Angkor Wat, eines der größten Geheimnisse unserer Zeit

26. Oktober 2014 von QUERDENKEN-REDAKTION
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26. Oktober 2014: (Redaktion) Angkor Wat in Kambodscha  zählt mit zu den größten Bauwerken der Welt. Zu der Anlage, die sich über 800 Quadratkilometer erstreckt, gehören fast 1.200 Tempel. Die zentrale Anlage stellt eine Pyramide dar, die auf drei Ebenen aufgeteilt ist.

Insgesamt handelt es sich um fünf Türme mit einer Maximalhöhe von ungefähr 65 Metern. Man geht davon aus, daß der jetzige Tempel auf den Überresten eines anderen Bauwerkes aufgebaut wurde. Seinen Namen erhielt er wahrscheinlich aus der Buddhistischen Lehre. Dafür sprechen die Silben Angk und Or. Erst im Jahre 1860 wurde der Tempel mit seinen Mauern und Türmen in der tiefsten Wildnis von Kambodscha, von dem französischen Forscher Henri Mouhot wieder entdeckt. Er beschreibt die Entdeckung als die Gewaltigste aller Zeiten und sagte: „Es übertrifft auch die antiken Stätten Roms und Griechenlands.“ Angeblich wurde das Heiligtum von 1113 bis 1150 unter König Suryavarnam dem 2. errichtet.

Datei:Suryavarman II in procession.jpg

König Suryavarman II bei einer Prozession, Angkor Wat. (Bild: Wikipedia, Soham Banerjee)

Genau wie bei den Pyramiden in Gizeh war das Heiligtum als Grabstätte für König Suryavarnam gedacht. Geweiht wurde der Komplex dem Gott Vishnu und stellte die hinduistische Kosmologie dar.

Schätzungen zur Folge besteht der Tempel aus mindestens genau so vielen Steinblöcken wie bei dem Bau der Cheops Pyramide verwendet wurden. Aber bei genauerem Hinsehen erkennt man das Angkor Wat noch weitere unglaubliche Zusammenhänge mit den Pyramiden von Gizeh aufweist. Die Monumentalität dieser Bauten macht es einem schwer zu glauben, dass die Anlage im 12 Jahrhundert fertiggestellt wurde, also vor rund 800 Jahren unserer Zeitrechnung.

Wenn man überlegt das der Kölner Dom circa 600 Jahre bis zu seiner Fertigstellung gebraucht hat, ist dies wohl eher ein frommer Wunsch unserer Archäologen, weil man sich mit älteren Datierungen schwer tut, sie passen eben nicht in das allgemeingültige Bild der Menschheitsgeschichte. Diejenigen die sich schon länger mit der Materie befassen wissen, dass es an solchen Widersprüchen nicht mangelt.

Diese Widersprüche werden im Übrigen von fast allen Ingenieuren, die sich damit auseinandergesetzt haben, bestätigt. Ich habe selbst Bauingenieurwesen und Architektur studiert und kann dies nur bestätigen, nämlich, daß wir heute nicht in der Lage sind solche Bauwerke in dieser Größe und mit dieser Genauigkeit nachzubauen. Die Gradabweichungen liegen bei diesen gigantischen Bauwerken teilweise im Millimeter-Bereich. Selbst mit einem Laser würden wir heutzutage diese exakte Bauweise nicht umsetzen können. Aber die Völker, von denen wir nicht genau wissen wer sie waren und die so einfach weitergezogen oder plötzlich verschwunden sind, konnten die Anlagen angeblich mit einfachsten Mitteln bauen und das noch ohne geeignete Werkzeuge. Wir alle kennen nicht die Wahrheit und es ist auch nicht unsere Aufgabe zu beurteilen was wahr ist und was nicht, aber wenn man allen diesen Hinweisen nachgeht, wird es doch klar, daß hier ganz andere Erbauer am Werk waren. Den Geologen bleibt also im Grunde garnichts anderes übrig, als die Bauten vom geologischen Zeitalter so einzuordnen, daß sie in das allgemeingültige Weltbild passen. Ansonsten würden sie sich selbst ad absurdum führen. Also wird mit nicht nachvollziehbaren Beweisen gemogelt, wie es nur geht. Am besten wir nehmen uns diese Geologen und stellen sie vor eines dieser Bauwerke und sagen ihnen, nun baut es nach! Ihr bekommt hierfür alles, was uns technisch zur Verfügung steht. Ich bin der festen Überzeugung, daß sie es nicht schaffen werden und vielleicht erkennen, daß ihre Berechnungen und Ansichten unhaltbar sind. Damit bleibt die Frage offen, welche Technik hier tatsächlich zur Anwendung kam.

