Bericht aus der Ukraine, 23. August 2016

23. August 2016 von QUERDENKEN-REDAKTION
(17 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...

23. August 2016 (von unseren Quellen aus der Ukraine) Wieder sind frische Nachrichten aus der Ukraine angekommen und wir haben sie gesichtet und zusammengeschrieben. Wir hören von mehreren Seiten, die ukrainische Opposition gewinnt ständig an Schwung und Bedeutung, und das ukrainische Volk, beflügelt von den Friedensmärschen nach Kiew, wird immer offensiver, verliert mehr und mehr die Angst, gegen die von Deutschland, der EU und den USA ins Amt geputschte Regierung klar Stellung zu beziehen. Die Kiewer Regierung wird bereits öffentlich als Mörder-Regierung bezeichnet, als bezahlte Erfüllungsgehilfen des Kapitals.

Vasilij Volha, Vorsitzender der „Union der Linken in der Ukraine“ hat die Einstellung und Stimmung der Mehrheit der Ukrainer gegen Poroshenko und „seine Mannen“ unter der Überschrift veröffentlicht. Aus seinem Text:

Was jetzt Poroshenko? Brauchst keine Angst zu haben, bereite Dich lediglich nur vor! Deine Nazis werden Dich holen, sie schlitzen Dich kurz und schmerzlos auf !

Die Nazis sind gegen Poroshenko, der Kreis hat sich geschlossen. OUN verlangt die Fortsetzung der Revolution. OUN fordert das Blut von Poroshenko, Grizak und Matio. Das ist Tatsache, Petr Alexejewitsh (Poroshenko). Und was nun? Petr Alexejewitsh, hast Du geglaubt, daß es anders kommen würde? Vergiß es, die Hoffnung wird sich nicht erfüllen, daraus wird nichts! Mußt keine Angst haben, nur vorbereitet sein! Man kann nicht ewig auf 2 Stühlen sitzen. Du hast Dich rundum verzockt, Petr Alexejewitsh. Mit den Nazis wolltest Du ein Nazi sein, den Europäern hast Du die Lügengeschichte von Demokratie erzählt, während Du gleichzeitig in Rußland deine Geschäfte gemacht hast. Das war’s dann! Der Kreis hat sich geschlossen. Der Kreis ist so klein, daß es kein Entkommen aus diesem Kreis mehr gibt, Alexejewitsh. Aber Du mußt keine Angst haben. Sie werden kommen und schlitzen Dich kurz und schmerzlos auf – und Zack – bist Du im Himmel! Das sind doch Profis, Du hast doch selbst ihre Ausbildung bezahlt. Jetzt werden sie Dir zeigen, was sie durch Deine Ausbildung gelernt haben! Niemand wird um Dich weinen, Alexejewitsh. Keine einzige Seele wird heulen, wenn die Nazis Deine Eingeweide auf der Bankowaja Strasse, statt der Weihnachtsbeleuchtung, aufgehängt werden. Im Gegenteil – viele werden sich freuen !

Soweit hast Du die Menschen gebracht! Sie freuten sich doch, als Deine Fernsehsender über die Morde an Ukrainern berichteten! Und Du selbst hast Dich gefreut, als Du über die Kinder in den Bombenkellern erzählt hast! Weißt Du das noch? Hast Du es nicht vergessen? Nun ja, Du hast alles noch vor Dir, Petr Alexejewitsh!

Du kennst doch den Bibelvers, wo Jesus Christus zu Deinem Namensvetter Petrus sagte „Lege dein Schwert zurück auf seinen Platz, weil alle, die das Schwert genommen haben, durch das Schwert sterben werden“. Petr Alexejwitsh, es gibt keine Alternative! Keine, weil Gott bekanntlich immer Recht hat!

Vasilij Wolha

Diese Entwicklung deckt sich auch mit den Leaks der Gespräche, die George Soros und der US-Botschafter Geoffrey Pyatt miteinander geführt haben. Aus diesen Gesprächen wird klar, daß „der Westen“ die ultrarechten Kader gegründet, finanziert, trainiert und bewaffnet hat, um den blutigen Maidan zu veranstalten und sie auf die Widerständler-Bevölkerung im Donbass zu hetzen.

