Aus der Spur ist aus dem Leben – Der schiefe Mensch ist im Notprogramm

9. Juli 2016 von Michael Friedrich Vogt
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09. Juli 2016 Eduard Überbacher im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Der Mensch besitzt ein ausgezeichnetes Informations- und Selbstheilungssystem, welches die funktionelle Grundlage des Organismus ist. Bereits in den 40er Jahren erforschten Kybernetik- Institute die Informations- und Regelsysteme von Lebewesen um selbstlernende Maschinen zu bauen. Damit lieferten sie erstmals exakte wissenschaftliche Grundlagen, die in der Folge jedoch meist nur mehr der Weiterentwicklung technischer Systeme dienten. Es kam offensichtlich kaum jemand auf die Idee, diese Erkenntnisse zum Nutzen des Menschen zu ihm zurückzuführen.

In biologischen Systemen handelt es sich um sehr dicht und komplex vernetzte Regelkreise, bei denen die Orte und Arten für Ursache und Wirkung meist auf den ersten Blick nicht übereinstimmen. Kommt das Regelsystem, aus welchem Grund auch immer, aus dem Gleichgewicht, so wird es instabil. Eine andauernde Instabilität löst immer mehr Ketten von funktionellen Störungen aus, die in der Regel zu Unwohlsein oder Krankheit führen müssen. Nimmt eine solche Störung ihren Lauf, so sind an bestimmten Reflexzonen Schmerzpunkte an der Hautoberfläche feststellbar, welche einen verminderten Hautwiderstand aufweisen und elektrisch meßbar sind. Auch schon durch sanfte Berührung ist diese höhere Empfindlichkeit spürbar. Sie weist uns auf ein gestörtes Regelverhalten hin, welches zwar noch nicht gleichbedeutend mit einer Krankheit ist, uns aber auf die mögliche Entstehung einer Krankheit bereits hinweist.

Der Elektroingenieur Dr.-Ing. Jan Gerhard Smit aus Dresden, beschäftigte sich auf Grund seiner eigenen Allergie seit Anfang der 80er Jahre mit solchen Messungen, weil er die diesbezüglichen Grenzen der Schulmedizin erkennen mußte. So ging er in akribischer Kleinarbeit auf die Suche nach Lösungen. Dabei hatte er erkannt, daß bestimmte Zusammenhänge, Muster und Gesetzmäßigkeiten immer und in jedem Fall auftreten, sobald bestimmte Überlastungssituationen gelebt werden. So ist in diesem Fall eine Veränderung der Körpersymmetrie immer mit im Spiel, oder umgekehrt, jede noch so kleine Dysbalance im System verändert zwingend die Körpersymmetrie, egal aus welcher Ursache sie kommt.

Diese Erkenntnis zeigt uns heute, daß man oft schon auf den ersten Blick erkennen kann, ob jemand ähnlich einem Auto aus der Spur läuft und so erhöhtem Verschleiß seiner Gelenke und einer Störung seiner allgemeinen Gesundheit ausgesetzt ist.

Der Organismus ist so genial gebaut, daß er kleine Störungen kompensiert, also mit Hilfe seiner vielfältigen und komplexen Systeme ausgleichen kann. Dies funktioniert jedoch nur bedingt, also als Notprogramm, das jedoch niemals als Dauerlösung akzeptiert werden kann. Wird dieses Notprogramm auf Dauer strapaziert, so verspannt sich auch die Muskulatur und die Folge sind Schmerzen aller Art. Schmerzen sind damit ein Hinweis auf andauernde Überlastung des Systems. Der Körper schreit um Hilfe, weil er selbst diese Situation nicht mehr lösen kann. Spätestens jetzt ist unser Bewußtsein gefragt um helfend einzugreifen.

