Götterdämmerung der Globalisten – muß die „Generation Soros“ abtreten?

23. Januar 2017 von Niki Vogt
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24. Januar 2017 (von Niki Vogt) Eine neu gegründete Organisation SOS (Stop Operation Soros) ist bereits am letzten Wochenende mit großem Effekt auf der Weltbühne aufgetreten. Ob es eine direkte Verbindung zur fast gleichzeitig stattfindenden Vereidigung des neuen US-Präsidenten Donald Trump gibt? Es erscheint naheliegend, da ein innerer Zusammenhang zu erkennen ist: Trump verkündete feierlich seine Abkehr von US-Amerikanischer Einmischung in die Politik andere Länder, seine Absage an Freihandelsabkommen und vor allem: Das Ende der von CIA und NGO betriebenen Regime-Changes. Dafür erntete er noch kurz vor seiner Amtseinführung wütende Angriffe von George Soros, dessen Organisationen mit vielen wohlklingenden Namen genau diese Aktivitäten als weltweites Geschäft nachgesagt werden. Gleichzeitig gründen in Mazedonien die Menschen eine breit angelegte Bewegung mit dem Slogan „SOS -Stop Operation Soros“ gegen die Macht der Soros’schen NGOs und deren massive Einmischung bishin zum Sturz von Regierungen zu protestieren.

Mazedonien Anti-Soros

In einer Pressekonferenz am vergangenen Dienstag, riefen die Gründer dieser Bewegung alle „frei denkenden Bürger“ aller Herkunftsländer, Religionen und Ethnien dazu auf, sich dem Kampf gegen die einseitige Ausrichtung der zivilen Nicht-Regierungsorganisationen anzuschließen, die von George Soros aufgebaut und geführt würden. Die Bewegung SOS ließ auf der Pressekonferenz wissen, sie habe sich zum Ziel gesetzt, die subversiven Aktivitäten der verschiedenen Soros-Stiftungen aufzudecken.

Einer der Gründer der SOS-Bewegung ist Nikola Srbov. Er ist ein Journalist bei dem regierungsfreundlichen Nachrichtenportal „Kurir“. Er warf in der Pressekonferenz den Soros-NGOs vor, daß sie die Zivilgesellschaft in Mazedonien monopolisiert haben und diese Vormachtsstellung nutzen, um jedes bürgerliche Engagement, jede andere Meinung, jede andere Verlautbarung von Bürgern für oder gegen die Regierung zu unterdrücken: „Wir beobachteten die Übernahme des gesamten zivilen Bereiches und dessen Mißbrauch und Instrumentalisierung, um die Ziele einer einzigen politischen Gruppierung durchzusetzen. Das ist unakzeptabel und geht weit über die die Prinzipien von Bürgerorganisationen hinaus.“ Und weiter stellte er fest: „Die Open Society-Stiftung, die unter dem Schirm von Soros operiert, benutzte ihre Finanzmittel und Personal dazu, gewalttätige Prozesse in Mazedonien zu unterstützen. Sie (die Stiftung) hat den zivilen Sektor monopolisiert und jede andere Organisation vollends verdrängt, die nicht mit der Ideologie von Soros übereinstimmt.“

Ein anderer Mitgründer von SOS, Cvetin Cilimanov, Herausgeber der staatlichen MIA-Nachrichtenagentur, warf der Open-Society-Stiftung des Milliardärs George Soros vor, die Souveränität des Staates Mazedonien zu unterminieren. Soros‘ Organisation arbeite eben nicht nur mit der Mitte-Links-Oppositionpartei SDSM in Mazedonien zusammen, sondern mit ausländischen Kräften und in deren Interesse. Diese Kooperationen der Soros-Organisationen mit ausländischen Botschaften und Organisationen wie USAID mischen sich nach Ansicht Cilimanovs äußerst störend in die politischen Prozesse Mazedoniens ein: „Dies ist nicht hinnehmbar und hat in großem Maße dazu beigetragen, in der Öffentlichkeit das Gefühl zu erzeugen, daß die traditionell guten und partnerschaftlichen Beziehungen, die Mazedonien zu einigen anderen Ländern genießt, unterminiert werden.“

Ein dritter Gründer der Anti-Soros-Initiative ist Nenad Mircevski, der Herausgeber des „Republika-Nachrichtenportals“. Er erklärte, die neue Anti-Soros-Gruppe werde eine „Ent-Soroszifierung“ Mazedoniens anstreben. Damit ist er einer Meinung mit dem ehemaligen mazedonischen Premierminister Nikola Gruevski. Auch Gruevski beschuldigte „ausländische Mächte“ und die Soros-Organisationen, sich vehement in die mazedonische Politik einzumischen.

„Oppositionelle Kräfte“ äußerten damals Besorgnis über diese Rhetorik Gruevskis, sie befürchteten, daß diese Rede der Anfang einer strengen Maßregelung und Überwachung von regierungskritischen Interessengruppen sein könnte.

