Der Genderplan

15. Mai 2017 von QUERDENKEN-REDAKTION
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15. Mai 2017 (Redaktion) Was ist „Gender“ überhaupt? Die wenigsten wissen eine Antwort darauf. „Hat irgendwas mit Sex und Geschlecht zu tun, aber so genau weiß ich das auch nicht.“ bekommt man klassischerweise zur Antwort. Andere haben schonmal davon gehört und verbinden es mit „Aufgeschlossenheit und Toleranz gegenüber Homosexuellen und Transsexuellen und so …“ oder: „Das soll Homosexuellen Mut machen, sich dazu zu bekennen“. Tatsächlich ist der Genderismus aber ein Mega-Programm zur Umgestaltung der ganzen, „westlichen“ Gesellschaft. Und das fängt bereits in manchem  im Kindergarten an und hat schon vielerorts in den Grundschulklassen Einzug gehalten. Eltern stellen immer öfter geschockt fest, daß schon kleine Grundschulkläßler mit Themen im Bereich Sexualität, Geschlecht und sexueller Identität konfrontiert werden, die die Kleinen total überfordern, erschrecken und belasten und sich für die Eltern wie sexueller Mißbrauch ihrer Kinder darstellen. Wenden sie sich besorgt an die Schule, bekommen die Eltern meistens freundlich, aber nachdrücklich erklärt, wie großartig dieses Programm ist, und daß es gar nicht gut für sie und ihr Kind wäre, wenn sie sich gegen dieses Programm sträuben. Das könne durchaus als zum Schaden des Kindes gesehen werden. Eltern, die dann nicht verstehen, daß hier schon mit Jugendamt und Erhöhung des sozialen Drucks bishin zur Erzwingung der Teilnahme an diesen Lehrinhalten gewunken wird, finden sich bald in der Rolle von „rechten, verstockten Dunkeldeutschen“ wieder, wenn nicht noch Schlimmeres.

Tatsächlich hat ein Kind, was in eine Schule geht, die dieses „Gender-Programm“ bereits installiert hat, kaum noch die Möglichkeit, der Gender-Indoktrination zu entgehen. Durch alle Fächer ziehen sich die Gender-Botschaften, alles muß gendergerecht aufbereitet und auf Linie gebracht werden. Die Maßnahmen, die die Genderisten von Kleinkindbeinen durchsetzen wollen sind: – Aus- und Weiterbildung von Lehrern im Sinne der Gender-Ideologie – Genderkorrekte Gestaltung von Schulbüchern in allen Fächern – „Aufklärungsprojekte“ mit Vertretern von Schwulen- und Lesbenverbänden – Frühsexualisierung durch Vermittlung sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“.

Im Prinzip leugnet der Genderismus die naturgegebenen Geschlechter männlich/weiblich. Geschlechter werden durch die soziale Umgebung dem unbeschriebenen Blatt „Kind“ übergestülpt. Männlich oder weiblich sind demnach rein kulturelle Konstrukte. Letztendlich soll den Kindern von Anfang an beigebracht werden, sie könnten ihr Geschlecht/Gender frei bestimmen, und man sei das, als was man sich fühlt … und das soll das Kind selbst herausfinden.  Das können unendlich viele (zur Zeit hat man sich auf 26 geeinigt) Geschlechter oder Gender sein. Der Begriff Gender [ˈdʒɛndɐ] bezeichnet also durch Gesellschaft und Kultur geprägte Geschlechtseigenschaften eines Menschen im Gegensatz zu ihrem biologischen Geschlecht (männlich oder weiblich). „Gender“ wird daher meist mit „soziales Geschlecht“ übersetzt. 

In Bayern ist man noch sehr „rückständig“, wie dieser Ausschnitt aus einer Radiosendung zeigt:

Ein junges Mädchen geht in Schweden einfach  auf Leute zu und überprüft die innere Stichhaltigkeit und Logik der Ansicht, man könne sein Geschlecht einfach selbst nach Geschmack wählen, indem diese „selbstbestimmte Identität“ einfach auf andere persönliche Merkmale übertragen wird:

Es gibt eine schöne Parabel dafür, wie sinnlos und zerstörerisch rein subjektiv bestimmte Klassifizierungen für eine Kommunikation sind: In Lewis Carolls Buch „Alice im Wunderland“ trifft Alice auf Humpty-Dumpty, ein eiförmiges Wesen, das auf der Mauer sitzt – eine Figur aus einem alten, englischen Kinderlied. Die Begegnung zwischen Alice und Humpty-Dumpty ist abstrus und skurril und von alptraumhafter Surrealität, denn Humpty-Dumpty erregt sich nicht nur eine Unverschämtheit, ein Ei genannt zu werden, obwohl er eins ist, er gibt allen möglichen Wörtern einfach eine vollkommen andere Bedeutung, als sie im Sprachgebrauch haben. Humpty-Dumpty bestreitet schlicht, daß der allgemeine Sprachgebrauch das Recht habe, die Bedeutung eines Wortes festzulegen. Er ist in den von ihm festgelegten Sichtweisen seiner eigenen Welt vollkommen unnachvollziehbar, realitätsfern und ungnädig. Am Ende kritisiert er Alice, sie habe nur ein Gesicht, wie jeder andere. Zwei Augen oben, eine Nase in der Mitte und darunter den Mund. Sie solle doch lieber eine ganz andere Aufteilung im Gesicht haben, so daß sie ein ganz besonderes Gesicht ihr eigen nennen könne. Auf ihren Einwand, das sei nun einmal ein menschliches Gesicht und wenn es anders wäre, sehe es nicht schön aus, erwidert Humpty-Dumpty, das wisse sie doch gar nicht, ehe sie es probiert habe. 

Hier noch eine ARD-Sendung zum Thema Genderismus mit unter anderem Birgit Kelle:

Und eine Doku, in der die AfD ihre Haltung zum Genderismus begründet: