Aleppo: Befreit oder gefallen?

16. Dezember 2016 von Niki Vogt
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16. Dezember 2016 (von Niki Vogt) Die Terroristen in Aleppo sind besiegt. Die Menschen tanzen auf den Straßen und können ihr Glück nicht fassen. Die Truppen Assads haben mithilfe der russischen Armee das von den Terroristen und westlichen Söldnern besetzte Stadtviertel „Scheich Said“ erobert und die Zivilisten befreit. Aleppo ist fast ganz von den verschiedenen Terroristen befreit. Sogar die westlichen Nachrichtagenturen vor Ort schießen Fotos von den lachenden, überglücklichen Menschen. Frauen werfen die Burkas weg und weinen vor Freude. Doch diese Bilder sehen wir hier in unseren Mainstreammedien nicht.

Hier ein Fernsehbericht aus der Region, die Sprecherin beginnt die Reportage damit, daß sie erzählt, wie die Menschen in Aleppo ihre Befreiung von aus dem Ausland unterstützten Milizen (foreign-backed militants) feiern. Es ist also den Leuten dort ganz klar, daß diese Schlächter, egal, welche Namen sie tragen, aus dem Ausland bezahlt und auf sie losgelassen werden. Der Bericht besagt auch, daß die meisten Zivilisten während der Angriffe der syrischen Armee und den Russen auf die Terroristen evakuiert worden waren. Es war also nicht so, daß man gewissenlos auf Zivilisten feuerte und bewohnte Stadtteile rücksichtslos bombardierte. Es heißt weiterhin, daß 99% Aleppos nun befreit seien, und daß „tausende syrische Soldaten nun ihr Land von den Terroristen wiedergewinnen können“. Ein sehr informativer Bericht direkt von vor Ort.

Diese kurze Sendung ist ungemein aufschlußreich und  sollte angesehen werden. Sehr interessant, was der ehemalige Regierungsberater der US-Regierung, Paul Larudee, zu den Geschehnissen in Syrien, Aleppo zu sagen hat und wie er die westliche Berichterstattung dazu bewertet. Die Befreiung Aleppos sei ein großer Sieg für das syrische Volk sagt Larudee, der aus Berkeley in den USA zugeschaltet ist, und die Syrer hätten allen Grund zum Feiern. Was man aber zum Beispiel nicht sehe, so fährt er fort, sei auch nur irgendein Anzeichen davon, daß der westliche Mainstream sich an der Feierlaune des syrischen Volkes beteilige, und er habe sich die Berichterstattung in den Medien angesehen. Es sei sehr schwer, irgendwelches Filmmaterial aus Aleppo zu bekommen, auf dem NICHT gejubelt und gefeiert wird, sagt Larudee, aber „irgendwie haben sie es fertiggebracht, ein paar Ecken zu finden, wo nichts passierte, und das zeigen sie dann“, merkt er amüsiert und spöttisch an. Währenddessen sieht man neben dem zugeschalteten Paul Larudee im Bild rechts Massen von Menschen überall feiern und Bilder von Präsident Assad in die Höhe halten. Nach sovielen Jahren des Leidens sei es ein gigantischer Sieg und Erleichterung, die Souveränität und Kontrolle in Syrien wieder hergestellt zu haben. Und dieser Sieg, so erklärt er, müsse vom Westen und seinen Verbündeten, den Golfmonarchien, madig gemacht werden (this victory must be spoiled somehow). Die Wiedereroberung Palmyras, der bereits vom IS zuvor schon verwüsteten, uralten Stadt, sei von den USA und der NATO veranstaltet worden. Man habe die Terroristen dahin geschickt, um dem Jubel einen Dämpfer zu verpassen. Das könne aber nur eine temporäre Besetzung sein, schätzt Paul Larudee. In Anbetracht all der verlorenen Leben überall sei die syrische Armee bemerkenswert zurückhaltend und gnädig mit den Terroristen umgegangen, die so viel Tod über das Land gebracht haben.  „Sie sind sehr professionell“ urteilt er über die syrische Armee.