Offensichtlich haben diese rechten Freiwilligenbataillone aber ein äußerst zähes Eigenleben und Zusammenhalt entwickelt und ließen sich weder entwaffnen noch auflösen. Jetzt sind sie den Herrschenden lästig geworden und sogar gefährlich. Soros hat, den geleakten Dokumenten zufolge, sogar den Verdacht, daß der russische Geheimdienst diese ultrarechten Kampfverbände infiltriert hat und jetzt finanziert, um sie gegen die Kiewer Regierung einzusetzen. Das bot sich natürlich an, als die Rechten Milizen bemerkten, daß der Westen sie nicht mehr als gnadenlose Heckenschützen und  Sturmtruppen brauchte und sich der unangenehmen Altlast elegant entledigen wollte. Kämpfer des für seine Grausamkeit berühmte Bataillon „Tornado“ wurden sogar gefangengenommen und vor Gericht gestellt. Ihnen wurde zur Last gelegt, Massaker, Massenvergewaltigungen – auch an Kindern – und Folterungen im großen Stil begangen zu haben. Die Rechten versuchten, mit gewaltsamen Aktionen und Stürmen des Gerichts diesen Prozeß und die Urteile zu verhindern, was nicht gelang. In der rechtsrassistischen Szene der Ukraine herrscht die blanke Wut auf Kiew.

Beobachter und unabhängige Journalisten vertreten schon seit längerer Zeit die These, daß sich Poroshenko und die Kiewer Regierung nur noch durch Kriegsrhetorik und den Krieg gegen den Donbass an der Macht halten können. Dies dient der Ablenkung von den Problemen in der Restukraine. Sobald man sich den inneren Problemen zuwenden werden muß, werden die Pro-europäischen Putschisten aus ihren Ämtern gejagt.

Nachdem die Versuche, Terroranschläge auf der Krim nach Plänen des ukrainischen Verteidigungsminsiteriums durchzuführen, gescheitert sind, vollzog Biden eine 180°-Wendung, um öffentlich von Poroshenko zu fordern, Ruhe zu bewahren und einen Konflikt mit der Russischen Förderation zu vermeiden. Die ganze Planung der USA für die Ukraine geht nicht mehr wirklich auf. Quelle: http://tvzvezda.ru/…/vstrane_…/content/201608181737-6kpw.htm

Allerdings, so warnen manche Historiker und Intellektuelle in der Ukraine, entschärft das die Situation nicht. Der „Westen“, also die USA und George Soros, werden ihre ganzen Investitionen in den Umsturz der Ukraine und den Aufbau einer auf die USA ausgerichteten „Neuen Ukraine“ als Operationsbasis gegen Rußland nicht einfach friedlich „in den Wind“ schreiben werden. Im Gegenteil: Viele halten es für wahrscheinlich, daß die USA mit einer groß angelegten False Flag die Geschehnisse mit Gewalt in die gewünschte Richtung forcieren werden. Schon der Versuch von Terroranschlägen auf der Krim ist als eine solche Aktion zu sehen.

Wie aus verschiedenen Quellen zu hören ist, macht Polen seine Grenzen sowohl in Richtung Ukraine, aber auch nach Weißrußland dicht. Für die üblichen Tagespendler aus der Ukraine nach Polen hinein ist das ein Problem. Noch schwieriger aber wird es für die Ukrainer, die unter der Woche in Rußland und Weißrußland arbeiten und bisher den weniger gefährlichen Weg durch Polen genommen haben. Was genau hinter diesen Grenzschließungen steckt, ist nicht bekannt, aber man hat dort das Gefühl, daß „etwas Großes“ kommt.

