Unfaire Lügenpropaganda: „Frontal 21“ & „DIE ZEIT“ vs. Friedensfahrt nach Rußland und Mark Bartalmei

10. Oktober 2016 von QUERDENKEN-REDAKTION
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10. Oktober 2016 (Redaktion) Das ZDF-Magazin „Frontal 21“ bekleckert sich nicht mit Ruhm mit den perfiden Halbwahrheiten und der bewußten Diskreditierung der „Friedensfahrt nach Rußland“ und dem Filmemacher Mark Bartalmei. „Frontal 21“ zusammen mit der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ erhebt den Anspruch, uns jetzt echte und ‚widerwärtige‘, moskaugesteuerte Propaganda der Ostukrainer „Separatisten“ aufzeigen. Doch dann beginnt der Beitrag mit der Druschba-Friedensfahrt nach Rußland, die in keinem Zusammenhang mit der Ostukraine, den Donbassbewohnern steht und niemals Partei für eine der Konfliktparteien dort ergriffen hat. Die Druschba-Friedensfahrt hatte genau den Sinn, den ihr Name sagt: „Freundschafts-Friedensfahrt“. Allein die Friedensfahrt in Verbindung mit solch einem Thema zu setzen, ist gewollt und durchsichtig; die Absicht ist klar. Da nützt es auch nichts, die Hetze im Gewand von ’seriöser Propaganda-Kritik/Entlarvung‘ zu präsentieren. Frontal 21 verknüpft in übler Absicht drei Dinge miteinander, die man nicht miteinander so vermischen darf. Es geht ganz klar und offenkundig darum, Rußland als den bösen Aggressor darszustellen und die Friedensfahrer, die nichts als Völkerfreundschaft, Frieden und Menschlichkeit fördern und verkünden wollen, in die die Ecke von Nazis und Kollaborateuren der ‚bösen Russen‘ zu plazieren. Eine Propagandasendung finsterster Provinienz, bewußt verbogen, gelogen und zurechtgeschnitten, um das vermeintlich kritiklose. „ZDF-ü60-Publikum“- auf Russenhaß einzustimmen. Eine schlimme Mixtur aus Fakten und dreisten Lügen so lange durchmischt, bis ein gutgläubiger Fernsehkonsument tatsächlich glaubt, daß die Russen die Kriegstreiber, die Friedensfahrer bösartige Russenagenten und Deutschland und ‚der Westen‘ die Opfer sind.

Das Gebräu aus Propaganda und Gegenpropaganda in der die Friedensfahrt nach Rußland wird  so eingebunden, daß die Aktion am Ende wie eine von Russia Today organisierte russische Kremel Propagandafahrt „blind-blöder Putinfetischisten“ aussieht, und ist ein gutes Lehrbeispiel für das übliche, absichtliche Verdrehen von Fakten und Wahrheiten im Sinne der Washingtoner Nomenklatura. Das ist leider der bekannte, US-hörige „seriöse Journalismus“, hier im „renommierten“ Format Frontal 21. Das ist einer der Gründe, warum die Bevölkerung zu Tausenden auf den Plätzen und in den Straßen „Lügenpresse!“ skandieren.

Eine russische allte Dame nimmt ergriffen die Hände eines Friedensfahrers. Beide hatten Tränen in den Augen: „Gott schenke uns Frieden!“ Die deutschen Friedensfahrer haben mehr für den Frieden zwischen Deutschland, Europa und Rußland getan, als unsere Regierungen. Wären die Hetzer vom ZDF dabei gewesen, sie würden vielleicht einfach schweigen.

Ob sich die Journalisten dieser Hetzsendungen nie fragen, wessen Handwerk sie betreiben? Sind diese Leute zu blind, um zu begreifen, daß sie tatkräftig daran arbeiten, einen Dritten Weltkrieg anzustacheln, der Europa zerstören wird und sie selbst auch?

Natürlich betreibt auch Rußland seine Propaganda, aber nicht perfider und abgekochter als „wir“ hier im Westen. Man besehe sich die dreisten und zum Teil offensichtlichen Lügen, derer sich Washington bedient. Die Rolle der USA als die Gründer, Finanzierer und Ausbilder der grausamen Terrorarmee IS, die Planung des Sturzes von Assad, und die Umstürze in vielen Ländern des Nahen Ostens und auch in der Ukraine sind nachweislich Beispiele der skrupellosen Geopolitik der USA. Dennoch schwingt sich USA aufs hohe moralische Roß, läßt alle Anschuldigungen und Beweise ihrer Schuld abtropfen und zeigt unverdrossen mit dem Zeigefinger auf die bösen Russen. Die Russen haben ihre Lektion gelernt. Putin ist ein hochintelligenter, sehr beherrschter Stratege und als ehemaliger Top-Geheimdienstler ein Profi. Doch was haben Mark Bartalmai und die „Friedensfahrt nach Rußland“ damit zu tun? Daß beides in dem Beitrag eng verknüpft werden, dient nur dem Zweck, diese beiden „Dinge“ zu diskreditieren.

