Schweine und Diamanten: Der Ebola-Hype wird immer abstruser

19. Februar 2016 von
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22. Oktober 2014  (von Niki Vogt, Bild:Wikipedia/Steve Jurvetson) Manchmal muß man einfach nur einmal ein bißchen graben und verschiedene Meldungen vergleichen um festzustellen, was wirklich vor sich geht. Der "Daily Observer" aus Monrovia (Liberia) veröffentlichte vor einigen Tagen einen Bericht, daß ein Mann dabei ertappt wurde, wie er Formaldehyd in den Trinkwasserbrunnen einer Gemeinde schütten wollte. Er gab zu, daß damit Ebola-Symptome hervorgerufen werden sollten, und daß er nicht der Einzige sei, der das tut. Nigeria und Senegal feiern ihren Sieg über Ebola obwohl das Special Briefing der UN zu Ebola dramatisch den Untergang des schwarzen Kontinents durch die Seuche beschwor. Und in Liberia sind riesige Diamantenvorkommen entdeckt worden.

Zuerst zu der Meldung im liberianischen "Daily Observer":

In Schieffelin, an der Küste Liberias, östlich der Hauptstadt Monrovia, so berichtet der "Daily Observer" vor einiger Zeit, war ein Mann festgenommen worden, der erwischt wurde, als er gerade Formaldehyd (Formalin) in einen Brunnen schütten wollte, aus dem die dortige Gemeinde ihr Trinkwasser entnimmt. Der Mann soll um zehn Uhr Vormittags mit einer Flasche voller Pulver zu dem Brunnen gegangen sein. Als Gemeindemitglieder ihn ergriffen und ihn zur Rede stellten, gab er zu, daß er dafür bezahlt worden war, mit dem Formalin den Brunnen zu vergiften, aber daß er nicht der Einzige sei. "Wir sind viele" soll er den Anwohnern gesagt haben. Es gebe Agenten in den Städten Harbel, Dolostown, Cotton Tree und anderen Gemeinden im Land.

Das staatliche Radio ELBC hatte Berichte gesendet, daß in Dolostown bereits zehn Leute gestorben waren, nachdem sie Wasser aus so einem vergifteten Brunnen getrunken hatten.

Der Mann berichtete weiter, daß sogar einige Trinkwasser-Firmen, besonders solche, die Trinkwasser in Plastikbeuteln vertreiben, in die Sache verwickelt seien. Das Gift rufe Ebola-ähnliche Symptome hervor und führe bald zum Tod.

Der "Daily Observer" war schon vorher darüber informiert worden, daß als Krankenschwestern und -pfleger verkleidete Leute zu "Ebola-Impfkampagnen" in den Gemeinden unterwegs seien. Sobald der Impfstoff injiziert wird, erzeugt er Ebola-Symptome und die Opfer fallens ins Koma. Kurz darauf versterben sie. Die Menschen in den Gemeinden vertreiben seither solche "Impf-Hausierer". In der Gemeinde Bensonville sollen 10 Kinder nach einer solchen "Impfaktion" gestorben sein. Als die Impfkolonne wieder erschien, wurde sie gewaltsam vertrieben. Möglicherweise bestand der angebliche Impfstoff aus genau so einer Formalin-Wasser-Mischung. Familien, deren verstorbene Angehörige  ihnen nach einer Untersuchung wieder ausgehändigt wurden berichteten dem Daily Observer, daß die Organe der Toten entnommen worden waren. Die Familien haben den Verdacht, daß der Ebola-Ausbruch genutzt wird, um mit Organhandel viel Geld zu machen.

Der Regierungsvertreter des Distrikts verdammte diese Vorkommnisse als barbarischen Akt, rief aber die Lieberianer dazu auf, nicht an der Existenz des Ebola-Virus im Lande zu zweifeln.

Fassen wir zusammen:

  • Jemand organisiert und bezahlt offenbar eine großflächige, gezielte Vergiftung der Bevölkerung, um einen Ebola-Ausbruch vorzutäuschen. Tote werden in Kauf genommen.
  • Es gibt anscheinend gefakte Impfkampagnen mit ganzen Gruppen von als Krankenpfleger verkleideten Tätern. Den Impflinge werden offensichtlich giftige Injektionen verabreicht, die ebenfalls Ebola-Symptome hervorrufen. Es sterben Menschen, die die "Impfung" erhalten haben.
    (Als Information: schon 10 ml reines Formalin als Injektion ist für einen Erwachsenen tödlich)
  • Es gibt den Verdacht, daß diesen Impfkampagnen-Opfer Organe entnommen werden, die mutmaßlich zu Transplantationszwecken verkauft werden.
  • Die Regierung appelliert an die Bevölkerung, nicht an dem Ebola-Ausbruch zu zweifeln.
     