Diese Nichtregierungsorganisationen mit vielerlei philantropisch und positiv klingenden Namen stehen schon lange in der Kritik und dem Verdacht, sich massiv in die Angelegenheiten von Ländern einzumischen, zu blutigen Umstürzen maßgeblich beizutragen und mit großen, finanziellen Mitteln ausgestattet, erheblichen Einfluß in bestimmten „Zielländern“ zu erlangen, – oft, um die Interessen globalistischer Gruppen durchzusetzen. Der gewaltsame Maidan-Umsturz in der Ukraine soll in großem Maße auf die Aktivitäten dort implantierter Soros-Stiftungen zurückzuführen sein. Rußland hat aus Sorge um die nationale Sicherheit bereits alle Soros-Institutionen aus dem Land verbannt.

Aber auch in anderen Ländern beginnt sich Widerstand gegen das Imperium des Multimilliardärs und seine Pläne zu rühren. Auch in Ungarn erfreuen sich seine Stiftungen keiner Beliebtheit. Der ungarische Premierminister Orban sagte im Dezember des letzten Jahres, daß das Jahr 2017 die Vertreibung von George Soros bringen würde und „all der Kräfte, für die er stehe.“ Orban warf Soros vor, die Europäischen Grenzen unterwandert und überrannt zu haben mit dem immensen Zustrom an Flüchtlingen und Asylanten, den Soros‘ diverse Organisationen unterstützten und organisierten.

Dies scheint ein geradezu prophetisches Statement Orbans gewesen zu sein. Denn in der Tat dreht sich der Wind seit der Wahl Donald Trumps zum amerikanischen Präsidenten. Viele Menschen bekommen das Gefühl, daß tatsächlich eine Ära zu Ende geht. Es scheint, als hätten die alten, globalistischen, linksideologischen Eliten ausgedient. Es scheint, die alte Garde hat abzutreten. Das, was die sichtlich heftig gealterten und verstockten Chefideologen der Globalisierung nicht wahrnehmen wollen ist, daß sie die Welt ins Chaos gestürzt haben und dies derart fulminant, daß die Menschen in großen Teilen jetzt schon bereits verstehen, was ihnen angetan wurde. Die glitzernden Versprechungen sind nicht wahr geworden. Die Menschen werden fast überall ärmer, verzweifelter, zorniger, frustrierter. Eine neue Generation der Weltenlenker scheint das Ruder übernommen zu haben. Will man vielleicht nicht riskieren, daß in wenigen Jahren eine weltweite Rebellion gegen „die da oben“ alles wegfegt, was man sich aufgebaut hat? Will die Alte Garde nicht einsehen, daß sie nur noch von Schaden ist und will sie nicht abtreten? Haben wir im erbitterten Wahlkampf um Trump das Ringen zwischen den beiden Lagern der Weltelite gesehen? Ist Trump der Protagonist einer neuen Strategie dieser Welteliten?

Die Medien, gehirngewaschen und sorgsam herangezogen und konditioniert, brauchen noch ein bißchen, um sich auf die neuen Herren einzustellen – genauso, wie die ebenfalls bis in die letzte Zelle konditionierten Politiker. Noch randalieren sie gegen Trump. Die blanke Angst treibt sie um, daß ihnen alle Felle wegschwimmen, und auch ihre ergebenen Herolde von Presse, Funk und Fernsehen können und wollen es noch nicht so richtig begreifen, daß die Völker ihnen einfach davonlaufen. Den Politikern die Wähler und den Medien die Käufer. Die Umsatzzahlen der Medien sind auf breiter Front im steilen Sinkflug und die Sonntagsumfragen attestieren der AfD eine mehr als satte Mehrheit. Der neuen Gruppe der mächtigen Welteliten scheint das jedoch nicht entgangen zu sein.

Eine Umfrage unter dem Titel The Leader’s Report: The Future of Government Communications unternahm die große Aufgabe, in vierzig Ländern zu erheben, wie tiefgreifend Regierungen bemerken, daß sie die Kontrolle und die Autorität über die Kommunikation verlieren. Eine interessante Feststellung dieser Untersuchung besagt: Das Informationszeitalter mit all den Möglichkeiten für jedermann hat dazu geführt, daß die Menschen weltweit zunehmend erkennen, daß sowohl nationale als auch internationale Politik nicht im Interesse der Menschen liegt, sondern nur im Interesse einer sehr kleinen Elite, die die Masse der Menschen über die Massenmedien lenkt, und daß die Massenmedien diese Aufgabe nach allen Regeln der Kunst und mit aller Kraft wahrnehmen. Dies führt zu einem tiefen Mißtrauen der Menschen, sowohl gegen die Politische Klasse als auch gegen die Medien. Das Internet mit seinen Verbindungen zwischen allen und jedem, blitzschnell, billig, multimedial, unkontrollierbar hat einen wichtigen Anteil. Die Menschen brauchen die Qualitätsmedien nicht mehr, um zu erfahren, was in der Welt vor sich geht und was sie denken sollen und dürfen. Sie können es direkt und unmittelbar – ohne den wertenden Filter der Hofberichterstatter.