Die Studioredakteurin möchte nun eine Einschätzung Larudees zu dem Versuch der westlichen Mainstreammedien, auch jetzt noch in Frage zu stellen, daß Assad in der Lage sein könnte, das Land zu einen, und ob das Land unter einer Assad-Regierung einen Frieden erreichen können. Man versuche offenbar, so die Redakteurin, große Betonung auf eine Zerrissenheit des Landes zu legen. Sie fragt ihn, ob er es für möglich halte, daß die syrische Armee das Land tatsächlich befreien kann, und was es erfordere, das auch zu schaffen.

„Um es geradeheraus zu sagen“, antwortet Larudee, „sind die USA und die NATO sehr mächtige Kräfte (Armeen) von immenser militärische Macht. In einem kleinen Land wie Syrien könnten sie daher für eine lange Zeit sehr große Probleme verursachen, wie sie es zum Beispiel in Afghanistan und anderswo gemacht haben. (im Bild rechts sieht man derweil Bürger von Aleppo, wie sie Soldaten der syrischen Armee umarmen und mit ihnen zuammen feiern.) Wenn sie (USA und NATO) das kaputt machen wollen, dann können sie das.“ Dann führt er aus, daß ein möglicher Präsident Trump sich wahrscheinlich auf eine Art gegenseitigen Vorteil einläßt, der darin besteht, sich nicht überall in verheerender Weise zu betätigen. Man habe, so wagt Larudee zu prognostizieren, doch eine gewisse Hoffnung, daß es Syrien erlaubt sein könnte, seine Souveränität auf seinem eigenen Grund und Boden auszuüben, wie auch andere Länder auf dieser Erde. „Es sieht so aus, als würden wir uns in diese Richtung bewegen – und wir können immer hoffen.“

Die Studioredakteurin fragt daraufhin, ob Larudee erwarte, daß Obama im letzten Monat seiner Regierung die Politik des schieren Chaos und der Gewalt in Syrien weiter unterstützt. „Natürlich!“, stellt Larudee klar. Obama wolle doch eine weitere Karriere nach seiner Präsidentschaft verfolgen. Und diejenigen, unter denen er seine Zukunft weiter verfolgen will, wollen Zerstörung in Syrien sehen. Die Zionisten zum Beispiel, Die Ölgesellschaften zum Beispiel und diejenigen, die die Ölpipelines durch ihr Territorium führen wollen. Er (Obama) bereite sich auf die Dankbarkeit vor, die „diese Monster“ ihm erweisen werden, dem Ex-Präsidenten, nachdem er (aus dem Amt) gegangen ist.

Die Epoch Times titelt heute: „Aleppo von Rebellen und Terroristen befreit – Angela Merkel spricht von „sehr deprimierender“ Situation. Sie erhob schwere Vorwürfe gegen Rußland und den Iran. In der Abschlußerklärung des EU-Gipfels räumten die EU-Führungspolitiker zwar ihre Machtlosigkeit in der Syrienfrage ein, verurteilten aber am Donnerstagabend die Angriffe auf Aleppo und forderten, die Bewohner müßten die umkämpften und zurückeroberten Stadtviertel „in Sicherheit und Würde“ verlassen dürfen. Bundeskanzlerin Merkel sprach von einer „sehr deprimierenden Situation“. Es ist nicht bekannt, obe Kanzlerin Merkel sich der Mühe unterzogen hat, die hunderten von Jubel- und Feier-Videos aus Aleppo auf Youtube anzusehen.

Die Abschlußerklärung des EU-Gipfels forderte weiterhin, die Evakuierung der befreiten Viertel müsse unter Aufsicht der UN erfolgen. Weiterhin forderte man die Lieferung großer Mengen an Hilfsgütern und Medikamenten, und daß in ganz Syrien Ärzte und Krankenhäuser unter Schutz stehen müssen. Daß sich die EU-Chefs dabei auf den bisher als einzigen Fall dokumentierten und bewiesenen Fall einer stundenlangen Krankenhausbombardierung durch die US-Luftwaffe bezogen haben, ist unwahrscheinlich, denn Angela Merkel warf Rußland und dem Iran vor, mitverantwortlich für solche militärischen Angriffe auf Krankenhäuser und Zivilpersonen in Aleppo zu sein. Aber auch hier ist fraglich, wauf welche Einrichtung dieser Art Frau Merkel sich bezog. Die einzige, in Aleppo massiv unter Mörserbeschuß genommene Krankenstation war von den Russen eingerichtet worden. Zwei russische Ärztinnen starben unter dem Beschuß von „moderaten Rebellen“, die vom Westen unterstützt werden. Ein Kinderarzt wurde lebensgefährlich verletzt. Rußland brachte damals den Verdacht zum Ausdruck, daß der Westen seinen verbündeten, moderaten Rebellen die genauen Daten des Lazaretts, in dem Zivilisten und besonders Kinder behandelt wurden, hat zukommen lassen.