Die als höchst seriös angesehene "Neue Züricher Zeitung" schreibt am 20. Oktober in dem Artikel "Nigeria hat die Gefahr gebannt":

"Die Ebola-Seuche gilt laut den Regeln der WHO in einem Land als beendet, wenn während 42 Tagen nach dem Auftreten des letzten Falls keine Neuansteckungen mehr registriert worden sind. Die Periode ist identisch mit zwei aufeinanderfolgenden Inkubationszeiten. Letzte Woche konnte auch Senegal als Ebola-frei klassifiziert werden, dort war allerdings bloss ein Erkrankter verzeichnet worden; er wurde geheilt."

In Nigeria ist nun offiziell laut NZZ die Seuche beendet. Es gab insgesamt 20 Tote in dem Land mit 170 Millionen Einwohnern. Im Senegal gab es nur einen Erkrankten.

Immer wieder wird auch in westlichen Medien berichtet, daß Ebola-Helfer vertrieben und angegriffen werden. Nur als ein Beispiel ein Bericht von ntv, in dem beklagt wird: "In Lofa im Norden des Landes werden Ärzte und Begräbnisteams immer wieder bedroht und weggejagt. Trotz Aufklärungskampagnen halte sich in der ländlichen Region hartnäckig das Gerücht, dass die Ebola-Epidemie durch Gesundheitspersonal ausgelöst wurde, sagt ein Helfer aus Lofa. "Die Bewohner glauben, dass die Helfer böse Absichten haben, dass sie herkommen, um die Menschen mit der Krankheit zu infizieren." Der fatalen Stigmatisierung der Helfer fehle jede Grundlage, betonen Gesundheitsexperten."

Das internationale Rote Kreuz hat ebenfalls öffentlich diese Angriffe als "unakzeptabel" und nur aus der Frustration geboren bezeichnet. Man erweckt gezielt den Eindruck, als seien die dummen, primitiven Afrikaner so abergläubisch und unwissend, daß sie aus lauter Dummheit das medizinische Personal angreifen, das sie doch nur retten will. Sozusagen ein ganzer Kontinent von gewalttätigen Verschwörungstheoretikern.

Es halte sich, so ntv, "In der ländlichen Region hartnäckig das Gerücht, dass die Ebola-Epidemie durch Gesundheitspersonal ausgelöst wurde …". "Ländliche Gebiete" suggeriert hier unterschwellig, daß dort die Afrikaner BESONDERS hinterwäldlerisch und abergläubisch sind. Gehn wir aber einmal zur Abwechslung davon aus, daß die Afrikaner eben nicht primitiv und dumm sind, auch nicht auf dem Land. Könnte es dann sein, daß in ländlichen Gebieten, wo die Menschen nicht in der Masse und der Anonymität verschwinden, sehr viel klarer zu erkennen ist, wer da krank wird und wann, wann die Impfung vorgenommen wurde und an wem, wer dann welche Symptome zeigt und wann stirbt. Und ob Leute krank geworden sind, die NICHT geimpft waren.
Könnte das der Grund sein?

Und ist es nicht seltsam, daß gerade die Forschungen von MappBio in Zusammenarbeit mit der US-Army und Glaxo-Kline-Smith auf dem Gebiet Ebola zu neuen Vakzinen und Gegenmitteln geführt haben, für die man aber noch Versuchsreihen an Menschen braucht?

Ein sehr gebildeter und schreibkundiger Mann namens Nana Kwame, hat genau dasselbe behauptet, nämlich daß die "Geimpften" krank wurden. Er sagt außerdem, daß Sierra Leone der weltgrößte Diamantenlieferant sei, und daß es darum gehe, den Minenarbeiterstreik dort zu brechen, damit die Diamanten wieder exportiert werden. Und unter dem Vorwand, mit dem Schießgewehr gegen Ebola anzutreten, sollen ja tausende Soldaten nach Afrika verbracht werden. Dann kann jeder Streik und jede Unruhe sofort unterdrückt und das Land ausgeplündert werden, meint Nana Kwame.

Direkt neben Sierra Leone liegt ja Liberia. Gehen wir doch der Vermutung von Nana Kwame ein bißchen nach. Und wir werden fündig:

Ganz ZUFÄLLIG ist in Liberia – ein Jahr vor dem Ebola-Ausbruch – ein großes Diamantenvorkommen entdeckt worden. Ein richtig, richtig großes Diamantenvorkommen. Von einer US-Minengesellschaft (YDMC).  Dieser Fund wurde in der Region Cape Mount gemacht. US-Army-Personal stampfte wenig später ganz in der Nähe, in Sinje, Grand Cape Mount County sowie in Tubmanburg, Bomi County, zwei Ebola-Behandlungszentren aus dem Boden. Und später gab es auch einen furchtbaren Ebola Ausbruch in Liberia – wenn nicht den schlimmsten überhaupt in Afrika mit etwa 2300 Toten.

US-General Darryl Williams (Bild links)verkündete theatralisch “We Will Not Leave Until Ebola Is Kicked Out” (Wir gehen hier nicht weg, bis wir Ebola hier rausgekickt haben). Das alles geschieht seltsamerweise in der näheren Umgebung der neu entdeckten Diamantenmine. Hier sind also schon US-Truppen, und sie kontrollieren die Region. Genau das, was Nana Kwame geschrieben hat.

Es gibt in der Kriminalistik zwei Grundsätze zur Aufklärung. "Cui bono?" (Wem nützt es?) und "Folge dem Geld".

Das Video hier dokumentiert die Entdeckung der liberianischen Diamantmine. Die Region sei berühmt für ihre wundervollen, leuchtenden und reinen Diamanten, sagt der Experte. Und von hier kommen die größten Diamanten der Welt, fügt er wenig später hinzu. Hier geht es also um richtig viel Geld.

 

Dann gibt es noch einen in diesem Zusammenhang recht interessanten Artikel auf der Nachrichtenseite "All Africa", in dem davon berichtet wird, daß Liberia viele Millionen Dollar durch illegalen Handel und Ausfuhr von Gold und Diamanten verliert.

Weiter berichtet die Seite: "Because of the vulnerability of the sector to illicit traders and miners, the mismanagement of resources and danger associated with lacking the ability to regulate the sector, the United Nations slammed sanctions on the exploration of Liberian diamond until certain certified conditions were met."

Übersetzung: Wegen der Anfälligkeit dieses Sektors (Minenexploration von Gold und Diamanten) für illegale Geschäfte durch Mineure und Händler, wegen des Mißmanagements der Ressourcen und wegen der Gefahren, die mit der fehlenden Fähigkeit diesen Sektor zu regulieren einhergehen, haben die Vereinten Nationen Sanktionen gegen die Exploration der Liberianischen Diamanten verhängt, bis ganz bestimmte, zertifizierte Bedingungen gegeben sind.

Dieses Chaos, Korruption, Mißmanagement und Diebstahl mußte beendet werden, denn die US-Minengesellschaften wollen nicht, daß das aufwendig gewonnene Gold und die Diamanten dauernd durch alle Ritzen und Löcher des Systems abfließen. Und Sanktionen mögen sie noch viel weniger. Und Streiks der Minenarbeiter sind bei den Minengesellschaften auch nicht beliebt. So eine Mine kostet richtig Geld, und die Bestechungsgelder an die wichtigen Leute im Land, die Unterschriften geben müssen sind nicht zu verachten. Da müssen also schon etwas größere Kaliber her, um den ganzen Saustall aufzuräumen und so eins ist die die US-Armee. Die kann auch die ganze Region unter Kontrolle bringen. Dazu braucht es nur einen guten Grund. Zum Beispiel eine große Gefahr für die öffentliche Ordnung, Sicherheit und Leben, am besten für die ganze Welt: Ebola.

Das muß man den Afrikanern aber beibringen, daß es hier eine richtige Seuche gibt, die alles dahinrafft. Und auch dem Rest der Welt muß man das glaubhaft erzählen. Also muß es eben Ebola-Opfer geben. Und die nötige mediale Begleitmusik. Zu diesem Behufe macht man eine richtig gute Kampagne nach dem Strickmuster "Farbrevolution". Wie wir schon geschrieben haben ist diesmal Giftgrün dran.

Wie schlimm wütet eigentlich Ebola, wenn die Politiker die Bürger ermahnen müssen, den EbolaAusbruch nicht anzuzweifeln? Wenn massenhaft grüne T-Shirts in Afrika mit der Aufschrift "Ebola ist real!" verteilt werden? Wenn man nirgends Belege für Ebola sieht? Wenn die im Fernsehen vorgeführten Opfer kerngesund aussehen und glatte, gesunde Haut haben?