Auf dem ganzen Erdball sind diese bemerkenswerten Bauwerke gefunden worden, tausende Kilometer voneinander entfernt und sie alle weisen Gemeinsamkeiten auf, die uns immer wieder sprachlos machen. Sprachlos machen einen aber auch die immer wieder gebetsmühlenartigen Wiederholungen unserer Geschichtsforscher und Geologen, die in diesem Zusammenhang behaupten, die Völker, die diese unglaublichen Bauten errichten konnten, seien einfach spurlos verschwunden. Entweder haben sie sich auf geheimnisvolle Weise in Luft aufgelöst oder sie haben ihre Prachtbauten einfach verlassen. Anscheinend haben sie es kurzfristig geschafft auszusterben oder vielleicht wurden sie auch alle getötet, vielleicht von einem anderen Stamm?

Warum sind die Eroberer dann nicht geblieben und haben die Bauten genutzt? Warum finden sich in unmittelbarer Umgebung dieser kolossalen Bauwerke auch heute nur noch primitive Unterkünfte. Gut, sie sind weitergezogen. Und haben ihr Leben in ebenso primitiven Behausungen fortgesetzt?

Die Widersprüchlichkeit dieser Aussagen liegt auf der Hand. Das fehlende Verbindungsglied ist das Alter dieser Bauten und die Tatsache, daß hier Mächte am Werk gewesen sind, die mit ihrer Technologie der Unsrigen um Jahrtausende voraus gewesen sein müssen. Daß unser gesamtes Geschichtsbild von völlig falschen Annahmen ausgeht, ist immer wieder deutlich dokumentiert worden. Hier steht an erster Stelle Erich von Däniken der seit Jahrzehnen bemüht ist, diese Widersprüche aufzuklären und dabei immer wieder in lächerlich gemacht wird.

Halten wir fest, Angkor Wat in Kambodscha, Matchu Pitchu in den Anden, die Pyramiden von Gizeh, die Mayapyramiden, das Sonnentor von Tiahuanaco aus der Prä-Inka-Kultur, nur um einige zu nennen, sind Bauwerke, die nicht in unser Geschichtsbild passen, allerdings werden sie bis zur  Unkenntlichkeit in einen Geschichtsrahmen gepreßt, der immer mehr an Glaubwürdigkeit verliert.

Die Khmer haben angeblich nach einer illusorisch kurzen Bauphase eine Tempelanlage verlassen, von der man nach heutigen Maßstäben annehmen  müßte, daß man für den Bau Jahrhunderte gebraucht hätte. So viel Mühe … und dann zieht ein ganzes Volk einfach weiter, so nach dem Motto: Hier gefällt es uns nicht mehr, was interessiert es uns, daß wir Hunderte von Jahren gebaut haben? Das Ganze wird noch viel unglaubwürdiger wenn man bedenkt, daß dies alles heilige Stätten waren. Wenn das so ist, dann wurden diese Stätten erst von denen zu heiligen Stätten erklärt, die in die bereits bestehen Bauten eingezogen sind, weil sie sie verlassen vorgefunden haben.

Was würden Sie sagen, wenn der Heilige Vater aus dem Vatikan auszöge und zu seiner italienischen Glaubensgemeinde sagte, laßt uns weiterziehen? Warum? Wohin?

Was hier nicht paßt, ist eindeutig die Datierung des Alters dieser Bauten. Man will uns auch heute noch glauben machen, daß die Pyramiden in Gizeh von den Ägyptern erbaut wurden.

Es stellt sich hier noch eine weitere interessante Frage: Wieso wird ein so kolossales Bauwerk wie die Pyramiden nicht in den Annalen unserer vergangenen Geschichtsschreibung erwähnt? Ein solcher Bau muß Jahrhunderte in Anspruch genommen haben, dies kann doch niemals unentdeckt geblieben sein? In der Geschichtsschreibung der frühen und weiteren Vergangenheit wurde von anderen Kulturen nichts über die Errichtung der gigantischen Pyramiden berichtet. Wir wissen hingegen, daß es zu allen Zeiten über die Handelswege weltweit Nachrichtenverbindungen gegeben hat. Diese „Nachrichtenübertragungen“ haben natürlich wesentlich länger gedauert als in unserer heutigen Zeit. Trotzdem findet man keinerlei Erwähnung über den Bau der Pyramiden von Gizeh in den Annalen anderer Kulturbereiche.

Die Lösung des Rätsels liegt auf der Hand, die Pyramiden von Gizeh und die Sphinx müssen Zehntausende von Jahren alt sein, in dieses Zeitfenster muß auch Angkor Wat eingeordnet werden.

Kann es sein, daß die Pyramiden sowie auch Angkor Wat ca. 15000 bis 40.000 Jahre vor unserer Zeit, durch uns unbekannte Kulturen endstanden sind und schlußendlich unsere gesamte Zeitrechnung in der Geschichte nicht zutrifft? Kann es sein, daß das Volk der Khmer die Tempelanlage von Angkor Wat lediglich zu ihrer Wohnstätte erklärt hat und darauf aufbauend diese für Ihre religiösen Glauben benutzt hat?