Vom Westen untestützte, „moderate Rebellen“ haben in den ersten Dezembertagen das provisorische, russische Feldlazarett bei Aleppo beschossen. Eine Mörsergranate traf die Aufnahmestation. Eine russische Ärztin starb sofort, eine zweite russische Militärmedizinerin erlag später ihren Verletzungen. Ein Dritter, schwer verletzter Kinderarzt war lange in Lebensgefahr. Als das RT-Arabic-Drehteam am Ort der Tragödie ankam, setzten die Terroristen den Angriff fort. Dabei erlitt der Produzent Somar Abudiab eine Splitterwunde am Bein. Der Vorfall wurde in den westlichen Medien nicht berichtet.

Die Forderung der EU-Führungspolitiker, durch eine Evakuierung unter Aufsicht der Vereinten Nationen die Würde der Bürger Aleppos aus den eroberten Stadtgebieten zu wahren, ist löblich, kommt aber anscheinend etwas verspätet. Die UN hat seit einiger Zeit bereits eine Kommission zur Menschenrechtslage in Syrien eingerichtet. Ein Mitglied ist Carla del Ponte, die ehemalige Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofes. Als angesehene und unabhängige Juristin hat sie sich einen untadeligen Ruf erworben und nimmt ihre Aufgabe in der UN-Kommission zur Menschenrechtslage in Syrien mit großem Engagement und hoher Kompetenz wahr.

Carla del Ponte begrüßte schon Anfang 2016 das Engagement Rußlands in Syrien, und daß endlich jemand die Terroristen aller Couleur, die das Land verwüsten und Schneisen des Todes hinter sich herziehen, angreife.

Die depressive Stimmung unserer geschätzten Kanzlerin ist möglicherweise eine Auswirkung der besonderen Sichtweise der Westmedien bei der Berichterstattung aus Syrien. Gäbe es hierzu kein Korrektiv, müßte man angesichts des in den Mainstreammedien gezeichneten Bildes tatsächlich verzweifeln ob der Lage. Auf einer Pressekonferenz der Vereinten Nationen unter dem Motto „Gegen Propaganda und Regimechange in Syrien“ entstand ein kleines Video, das sich zur Zeit weltweit verbreitet, und ein solches Korrektiv darstellt.

Ein junger, norwegischer Reporter fragt, lässig und selbstsicher zurückgelehnt, eine kanadische Journalistin, wie sie denn begründen könne zu behaupten, daß die westlichen Mainstreammedien in der Berichterstattung über die Geschehnisse in Syrien lügen. Und man habe doch internationale Organisationen vor Ort. Was sie denn zu diesen sagen könne. Eva Bartlett, die kanadische Journalistin braucht etwa zwei Minuten, um das dem Herrn mit der selbstsicheren Körperhaltung exakt darzulegen (Wir setzen den deutschen Text noch einmal als Transskript darunter):

Frau Bartlett schreibt bei der Frage des Norwegers mit, dann hebt sie ihre Erwiderung an, bleibt ruhig, aber bestimmt. Sie eröffnet höflich mit den Worten „Es gibt bestimmt ehrliche Journalisten im sehr kompromittierten Medienestablishment“. Dann beantwortet sie die Frage nach den seriösen, internationalen Organisationen, die doch vertrauenswürdig sind und vor Ort über die Lage berichten. „Sagen Sie mir, welche sind in Ost-Aleppo vor Ort?“ Der Fragesteller hat keine Antwort. Eva Bartlett: „Ich sage es ihnen. Keine.“ 

