Geld zurück durch Widerruf von Lebensversicherungen – Schluß mit dem ‚legalen Betrug’

15. Juli 2017 von Michael Friedrich Vogt
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20. Mai 2017  Frank Winkler im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Frank Winkler rät, Lebensversicherungen zu widerrufen und Gelder zurückzuholen – auch wenn sie schon längst gekündigt sind. Denn Lebensversicherungsverträge (auch Rentenversicherungen), die zwischen dem 1.1.1995 und dem 31.12.2007 abgeschlossen wurden, haben in den allermeisten Fällen eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung oder fehlerhafte Verbraucherinformationen. Davon betroffen sind laut Branchenmeldungen bis zu 108 Millionen Verträge mit einem Beitragsvolumen von ca. 400 Milliarden Euro. Nahezu jeder Vertragsvorgang in dieser Zeit zeigt Fehler auf. Die Folge: für den Versicherungskunden besteht bis heute ein Widerspruchsrecht. Der Vertrag kann rückabgewickelt werden. Auch und gerade dann, wenn der Vertrag bereits gekündigt und der sogenannte Rückkaufswert bereits – auch vor Jahren schon – ausbezahlt wurde. Auch bei laufenden Verträgen, ausgelaufenen Verträgen und beitragsfrei gestellten Verträgen kann ein Widerspruch erfolgen.

Die Wertstände der meisten Policen sind aufgrund immenser Kosten selbst nach vielen Jahren – auch nach z. B. 15 Jahren – noch „unter Wasser“. Der bei Kündigung zur Auszahlung gelangende Rückkaufswert ist in den meisten Fällen eine herbe Enttäuschung. Häufig erhält der Versicherungskunde nur etwa die Hälfte der eingezahlten Beiträge ausbezahlt. Sollte der Abschluß ihrer Police zwischen 1995 und 2007 gewesen sein, können Sie sich nun kompetente Hilfe zur Seite holen und verloren geglaubte Gelder auch im Nachgang „an Land ziehen“. Denn bei 80-90% der Policen in dieser Zeit entsprechen die Widerrufsbelehrungen oder die Verbraucherinformationen nicht den gesetzlichen Vorgaben. Für Sie ergibt sich damit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Aussicht auf einen erfolgreichen Widerspruch – zeitlich unbefristet. Der erfolgreiche Widerspruch führt dazu, daß Sie schon einmal grundsätzlich alle Beiträge zurückbezahlt bekommen – bis auf einen winzigen Risikokostenanteil. Wenn sie also beispielhaft 20.000 EUR einbezahlt haben und nur 10.000 EUR Rückkaufswert erhielten, können Sie schon einmal nahezu 10.000 EUR im Nachhinein bekommen. Das ist aber nicht alles: denn es steht den Versicherungskunden auch eine Nutzungsentschädigung zu. Denn die Versicherungs-Gesellschaft hat mit unberechtigt einbehaltenen Beitragsanteilen einen sogenannten Nutzen gezogen. Als Entschädigungsgrundlage gilt in aller Regel die Eigenkapitalrendite der Versicherungsgesellschaft. Diese Jahresrendite ist häufig zweistellig, auch hoch zweistellig (in Einzelfällen auch über 30%). So können auch bei vergleichsweise kleinen Verträgen spektakuläre Ansprüche entstehen. Wir reden hier von Mehrwerten, die meist von 5.000 EUR bis 50.000 EUR reichen können – in Einzelfällen auch mehr – ganz in Abhängigkeit des individuellen Falles.

