Geleaktes Dokument belegt George Soros‘ Übernahme der Ukraine für die USA

23. August 2016 von Niki Vogt
(29 votes, average: 4,69 out of 5)
Loading...

22. August 2016 (von Niki Vogt, Artikelbild: George Soros, Wikipedia, Niccolò Caranti, Lizenz CC BY-SA 3.0) Multimilliardär George Soros wird in den Mainstreammedien gern als philantropischer Investor dargestellt, der mit seinen vielen Stiftungen wie „Open Society“ Demokratie und menschenfreundliche Ziele in offenen Multikulti-Gesellschaften verwirklichen will. Wer genauer hinschaut, bemerkt jedoch, daß diese hehren Ziele meist zu Umstürzen, Unruhen, Bürgerkriegen und Zerfall des Staates und der Gesellschaft führen, wo immer seine Aktivisten tätig werden. Denen, die aufmerksam die Geschehnisse in der Ukraine verfolgten, ist es nicht neu, was dieser Tage geleakt wurde: George Soros hatt 2014 de facto die Macht in der Ukraine. Er steckt hinter den blutigen Maidan Unruhen, und den folgenden Entwicklungen, die er im Interesse der USA organisierte, koordinierte und (mit)finanzierte.

Das Ziel der Aktivitäten seiner Stiftungen war in der Ukraine, wie in allen anderen Ländern auch, die Schaltstellen in Politik und Gesellschaft mit Menschen zu besetzen, die das jeweilige Land auf den von der USA gewollten Kurs bringen. Das bedeutet in erster Linie jedesmal, das jeweilige Land zu destabilisieren, um dort leichter schalten und walten zu können und gleichzeitig die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die blutigen Auseinandersetzungen zu richten. Vor allem muß Rußland geschwächt und die Beziehungen zu dem „Zielland“ gekappt werden. All das können wir in der Ukraine beobachten.

Die geleakten Dokumente beweisen eindrücklich, daß es nicht nur Verschwörungstheorien sind, was aufgeweckte Zeitgenossen in der Ukraine geschehen sahen. Soros und seine Stiftungsfunktionäre hielten Besprechungen mit so gut wie allen Akteuren des von außen induzierten, gesteuerten und bezahlten Maidan Putsches ab. Sowohl mit den direkt in die Kämpfe Involvierten, als auch mit dem Rechten Sektor, den Politikern und den US-Offiziellen, die die US-Linie und die Ziele vorgaben.

Eine Stiftung der vielen Soros-NGOs (Non Government Organisation), die „International Renaissance Foundation“ (IRF) spielte eine führende Rolle bei der Errichtung der „Neuen Ukraine“, so der Arbeitstitel, den Soros dem Projekt gab. In dem Gesprächsprotokoll „Frühstück mit US-Botschafter Geoffrey Pyatt“ erörtert George Soros mit diesen Einflußnehmern darüber, was  mit und in der Ukraine zu geschehen habe: US-Botschafter in der Ukraine Geoffrey Pyatt, dessen Wirtschaftsberater David Meale, einem leitenden Funktionär der Open Society Foundation, Lenny Benardo, dem Geschäftsführenden Direktor der besagten Soros Stiftung „International Renaissance Foundation“ (IRF), Yevhen Bystrytsky, dem Ratsvorsitzenden der IRF, Oleksandr Sushko, einem Vorstandsvorsitzenden der Organisation „Centre for Liberal Studies“, Ivan Krastev, weiterhin Sabine Freizer von der Open society Foundation (OSF) und Deff Barton, der Direktor der USAID Ukraine.