Die Westukrainer werden, je mehr sie das schmutzige Spiel durchschauen, immer zorniger und schrecken nun ihrerseits vor gewaltsamen Racheaktionen nicht mehr zurück: Auf der Eisenbahnstrecke Mariupol – Zaparoshie haben Unbekannte den Maidan-Aktivisten Alexander Kowalew in Uniform des 30. Söldner-Bataillons aus dem fahrenden Zug geworfen. Kowalew war von der ATO-Front zum Heimaturlaub unterwegs. Der Söldner wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Propaganda-Medien der Ukraine rufen zur Rache für den „Volkshelden“ auf, werden aber dadurch den wachsenden Widerstand in der gesamten Ukraine nicht aufhalten können. Quelle: http://obozrevatel.com/…/72139-sostoyanie-kriticheskoe-okol…

In Luganskaja, Nahe Luhansk, sind an der Trennlinie zum Donbass zwei Massengräber mit hunderten ukrainischen Soldaten entdeckt worden. Es handelt sich überwiegend um junge Menschen, die zwangsrekrutiert wurden. Bei den Kämpfen des letzten Jahres wurden die Wehrpflichtigen in der ersten Reihe vorgeschickt … erst danach folgten die „Volkshelden“ der bezahlten Söldnerbataillone.

Ein zur LVR übergelaufener Mitarbeiter „ukrainischer Rechtsschutzorgane“ hatte den Hinweis gegeben. Nach seinen Aussagen habe das ukrainische Kommando geheime Massengräber angelegt, um die hohen Verluste in der ukrainischen Armee zu vertuschen. Laut Poroshenko sind im Donbass offiziell 2.000 ukrainische Soldaten gefallen. Die tatsächliche Zahl der gefallenen Ukrainer dürfte bei über 20.000 liegen. Die nun entdeckten Toten in den Massengräbern sollen nun auf „Organentnahme“ untersucht werden. In der Ukraine gilt es als gesicherte Information, daß Politiker aus der Kiewer Regierung mit Organen tödlich verwundeter Soldaten einen einträglichen Handel betreibt. Der „Kopf“ des Organhandels sollen Julia Timoshenko und die Ehefrau von Saakashwilli sein. Es werden nicht nur schwer verwundeten Soldaten Organe entnommen, angeblich „fängt“ man Donbassbewohner bis 35 Jahren einfach von der Straße und bringt sie durch Organentnahme um. Die jungen Soldaten wurden einfach als vermißt oder „als zum Feind übergelaufen“ erklärt. Dadurch spart Kiew Zahlungen an die Hinterbliebenen.

Im Donbass, in der DVR (Donetzker Volksrepublik) als auch LVR (Lugansker Volksrepublik) geht der Beschuß auf Wohngebiete und zivile Einrichtungen durch die ukrainische Armee unvermindert weiter. Allein beim Beschuß zum Wochenende wurden über 30 Wohnhäuser zerstört und es hat wieder sehr viele Todesopfer unter der Zivilbevölkerung gegeben. Am härtesten war die Stadt Horlowka betroffen, dort wurden 20 Wohnhäuser zerstört. Genaue Zahlen über die Todesopfer liegen derzeit aber noch nicht vor. In der Nacht 20/21.8. wurden auf die DVR mehr als 300 Granaten auf Wohnsiedlungen abgefeuert.

Donbass 21.8. Vorort von Donetzk Ergebnis des Beschusses in der Nacht vom 20. auf den 21. August in einem Donezker Vorort.

Hier haben wir ein Video von Marc Bartalmai, der sich unter Lebensgefahr im Donbass aufhält und die Vorgänge dort dokumentiert. Hier haben wir einmal einen solchen Angriff, der zufällig während eines Interviews: „Unter Beschuß – „Gespräche“ während eines ukrainischen Granatangriffs in Saizewo“ (deutsche Untertitel)

Bei Luhansk wurde von der Volksmiliz eine Drohne, beladen mit 1100 gr. TNT abgefangen und unschädlich gemacht. Die Drohne war in Richtung Luhansk unterwegs, wo die Sprengladung abgeworfen werden sollte.

In der West-Ukraine ist derweil schon wieder eine Mobilisierungswelle angeordnet worden, da, so Poroshenko, Rußland angeblich eine Großoffensive gegen die Ukraine vorbereite. Dies geschieht wohl vor dem Hintergrund, daß die Ukrainer mehr und mehr verarmen und unbedingt abgelenkt werden müssen und glauben sollen, daß alle die Anstrengungen gemeinsam durchhalten müssen. Jedoch glaubt nur noch ein Teil der Bevölkerung, daß man für den siegreichen Endkampf gegen Rußland durchhalten müsse.