Sie fährt fort: „Diese Organisationen stützen sich auf die ‚Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte‘. Diese sitzt in Coventry, England und besteht aus einem einzigen Mann. Er stützt sich auf kompromittierte Gruppen wie die Weißhelme.“ Und sie setzt gleich nach: „Reden wir über die Weißhelme. Sie wurden 2013 von einem britischen Ex-Offizier gegründet. Sie wurden von den USA, Britannien, Europa und anderen Staaten mit 100 Millionen Dollar finanziert. Sie geben vor, in Idlib und Ost-Aleppo Zivilisten zu retten. In Ost-Aleppo hat aber noch niemand etwas von ihnen gehört. Ich sage niemand – und denken sie dabei daran, daß jetzt 95 Prozent Ost-Aleppos befreit sind. Die Weißhelme geben vor, neutral zu sein. Dennoch tragen sie Waffen und stehen auf den Leichen syrischer Soldaten. Und ihre Videoaufnahmen enthalten Kinder, die in verschiedenen Berichten auftauchen. Das Mädchen Bana taucht an zwei verschiedenen Orten in verschiedenen Monaten auf. Sie sind also nicht glaubwürdig. Die Beobachtungsstelle für Menschenrechte ist nicht glaubwürdig. Nicht genannte Aktivisten sind nicht glaubwürdig. Ein, zwei Mal vielleicht, aber jedes Mal – nicht glaubwürdig. Ihre Quellen vor Ort die gibt es gar nicht.”

Dann beantwortet sie die Frage nach dem Grund für die Westlichen Mainstreammedien zu lügen.

„Und was ihre Agenda angeht, nicht ihre persönlich, die einiger Konzernmedien. Es ist die Agenda des Regimechange. Wie können die „New York Times” oder „Democracy Now” bis heute darauf bestehen, daß es in Syrien einen Bürgerkrieg gibt? Wie können sie bis heute behaupten, die Proteste seien, sagen wir bis 2012, unbewaffnet und friedlich gewesen? Das stimmt absolut nicht. Wie können sie dabei bleiben, daß die syrische Regierung in Aleppo Zivilisten angreift? Alle Personen, die aus diesen – von den Rebellen gehaltenen Gebieten kommen – sagen das genaue Gegenteil.“

Um ein sehr eindrückliches Beispiel für das ganz spezielle Narrativ der westliche Presse aufzuzeigen, hier einer der vielen Artikel zu dem Vorwurf des Giftgaseinsatzes von Seiten der syrischen Arme, in diesem Fall aus der angesehenen Zeitung „Die Zeit“ vom 25. August 2016. Behauptet wird als Tatsache, die syrische Armee habe am 27. April 2015 Chlorgas gegen Zivilisten eingesetzt:

„Als erwiesen sehen es die Experten an, dass die Truppen des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad am 21. April 2014 und am 16. März 2015 in zwei Dörfern in der nordwestlichen Provinz Idlib Giftgas einsetzten. In einem Fall deute alles auf Chlorgas hin. Die giftigen Substanzen seien aus Hubschraubern der syrischen Luftwaffe auf die Dörfer abgeworfen worden. Die IS-Miliz wiederum benutzte nach Erkenntnissen der UN-Experten am 21. August 2015 im Ort Marea nahe Aleppo das hochgiftige Senfgas.“

Das den Artikel begleitende Titelbild ist ein kleiner Junge, mit einer Atemmaske vor dem Gesicht. Ein eindrückliches Bild, das jedem fühlenden Menschen zu Herzen geht, und seinen Zweck, Mitleid für das Kind und Zorn auf die Täter, erfüllt. Bildtext: Nach einer Chlorgasattacke in Idlib am 27. April 2015, für die laut UN Assads Truppen verantwortlich waren, wird ein syrischer Junge im Krankenhaus behandelt. © Firas Taki/Anadolu Agency/Getty Images

Im November 2016 erschien folgendes Video von Russia Today:

Transkript des Textes der deutschen Untertitel (mit Dank an Ingmar Blessing von der Webseie „Inselpresse):

Ein angeblicher Chemiewaffenangriff war offenbar eine komplette Fälschung, wie ein ehemaliger britischer Botschafter meint. Der BBC wird vorgeworfen, einen Chemiewaffenangriff vorgetäuscht zu haben. Die CIA gibt zu, daß sie CNN mit Journalisten infiltriert hat. Internationale Anwälte konfrontieren Journalisten, die zur Gewalt anstacheln, damit sie ausgewiesen werden.

