Die Wahrheit über den Krieg der Sterne zwischen den USA und China

4. Mai 2017 von Gastautor: Manuel Cornelius
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04. Mai 2017 (von Manuel Cornelius, the false flag) Der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan wirbt während seiner Amtszeit für einen von der NASA installierten Raketenabwehrschild im Weltraum, um die Erdbevölkerung so vor Feinden aus dem Orbit zu schützen.

In den vergangen Jahren ist es um das US-Weltprogramm der NASA ruhiger geworden. Seitdem man die bemannte Raumfahrt mit dem Ende der Spaceshuttle Ära im Jahr 2011 offiziell einstellte und sich auf diverse unbemannte “Forschungsmissionen” fokussiert, die ohne der Hilfe der Russen derzeit – zumindest offiziell – nicht möglich wäre, versuchen Länder, angeführt von China, Rußland und Indien, den USA einen Teil der Weltraumdominanz streitig zu machen.

Die Europäer wiederum sind mit dem ihrigen Programm bemüht, die Raumfahrt in den Dienst der Forschung zu stellen. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Die USA fliegen die Internationale Raumstation ISS derzeit zwar wirklich mithilfe russischer Saturn Raketen an, um so Nachschub wie Verpflegung und Bauteile zu liefern. Doch im Hintergrund läuft schon längst ein Krieg um die Vormachtstellung im Weltraum. Seit die USA den Weltraum und all dessen Ressourcen für sich beanspruchen – ein Gesetz dazu wird von Senat und Repräsentantenhaus unterzeichnet – herrscht im Orbit reges Treiben.

Die Chinesen versuchen, mit aller Macht, den Ambitionen der USA einen Strich durch die Rechnung zu machen. Man darf schließlich nicht vergessen, daß die tausenden Satelliten in der Erdumlaufbahn zum Großteil natürlich militärische Missionen verfolgen. Kein Drohnenangriff, keine flächendeckende Überwachung und auch der gesamte Nachrichtenverkehr kann ohne die Satelliten durchgeführt bzw. bewerkstelligt werden. Während private Anbieter – wie SpaceX oder auch Boeing – versuchen, reiche Weltraumtouristen an den Rand der Erdatmosphäre zu fliegen, herrschen im Hintergrund rege Aktivitäten auf militärischer Basis.

So haben die Chinesen ihrerseits eine Mondfähre mit dem Namen “Großer Aufbruch” in den Orbit geschickt, mit dem Ziel, den US-Satelitten Voyager 2 zu zerstören, da dieser nach chinesischer Auffassung eindeutig militärische Interessen verfolge. Als sich „Großer Aufbruch“ bis auf 500 Kilometer Voyager 2 annähert, sehen sich die Strategen von Pentagon und NASA zum Handeln gezwungen und schießen das chinesische Prestigeprojekt ab, nachdem dieses versuchte, den US-Satelliten mit Hilfe von drei Fernlenkraketen zu zerstören.

Hier konnten die USA erneut ihre Dominanz unter Beweis stellen. Voyager 2 verfügt neben einer Laserkanone auch über eine Mikrowellenwaffe, die es erlaubt, Ziele in einer Entfernung von bis zu 200 Kilometer elektronisch völlig lahm zu legen. Was nach Science Fiction und George Lucas klingt, ist längst Realität. Und so geschah es dann auch. “Großer Aufbruch” nähert sich der US-Sonde Voyager bis auf 500 Kilometer und befeuert die Voyager mit 3 Raketen. Doch die Erste wird mit Hilfe der Laserkanone zerstört, die Zweite vom Kurs gebracht und die Dritte kann ebenso zerstört werden. Für die Chinesen bedeutet das einen herben Rückschlag, den man der eigenen Bevölkerung nur schwer verkaufen kann.

Als die Sache schließlich in die Medien gelangt, stellten sich die US Verbündeten geschlossen hinter die NASA. Was jedoch nur wenige wissen und medial auch kaum zur Sprache kam: Die Chinesen besitzen laut eigenen Angaben mittlerweile eine bewohnte Mondbasis. (Es gibt sogar offiziell ein Projekt eines europäisch-chinesischen Dorfes auf dem Mond)

Das geben “umgedrehte”, chinesische Mitarbeiter des chinesischen Programms zu Protokoll.

Diese Mitarbeiter arbeiten mittlerweile als Doppelagenten für die CIA. Die Chinesen wiederum stehen unter Schock, hatten sie sich doch zumindest einen Treffer ausgerechnet. Die Zerstörung der Sonde “Großer Aufbruch” wirft die chinesichen Bemühungen, im Weltraum mehr an Einfluß zu gewinnen, um Jahre zurück.