Unter den ukrainischen Generälen  ist eine „Säuberungsaktion“ angeordnet worden. Die derzeit 194 Armeegeneräle sollen sollen auf 95 reduziert werden. Angesichts des Bürgerkrieges in der Ukraine eine nicht nachvollziehbare Entscheidung, es sei denn, die Generalität widersetzt sich mittlerweile zu großen Teilen dem Bürgerkriegswahnsinn und den ständigen, lebensgefährlichen antirussischen Provokationen. Das durch diese Säuberung geschaffene Chaos in der Armee wird sich positiv für den Widerstand und zu erwartenden Gegenschlag der Donbassarmeen auswirken. Der Innenminister und Präsident haben – nach Meinung vieler Ukrainer – ebenfalls einen Vorteil: die Generäle, die dem Innenmister und Präsidenten ihren Erhalt als die besten Generäle mit entsprechenden „Dollarzahlungen“ beweisen, behalten ihren Job.

Ein Rating über die Lebensqualität in Kiew zeigte ein erschütterndes Ergebnis: Kiew befindet sich auf Platz 131 von insgesamt 140 bewerteten Städten. Zum Vergleich: Tripolis, Platz 139, Damaskus, Platz 140 sind noch übler dran. Laut Statistik waren 2007 in Kiew 22% verarmte Haushalte, in 2016 liegt der Anteil veramter Haushalte bei über 40%. Quellen: http://112.ua/…/kiev-nahoditsya-v-posledney-desyatke-reytin

http://www.bbc.com/ukrainian/news_in_brief/2016/01/160104_or_ukraine_life_rating?ocid=socialflow_facebook

Ab 1.9. werden die Energiekosten (Gas, Elektrizität) schon wieder kräftig angehoben, die Lebenshaltungskosten im allgemeinen steigen wöchentlich. Die immens starke Verarmung der Ukrainer wird von europäischen und US-Pharmakonzernen schamlos ausgenutzt. In ihrer Not stellen sich Ukrainer diesen Konzernen als „Versuchskaninchen“ für 1000,oo USD zur Medikamentenerforschung zur Verfügung.

Die Einwohner von Kiew haben ihre Warmwasserrechnungen mit Werbung auf der Rückseite bekommen, die sie zum Berufswehrdienst in der ukrainischen Armee auffordert. Dies berichtet die ukrainische Zeitung „Westi“ am Montag. Das Angebot enthalte einen „Bonus“, und zwar die Möglichkeit, an NATO-Friedenseinsätzen im Ausland teilzunehmen. Hier würde der monatliche Verdienst bei ca. Euro 1000,oo liegen. Ein Berufssoldat in der ukrainischen Armee könne mit einem Gehalt von ca. 7.000 Hrywna (ca. Euro 250,oo), inkl. Zuschüsse und Prämien sowie mit einer kostenlosen Ausbildung und einem Zimmer in einem Wohnheim rechnen, heißt es in dem Text der Werbung. Bei inoffiziellen Gesprächen mit der Zeitung gaben die Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums zu, daß die Behörde wegen des Rückganges der Freiwilligen zu dieser Maßnahme greifen müssen.

Die Teilnahme an NATO-“Friedenseinsätzen“ sei auf die Partnerschafts-Verpflichtung der Ukraine zurück zu führen. Wir stellen „Friedenssoldaten“ zur Verfügung und die Nato gibt uns Waffen und berät uns, so der Vorsitzende des ukrainischen Verbandes der Veteranen des Militäreinsatzes in der Ostukraine, (ATO) Kyrill Sergelew. Quelle: http://vesti-ukr.com/…/161775-ukraincev-agitirujut-voevat-v…

Ukrainische Atomwissenschaftler haben eine Dringlichkeitskonferenz einberufen, da aller Voraussicht nach die ukrainischen Atom-Reaktoren in den nächsten vier Jahren auseinanderfallen werden. Michail Umanez, ehemaliger Direktor des Kernkraftwerkes Tshernobyl sagt der ukrainischen Energieversorgung bereits für den Winter 2016/17 Probleme und massive Abschaltungen voraus, da 80% der alternativen Energien ebenfalls veraltet sind – und die Kiewer Regierung keine Investitionen für Wartung und Modernisierung vornimmt.