Beim Sportler wirkt sich der Symmetrieverlust negativ auf sein Leistungs- und Bewegungsverhalten aus. So kann ein Ski- Abfahrtsläufer bei hohem Tempo nicht geradeaus fahren, sobald sein Körper nur wenige Millimeter asymmetrisch ist. Er muß die Skier zum Ausgleich schräg stellen und bremst damit seine Fahrt unbewußt mehr als es nötig wäre. Wie unterschiedlich die Bedürfnisse des menschlichen Bewußtseins und der lebenserhaltenden Funktion des Organismus sein kann, zeigte sich am augenscheinlichen Beispiel eines „Speed Skiing“ Weltmeisters. Er wollte für seinen Sporterfolg exakt „in der Spur“ sein und nach erfolgter Korrektur stellte sich dann heraus, daß sein Geruchssinn wiedergekehrt war. Niemand hatte mit diesem Ergebnis gerechnet und es zeigt es uns sehr schön auf, welche Chancen in der ganzheitlichen Wirkung stecken.

Diskuswerfer am Strand

Die antike, griechische Statue des Diskuswerfers (Diskobolos). Die plastische, griechische Kunst feierte den idealen, gesunden, ausbalancierten menschlichen Körper in seiner Schönheit und Symmetrie.

Nun gibt es genügend Therapien oder Anwendungen, die mit mechanischer Einwirkung von außen auf die Symmetrie einwirken. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß dessen Auswirkungen manchmal nur von geringer Dauer sind, weil eine Außeneinwirkung nicht alle Segmente im Inneren mitzunehmen in der Lage ist. So ist Beispielsweise der weiche Teil der Beckenfaszien eher überdehnt, als daß der blockierte Teil wieder in seine harmonische Elastizität zurückkehrt.

Genau dies ist heute unser Thema. Wir sehen die Aufgabe, anhand der körpereigenen Regelsysteme auf solche Dysbalancen im Inneren einzuwirken und damit auch dorthin, wo keine manuelle Korrektur möglich ist. Von innen nach außen, damit geht das Äußere mit. Gerade Faszien und die Muskulatur bleiben in ihrer natürlichen Elastizität, wenn sie ausreichend mit Energie versorgt sind. Sind sie auf Grund von Überbelastung energieleer geworden, besteht die Möglichkeit sie an bestimmten Punkten wieder aufzuladen und sie werden ihre Spannungshaltung von selbst wieder korrigieren.

Akt Körper Frau

Ein gesunder, schöner, junger Frauenkörper – zu Recht ein wunderbarer Anblick und Inspiration für Künstler.

Auch überschüssige Energie, beispielsweise Entzündungen, können an den zugeordneten Reflexpunkten physikalisch aufgelöst werden. Sie lösen sich manchmal viel einfacher und schneller auf, als wir es meist gewöhnt sind und erwarten. Ob Energieleere, oder ein Überschuß vorhanden ist, das müssen wir nicht herausfinden. Es zeigt sich einfach durch einen Schmerzpunkt an. Es genügt dazu eine Berührung mit der feinen Spitze nach Smit und etwas Zeit bis der Prozeß der Energiebalance abgeschlossen ist. Je nach Intensität der Blockade dauert dies nur kurz, oder eben etwas länger. In jedem Fall erfahren wir dies durch ein gelöstes Schmerzverhalten.

Zusammenfassend ist zu sagen, daß die natürliche Systematik es selbst am besten weiß, was sie geregelt haben muß um sämtliche Funktionen aufrecht zu erhalten. Der Mensch ist mit seinen linearen Denkstrukturen nicht, oder nur zu geringem Teil in der Lage, multikomplexe Zusammenhänge eines Organismus zu erfassen. Wer jedoch nur einen Teil erfassen kann, der hat keine Möglichkeit das Gesamte wirklich perfekt zu regulieren. Darin findet jede herkömmliche Therapiearbeit ihre natürlichen Grenzen.

Wäre es nicht ideal, wenn wir lediglich die Aufgabe haben die selbstlernenden Automatismen in hohem Maße zu ihrer Tätigkeit anzuregen? Genau dies war das erklärte Ziel des Dr.-Ing. Smit, welches seine Forschungen und später seine Praxisarbeit als Heilpraktiker ständig begleitete. So kam es oft zu unerklärlichen Reaktionen und Ergebnissen, die in der Medizin als „Sekundenphänomen“ bekannt sind. In der Natur dieser Sache liegt es auch, daß auf Grund der „undurchschaubaren individuellen Situation“ des Einzelnen, keine Prognosen oder Versprechungen gemacht werden können. Wie sollte man schon im vorhinein wissen, wie sich das pauschale Lösen von Blockaden beim Einzelnen auswirkt? Die Litanei der Erfahrungen und Erkenntnisse wird zwar jeden Tag größer, sie aber voll zu verstehen haben wir längst aufgegeben.

