We Micmacs know, where we came from

6. September 2014 von Gastautor: Fancy Peterpaul und Rolf Bouman
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06. September 2014  English original with Fancy Peterpaul an Rolf Bouman / Fancy Peterpaul im Gespräch mit Rolf Bouman. In dem englischsprachigen Originalinterview sprechen der Förderer und Initiator des Projekts „Friends United“ und im Culrural Center über die Formensprache der indianischen Kunst, ihre Wurzeln und ihre starke Verbindung zum täglichen Leben der kanadischen Ureinwohner. Und sie berichtet von der Suche und dem Wiederfinden der indianischen Identität in sich selbst.

Fancy Peterpaul berichtet, wie sie bewußt gegen ihre kulturelle Entwurzelung und ihre persönliche, innere Verlorenheit angegangen ist. Sie hat aus ihrer künstlerischen Arbeit nicht nur Selbstachtung und ein Einkommen gewonnen, sondern auch den Respekt ihrer Kinder und der weisen Alten. Oft sitzt sie zusammen mit ihnen in der Schwitzhütte oder abends beisammen und lauscht den alten Geschichten, die tief in ihr etwas anrühren, was beinahe verschüttet war.
Nicht nur sieht sie die freien und ungezähmten Tage der alten Zeit vor ihren Augen – sie bringt die Bilder vor ihrem inneren Auge mit Pinsel und Farbe auf die Leinwand. So hat sie sich aus ihrer alten, von staatlichen Zuwendungen abhängigen Existenz in eine völlig entwickelt. Sie entdeckt nicht nur ihren Stolz wieder und ihre Unabhängigkeit, sondern auch die Geschichte und das Lebensgefühl ihrer Ahnen und ihres Stammes. Aus dieser Wiederverwurzelung kann sie auch mit an der Zukunft der kanadischen Ureinwohner bauen, und das Leben ihrer Kinder in neue Bahnen begleiten.

Webseite: www.friends-united.ca