In der Ukraine decken 15 Atomkraftwerke ca. 55% des ukrainischen Energiebedarfs, die anderen Energiequellen sind so gut wie aufgebraucht und hoffnungslos überaltert. Innerhalb der nächsten vier Jahre werden sieben Atom-Reaktoren das maximal mögliche Betriebsalter erreicht haben. Um die Reaktoren weiter am Netz zu lassen, müssen mindestens 300 Mio. USD pro Reaktor in Modernisierung investiert werden. Ohne diese Investitionen wird die Ukraine bis 2020 50% des Atomenergiepotenzials verlieren und bis 2030 das komplette Potenzial.

Wissenschaftler sagen den Untergang der ukrainischen Atom-Industrie für die nächsten vier Jahre voraus – mit allen gefährlichen und katastrophalen Folgen, bis hin zu einem durchaus nicht mehr unwahrscheinlichen Super-GAU. Die gegenwärtige Beseitigung des Atommülls durch Rußland erfolgt nur aus Sorge Rußlands, eine Atomkatastrophe zu vermeiden. Rußland als direkter Nachbar würde massiv in Mitleidenschaft gezogen. Ein Abkommen zwischen der Ukraine und Rußland über die Atommüllbeseitigung gibt es nicht, da sich die Kiewer Regierung weigert, ein solches Abkommen zu unterschreiben.

Video einer Pressekonferenz bei der ukrainischen Nachrichtenagentur UNIAN („Когда и как рухнет украинская энергетика?“ – „Wann und wie kollabiert die ukrainische Energieversorgung?“:

(Übersetzung des ukrainischen Begleittextes des Videos:) Kiew, 19. August. Auf einer Pressekonferenz in UNIAN sprachen ukrainischen Atomwissenschaftler von Weltruf über die Ursachen und den Zeitpunkt des vollständigen Zusammenbruchs des ukrainischen Energiesektors. „Der Zustand der Kernenergie in der Ukraine ist so, daß wir keine nukleare Katastrophe erwarten, die die gelbe Presse aufschreckt. Von den 15 Kerneinheiten, die heute eine Last von 55% der gesamten Stromerzeugung in der Ukraine leisten, werden in vier Jahren sieben Reaktoren am Ende ihrer Lebensdauer angekommen sein. Die Lebensdauer kann verlängert werden, was jeweils 300 Millionen Euro kosten würde. Diese dringend benötigten Modernisierungen betragen alles in allem 2,1 Milliarden Dollar. „, sagte der Co-Direktor des Reformentwicklungsteam „Programm für den Atom-industriellen Komplex der Ukraine“ dem ehemaligen (1987-1992) CEO des Kernkraftwerks Tschernobyl, Michael Umanets. Die Nuklearexperten drückten allerdings ernsthafte Zweifel daran aus, daß die ukrainische Regierung das Geld aufbringen kann. „Wenn unsere Regierung irgendwo plötzlich wenigstens 200 Millionen auftreiben könnte, wäre das schon ein Sieg. Wenn die Laufzeiten der Kernkraftwerke nicht verlängert werden können, dann werden wir im Jahr 2020 50% der Energieversorgung verlieren. Aber auch dann wenn wir die Laufzeiten verlängern, aber nicht damit anfangen, planmäßig ein Kraftwerk nach dem anderen zu ersetzen, können wir wieder auf den Zusammenbruch warten.“- sagte Umanets. Bemerkenswerterweise ist, nach Auffassung des Experten, der Rest, also die nichtnukleare Energieerzeugung des Staates, so gut wie tot.

Weitere Quelle zum Thema: http://riafan.ru/547462-ukrainskie-atomshchiki-nazvali-srok