Die Vertuschungen der Genmafia & Rußlands gentechnikfreier Weg – Leidensweg & Erfolg eines kämpferischen Landwirts

14. Januar 2017 von Michael Friedrich Vogt
(46 votes, average: 4,83 out of 5)
Loading...

14. Januar 2017 Landwirt Gottfried Glöckner im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt auf dem dritten Quer-Denken Kongreß im November 2016in Bergheim bei Köln. Während Gottfried Glöckner in den Jahren 1995 – 1997 Flächen für Freilandversuche nach §14 GenTG dem Unternehmen AgrEvo (Höchst Tochter) zur Verfügung stellte, auf denen im Fruchtfolgewechsel gentechnisch veränderter Winterraps und Mais als herbizidresistente Pflanzen, für Versuchszwecke angebaut wurden, erlaubte eine Genehmigung 1997 den Anbau von gentechnisch verändertem Bt Mais in Europa. Zugelassen mit Zustimmung der Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Bündnis90/Grünen), war ein kommerzieller Anbau dieses Insektenresistenten Mais erlaubt und zur Verwertung im landwirtschaftlichen Betrieb erlaubt. Während der Versuchszeitraum durch Feldbesetzungen gekennzeichnet war, interessierte sich für den Anbau ab 1997 keiner mehr!

Kuh durchs Fenster

Respekt vor den Tieren, naturnahe Haltung und traditionelle Fütterung führen zu gesunden, glücklichen Tieren, guter Milch, gesundem Fleisch, gesunden Menschen, gesunder Welt.

Über die Jahre 1997 – 2001 steigerte Gottfried Glöckner den Anbau von 2% auf 100% meiner Maisanbaufläche. Die Ernte wurde als Silo- und Körnermais in seinem Betrieb an die Herdbuch Milchviehherde verfüttert. Als sich ab dem Jahr 2000 gesundheitliche Probleme mit Todesfällen in seiner Herde zeigten, kristallisierte sich bis zum Jahr 2002 heraus, daß der Bt Mais als Ursache auszumachen ist. Es wurden zahlreiche Proben von Futter- und Tiermaterial genommen um über die Analysen zu Ergebnissen zu gelangen.

Trotz der umfangreichen Ergebnisse gelang es nicht, der Ursache auf den Grund zu gehen und das Problem abzustellen. Neben den Hoftierärzten stand auch die Veterinärklinik in Gießen vor einem Rätsel was die Ursachenforschung anging. Die Genehmigungsbehörde, das Robert Koch Institut in Berlin (RKI), hielt sich bei der Ursachenforschung vornehm zurück, beschäftigte Gottfried Glöckner statt dessen mit Rückfragen zu der Methode, welche das Bt Toxin im Rind nachweist. Es wurden sowohl die Nähr- und Mineralstoffversorgung überprüft, als auch bakteriologische, serologische, virologische und parasitäre Untersuchungen durchgeführt. Das Unternehmen Syngenta zahlte im April 2002 nach einer Schadensaufnahme 43.224,62 € und versuchte sich dann aus der Affäre zu ziehen.

Nachdem Gottfried Glöckner die Angebote wie Mähdrescher, Immobilie, Arbeitsplatz ablehnte und sämtliche Bemühungen, die Sensibilität bei Syngenta und RKI zu schärfen, scheiterten, wurde der Landwitrschaftsmeister mit Anzeigen überhäuft.

Auf eine Strafanzeige seiner Ex-Frau wegen Vergewaltigung in der Ehe, 4 Jahre zurückliegend, folgte durch sie eine Anzeige bei der Bundesfinanzverwaltung auf Erstattung des Milchgeldes in Höhe von 625.150,28 €, da er kein Milcherzeuger im Sinne der Milchgarantiemengenregelung sei. Wegen Vergewaltigung in der Ehe wurde Gottfried Glöckner am 1.11.2005, OLG Frankfurt zu 2,5 Jahren Haft verurteilt, direkt nach den Veranstaltungen zur Volksabstimmung „Gentechnik freie Schweiz“.

Nachdem der Staatsanwaltschaft die Zusammenhänge klar waren, wurde der Landwirtschaftsmeister vorzeitig als Tatleugner, ohne Eintrag ins Führungszeugnis aus der Haft entlassen. Den Prozeß gegen die Bundesfinanzverwaltung gewann er nach 5 Jahren, im September 2011 ohne Anwalt. Begründung: Das gesamte Verfahren gegen Gottfried Glöckner sei falsch. Trotzdem wurde sein Betrieb am 17.08.2012 zwangsversteigert.

Das Schreiben zur Aufhebung der Grundbucheintragung und Pfändungen wurde am 19.11.2012 erstellt, genau am Tag seiner Zwangsräumung.

Erst heute sind, anhand der Analyseergebnisse von 2001 – 2004, die genauen Zusammenhänge zwischen der Verfütterung von Bt Mais und den Krankheits-, Mißbildung- sowie Todesursachen seiner Milchkühe belegt. Gerade in Zeiten wo es um freien, weltweiten Handel durch TTIP-, TISA- und CETA Verträge mit den USA gehen soll, ist es wichtig, auch diese Problemfelder anzusprechen um der Liberalisierung der Märkte mit ihren länderübergreifenden Genehmigungen nicht freien Lauf zu lassen.

Machen doch gerade diese Verträge die Hilflosigkeit der Industrie deutlich, hohen Standards und Auflagen in Europa gerecht zu werden. Diese bewegende Geschichte schildert  Landwitrschaftsmeister Gottfried Glöckner eindrucksvoll im Interview mit Michael Friedrich Vogt.

Diesen Beitrag als mp3 zum Anhören herunterladen

Publikationen: Gottfried Glöckner and Gilles-Eric Seralini: „Pathology reports on the first cows fed with Bt176 maize (1997-2002)“

Kontakt: ggloeckner@t-online.de 

PDF: Glöckner u Seralini SJAS 2016 Seralini on Glöckner SJAS 2016-2 Communique-de-presse-en-allemand

Wir benötigen Ihre Hilfe

Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir wollen die AGRO – Gentechnik stoppen, bevor es zu spät ist

Die Gefahren der AGRO – Gentechnik Hochangesehene Institutionen und Wissenschaftler haben längst erkannt, dass die AGRO – Gentechnik die größten Gefahren für Mensch und Tier birgt, die wir je erfahren haben. Es geht soweit, dass ein unvorsichtiger Umgang mit dieser Technik die gesamte Menschheit auslöschen könnte. Viele Politiker, Industrielle und Konzerne sehen diese Gefahren nicht oder wollen sie wegen Profitstreben nicht sehen. Sie ignorieren Aufrufe, Widerstände und Sicherheitsmassnahmen.

Gründe für den Stopp der AGRO – Gentechnik Wir haben gute Gründe, alles zur Verhinderung der AGRO – Gentechnik zu unternehmen. Es geht um unsere Gesundheit und das Wohl von Mensch und Tier. Natürliche Pflanzen sind unsere Lebens- und Heilmittel, unsere Lebensgrundlage. Mit gentechnischer Veränderung wird die Funktion der Lebensmittel, welche über Millionen von Jahren entstanden sind, in sehr kurzer Zeit zunichte gemacht. Bereits heute existierende Krankheiten werden zunehmend unheilbar und es werden viele neue schreckliche Krankheiten folgen. Dies ist bereits vom Gen Mais anhand der Auswirkungen in der Tierwelt längst hinlänglich belegt. Zulassungen entsprechen nicht dem wissenschaftlichen Kenntnisstand! Die Folgen der gentechnisch veränderten Pflanzen sind weit verheerender als je angenommen wurde. Mit einem einzigen Eingriff verändert sich das gesamte genetische Potential auf unserem Globus, unumkehrbar!

Nachdem weder die Unternehmen, noch die Rückversicherer sowie der Staat die Haftung für die entstehenden Schäden übernehmen, muss die Verbreitung der Gentechnik mit allen Mitteln verhindert werden.

Jede Spende hilft, den Widerstand zu organisieren und kontinuierlich zu verstärken. Dies ist unsere Pflicht im Namen der gesamten Menschheit. Ohne Geldmittel ist dies jedoch nicht möglich. Deshalb bitten wir Sie, um Spenden. Diese werden mit vollem Engagement ausschließlich für den wirkungsvollen Kampf gegen die AGRO – Gentechnik eingesetzt. Nur mit Spenden und Einsatz der Mittel können wir Politiker, andere Akteure und die mächtigen Konzerne dazu bringen, verantwortlich zu handeln und der Verbreitung der AGRO – Gentechnik Einhalt zu gebieten.

Sie haben die Möglichkeit, Spenden auch über das Internet zu tätigen.

Mit freundlichen Grüßen und herzlichen Dank für ihre Hilfe,

Gottfried Glöckner, Hauptstraße 30, D-65239 Hochheim, Tel. +496145 5905279 Fax: +496145 5901879, mobile: +49 151 50 62 45 92 email: ggloeckner@t-online.de, www.gottfried-gloeckner.com homepage: http://gut-gemacht.123webseite.de

„Ein Bauer packt aus“