Die streng geheime Wahrheit über den Terroranschlag im München

9. August 2016 von QUERDENKEN-REDAKTION
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09. August 2016 (Redaktion) 22. Juli 2016, 21:50 Uhr München ist im Ausnahmezustand. München (dpa) – Terror in München, Angst in der ganzen Stadt. Um 17.52 Uhr geht der erste Alarm bei der Polizei ein. Schüsse nahe einem Einkaufszentrum im Nordosten der Stadt werden gemeldet. Nachrichten über Tote und Verletzte machen über soziale Netzwerke wie ein Lauffeuer die Runde. Die Lage ist unklar, auch Stunden nach dem Alarm noch. Das verstärkt die Ungewissheit. Rund um das Olympia-Einkaufszentrum herrscht Ausnahmezustand. Blitzschnell wird es von der Polizei geräumt, alles ist weiträumig abgesperrt, auch die Straßen rundherum sind dicht. Hunderte Beamte sind im Einsatz, viele schwer bewaffnet und mit schusssicheren Westen ausgerüstet. Doch wo sich die Täter befinden, darüber herrscht zunächst noch völlige Ungewissheit. Bis zu drei Täter sollen es sein, mit Langwaffen auf der Flucht in der Millionenstadt. Eine Augenzeugin schildert die Situation unmittelbar nach den Schüssen. „Wir waren gerade bei McDonald’s essen“, erzählt die junge Frau. „Dann ist Panik ausgebrochen.“ Mitarbeiter seien rausgerannt, Gäste hinterher, berichtet sie in einem Video, das BR24 auf Twitter veröffentlicht hat. „Kinder haben geheult, sind panisch rausgerannt, und man hat drei Schüsse gehört.“ Wer geschossen hat, konnte sie allerdings nicht beobachten. „Soweit ich gehört habe, war das im Obergeschoss … wir waren unten.“ Auf einem anderen Video im Internet war zu sehen, wie ein Mann aus einem McDonald’s-Restaurant kommt und mit einer Handfeuerwaffe wahllos auf Menschen schießt. Die Quelle dieses Videos, das auf Twitter veröffentlicht wurde, war zunächst unklar. Die Tat hier trifft die Stadt an einem Lebensnerv, Freitagnachmittag herrscht in dem Einkaufszentrum in der Regel Hochbetrieb. Alle großen Ketten haben hier Geschäfte. Dann machen Gerüchte die Runde, auch in der Innenstadt seien Schüsse.

Doch in welchem größeren Kontext ist ein Terroranschlag wie der in München zu betrachten?

Jürgen Elsässer kennt sich im Dschungel der Geheimdienste und des internationalen Terrors aus. Schon in den 90er Jahren wurde das Netz zwischen westlichen Geheimdiensten und islamischen Terroristen geknüpft. Eslässer war als unabhängiger Experte im BND-Untersuchungsauschuß des Deutschen Bundestages tätig. In seinem Buch „Terrorziel Europa“ weist er nach, daß seit den 90er Jahren bei allen Terroranschlägen westliche Agenten, Undercoveragenten und V-Männer federführend dabei waren. Seit der Zeit konnte keine Mord- und Terroraktion ohne das Zutun westlicher Geheimdienste durchgeführt werden.

Auch die Schießerei von München dient dem Ziel der Spannung: Die westeuropäischen Gesellschaften sollen in Panik und heillosen Schrecken vor Mord und Terror versetzt werden, damit die Regierungen gezwungen werden, sich der amerikanischen Politik des weltweiten „War on Terror“ zu unterwerfen und die militärische Anwesenheit der Amerikaner geradezu zu fordern. Die Pax Americana wird auf diese Weise von den USA via selbstinszenierter, grauenhafter Massenmorde wie das Schutzgeld der Mafia erzwungen. Die Bevölkerungen Europas, die eigentlich gegenüber der US-Außenpolitik sehr skeptisch sind, werden durch das massenhafte Inszenieren von grausamem, islamischem Terror in ihren Ländern derart in Angst versetzt, daß sie zermürbt und voller Haß gegen alles, was muslimisch ist, sich den USA anschließt und Truppen an allen Ecken und Enden der Welt im US-amerikanischen geopolitischen Interesse an die Front stellt.

Außerdem rechtfertigen die Terrorakte eine immer weitergehende Beschneidung der bürgerlichen Rechte der Menschen in den westlichen Ländern, was die schrittweise Einführung eines Polizeistaates ermöglicht. Denn in ihrer Angst vor den bösen Terroristen duldet die verängstigte Bevölkerung die Bespitzelung und Überwachung und Aushöhlung der Freiheit. Da die Regierungen sehr wohl wissen, daß das Weltwirtschafts- und Finanzsystem in seinen letzten Zügen liegt, wollen sie vorbereitet sein, wenn die verarmenden Bürger in ihrer Frustration und Not auf diejenigen losgehen, die den Kollaps zu verantworten haben – wie das üblicherweise bei Revolutionen der Fall ist.

Die Notstandsplanungen der Regierung sehen seit 2007 für einen solchen Bevölkerungsaufstand einen Nationalen Sicherheitsrat vor, der alle Machtbefugnisse vom Parlament und anderen, ehemals demokratischen Einrichtungen abzieht. In diesem Nationalen Sicherheitsrat hat der amtierende Bundeskanzler die Entscheidungsgewalt, es ist also für diesen Fall eine klassische Diktatur vorgesehen.

Brisant: Anders als in den Notstandsgesetzen von 1968, nach denen das Parlament mit Zweidrittelmehrheit den Notstand beschließen muß und mit einer einfachen Mehrheit wieder auflösen kann – und das nur im Falle von Vorkriegs-Spannungen, Krieg und Katastrophen, kann – so Jürgen Elsässer – nach den Vorstellungen der Regierung nun der Nationale Sicherheitsrat einberufen werden und den Notstand bei Terrorangriffen und „erwarteten Terrorangriffen“ ausrufen, eine Situation, in der wir uns bereits befinden.