Deutsche Sprache – deutsches Denken – deutsche Identität

17. Juni 2017 von Michael Friedrich Vogt
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17. Juni 2017 (Vorschaubild: Germania, von Philipp Veit, entstanden wahrscheinlich 1848. Die Darstellung zeigt die Allegorie Deutschlands als „Germania“ mit dem Eichenlaubkranz und dem Richtschwert für Gerechtigkeit, Ordnung und Schutz. In dem Motiv des blanken, aber mit einem Ölzweig umwundenen Schwertes, das die Germania in der rechten Hand hält, verbindet sich Friedensliebe mit Wehrhaftigkeit. Dieses Bildnis hing im Paulskirchenparlament). Peter Haisenko im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Die deutsche Sprache (oder: Nur, wer in der deutschen Sprache denkt, ist Deutscher) 

„Ein geistigeres und innigeres Element als die Sprache hat ein Volk nicht. Will ein Volk also nicht verlieren, wodurch es ein Volk ist, will es seine Art mit allen seinen Eigentümlichkeiten bewahren, so hat es auf nichts mehr zu achten, als daß ihm seine Sprache nicht verdorben und zerstört werde.“ Ernst Moritz Arndt (1769 – 1860)

Das wesentliche Merkmal einer Nation ist ihre Sprache. Gerade in Deutschland wird das deutlich, weil die physische Erscheinung der Menschen, die in Deutschland leben, alles andere als einheitlich ist. Das verbindende Element ist die deutsche Sprache. Das Selbstverständnis, ein Deutscher zu sein, ist verbunden mit der Selbstverständlichkeit, die deutsche Sprache vorrangig zu gebrauchen. Darüber hinaus werden die Identität und das Selbstverständnis bestimmt von Sitten und Gebräuchen, von Wertbeschreibungen und Überlieferungen, die alle an eine Sprache gebunden sind. Von alters her war es immer das Bestreben von Eroberern, den Besitz eroberten Landes durch die Einführung der eigenen Sprache zu besiegeln. Ein Land hat erst dann neue Eigentümer und eine neue Identität, wenn die Sprache der Einwohner eine andere geworden ist. Bis dahin wird die neue Herrschaft immer ein Fremdkörper bleiben. (Entnommen aus dem Werk: „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“ von Peter Haisenko) 

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Weitere Sendungen mit Peter Haisenko: Der US-Dollar – das Brecheisen der Macht http://quer-denken.tv/der-us-dollar-das-brecheisen-der-macht/

Deutschlands Unfreiheit im Westen und die Panik der USA vor der deutsch-russischen Freundschaft http://quer-denken.tv/index.php/mfv-tv/1283-panik-der-usa-vor-der-deutsch-russischen-freundschaft

„Abschlußbericht“ zum Abschuß der MH17 – neue Märchen & keine Fakten http://quer-denken.tv/1849-abschlussbericht-zum-abschuss-der-mh17-die-bombe-im-russischen-metrojet-luegen-mit-system/

 

Die Germania im Wandel der Zeit Bild unten links: Die Germania aus dem Paulskirchenparlament um 1848. Hier verkörpert sie mit ihrem weichen, jugendlichen Gesicht, der schwarz-rot-goldenen Fahne und dem Ölzweig um das Richtschwert eine sanfte, hoffnungsvolle, friedliebende Germania. Die Fesseln zu ihren Füßen sind zerbrochen, hinter ihr weisen die goldenen Strahlen der Morgensonne auf eine bessere Zukunft hin. Ein friedliches Deutschland liegt hinter ihr. Sie strahlt Ruhe und Zuversicht aus.

Bild unten Mitte: Eine kriegerische, rächende Germania in der Figur einer Walküre zu Beginn des Ersten Weltkrieges. Hinter ihr, verbranntes, verwüstetes Land, steht sie mit blankem Schwert, Rüstung und der Deutschen Kaiserkrone auf dem Haupt, flammendem Haar und Blick zum Kampf bereit. Zorn und Trotz  in den Augen, ist sie die Personifizierung des „Furor Teutonicus“.

Bild unten rechts: Germania am Marterpfahl. Der Erste Weltkrieg ist verloren, das Land verwüstet, am Horizont Flammenlohe und die Hyänen streichen schon um das wehrlose, gedemütigte, gefesselte Mädchen Germania. Krone, Schwert und Schild liegen im Schmutz, Deutschland erniedrigt und ausgeplündert. Diese Propagandapostkarte ist typisch für die 1920er Jahre, als Deutschland durch den Versailler Vertrag entrechtet und mißhandelt wurde. Die Empörung und Verzweiflung darüber zog sich durch alle Parteien Deutschlands, von links bis rechts.

Heute ist die Allegorie der Germania vollkommen verschwunden, da sie als nationalistisch, völkisch, rassistisch, rechts und reaktionär angesehen wird.

Germania_Paulskirche Germania 1914 Germania am Marterpfahl

 

 

 

friedrich_der_grosse

Kein Volk versinkt, das an sich selber glaubt; auch ich sah Sterne hell aus Nächten steigen. Einst kommt der Tag, da steht der Baum belaubt, und freies Volk wohnt unter seinen Zweigen.

