Bericht aus der Ukraine 27. Dezember 2016

27. Dezember 2016 von QUERDENKEN-REDAKTION
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27. Dezember 2016  (von unseren Kontakten aus der Ukraine) Seit dem 18.12. wird der Donbass an der Kontaktlinie vor Delbazewo trotz Weihnachten von der ukrainischen Armee angegriffen. Die Angriffe haben bereits die Heftigkeit der Angriffe von vor Minsk 2 erreicht. Immer wieder krachen schwere Artilleriegeschosse in die Stadt und die umliegenden Dörfer. Trotz Kälte harren die Leute in der Region aus. Man geht nachts in die Unterstände und Bunker schlafen. Die ältere Generation in Deutschland kennt das noch. Man ging auch damals vorsichtshalber in die Luftschutzbunker, weil der westliche Bombenterror und Massenmord besonders gerne nachts voll aufgefahren wurde, um möglichst viele Zivilisten zu töten.

Die Widerstandskämpfer des Donbass konnten bisher alle Durchbruchsversuche der vom Westen unterstützten „ukrainischen Demokraten“ zurück schlagen. Es gibt wieder viele Gefallene auf beiden Seiten, die ukrainische Seite trägt wohl den größten Anteil der Verluste. Sogar das ukrainische Fernsehen berichtete über große, eigene Verluste. Allerdings trifft es heute kaum noch Ukrainer. Was an männlichen Ukrainern noch im Land ist, ist zu jung oder zu alt oder in den ultrarechten Battaillonen. Die wehrfähigen, ukrainischen Männer sind zu Scharen über die Grenzen, größtenteils nach Rußland geflohen oder nach Polen – haben sich per Beziehungen freigekauft, sind schon gefallen oder haben gelernt, sich im Wehrdienst erfolgreich vor den Himmelfahrtskommandos zu drücken. Da also in der Ukraine nichts mehr „zu rekrutieren“ ist, wurden bereits vor 2 Monaten die Mobilisierungen abgesagt. Die Ukrainer selbst bilden also kaum die Armee, die im Donbass kämpft, sondern eine vom Westen bezahlte Söldnerarmee, die hauptsächlich aus Polen und Georgiern besteht, macht die Drecksarbeit für den „Westen“. Nach Augenzeugenberichten sind IS Kämpfer in den Reihen der westlichen Söldner, und wie es scheint, werden diese immer mehr. Vielleicht, so vermuten viele Ukrainer im Grenzgebiet, ist die „Ostfront“ am Donbass der neue Einsatzort der Terror-Söldnerarmeen, die der „Westen“ aus Aleppo herausverhandelt hat, und die man idealerweise hier verheizen will. Zwei Fliegen mit einer Klappe? Man läßt die Beweise für die schmutzigen Terrorarmeen der CIA und der europäischen und saudischen Geheimdienste in Syrien elegant verschwinden und entsorgt das belastende „Menschenmaterial“ an Massakrierern im Donbass, wobei man diese Männer, deren Heimkehr niemand möchte, noch soviele russischstämmige, ukrainische Zivilisten abschlachten läßt, wie eben geht.

Das sieht man in Debalzewo, wo sich bereits die Leichen der gefallenen Soldaten stapeln, die von der Ukraine einfach liegen gelassen werden. Viele der Kämpfer verbluten einfach an der Front – ohne jede medizinische Hilfeleistung.

In den Krankenhäusern von Kramatorsk, Dnepropetrowsk, Charkow usw. werden die Zivilisten „zwangsentlassen, da man die Betten für verwundete Soldaten braucht.“

Es sickert jetzt langsam durch, warum die Angriffe der Ukrainer immer wieder vom Donbasswiderstand zurück geschlagen werden: Die USA/EU verkauft der Ukraine als Militärtechnik ganz einfach Schrott. Da ist Putin generöser: Die Aufklärung des Donbass, die mittlerweile perfekt mit russischer Technik arbeitet, ortet praktisch jede Bewegung der ukrainischen Armee und weiß, wo sich die Militärtechnik wie Artillerie, Grad-Geschosse usw. befinden und wo der Angriff statt finden soll. Der Donbasswiderstand kann sich so in aller Ruhe positionieren und den „Gästen“ einen entsprechenden Empfang bieten.

Es spielt sich, wie bereits im letzten Jahr, das gleiche Szenario ab welches zu dem Debalzower Kessel führte. Die ukrainische Armee lässt sich wieder in den berüchtigten „Debalzower Kessel“ führen, wie auch im 2.WK ein deutsches Regiment in diesen Kessel geriet und vernichtet wurde. Möglicherweise, so vermuten einige aus der Region, will der Westen diesmal sogar darauf hinaus, daß die Eingekesselten vernichtet werden. Damit würde man elegant das Problem der Terrorarmeen reduzieren.

Es ist, so hören wir aus der Ukraine, jetzt praktisch eine Frage von 4 – 6 Wochen, bis die ukrainische Armee mit ihren Westsöldnern wieder im geschlossenen Kessel von Debalzewo sitzt. So dumm, zweimal in dieselbe Falle zu rennen, können die westlichen Militärberater ja kaum sein. Und die Rechnung wird aufgehen: Wie vom Donbass Widerstand bereits zu hören war, wird es ein Minsk 3 nicht mehr geben. Es wird diesesmal viele tote Kämpfer geben und sie Donbassarmeen werden durchmarschieren.

Es kommen sehr wenige direkte Infos von der Front in die Öffentlichkeit.

Der Engländer Billy Graham ist weiter vor Ort direkt an der Front und informiert objektiv.

 

Ebenfalls ist ein amerikanischer Journalist Patrick Lanccester im Donbass und berichtet über die Beschüsse durch die Ukraine.

Die ostukrainische Bevölkerung in den von den Kiewer Truppen besetztten Gebieten wird weiter terrorisiert.

Die – ebenfalls vom Westen finanzierten – ukra-faschistischen Freiwilligen-Bataillone morden, plündern, vergewaltigen und berauben weiter die Zivilbevölkerung. Im 30-jährigen Krieg kann es nicht schlimmer gewesen sein.

Die flash-mobs, die seit November fast in jeder Stadt in den Bahnhöfen russische Lieder sangen, werden mittlerweile bereits im Keim erstickt. War es vorher noch so, daß die Menschen ca. 3-5 Minuten ein Lied sangen und dann schnellstens verschwanden, bevor die „Staatsordnung“ eintraf, werden die friedlich singenden flash-mobs jetzt bereits von den Schlägertrupps des Rechten Sektors im Vorfeld verprügelt und vertrieben.

In Komsomolsk, einer Stadt in der Nähe von Poltava verprügelten 20 „Helden der Ukraine“ 10 Frauen, die auf dem Weg zu einem flash-mob waren.

Sollte tatsächlich die Visafreiheit für Ukrainer kommen, werden genau diese rechten Horden in Deutschland einfallen. Wenn in Deutschland dann lediglich 1 % des Terrors, dem die ostukrainische Bevölkerung ausgesetzt ist, tobt, dann ist das, was wir bisher an Terror und kriminellen Machenschaften der „eingeladenen, armen Kriegsflüchtlingen“ kennen, nur der Auftakt, sagen uns unsere ukrainischen Quellen.