Aus dem Report: „When people feel ignored, unheard and unrepresented they turn to alternative sources of information. If governments do not communicate with citizens properly, citizens will go somewhere elsewhere for information,“ Wenn sich die Menschen ignoriert, ungehört und nicht repräsentiert fühlen, wenden sie sich alternativen Informationsquellen zu. Wenn die Regierungen nicht mit den Bürgern angemessen kommunizieren, werden die Bürger irgendwo anders nach Informationen suchen.

Die Geschichte lehrt den Menschen, daß der Mensch aus der Geschichte nicht lernt: Die Reaktion des Establishments darauf ist dieselbe, wie vor zweihundert Jahren. Wenn das Volk aufmuckt, wird die Knute ausgepackt. Der Report aus 40 Ländern besagt, daß 75% der Regierungsbeamten  einfach nach ihren Vorstellungen die wichtigen politischen Entscheidungen treffen und laut Befragung offen der Auffassung sind, daß die Meinung der normalen Bürger dabei keine Rolle zu spielen hat.

Wie schon immer und überall, klammert sich das herrschende System verzweifelt und voll Ingrimm an seine Macht. Man wird es dem Pack und dem Pöbel schon zeigen. Daß das noch nie lange gutgegangen ist, wird vollkommen verdrängt. Wir sind gerade Zeugen, wie die deutsche Regierung zunehmend in die Muster der späten DDR und des Nationalsozialismus gleitet: Spitzeln, überwachen, reglementieren, zensieren, diskreditieren, zum Denunzieren aufstacheln, Blockwarte ernennen, mit empfindlichen Strafen bei Unbotmäßigkeiten drohen, Existenzen wegen unerlaubter Äußerungen vernichten, beschimpfen, verleumden, draufhauen. Um was letztendlich damit zu gewinnen? Vertrauen?

Die Folge ist eine Verschärfung und Radikalisierung auf allen Seiten, die Aktionen werden immer extremer. Regierung und Massenmedien versus Volk. Wie das – leider nach vielen Opfern und Gewalt – am Ende ausgehen wird, ist klar.

Es gibt noch eine zweite, große Umfrage. Die Marketingfirma „Edelman“ erstellte, wie jedes Jahr, für 2017 das sogenannte „Trustbarometer 2017„. Gleich auf der Startseite kommt das so genannte „abstract“, die bei wissenschaftlichen Publikationen vorangestellte Zusammenfassung des Ergebnisses:

„The 2017 Edelman Trust Barometer reveals that trust is in crisis around the world. The general population’s trust in all four key institutions — business, government, NGOs, and media — has declined broadly, a phenomenon not reported since Edelman began tracking trust among this segment in 2012.

With the fall of trust, the majority of respondents now lack full belief that the overall system is working for them. In this climate, people’s societal and economic concerns, including globalization, the pace of innovation and eroding social values, turn into fears, spurring the rise of populist actions now playing out in several Western-style democracies.

To rebuild trust and restore faith in the system, institutions must step outside of their traditional roles and work toward a new, more integrated operating model that puts people — and the addressing of their fears — at the center of everything they do.“

Übersetzung: Das 2017 Edelman Vertrauensbarometer enthüllt, daß das Vertrauen weltweit in einer Krise steckt. Das allgemeine Vertrauen der Menschen in alle vier Schlüsselinstitutionen – Wirtschaft, Regierung, Nichtregierungsorganisationn und Medien – ist auf breiter Front gesunken, ein Phänomen, das noch nie berichtet wurde, seit Edelman das Vertrauen in diese Segmente 2012 zu verfolgen begann.

Mit dem Zerfall des Vertrauens fehlt nun der Mehrheit der Antwortenden der Glaube daran, daß das gesamte System für sie arbeitet. In diesem Klima verwandeln sich die sozialen und ökonomischen Sorgen der Menschen – einschließlich der Globalisierung, der Geschwindigkeit der Innovationen und der erodierenden sozialen Werte – in Ängste, die das Erstarken populistischer Aktionen anfeuern, wie es sich jetzt in verschiedenen westlichen Demokratien abspielt.

Um Vertrauen wiederzugewinnen und den Glauben an das System wiederherzustellen, müssen die Institutionen aus ihren traditionellen  Rollen heraustreten und auf ein neues, integrierter arbeitendes Model hinarbeiten, das die Menschen – und dabei ihre Ängste aufgreifend – in den Mittelpunkt von allem stellt, was sie tun.“

Zitat aus „2017 Edelmann Trust Barometer“

Hier empfehle ich, sich die Antrittsrede von Präsident Donald Trump sehr genau anzuhören. Man wird genau diese neue Art des Umgangs mit den Menschen darin wiederfinden. Die neuen Eliten dieser Welt folgen diesem Konzept. Und die alte Garde wird abtreten, mag sie noch so toben und vor Wut schäumen. Es wird tatsächlich eine neue Ära anbrechen. Nur, eine Welt ohne die neuen, alten Welt-Eliten wird es nicht sein.