Bargeldlos zum gechipten Kontosklaven. Bargeldverbot = das Ende unserer Freiheit

12. November 2016 von Michael Friedrich Vogt
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12. November 2016  Erich Hambach im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Bargeld ade, Scheiden tut weh! Nur Bares ist Wahres, heißt es im Volksmund. Gerade in Deutschland geht ohne Bargeld heute immer noch nicht viel. Aber wer weiß wie lange noch? Denn nachdem es fast in allen Mitgliedstaaten der EU Obergrenzen für Bargeldgeschäfte gibt, soll auch in Deutschland eine solche Grenze eingeführt werden. Dann wäre jeder Kaufvorgang völlig transparent und die „geheimen“ digitalen Akten über uns wohl vollständig.

Um so mehr verwundert es, daß die geplante, vollständige Abschaffung unseres Bargeldes, von langer Hand geplant, kurz vor der Tür steht und sich kaum Widerstand regt. Wie kann das sein?

bargeld-kasseIm Gespräch mit Michael Friedrich Vogt widmet sich der Autor Erich Hambach dieser Frage und stellt fest: „An dieser Stelle darf ich zunächst eindeutig klarstellen, daß mir durchaus klar ist: Unser Bargeld, die Euronoten sind nicht mehr (aber auch nicht weniger) als bedruckte Zettel ohne einen inneren Wert, aber dennoch können wir damit Dinge oder Leistungen kaufen und Rechnungen bezahlen, weil es eben funktioniert. Cash ist eben King!“

Nebenbei bemerkt ist nur das Bargeld, welches sich in unserem Besitz befindet auch wirklich unser Eigentum! Bankguthaben, z.B. auf dem Konto, ist lediglich ein Kredit welchen wir der Bank gegeben haben. Auf das Kontoguthaben haben wir nur einen Anspruch! Und wenn es eng wird, wollen die Menschen ihr Geld eben von der Bank holen.

Deshalb will die Finanzindustrie (mit Hilfe der Politik) das Bargeld ja auch abschaffen. Denn Bargeld ist nach Ansicht der Notenbanken und zahlreicher Ökonomen, wie z.B. Ken Rogoff, der letzte Feind der Negativzinsen. Gibt es also kein Bargeld mehr, so können wir es eben auch nicht mehr vom Konto abheben. Es bleibt dann nur noch die Möglichkeit zuzusehen wie Ihr Guthaben durch Negativzinsen und andere „Gebühren“ dahinschmilzt, wie Eis in der Sonne. Ansonsten bliebe nur noch (in vielen Fällen oft sinnloses) Konsumieren, … kaufen, kaufen, kaufen.

Und neben der eben beschriebenen schleichenden Enteignung durch die Negativzinsen ist dann auch für „Vater“ Staat Tür und Tor geöffnet für alle Formen der Zwangsenteignung. Wer diese dem Staat nicht zutraut, möge die Australier oder Spanier fragen, dort gibt es seit einiger Zeit Strafsteuern auf Bankguthaben.

Vielleicht wird es also doch Zeit, sich von der heimatlichen Couch zu erheben und etwas gegen die Abschaffung des Bargeldes zu unternehmen? Worauf warten wir also noch?

Nicht zu vergessen in diesem Zusammenhang sind die Themen BIG DATA & BIG BROTHER (George Orwell läßt grüßen). Ohne Bargeld können wir alle bald nur noch mit Plastikgeld oder anderen Formen digitaler Währungen und Zahlvorgänge kaufen oder verkaufen bzw. Rechnungen bezahlen, wenn es nach dem Willen der Finanz-ELITE geht. Alle Bezahlvorgänge sind dann vollständig nachvollziehbar und in sogenannten digitalen Akten, die es über jeden von uns Bürgern bereits gibt, gespeichert.

Privatsphäre und freie Selbstbestimmung im Konsumbereich wären dann Geschichte. Auf diese Informationen haben alle sogenannten „Ämter“ und andere jederzeit Zugriff.

Wir werden zu vollständig gläsernen Kontosklaven, immer kontrolliert und überwacht. Bald soll es in der Folge „Bank“-Guthaben nur noch auf digitalen Speichermedien geben, wie z.B. den RFID-Chips. Diese Technologie ist längst da und ausgereift. Die sogenannte Finanz-Elite verfolgt den Plan alle Menschen zu chipen ebenfalls mit Hochdruck. Dann hätten wir unser „Geld“ und die wichtigsten Daten zwar sozusagen immer „dabei“ mit dem Chip unter der Haut.

Wollen wir das? Unsere „Geld“- Guthaben und andere Daten immer „sichtbar“ im System und wir alle kontrolliert und steuerbar? Eine Welt ohne Bargeld sollten wir uns lieber nicht wünschen. Dies sollten wir verhindern und für den Erhalt unseres Bargeldes und damit für einen Rest persönlicher Freiheit einsetzen.

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Mehr Information dazu im Buch: Bargeld Ade, Scheiden tut weh! (erschienen Ende Oktober 2016 im Osiris Verlag) oder am 20.11.2016 beim Kongress in Ebersberg, www.mut-fuer-veraenderungen.de

Website: www.erich-hambach.de

Kontakt: Erich Hambach Sunkenroth 8 D-83569 Vogtareuth Tel.: +49 (0)8031 2093120 Fax: +49 (0)321 21363506 Mobil: +49 (0)176 20003719 E-Mail: info@erich-hambach.de

Publikation: Erich Hambach, Bargeld ade, scheiden tut weh (Osiris Verlag)