Im August 2013 können die Staatschefs der NATO Länder die Öffentlichkeit nicht auf ihre Seite bringen, um Syrien bombardieren zu können. Plötzlich berichtet die BBC, daß sie in einem kleinen ländlichen Krankenhaus filmt, wo in genau dem Augenblick des Filmens eine alles verändernde Greueltat passiert.

Wir filmten gerade die Ärzte dieses Krankenhauses, als plötzlich Opfer eines Bombenangriffs auf einen Schulhof hereinkamen.

„Hier herrscht absolutes Chaos und ein Gemetzel. Es muß eine Art von Napalm gewesen sein.“

Die äußerst kritische Öffentlichkeit aber blieb weiterhin ablehnend gegenüber einem militärischen Eingreifen.

Exakt einen Monat später versuchen die Führer erfolglos einen Chemiewaffenangriff auf Syrien zu schieben. Die BBC strahlt dafür exakt die selben Aufnahmen aus, ersetzt aber das Wort „Napalm“ durch „Chemiewaffen“, in der Hoffnung, daß es niemand merkt.

„Hier herrscht absolutes Chaos und ein Gemetzel. Es muß eine Art von Chemiewaffe gewesen sein.“

Die Leute haben das nicht nur bemerkt, sondern traten auch eine umfangreiche öffentliche Untersuchung los, bei der einige verstörende Erkenntnisse gewonnen wurden. Das ist von Anfang bis Ende eine völlige Fälschung einer Greueltat, bei der der BBC „Journalist“ Ian Pannel inmitten einer Gruppe ziemlich schlechter Schauspieler steht. So etwas ist absolut inakzeptabel.

Diese Audioanalyse von Robin Upton zeigt, daß beide Versionen identisch sind und von der selben Stimme kommen. Die BBC hat dann das Wort „Napalm“ digital abgeändert in „Chemiewaffen“, was der NATO-Begründung für ein Eingreifen entsprach, sie aber nicht beweisen konnten.

Der alles verändernde Vorwurf wurde von zwei Ärzten vorgebracht, die mit der BBC reisten. Die behaupteten, die Zahl der plötzlichen Opfer sei „überwältigend“. Medienanalyst Robert Stewart merkt dazu an: Welcher Arzt gibt Interviews, wenn sie doch von angeblich schwer verbrannten und sterbenden Jugendlichen umgeben ist.

Jeder, der kein Patient ist, raus hier.

Als die Frau dann endlich mit dem Helfen begann, gilt ihre Anordnung, daß alle raussollen, die keine Patienten sind offenbar nicht für die Kameraleute. Noch schlimmer, so Stewart, ist die bizarre Schauspielerei, die beginnt, als der Mann in der Mitte das Zeichen gibt.

Was wollt ihr noch sehen? Wir sind nur Menschen. Wie wollen leben. Es ist unser Recht zu leben.

Doktor Rola(?), die für die BBC die Chemiewaffenbehauptungen um die Welt schickt, ist in Wahrheit die Tochter des syrischen Rebellen Moussa Al-Kadi.

Die Parallelen zum Golfkrieg und Schwester Nayirah sind erstaunlich. Kongressabgeordnete sagten damals, die tränenreiche Aussage, wonach Iraker Kinder töteten, habe ihre Meinung geändert hin zur Unterstützung eines Krieges.

Sie nahmen die Babies und ließen sie auf dem kalten Boden sterben.

Schwester Nayirah wurde zum Publikumsliebling. Sobald aber die Abstimmung sicher durchkam gab sie zu, die ganze Nummer erfunden zu haben. Sie war in Wahrheit die Tochter des kuwaitischen Botschafters in Washington, die log, um die Öffentlichkeit zu einem Krieg zu verführen.

Der ehemalige Abgeordnete George Galloway ist nun hier. Danke, daß Sie hier sind. Warum bekommen wir vor fast jedem Krieg die gleiche Begründung vorgesetzt, die sich dann als Lüge entpuppt?