Daß es auch ganz anders geht, das beweist die Osnabrücker Zeitung mit ihrem objektiven Artikel: http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/775318/osnabruecker-berichten-von-ihrer-friedensfahrt-nach-russland#gallery&0&0&775318

Hier der Frontal 21-Beitrag: http://www.zdf.de/frontal-21/putins-geheimes-netzwerk-wie-russland-den-westen-spaltet-45433328.html

Der Film von Mark Bartalmai, Ukrainian Agony – Der verschwiegene Krieg (kompletter Film, zu kaufen bei Nuoviso) https://www.youtube.com/watch?v=sy759…

Mark Bartalmai: Ein Protagionist kommentiert Frontal 21

 

Bitte diese Petition unterzeichnen gegen diese GEZ-finanzierte Kriegspropaganda, mit der die Deutschen gegen Rußland kriegsbereit gehetzt werden sollen. So etwas darf nicht sein und erst recht nicht mit unseren GEZ-Gebühren finanziert werden!

Keine GEZ-ielte Kriegs-Propaganda

Die Unterzeichnenden fordern alle öffentlich-rechtlichen Medien, den Deutschen Presserat und insbesondere das ZDF auf, folgende ethische Prinzipien in der Berichterstattung – insbesondere im Kontext internationaler Spannungen und Konflikte – zu wahren:

1.) Frieden und Völkerverständigung sowie Transparenz, Unparteilichkeit und Dialog sollen als oberste Richtschnur journalistischer Arbeit gelten.

2.) In konfliktbehafteten Themen, wie etwa die Frage der Krim, sollen Medien eine differenzierte Betrachtung, die auch die vorbehaltlose Analyse und Darstellung der Position des Gegenübers mit einschließt, gewährleisten.

3.) Eine Medienberichterstattung, die vorhandene Informationen über Fehlverhalten der eigenen Regierung und ihrer Verbündeten in internationalen Konfliktthemen ausklammert, ist unverantwortlich und konfliktschürend. Sie untergräbt ihren Anspruch auf GEZ-Finanzierung durch jene Bürger, deren – nicht zuletzt – Friedensinteresse sie dienen sollte.

4.) Die deutschen Medien haben aus historischer Perspektive betrachtet die Verbreitung von Stereotypen über Juden, Muslime oder Angehörige anderer Nationalitäten weitestgehend hinter sich gelassen. Sie sollten diesen ethischen Standard ohne tendenziöse Verzerrungen auch auf Russen und Rußland anwenden.

5.) Positiv formuliert sollten die Medien als mächtigstes Instrument zur Völkerverständigung genau da gezielt eingesetzt werden, wo Gräben im Denken und Fühlen der Menschen zu überwinden sind. Dies geschieht sehr wirkungsvoll durch das mediale Vertrautmachen der Menschen mit dem noch Unbekannten, dem Anderen, dem Fremden durch eine respektvolle, einfühlsame und wertschätzende Berichterstattung als erstem Schritt der Annäherung und Öffnung.