Aus näherer Betrachtung liegt darin aber auch eine riesige Chance. Nachdem Dr.-Ing. Smit aus seiner akribischen Kleinarbeit herausgefunden hatte, daß bestimmte Zonen in bestimmter Reihenfolge bei jedem Menschen möglichst viele Regelsysteme pauschal korrigierend erfassen können, haben wir es heute viel einfacher, indem wir diese Erkenntnisse nützen. Ähnlich einer Schalterleiste schalten wir möglichst alles ein und erfassen damit auch eventuell „ausgeschaltete Elemente“. Dies können wir jeden Tag tun, sobald wir erkennen, daß wir uns heute nicht wohl fühlen, oder finden wir Gefallen daran, so machen wir es prinzipiell täglich. Die eingeschalteten Systeme bleiben in jedem Fall eingeschaltet und werden nicht beeinträchtigt.

Diese Abläufe der Aktivierungsmethode sind immer und bei jedem Menschen gleich, was die Sache auch für den Laien tauglich macht und für alle ungemein vereinfacht. Der Organismus erkennt selbst welche Hilfe diese Aktivierung für ihn darstellt und welchen Nutzen er daraus ziehen kann. Die Methode nützt damit die Sprache des Körpers in hohem Maße, sobald sie fremde Störungseinflüsse möglichst wegläßt. So ist auch das Weglassen von künstlichem Stromquellen, Lichtimpulsen oder anderen technischen Hilfsmitteln vorteilhaft und sinnvoll. Jedes Körperfremde hat eine Nebenwirkung oder zumindest einen hemmenden Effekt. Dieser Erkenntnis war es auch geschuldet, daß Dr.-Ing. Smit sein erfolgreiches elektrisches „Reflexotron“ nicht mehr gebaut und angeboten hatte. So genügt es heute eine einfache feine Spitze zu haben, die abgerundet ist. Man benötigt keinerlei Wirkstoffe, man ist von jedem Nachkauf oder von Abhängigkeiten vollkommen entbunden, sobald man einmal weiß wie die Regelsysteme pauschal zu befreien sind.

Deshalb betrachten wir die Methode „Biokybernetik-pure nach Smit“ als „Befreiungsmethode“ des Organismus um die Gesundheit aufrecht zu erhalten. Wir betrachten es nicht als Therapie wie schon beschrieben, sondern als hohe Präventionsmöglichkeit, da ja ein gestörtes Regelverhalten schon lange vor dem Auftreten einer Krankheit tast,- spürbar und meßbar ist. Damit versuchen wir möglichst den Zustand der natürlichen Ordnung wiederherzustellen. Dies hat auch den Vorteil, daß man nichts falsch machen kann. Das körpereigene System wird sich niemals selbst schädigen. Dies bringt uns die Sicherheit, daß auch eventuell ungeschickte Handhabung im schlimmsten Fall lediglich keine Wirkung zeigt.

Eingeblendet in dieses Interview sind auch Erfahrungsberichte von zwei begeisterten Anwendern der Methode die wir „Insmitierung“ nennen. Das Kunstwort Insmitierung bedeutet ein „in die Mitte bringen nach Smit“.

Für die Umsetzung und Verbreitung der Kenntnisse, haben wir einen gemeinnützigen Verein gebildet, der die möglichst große Verbreitung dieser Kenntnisse zum Vereinszweck hat. Deshalb bieten wir einfache Workshops an, die wir vorerst im deutschsprachigen Raum auch regional durchführen. Teilnehmen kann jeder Mensch, der zu uns in die Mitgliedschaft kommt. Die Mitgliedschaft ist für die korrekte rechtliche Situation erforderlich. So ist unsere jüngste Absolventin gerade mal 7 Jähre und die Ältesten bewegen sich mit rund 85 Jahren wieder freier und oft von Schmerzen befreit.