Friedrich der Große (1712-1786)

Publikationen:

Haisenko Humane MarktwirtschaftPeter Haisenko/Hubert von Brunn, Die Humane Marktwirtschaft.

Das Wirtschafts- und Finanzsystem zum Wohle aller Menschen. Fließendes Geld und Wertspeicher Gesichertes Grundeinkommen

In einer Welt, in der alles käuflich ist – vom Mörder über Medien bis zu Abgeordneten –, ist echte Demokratie unmöglich. Wer Demokratie will, muss als wichtigste Voraussetzung ein Finanz- und Wirtschaftssystem fordern, das die Macht des Kapitals bricht, der „wundersamen Geldvermehrung“ durch Zins und Zinseszins ein Ende setzt und das Bestechung und Korruption weitgehend unmöglich macht. Die Humane Marktwirtschaft wird das leisten, und nicht nur das. Sie wird den Menschen Freiheit schenken in bisher nicht gekanntem Ausmaß; ein Leben frei von Lohnsteuer und Inflation und damit eine zuverlässig planbare Zukunft. Um das zu erreichen bedarf es keiner blutigen Revolution, sondern lediglich der Rückbesinnung auf die Grundsätze des Humanismus’ – und deren konsequente Umsetzung.

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Die Humane Marktwirtschaft. ISBN 978-3-940321-13-8  Preis: 15,- €

HAisenko England Deutschen JudenPeter Haisenko, England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert. Die perfiden Strategien des British Empire.

Nahezu jeder Krieg/Konflikt/Krisenherd der Gegenwart ist zurückzuführen auf die perfiden Strategien des British Empire. Wer die Geschichte der letzten 150 Jahre betrachtet wird sehen können, wie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts der Zustand der Britischen Wirtschaft kontinuierlich katastrophaler geworden ist und Britische Produkte auf den Märkten nicht mehr konkurrenzfähig waren. Um 1900 betrug das Außenhandelsdefizit des British Empire 50 Prozent und das Empire drohte unterzugehen.

So, wie heute die USA an der Seite Englands, hat das British Empire damals verzweifelt versucht, seine wirtschaftlichen Defizite durch Eroberungskriege mit einem überdimensionierten Militär zu kompensieren. Dabei wurden gewachsene und hoffnungsvolle Strukturen zerstört in den Ländern, die das British Empire zwecks Ausbeutung unter seine Kontrolle zwingen wollte. Beispielhaft seien genannt: Sudan, Afghanistan, Ägypten, Burma/Myanmar und halb Afrika. Als das Deutsche Reich nach 1871 die Weltführung übernommen hatte, was den wirtschaftlichen und philosophischen (Humanismus!) Fortschritt betrifft, haben die Strategen des British Empire erkannt, dass sie ihren Weltführungsanspruch mit friedlichen Mitteln nicht mehr gegen den deutschsprachigen Raum verteidigen können. Das Deutsche Reich und Österreich/Ungarn, in Freundschaft verbunden, waren auf dem Sprung, Kontinentaleuropa in friedlicher Vereinigung unter deutscher Regie zu allgemeinem Wohlstand zu führen, der in dieser Dimension bislang als unerreichbar gegolten hatte. Dieses „Vereinte Europa“ unter Ausschluss des British Empire musste zerschlagen werden, weil die britischen Strategen die Aussicht nicht ertragen konnten, in einem solchen Europa bestenfalls die Nummer Zwei zu sein, noch dazu unter deutscher Vorherrschaft. Sie sahen nur einen Ausweg: Krieg. Dieser Krieg wurde der Erste Weltkrieg. Glauben Sie nicht? Vielleicht glauben Sie dem britischen Militärhistoriker Professor Laffan, der 1917 folgendes geschrieben hat: „Deutschlands … Grundidee war, eine Kette von verbündeten Staaten unter deutscher Vorherrschaft zu errichten, die sich von der Nordsee bis zum Golf von Persien erstreckt… Würde die Bahn Berlin-Bagdad fertiggestellt, wäre eine riesige Landmasse unter deutscher Herrschaft vereinigt worden, in der jeder erdenkliche wirtschaftliche Reichtum hergestellt werden könnte, die aber für eine Seemacht unangreifbar wäre. … Die deutsche und die türkische Armee könnten leicht auf Schussweite an unsere Interessen in Ägypten herankommen und vom persischen Golf aus würde unser indisches Empire bedroht.“ … „Ein Blick auf die Weltkarte zeigt, aus welchen Gliedern sich die Kette der Staaten zusammensetzt, die zwischen Berlin und Bagdad liegen: das Deutsche Reich, Österreich-Ungarn, Bulgarien und die Türkei. Nur ein kleiner Gebietsstreifen verhinderte, dass die beiden Enden der Kette miteinander verbunden werden konnten. Dieser kleine Streifen ist Serbien. Serbien war in der Tat die erste Verteidigungslinie für unsere Besitzungen im Osten. …“ Sofort beim Verlag bestellen

Seitenzahl: 380 ISBN: ​978-3-940321-03-9 Ausführung: Hardcover 3. überarbeitete Auflage