Nun, die Bush und Blair Corporation (BBC), zu der sie im Vorlauf des Irakkriegs wurde, hat fast ihren gesamten Ruf für journalistische Integrität verloren. Es bedarf dringend einer umfassenden Untersuchung, um festzustellen, warum die BBC Filmmaterial verwendete, das nicht nur falsch war, sondern absichtlich gefälscht wurde. Es wurde gefälscht, um unser Land in einen Krieg zu treiben. Das ist nämlich nicht das, wofür die britische Öffentlichkeit ihre BBC-Gebühr bezahlt: Das Verführtwerden zu einem Krieg.

Die BBC dagegen steht zu ihrem Bericht. Die syrische Opposition streitet die Vorwürfe ab. Ermittler, wie Robert Stewart, merken an, daß der BBC offiziell eine Vielzahl von Fragen geschickt wurden, diese aber unbeantwortet blieben. Es gibt auch eine Vielzahl von ähnlichen Fällen in diesem Krieg, wie auch in vorigen Invasionen.

„Brillant“ nannte ein westlicher Spitzenpolitiker das Austricksen der Öffentlichkeit mit Hilfe routinemäßig gefälschter Greueltaten, die häufig in den Mainstream Medien ausgestrahlt werden.

Nightly News zeigt nun einige Beispiele dessen, was passiert, wenn der Bericht für die Mainstream Medien vorbei ist. Sie schminken die Leute mit falschen Wunden und da kann man eine Kopfwunde sehen … Peace an alle …

Wir machen das Richtige. Wir erzeugen gefälschte Propaganda. Es sind nichtmal echte Greueltaten. Da liegen sie in Reihe. Auf einem anderen Viedo sieht man, wie ein Typ mit einer falschen Wunde sein Bein bewegt.

Hier ist ein Typ, der bei seiner Beerdigung wieder ins Leben zurückkehrt. Schauen Sie sich das an. Es ist einfach nur verrückt, was da los ist.

Es gibt noch ein anderes Video von einem angeblichen Massaker. Man sieht nicht alles. Wenn man sich das Rohmaterial anschaut, dann sieht man wie ein Mann mit seinem Bein herumtritt und er blutet, aber es ist Kunstblut.

Die sogenannten Aktivisten hinter den Aufnahmen sind die bei weitem beliebteste Quelle. Obwohl sie nie verifiziert und regelmäßig wiederlegt werden, und sie lediglich Fälschungen verbreiten, um noch mehr NATO Bomben zu rechtfertigen.

Der Begriff Aktivist mag wie ein gutmeinender westlicher Kämpfer für die gute Sache oder eine Wohltätigkeitsorganisation klingen. Das Außenpolitische Journal aber meint, es handelt sich dabei lediglich um Neusprech für Aufständische.

Die offizielle Quelle für Tote in Syrien, oder was der Mainstream als offiziell darstellt, ist die beeindruckend klingende Organisation „Syrische Beobachungsstelle für Menschenrechte“. Vor 3 Jahren bereits deckte Reuters auf, daß es sich um weder um eine Organisation handelt, noch daß sie in Syrien arbeitet. Es handelt sich um einen aufständischenfreundlichen Journalisten, der in Coventry, England, lebt.

Hier sieht man ihn vor dem Außenministerium, nachdem er Instruktionen vom Außenminister höchstselbst erhielt.

Auf durchgesickterten Aufnahmen teilten normale Bürger der BBC mit, daß sie ihre Lügen satt haben und den Aufständischen, die das alles bejubeln, bei denen es sich um eine winzige Minderheit handelt, die von ausländischen Banden kontrolliert werden.

In Syrien ist es, wie in jedem Land, manche unterstützen [die Regierung], manche sind gegen sie. Nein, jeder unterstützt sie. Es sind sehr wenige Leute. Vielleicht 10.000. Die meisten aber, Millionen von ihnen unterstützen Bashar al-Assad.

Die kriegsbefürwortenden Medien müssen zu umfassenden Lügen greifen, wie Geheimdienstchefs gegenüber Amerikas investigativem Spitzenjournalist Seymour Hersh mitteilten.

Zitat: Obamas Kumpane erfinden es aus dem Nichts. Tatsächlich zeigen alle Beweise auf die Dschihadisten, wenn es um Chemiewaffenangriffe geht.