Die Möglichkeit der Eigenanwendung und damit Selbsthilfe, birgt auch riesige Chancen in Bezug zur gesamten Volksgesundheit. So wird es möglich sein, daß sich die Menschen untereinander helfen. Aus diesem Grund schwebt mir schon länger eine Idee der gemeinschaftlichen Hilfestellung im Kopf herum. Wir sind es in einer Gemeinde doch gewöhnt für bestimmte Kollektivbedürfnisse zusammen für etwas einzustehen. Seit jeher sammeln wir unsere Kräfte für den Glauben der christlichen Gemeinde und spenden für die Erhaltung der Kirche. Die Kirchgänger am Sonntag nützen dies auch für ihr seelisches Wohlbefinden. In Bezug zur Sicherung unserer materiellen Güter haben wir uns die freiwillige Feuerwehr geschaffen. In beiden Fällen nützt man die Kraft der Gemeinschaft und typisch markante Gebäude weisen auf ihre Bestimmung hin. Warum machen wir künftig nicht auch gemeinsam ein „Haus der Gesundheit?“ Ein Haus in dem freiwillige Helferinnen und Helfer tätig sind, welche innerhalb der Gemeinde Menschen präventiv helfen von allen möglichen Blockaden loszukommen, lange bevor Krankheit aufgetreten ist? Nicht zuletzt wird das Bewußtsein für den Wert der Gesundheit auch mehr als bisher gefördert.

Als ebenso markantes Haus zu seiner Bestimmung könnte eine „Jurte“ am Ortsanfang auf der grünen Wiese stehen. Ein leicht und einfach zu bauendes zeltähnliches „Haus nach dem Muster der mittelalterlichen Hirtennomaden“. Eine solche Jurte ist auch leicht winterfest zu bauen, benötigt kein Grundstückseigentum und kann ihren Zweck auf Grund ihrer Eigenschaften sehr gut erfüllen. Die Jurte weist auf die Natur hin, mit ihrer, dem menschlichen Organismus nachempfundenen ähnlichen Baustruktur und mit dem besonders angenehmen Raumklima im Inneren. Ein solches „Haus der Gesundheit“ könnte eine Dorfgemeinschaft mit sinnvollem Nutzen für die gesamte Bevölkerung einsetzen. Wir als „non profit Organisation“ würden solche Projekte gerne fördern und sind auch bereit, einen Teil unserer Rücklagen für solche Zwecke einzusetzen. Selbstverständlich nur unter der Voraussetzung, daß dies erwünscht ist und mit dem Einverständnis der regionalen Behörden.

Die Chance, kostenlos und selbst für ein hohes Maß der Prävention zu sorgen eröffnet uns eine neue nie gekannte Freiheit der Gesundheit und der „Eigenermächtigung“. Es löst uns in gewisser Weise von Abhängigkeiten, sofern wir bereit sind für uns selbst etwas zu tun. In Gemeinschaftshilfe wird das Ganze noch viel netter, besser und angenehmer funktionieren, denn gemeinsam haben wir noch weitere Möglichkeiten, die jeder einbringen kann. Auch der Therapeut oder Mediziner ist hier einzubeziehen, schließlich ist er dann derjenige der dann weiterhilft, sobald die Laienarbeit nur unzureichende Früchte bringt. Genderregelung: Sämtliche Formulierungen betreffen hier Frauen und Männer gleichermaßen.

Einmal erlernt ein Leben lang nützen: Der Verein Arbeits- u. Forschungskreis Biokybernetik nach Smit bietet also Workshops an, worin man diese Methode in kurzer Zeit erlernen und ein Leben lang nützen kann. Testen und spüren Sie es selbst bei einer kostenlosen Kennenlern- Insmitierung.

Mehr Info zu regionalen Anlaufstellen und Standorten, sowie aktuelle Termine finden Sie unter www.biokybernetik-smit.com

Website: www.biokybernetik-smit.com

Workshops: http://www.biokybernetik-smit.com/index.php/workshop-biokybernetik-nach-smit

Kontakt: Verein Arbeits- u. Forschungskreis Biokybernetik nach Smit Obmann Eduard Überbacher Hauptstandort: Tirolerstraße 80/1 A-9500 Villach Austria

Tel.: +43 660 2012008 Handy: +43 660 2012008 E-Mail: office@biokybernetik-smit.com Home: www.biokybernetik-smit.com

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Eine Jurte als „Haus der Gesundheit“ in jedem Dorf – ein Treffpunkt und ein Gewinn für alle.