Ganz in der Nähe von Angkor Wat befindet sich das Gebiet Phnom Kulen. Dieses Gebiet liegt ca. 30 Kilometer von Angkor Wat entfernt und umfaßt ca. 800 Quadratkilometer. Mit einer Spezialmethode, der Lidar-Bild Methode, wurden die neu entdeckten Ruinen der unglaublichen Stadt Mahendraparvata gefunden. Diese Stadt soll noch älter als Angkor Wat sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lidar-Reliefkarte des Hügels Phnom Kulen. Neu entdeckte Strukturen sind Rot eingezeichnet. Grün dokumentiert bereits archäologische Funde. Eine Reliefkarte des Gebietes Phnom Kulen, welches circa 30 Km von Angkor Wat entfernt ist. Deutlich erkennt man die neu entdeckten Ruinen der unglaublichen Stadt Mahendraparvata.

Befassen wir uns nun noch einmal mit den neusten Funden von Angkor Wat.

Vor kurzem  haben Forscher es geschafft, mit einer digitalen Bildtechnik bisher ca. 200  verborgene Zeichnungen sichtbar zu machen. Der Tempel der erst von den Hinduisten benutzt wurde und später auch von den Buddhisten, zeigt hier deutliche Spuren von vielen Bemalungen die häufig in Rot vorkommen. Diese Spurenpigmente, die mit dem bloßen Auge fast nicht sichtbar sind, wurden in dem Tempel entdeckt. Bei den Darstellungen der Bilder handelt es sich um Tiere, komplexe Boote und verschiedene Gottheiten. Hierzu erklärt man uns, daß diese Darstellungen ein Art Graffiti seien, die die ersten europäischen Besucher darstellen sollen. Hieran kann man deutlich erkennen, daß wieder einmal händeringend versucht wird, Funde so in eine Zeit hinein zu interpretieren, daß sie das Standardbild nicht verletzen können. Zumindest ist dies ein Indiz dafür, daß hier Kulturen am Werk gewesen sind, die den Tempel nicht erbaut, ihn aber für ihre Zwecke benutzt haben. Merkwürdigerweise sind keine ähnlichen Zeichnungen in irgendeinem anderem Tempel in Angkor Wat gefunden wurden.

 

 

 

 

 

 

 

Digitale Bildtechnikbbringt Details ans Tageslicht

Die folgenden Bilder, die uns von Archaeology and Development Foundation zur Verfügung gestellt wurden zeichnen ein ganz besonderes Bild von der Tempelanlage und sind mit der Lidar Bildmethode erstellt worden.

LiDAR(Abkürzung für engl. Light detection and ranging), auch LaDAR (Laser detection and ranging), ist eine dem Radar (englisch radio detection and ranging) sehr verwandte Methode zur optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung sowie zur Fernmessung atmosphärischer Parameter. Statt Funkwellen wie beim Radar werden jedoch Laserstrahlen verwendet (Quelle Wikipedia).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bildmaterial mit freundlicher Genehmigung Archaeology and Development Foundation

Zentrum von Angkor Wat Hier wird das Zentrum von Angkor Wat in einem Lidar Modell dargestellt. Die Auflösung beträgt einen  Meter pro Bildpunkt. Die Unglaublichen exakten Muster sind bei heutigen Bauwerken in dieser Form undenkbar.

Das Zentrum von Angkor Wat. Die Linke Abbildung stellt ein ganz normales Satellitenbild dar, rechts davon die bisherigen Untersuchungen ohne den Einsatz der Lidar Untersuchung.

Bei den übereinandergelagerten Bildern unten links kann man sehen, wie es die LIDAR-Technik im Gegensatz zur Fotografie oben ermöglicht, die Überwucherung durch Pflanzenbewuchs digital verschwinden zu lassen.

Bei dem Bild unten rechts sieht man gut, wie  das obere Bild die gebräuchlichen archäologischen Methoden einer Bildbeschreibung zeigt. Im unteren Lidar Bild sind weitaus mehr Details wie Hügel und Erhebungen sowie Wasserreservoire zu erkennen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lidar-Bilder des Geländes unter der dichten Vegetation um Angkor Wat: Von links oben nach rechts unten: Bakong, Phnom Bakheng (beide spätes 9. Jahrhundert), Pre Rup (mittleres 10. Jahrhundert), Chau Srei Vibol (11. bis 12. Jahrhundert), Beng Mealea (frühes 12. Jahrhundert), Angkor Wat (mittleres 12. Jahrhundert), Preah Khan, Ta Prohm (beide spätes 12. Jahrhundert), Bayon (spätes 12. bis 13. Jahrhundert).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Bildergalerie

Datei:Angkor Wat.jpg Die Frontseite des Hauptkomplexes am späten Nachmittag fotografiert (Bild: Wikipedia, Bjørn Christian Tørrissen)

Datei:Apsaras AngkorWat Kambodscha2001.jpg Relief Apsaras auf einer Steinwand im Tempel. (Bild: Wikipedia, Manfred Werner) Datei:Angkor1866.jpg Fotografie von Angkor Wat von Emile Gsell während der Ernest Doudart de Lagrée-Expedition (1866) Das Tor von Angkor Thom, direkt neben Angkor Wat auf demselben Tempelbezirk (Bild: Wikipedia, David Wilmot)