Der Angriff ging nicht vom gegenwärtigen Regime aus, wie hochrangige Geheimdienstbeamte in einer E-Mail an einen Kollegen schrieben. „Die Typen heben ihre Hände und sagen ‚Wie können wir ihm helfen‘ – also Obama – wenn er und seine Kumpane im Weißen Haus nach Bedarf Geheimdiensterkenntnisse fabrizieren?“ sagte ein ehemalige Geheimdienstvertreter. Das Zerrbild, so meinte er, erinnere ihn an den „Golf von Tonkin“-Zwischenfall.

Die Vorstellung, wie der US Präsident einen Krieg beginnt, indem er eine hübsche Frau als Opfer hinstellt brachte die Leute zum lachen.

Die junge Albanerin, die man in diesem Video fliehen sieht, rennt vor im Dorf ankommenden Terroristen weg.

Das hier ist Julia – falls es ihr richtiger Name ist. Sie wurde von den Massenmedien gefeiert, weil sie ein virales Video erstellte, in dem sie die USA darum bat, der Ukraine zu helfen. In Wahrheit wurde das Video von einer Stiftung des US-Außenministeriums erstellt, um die Tatsache zu verdecken, daß Washington auf der Seite ukrainischer Schläger steht, die sich ihren Weg zur Macht mordeten.

Ein enthülltes Telefongespräch mit der EU-Außenkommissarin Ashton ergab, daß die berüchtigten Scharfschützen von der Opposition in Kiew eingesetzt wurden, die sowohl auf die Polizei, wie auch ihre eignen Unterstützer in den Rücken schossen. Eine Studie ergab, daß 250 Mainstream-Quellen darüber logen und sagten, die Scharfschützen gehören zu Janukowitsch.

Nur sieben erwähnten die explosive Enthüllung, daß dem nicht so war.

Und jene, die es berichteten ließen vermuten, daß es unmöglich so gewesen sein konnte. Der ehemalige Wall Street Journalist Paul Craig Roberts nennt die Berichterstattung zur Ukraine einen neuen Tiefpunkt in der Berichterstattung der Mainstream Medien, die wie er meint, zu einem Lügenministerium wurden.

Der investigative Journalist John Helmers enthüllte, wie der Mainstream Demonstrationen inszeniert und versucht, Unordnung zu erzeugen. Er ist nun hier. Schön, daß ich mit Ihnen reden kann.

Ein US Gelehrter beschrieb die heutige Berichterstattung als wie bei Orwell. Was ist da los?

Je schwächer die Regierung ist, desto interessierter könnte ihr Anführer sein, Rußland zu bedrohen, da er dann stark wirkt. Offenbar ist er nicht stark genug und konnte nicht wiedergewählt werden.

Das trifft besonders auf den französischen Präsidenten zu. Oder Ministerpräsident Cameron zur Zeit. Man könnte auch Obama hinzuzählen, der große Probleme hat, eine siegesfähige Mannschaft für die Demokraten aufzubauen, welche die nächsten Wahlen gewinnen kann. Wenn man schwache politische Führungspersonen hat, dann müssen diese stärker wirken, als es ihrer öffentlicher Beliebtheit entspricht.

Daher gibt es diesen Prozeß des Irreführens und Fehlinformierens.

(Das Originalvideo gibts hier.)

 

Es gibt einen neuen Bericht vom 14. November 2016 zum Thema „Giftgaseinatz in Syrien“. Die Tatsache, daß dieser Vorfall in den westlichen Medien nicht berichtet wurde zeigt schon, daß es nicht im Interesse des „Westens“ (USA, EU, NATO) war, das der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Oder, wie die Sprachregelung heute heißt: Es ist wahrscheinlich nur von regionalem Interesse.

Rebellen haben am Sonntag Regierungstruppen mit Giftgas angegriffen, erklärte das Generalkommando der syrischen Armee. Der Angriff war eine Reaktion der Rebellen auf den Vormarsch der Regierungstruppen in Aleppo. Mindestens 28 Soldaten wurden verletzt. RT-Reporter Murat Gazdiew berichtet aus Aleppo vom Zwischenfall und besucht ein Krankenhaus, in dem die Soldaten behandelt werden. Über diesen Vorfall wurde in den westlichen Medien nicht berichtet.