Wer ein Verzeichnis der ganzen Einfluß-Organisationen von George Soros sucht, kann auf dieser Webseite leicht die Namen der NGOs fnden, über die er Weltpolitik betreibt: Discoverthenetworks.org

Diese Zusammenkunft zu einem Frühstück am 31. März 2014, fand direkt nach dem vom Westen unterstützten Maidan-Putsch und kurz vor dem Ausbruch des Bürgerkrieges im Donbass statt. Er nimmt eine Schlüsselrolle für den weiteren Lauf der Dinge ein. Botschafter Pyatt zeichnet in dem Gespräch eine Art Roadmap für das weitere Vorgehen, wobei ein herausragend wichtiger Punkt darin besteht, einen Medienkrieg gegen Putin anzuzetteln, um den Boden für eine ganz neu ausgerichtete Ukraine und ein gegen Putin ausgerichtetes Europa zu bereiten. Soros zeigt große Bereitschaft, dazu beizutragen:

Ambassador: The short term issue that needs to be addressed will be the problem in getting the message out from the government through professional PR tools, especially given Putin’s own professional smear campaigns. Botschafter: Das kurzfristige Ziel, das man erörtern muß, wird das Problem sein, wie die Message von der Regierung via professioneller PR-Mittel verbreitet werden kann, unter besonderer Berücksichtigung der professionellen Verleumdungskampagnen Putins.

GS: Agreement on the strategic communications issue—providing professional PR assistance to Ukrainian government would be very useful. Gave an overview of the Crisis Media Center set up by IRF and the need for Yatseniuk to do more interviews with them that address directly with journalists and the public the current criticisms of his decision making. George Soros: Übereinkunft beim Thema der strategischen Kommunikation – professionelle PR-Unterstützung für die Ukrainsche Regierung wäre sehr nützlich. Gab einen Überblick über das Krisen Medien Zentrum, das der IRF (Soros‘ NGO „International Renaissance Foundation“) eingerichtet hat und die Notwendigkeit für Jazenjuk, mehr Interviews mit ihnen zu machen, in denen er gegenüber Journalisten  und der Öffentlichkeit direkt die aktuelle Kritik an seinen politischen Entscheidungen anspricht.

Das Konzept, das die beiden für die Ukraine entwerfen, sieht eine Dezentralisierung der Macht in der Ukraine vor. Eine Föderation will man jedoch nicht. Man fürchtet, dadurch einer Einflußnahme Putins auf die russischsprachigen, südöstlichen Gebiete der Ukraine Vorschub zu leisten. Aus einer Föderation kann man schon via Begrifflichkeit wieder ausscheren, und so würde dem von allen am Gespräch Beteiligten verhaßten Putin die Ostukraine wie eine reife Frucht in den Schoß fallen.

Alle Pläne, die in den Gesprächen erwogen und diskutiert werden, drehen sich hauptsäclich darum, wie der russische Einfluß und sein kultureller Einfluß auf die Ukraine ausgeschaltet und abgeschnitten werden können. Hierzu sollen die „hard Power“ der USA und die „soft Power“ der EU instrumentalisiert werden, die Ukraine soll nach dem Soros vorschwebenden neo-liberalen Modell geformt werden und Rußland auf die Knie gezwungen.

Irgendwelche Skrupel, was das Schicksal des ukrainischen Volkes betrifft, seine Leiden, die Ausplünderungen, die allgegenwärtige Gewalt, die Armut und das Sterben haben überhaupt keinen Platz in den Überlegungen der Gesprächsteilnehmer. Dasselbe gilt für die Konsequenzen, die so eine Politik für die europäischen Völker mit sich bringt. Eine derartige Konfrontation mit Rußland kann nicht gut enden. (Daß unseren Politikern offenbar schon klar ist, in welche Katastrophe sie uns hineinreiten, wird in den jetzt bekanntgewordenen Überlegungen der Bundesregierung deutlich, die einen Notfall- und Krisenplan erarbeitet, der Empfehlungen an die Deutschen enthält, sich auf einen Crash oder Kriegseinwirkung vorzubereiten.)