Auslöser der Petition ist die Berichterstattung des ZDF über die Bürgerinitiative „Friedensfahrt Berlin-Moskau“ (www.druschba.info; www.facebook.com/groups/www.druschba.info) in den Frontal21-Sendungen vom 27.09.2016 („Daten-Leak aus Ministerium der Separatisten. E-Mails belegen Propagandastrategie zum Ukraine-Krieg“; www.zdf.de/frontal-21/der-propagandakrieg-wie-moskau-berichte-zum-ukrainekrieg-steuert-45390316.html) und vom 04.10.2016 („Putins geheimes Netzwerk. Wie Rußland den Westen spaltet“; www.zdf.de/frontal-21/putins-geheimes-netzwerk-wie-russland-den-westen-spaltet-45433328.html. Die ZDF-Redaktion ließ in beiden Fällen eine Berichterstattung veröffentlichen, die in höchstem Maße suggestiv und manipulativ zu nennen ist. Bei tagelanger Begleitung der selbst organisierten und selbst finanzierten 235 Bürgerinnen und Bürger vom 4-Jährigen bis zum 80-Jährigen durch ein ZDF-Kamera-Team konnte dieses nur Hinweise auf vielfältigste Anstrengungen zur Förderung der Völkerverständigung durch die spontan ab März 2016 gebildete Initiative finden. Durch die bewußte, völlig zusammenhangslose Kontextualisierung des Berichts über die Friedensfahrt etwa mit Recherchen zur Kriegs-Propaganda in der Ostukraine (die 27.000 externe Berater beschäftigende Propaganda-Maschine des Pentagon wurde nicht thematisiert, um das einseitige Feindbild Rußland nicht zu gefährden) wurde suggeriert, die „sogenannten Friedensfahrer“ seien lediglich „willige Helfer des Kremls“ und gingen dessen Propaganda auf den Leim. In Internet-Foren zog die Berichterstattung bereits zahlreiche haßerfüllte Kommentare auf die Friedensfahrer, die vom ZDF mit Gesicht und KFZ-Kennzeichen gezeigt wurden. Das ZDF schädigt mittels haltloser, hetzerischer Diffamierungen den Ruf von (GEZ-Gebühren entrichtenden) Staatsbürgern, die sich für Frieden und Völkerverständigung engagieren und gefährdet möglichweise sogar ihre Sicherheit. Dieses propagandistische Machwerk auf der Grundlage von Verdächtigung und suggestiv-manipulativer Kontextualisierung widerspricht gleich in mehreren Punkten dem Pressekodex des Deutschen Presserats: (Päambel): „Verleger, Herausgeber und Journalisten müssen sich bei ihrer Arbeit der Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und ihrer Verpflichtung für das Ansehen der Presse bewußt sein.“ (1): „Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.“ (2): „Unbestätigte Meldungen, Gerüchte und Vermutungen sind als solche erkennbar zu machen.“ (9): „Schutz der Ehre: Es widerspricht journalistischer Ethik, mit unangemessenen Darstellungen in Wort und Bild Menschen in ihrer Ehre zu verletzen.“

Begründung:

Nur wir Bürger als GEZ-Zahler können in der Masse konstruktiven Druck auf die Massen-Medien ausüben: Wenn es um das essenzielle Interesse des Volkes an Friedenssicherung geht, können Medien nur dann im Sinne der „vierten Gewalt im Staat“ zu einem Korrektiv von Regierungspolitik werden, wenn sie selbst Völkerverständigung, politischen Dialog und Wahrhaftigkeit zur Leitschnur ihres Handelns machen. Dieser ethische Anspruch gilt insbesondere für die GEZ-finanzierten öffentlich-rechtlichen Medien, deren Zahlung sich kein Haushalt in Deutschland entziehen kann. Wie der Medienwissenschaftler Uwe Krüger (Universität Leipzig) in seinem Buch „Meinungsmacht – Der Einfluß von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten“) aufgezeigt hat, erklärt sich eine einseitige Favorisierung USA-freundlicher Interpretationen in der deutschen Medienberichterstattung aus der einseitigen Vernetzung der Verantwortlichen in transatlantischen Clubs und Lobby-Gruppen. Faktisch wurden deutsche Medien in den vergangenen Jahren zunehmend in einem geopolitisch motivierten Informationskrieg instrumentalisiert, der zum Ziel hat, eine Partnerschaft zwischen Deutschland und seinem östlichsten europäischen Nachbarn Rußland im Keim zu ersticken (Minunte 8.47-10.42: www.youtube.com/watch?v=-Rq1W18RxuY). Es dominieren Narrativen und Interpretationen in allen Rußland betreffenden Themen, die eine positive Sicht der Deutschen auf das Land verhindern. Während kritische Aspekte russischer Politik genauestens beleuchtet werden, werden gleiche oder deutlich größere Verstöße der westlichen Staaten – etwa gegen das Völkerrecht in den Kriegen in Jugoslawien, Irak, Libyen oder Syrien – nicht thematisiert. Eine Manipulation der öffentlichen Meinung ist die Folge. Westliches Regierungshandeln bleibt unhinterfragt und russisches wird so tendenziös und negativ dargestellt, daß der Wunsch der deutschen Bevölkerung zur gemeinsamen Gestaltung des „Hauses Europa“, zu dem kulturell und geographisch auch Rußland gehört, zerstört wird.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hier geht’s zur Petition

druschba-friedensfahrt

druschba-tanz