz Kanadas zu ihren Sitzungen treffen, ist einmalig. Und ebenso einmalig ist die Sammlung indianischer Kunst (Gemälde, Skulpturen und Handarbeitsprodukte). Rolf Boumans Sammlung dieser ganz besonders spirituellen Kunst in der Tradition der indianischen Kultur bietet den Künstlern erstmals die Gelegenheit, von ihrem Schaffen zu Leben, die Tradition zu bewahren und über Kanada hinaus zu verbreiten.

Die ständig wachsende überwiegend deutschsprachige Gemeinschaft von Auswanderern oder Urlaubern hat eines gemeinsam: Mit wachem Blick haben die Menschen die Lage in Europa, sei es in der EU, wo es inzwischen immer mehr Leuten auffällt, oder in der Schweiz verfolgt und halten es zunehmend für eine Notwendigkeit, sich außerhalb Europas und vor allem rechtzeitig vor dem unausweichlichen Crash und der damit verbundenen Enteignung eines niedergehenden Systems eine neue oder eine zweite Heimat zu schaffen.

Natürlich wissen die Menschen auch in Kanada, daß der Zusammenbruch des Euros nicht spurlos an ihnen vorüber gehen wird. Aber man wird ihnen – anders als in der EU, in der die Pläne zur Zwangsenteignung und Zwangshypothek schon z. T. verabschiedet in den Schubladen der Politikdarsteller liegen – nicht ihren Besitz rauben und ihr Eigentum wegnehmen.

Entgegen landläufigen Vorurteilen (warum wohl?) sind engagierte und fleißige Menschen, sind insbesondere Familien in Kanada herzlich willkommen, während solche, die nur auf Kosten anderer in der sozialen Hängematte liegen, keine Chance haben. Die Erfahrungen in Europa sind oft genau umgekehrt. Eine zweite oder eine neue Heimat zu finden, ist also in Kanada nicht schwer – wenn man sich an die sinnvollen Regeln hält.

Zudem wird der Gast oder Neubürger mit der Schönheit des Landes belohnt: Kanada: Abenteuer, Wildnis, Abgeschiedenheit. Das Land der rauhen Männer. Eine Behauptung, die heute nicht mehr ganz zutrifft. Man würde heute wohl eher sagen: Das Land der Familie. Kanada hat Vieles zu bieten neben der praktisch unbegrenzten und sehr sauberen Natur. Heute findet man vielerorts Universitäten, Krankenhäuser, Yachthäfen, Einkaufszentren, Baumärkte, Eislaufstadien und vieles Andere. Auch die übrige Infrastruktur hat sich innerhalb der letzten zwei Jahrzehnte sehr verbessert. Dieses gilt besonders für Cape Breton. Wassersport wird groß geschrieben. Hobbys wie z.B. Segeln, Tauchen, Angeln und Windsurfen kann man fast überall nachgehen. Auch Drachenfliegen, Golfspielen, Tennis, sowie Segel- und Motorflug kann man vielerorts betreiben. Wintersport wird in so vielfältiger Weise angeboten, daß an dieser Stelle nur Skilanglauf, Abfahrtsski, Motorschlittenfahren und Eisfischen erwähnt werden können.

Ein besonderes Kleinod in Nova Scotia ist die Halbinsel Cape Breton. Man findet auf Cape Breton einen richtigen Winter mit viel Schnee und einen sehr warmen Sommer mit viel Sonne. Schließlich liegt dieses Naturparadies auf demselben Breitengrad wie Südfrankreich.

Nova Scotia zeichnet sich besonders durch ihre einzigartige Landschaft aus. Da es rundum vom Atlantik umgeben sind, gibt es an vielen Orten Küstenstraßen, die durch herrliche Natur führen. Besonders gilt dies für den sog. Cabot Trail, eine der schönsten Küstenstraßen des Kontinents. In Serpentinen führt eine sehr gute Straße über bis zu 600 Meter hohe Berge am Atlantik entlang, ein wirklich atemberaubendes Erlebnis. Daneben kann man noch vielerlei Attraktionen in den Naturschutzgebieten Cape Bretons bestaunen, welche durch ihre Straßen am Ufer und die vielen Fjorde den Betrachter an Norwegen erinnern. So kann man z.B. oft Wale, Robben, Adler oder Hirsche sowie Elche sehen. In Nova Scotia gibt es das zweitgrößte Vorkommen von Weißkopfadlern der Welt.

Websiten: http://www.canadapioneer.com/index.html