Es geht sogar so weit, daß der Botschafter George Soros die absolute Kontrolle überträgt:

US Ambassador Pyatt hands over full control to GS, and point blank asks him, “what USG should be doing and what the USG is currently doing.” US-Botschafter Pyatt überträgt die volle Kontrolle an GS (George Soros) und setzt ihm die Pistole auf die Brust „was sollte die US-Regierung tun und was tut die US-Regierung derzeit.“

GS’s response is stunning, “Obama has been too soft on Putin, and there is a need to impost potent smart sanctions. „ George Soros‘ Antwort ist verblüffend, „Obama war zu weich gegenüber Putin und es ist notwendig, wirksame, intelligente Sanktionen aufzuerlegen.“

Interessant ist die kurze exkursion zur Rolle der Gasprinzessin und Russenhasserin Julia Timoschenko:

US Ambassador Pyatt decides to take out Tymoshenko from the New Ukraine equation. „She served her purpose as a poor and sick political prisoner while Yanukovich was in power, saying that Tymoshenko is associated with everything undignified”…“ US-Botschafter Pyatt beschließt, Timoschenko aus der „Neue-Ukraine-Gleichung“ herauszustreichen. „Sie hat ihren Dienst als eine arme und kranke politische Gefangene geleistet, während Janukowitsch an der Macht war und sagte, daß „Timoschenko mit allem, was unwürdig ist, zusammenhängt“ …

Ebenfalls ein höchst bemerkenswerter Teil der Unterhaltung dreht sich um den „Rechten Sektor“ in der Ukraine. Hier wird deutlich, daß unsere ukrainischen Quellen vollkommen richtig liegen. Schon sehr früh sahen sie die Truppen des „Rechten Sektors“ (Prawyj Sektor) als die bezahlte Schlägertruppen des Westens. Man erinnere sich daran, wie Prominente aus den Medien entschieden behaupteten, es gebe keine Faschisten in der Ukraine. Die Film- und Fotoaufnahmen aus der Ukraine bewiesen nicht nur das Gegenteil, hier haben wir auch den Beweis, daß sie absichtlich vom Westen aufgebaut, finanziert, trainiert und eingesetzt worden sind. Aus dem Frühstücksgespräch-Protokoll:

„Concern over the Pravy Sector, and how to disarm, or integrate, the muscle that was used to instigate much of the violence during the Maidan is debated. Soros even throws out his suspicion that the Privy Sector has been infiltrated, and now is working under Russia’s FSB. GS: Belief that the Pravy Sector is an FSB plot and has been funded to destabilize Ukraine Ambassador: Agreed that this was at least partly true, but the problem now is that Pravy Sector has become organic and is still armed. There is a need for the government to figure out how to demobilize and disarm the Pravy Sector.“ Besorgnis wegen des Rechten Sektors, und Debatte, wie man den Muskel, der benutzt wurde, um den Großteil der Gewalt während des Maidans zu erzeugen (jetzt) entwaffnen oder integrieren kann. Soros äußerst sogar den verdacht, daß der Rechte Sektor infiltriert worden ist und jetzt unter dem russischen Geheimdienst FSB arbeitet. George Soros: Glaubt, daß der Rechte Sektor (nun) ein FSB-Plot ist und finanziell unterstützt wird, um die Ukraine zu stabilisieren. Botschafter: Übereinstimmung, daß dies wenigstens zum Teil wahr sei, doch das Problem sei jetzt, daß der Rechte Sektor „organisch“ geworden sei (damit ist gemeint, daß die vom Westen aufgestellten und bezahlten rechten Truppen jetzt eine Gemeinschaft bilden und zusammenhalten) uns immer noch bewaffnet ist. Es gibt die Notwendigkeit für die Regierung, sich zu überlegen, wie sie den Rechten Sektordemobilisieren und entwaffnen kann.

Es mag sein, daß man nun die Geister, die man rief, nicht mehr loswird. Es ist sogar nicht ganz unwahrscheinlich, daß jetzt, wo sich der Rechte Sektor als eine Gefahr und ein Problem für die ukrainische US-Regierung erweist, er vom russischen Geheimdienst unterwandert und finanziert wird. Das werden die einzelnen Kämpfer sicher nicht wissen.

Es lohnt sich, das geleakte „Frühstücksdokument“ sorgfältig durchzulesen. Es ist für die Entwicklungen nicht nur in der Ukraine, sondern auch zwischen Europa/Deutschland und Rußland sehr erhellend.