Man lese sich hierzu das UN-Special-Briefing zu Ebola durch. Hier wird mit dramatischer Panikmache nicht gespart:

Zitat: "In West Africa, cases and deaths continue to surge. Riots are breaking out. Isolation centers are overwhelmed.  Health workers on the front lines are becoming infected and are dying in shocking numbers. Others have fled in fear, leaving people without care for even the most common illnesses. Entire health systems have crumbled.
Ebola treatment centers are reduced to places where people go to die alone, where little more than palliative care is offered. It is impossible to keep up with the sheer number of infected people pouring into facilities. In Sierra Leone, infectious bodies are rotting in the streets.
Rather than building new Ebola care centers in Liberia, we are forced to build crematoria.
Last week, the World Health Organisation (WHO) projected as many as 20,000 people infected over three months in Liberia, Sierra Leone, and Guinea.
We are in uncharted waters. Transmission rates are at unprecedented levels, and the virus is spreading quickly through Liberia’s capital, Monrovia."

Übersetzung: In Westafrika steigen die Fälle und Tode sprunghaft an. Aufruhr bricht aus. Isolationsstationen werden überwältigt. Ebola-Helfer an der Front werden infiziert und sterben in schockierender Zahl. Andere sind aus Angst geflohen und lassen die Menschen im Stich ohne Versorgung, sogar bei ganz gewöhnlichen Krankheiten. Ganze Gesundheitssysteme sind zerbröselt.
Ebola-Behandlungszentren reduzieren sich auf Plätze, wohin die Leute gehen, um allein zu sterben, wo nur
noch wenig mehr als palliative Versorgung angeboten werden kann. Es ist unmöglich mit der schieren Zahl der Infizierten mitzuhalten, die in diese Einrichtungen strömen. In Sierra Leone verrotten infektiöse Leichen in den Straßen.
Wir sind gezwungen, Krematorien zu bauen anstatt neue Ebola-Behandlungszentren.
Letzte Woche erwartete die WHO etwa 20.000 Infizierte für den Zeitraum von drei Monaten in Liberia, Sierra Leone und Guinea. Wir segeln in unbekannten Gewässern. Die Übertragungsraten liegen in nie dagewesenen Höhen, und der Virus verbreitet sich schnell durch die Hauptstadt Liberias, Monrovia.

Wenn die Pestleichen zuhauf in den Straßen verrotten, wie kann es dann sein, daß die Menschen drumherum nicht an eine Seuche glauben? Daß sie Ebola nicht ernst nehmen? Wozu braucht es dann "Ebola is real!"-Kampagnen? Überrennen die Infizierten denn nun die Behandlungszentren oder verjagen sie die Ebola-Helfer?

Vielleicht beantwortet das hier die Fragen:

Am 15. Oktober schreibt die FAZ: "Mehr als 4000 Ebola-Tote, 8400 Infizierte in 40 Wochen in Westafrika"

Selbst wenn wir die Toten und die Infizierten zusammenzählen (wobei alle Toten auch Infizierte waren) kommt man da auf insgesamt auf 12.400 sehr bedauernswerte Menschen und Opfer. Gehen wir einmal davon aus, daß diese Zahl stimmt und es sich wirklich um Ebola handelt. Zählen wir jetzt einmal die Einwohnerzahlen von Liberia (etwa 4 Millionen), Guinea (11,5 Millionen), und Sierra Leone (5,6 Millionen) zusammen, dann sind das 21 Millionen Menschen in diesen drei Ländern. (Nigeria mit 170 millionen Menschen ist nicht mit eingerechnet.)

12.500 Ebola Betroffene bei einer Gesamtzahl von 21 Millionen Menschen sind ein Prozentsatz von etwa 0,6 Promille. 4000 Ebola-Tote sind etwa 0,2 Promille.

In Deutschland kann die Zahl der Grippetoten in der Erkältungssaison bis zu 30.000 betragen. Das sind etwa 0,4 Promille der Bevölkerung.

 

 

Quellen:

http://www.liberianobserver.com/security/breaking-formaldeyde-water-allegedly-causing-ebola-symptoms

http://www.nzz.ch/international/nigeria-hat-die-gefahr-gebannt-1.18407408

http://www.n-tv.de/panorama/Ebola-Helfer-werden-in-Liberia-ausgegrenzt-article13766796.html

http://quer-denken.tv/index.php/895-ebola-eine-luege

http://www.miningweekly.com/article/exciting-diamond-find-in-liberia-john-bristow-2013-08-20

http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung-medizin/medizin/bitterer-lohn-ebola-helfer-werden-sozial-isoliert-und-vertrieben/10827024.html

http://allafrica.com/stories/201311261570.html

http://www.doctorswithoutborders.org/news-stories/speechopen-letter/united-nations-special-briefing-ebola

http://www.mittelsachsen-tv.de/default.aspx?ID=1765&showNews=1364469

http://quer-denken.tv/index.php/730-ebola-bedrohung

http://quer-denken.tv/index.php/748-ebola-ein-kontinent-voller-versuchskaninchen