Die Aggression jedoch geht für die Weltöffentlichkeit ganz klar von Peking aus. Um die Stimmung zugunsten der USA zu drehen, verkündet die US-Regierung, daß sie im Interesse der Menscheit für mehrere Millarden US-Dollar ein umfassendes Aufräumprogramm namens “Clean Space” in den Orbit starten werde. Schließlich gelte es, all den Weltraumschrott, der seit Jahrzehnten um den Erdorbit kreist zu zerstören, da dieser für die in Betrieb befindlichen Satelliten eine akute Gefahr darstelle.

In Wirklichkeit geht es wohl eher darum, die Chinesen in die Schranken zu weisen. Dazu paßt auch, daß die USA nun in Südkorea einen Raketenabwehrschild aufbauen wollen, der offiziell ausschließlich auf Nordkorea gerichtet sein soll, doch in Wahrheit fühlt sich dadurch natürlich auch China bedroht – und das dürfte aus US-strategischer Sicht auch das vorangige Ziel sein: Die Einschüchterung.

So findet nun in 450 Kilometern Höhe ein technologischer Schlagabtausch der beiden Supermächte statt. Daß die USA jedoch bis auf die Russischen Saturn-Raketen derzeit keine Möglich besitzen um in den Orbit zu gelangen, ist nur die halbe Wahrheit. Die USA verfügen mit der “X-37B” über ein unbemanntes Raumfahrzeug, das aktuell auf unbestimmte Zeit um den Erdorbit kreisen soll. Weiters schießen die Spezialisten der US-Militärtechnologiebehörde “DARPA” eine Minotaur-Rakete vom kalifornischen Stützpunkt Vandenberg aus ins All, um dort dann die ultraschnelle Drohne “Falcon HTV-2” ausklinken zu können. Dieses Gefährt erreicht 20fache Schallgeschwindigkeit.

Neun Minuten übermittelte diese Fähre, die sich mit 3,6 Meilen pro Sekunde der Erde nähert, Daten an die NASA Ingeneure. Dann reißt der Kontakt ab und die Fähre stürzt davon ins All. Die DARPA preist die Falcon HTV-2 als Möglichkeit, irgendwann von von New York bis nach Los Angeles in 12 Minuten reisen zu können.

Soweit die Fakten: Vor kurzem wurde bekannt, daß ein schwedischer Projektentwickler derzeit an einer bemannten Mars-Mission arbeitet. In einem Auswahlverfahren werden Freiwillige gesucht, die sich im Jahr 2025 „One Way“ zum Mars schießen lassen wollen, Rückkehr ausgeschlossen. Ein wahnwitziges, wie auch verrücktes Projekt. Auch der geplante Start der privaten Mars Mission, die im übrigen mittels PayTV zum Fernsehereignis Nummer eins avancieren soll, erscheint mehr als nur optimistisch.

Was auf der Erde noch äußerst subtil und mit äußerster Vorsicht praktiziert wird, ist im All gegenwärtig schon Realität. Die USA befinden sich mit China im Krieg. Es bleibt zu hoffen, daß alle Beteiligten einen Konsens finden, um die offiziell zivile Raumfahrt auch wirklich zivil zu machen. Doch solange die NASA eine Unterabteilung des Pentagon bleibt, stehen die Zeichen wohl eher auf Eskalation.

 

 Quer-Denken.TV bietet eine Plattform für ein vielfältiges Meinungsspektrum. Gastbeiträge sowie die Positionen der Gesprächspartner müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.

Quellen:

http://www.independent.co.uk/news/science/moon-base-outpost-china-europe-chinese-space-agency-collaboration-together-a7702936.html

http://nypost.com/2017/04/27/china-and-europe-want-to-build-a-moon-base-together/

http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-4446426/China-talking-European-Space-Agency-moon-outpost.html

https://www.welt.de/wissenschaft/weltraum/article140635440/Die-Rueckseite-des-Mondes-ist-das-naechste-Ziel.html

http://www.faz.net/aktuell/wissen/weltraum/raumfahrtziele-2-0-zurueck-zum-mond-14860391.html

http://www.n-tv.de/wissen/US-Militaer-schickt-Weltraumdrohne-ins-All-article15139881.html

http://www.n-tv.de/politik/Grossmaechte-ruesten-im-Orbit-auf-article15710566.html

Mischa Hansel -“Schutzraum, Kampfzone oder Pax Americana / Thomas Jäger Verlag 2009

James A Lewis – Between the US and China – The Dynmics of Military Space  / Ramses 2009

Department of Defense: Military and Security Developments involving the Peoples Republic of China

http://www.defense.gov/pubs/pdfs/2000_CMPR_Final.pdf

Die DARPA machte aus dem Start auch kein Geheimnis (und am Abschuß), siehe unter: http://bit.ly/1HDWGQy