Frank Winkler, ehemaliger Versicherungsmakler klärt im Gespräch mit Michael Vogt die Quer-Denken.TV-Community über ihre Möglichkeiten und Rechte auf. Seine Recherchen brachten ihn mit einem Rechtsdienstleistungsunternehmen in Deutschland zusammen. Eine Ersteinschätzung der dortigen Rechtsanwälte incl. Nennung des Mehrwertes ist kostenfrei und unverbindlich. Es kommen, in zwei von drei Partizipationsmodellen keinerlei Kosten auf Sie zu. Bei etwa einem Viertel der Fälle kann man ggf. auch recht zügig (ca. 6-8 Wochen) an Geld kommen, sofern der Vertrag „ankaufsfähig“ ist. Reichen Sie unbedingt diese Meldung in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiter, damit alle ihre Freunde auch noch rechtzeitig „die Kohlen aus dem Feuer holen“ können. Mehr Infos auf www.lebensversicherung-widerrufen24.com.

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Der Wirtschafts- und Finanzexperten Rico Albrecht von der www.wissensmanufaktur.net sah die Problematik der Lebensversicherungen schon im Jahr 2012. Hier sein Gespräch mit Michael Vogt über „Kapitalvernichtende Lebensversicherungen – Staatlich gedeckter Betrug. Weiterzahlen? Beitragsfrei stellen? Oder kündigen?“

Die Interessen der Finanzkonzerne werden in Deutschland von einer besonders eifrigen Institution vertreten, der BRD. Dank staatlicher Förderung und einer zweckdienlichen Gesetzeslage konnten in ihrem Zuständigkeitsbereich über 90 Millionen „Kapitalbildende Lebensversicherungen“ verkauft werden – bei rund 80 Millionen Einwohnern. Im Durchschnitt bedient also jeder Werktätige mehrere solcher Verträge – eine Konstellation, die an sich bereits die Frage aufwirft, wer dann eigentlich die Renditeversprechungen erwirtschaften soll.

Gemäß Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft gab es im Zuständigkeitsbereich der BRD 2009 insgesamt 91,5 Millionen solcher Verträge (1,4 Millionen weniger als im Vorjahr). Eingenommen wurden damit 85,2 Milliarden Euro. Die versicherte Summe betrug 2009 insgesamt 2,5 Billionen Euro. Die Kapitalanlagen, die von den eingezahlten Kundengeldern nach Abzug von Verwaltungskosten und Vertriebsprovisionen gebildet werden, fließen größtenteils in Staatsanleihen und wurden 2009 mit einem Buchwert in Höhe von 705 Milliarden Euro ausgewiesen. Dabei sind jedoch im Rahmen der Schuldenkrise noch erhebliche Korrekturen zu erwarten. Und dass Staatsschulden niemals zurückgezahlt werden können, weiß jeder, der verstanden hat, wie unser auf Schuldenausweitung basierendes Geldsystem funktioniert. Die versprochenen Renditen und Auszahlungen werden folglich nur dann möglich sein, wenn man dazu auch die fließenden Beiträge heranzieht – ein Prinzip, bei dem man in der Regel von einem Schneeballsystem spricht. Während viele Versicherungsnehmer bereits ein mulmiges Gefühl im Bauch haben, wenn sie daran denken, wie denn das Prinzip Lebensversicherung die Euro-Krise, bevorstehende Staatspleiten oder allein die demographische Entwicklung überstehen soll, hat die BRD bereits vorgesorgt und die Versicherungskonzerne gegen die Ansprüche der Kapitalanleger geschützt. Dafür wurde eigens Versicherungsaufsichtsgesetz § 89 geschaffen, ein den Kunden kaum bekanntes Gesetz, das es unter anderem ermöglicht, Auszahlungen aus Lebensversicherungen zeitweise oder ganz zu stoppen, falls die Vermögenslage des betroffenen Unternehmens dies erfordert. Festgelegt wurde außerdem, dass die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterhin zu bezahlen, vom Auszahlungsstopp unberührt bleibt. Michael Vogt fragt den Wirtschafts- und Finanzexperten Rico Albrecht von der Wissensmanufaktur (www.wissensmanufaktur.net), ob man weiterzahlen, beitragsfrei stellen oder kündigen soll, wenn Finanzkonzerne, Politiker und BGH-Richter gemeinsame Sache gegen die Menschen machen.

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