Ukraine: Genozid in der Ostukraine – (auch) wegen Fracking!

22. August 2014 von QUERDENKEN-REDAKTION
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Berichte direkt aus erster Hand aus der Ukraine

Das Leid und das Morden unter der Zivilbevölkerung in den Rebellengebieten wird langsam in der Welt bekannt. Die grauenhaften Bilder im Internet sprechen Bände über die „Befreiungsaktionen“ der Kiewer Putschistenregierung. Immer mehr Menschen sind empört. Und nun bekommen die Rebellen von Freiwilligen aus ganz Europa Verstärkung. Wir erhalten Anrufe, Mails und Berichte aus der Ukraine und von deutschen Heimkehrern, die sich nach Hause in Sicherheit bringen.

Die Schandtaten und die Kriegstreiberei werden weltweit bemerkt

Mehr und mehr Freiwillige aus allen möglichen Ländern der Welt kommen in die umkämpften Rebellengebiete, um auf der Seite der Volkswehr zu kämpfen. Das sagt Denis Puschilin, der Vorsitzende des Obersten Rates der „Volksrepublik Donezk“ (VRD), vorgestern in einem Radiosender. Er gab ein Interview für den lettischen Radiosender „Baltkom“. Es gibt schon länger Berichte, daß viele Freiwillige aus Polen zur Volkswehr in Donezk gestoßen sind. Auch Letten und viele Serben schließen sich den Aufständischen an. Ihnen allen gemein ist, daß sie gegen den Faschismus antreten und deren weiteren Genozid an den Südostukrainern verhindern wollen. Sie sind bereit ihr Leben dafür zu geben.

Nun meldet die Volkswehr, seien auch die ersten Franzosen zu ihnen gestoßen. Es soll auch einige Spanier geben, die sich dem Kampf angeschlossen haben.

Die rechtlich sehr umstrittene, moralisch restlos desavouierte Regierung in Kiew war durch einen inszenierten und vom Westen bezahlten Putsch an die Macht gekommen und stützt sich stark auf ultrarechte, faschistische und rassistische Kräfte, die in den russischstämmigen Südostukrainern rassisch minderwertiges „Russengeschmeiß“ sieht. Sowohl Frau Timoschenko als auch Anführer des rechten Sektors haben von vorneherein kein Geheimnis daraus gemacht, daß sie ganze Volksgruppen ausmerzen wollen. Diese faschistische Putschregierung setzt seit April diesen Jahres mit Rückendeckung des Westens reguläre Truppen –  und in Polen vom Westen ausgebildete, faschistische Milizen ein, die in den Rebellengebieten die Aufstände niederschlagen sollen. Was zum „Befreiungseinsatz“ schöngeredet wird, ist nichts anderes, als ein Abschlachten der Bevölkerung dort.

Auch die jetzigen Machthaber in Kiew, z.B. der Milliardär Poroschenko, der am 25. Mai die vorgezogene Präsidentenwahl gewonnen hatte, forderte die Armee und die Sicherheitsbehörden energisch auf, die Protestgebiete Donezk und Lugansk noch vor seiner Amtseinführung am 7. Juni zu „säubern“. Bis heute fliegt die ukrainische Armee Bombenangriffe auf die Städte und Dörfer in der Südostukraine. Ganz absichtlich auf Wohngebiete und Zivilisten. Wer Glück hat, steht nachher noch lebend vor dem Bombenkrater, der einst sein Heim war. Wer richtig Pech hat, findet seine Liebsten als verkohlte, zerfetzte Leichen darin.

Das Problem für die Kiewer Regierung ist, daß die Menschen im Südosten um ihr nacktes Leben kämpfen. Sie haben mittlerweile verstanden, daß sie schlichtweg vertrieben oder ausgerottet werden sollen. Wir staunen nicht schlecht, daß uns fremde Menschen – zum Teil nervlich vollkommen fertig – anrufen, die Verwandte in der Ukraine haben, auch ein paar Deutsche, die dort gelebt haben und wieder zurückkommen nach Deutschland, weil es in der Ukraine zu gefährlich ist.

Und was diese Leute berichten, ist haarsträubend. Abschlachterei und Grausamkeiten, die man kaum ertragen kann anzuhören.

 

Was ist der Zweck all dessen? Informationen aus erster Hand

Angefangen habe, so berichten uns die Augenzeugen von dort, die ganze Chose damit, daß die USA an die im Boden liegenden Gasreserven in der Südostukraine wollen. Das ganze Gebiet soll von US-Frackingfirmen ausgebeutet werden. Die Anlagen werden bereits aufgebaut. Nicht ohne Grund ist der Sohn von Jo Biden ganz oben ins Gasgeschäft der Ukraine eingestiegen. Die USA hatten also schon lange vor, mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, und sie haben ihre Hausaufgaben gemacht:

  • den Russen das Gas- und Energiegeschäft wegzunehmen. Um die Pipelines wurde ja schon lang gerungen. Jetzt wird den Russen der gesamte europäische Markt weggenommen. Darum hat die ukrainische Regierung auch angekündigt, die russische Pipeline nach Europa hinein zu sperren. Das war nicht eigenmächtig, sondern der Plan der USA. Und Europa guckt blöd.
  • die Ukraine in die NATO einzugliedern und den Russen direkt vor ihrer Haustür die NATO-US-Militärstützpunkte und Raketenabschußbasen hin zu pflanzen. Und Rußland komplett einzukreisen.
  • und selber die Bodensschätze der Ukraine auszuplündern, sich eine goldene Nase an den dämlichen Vasallen-Europäern zu verdienen, die bankrotte Ukraine aber von der EU durchfüttern zu lassen.
  • Die ganze Situation anzuheizen, um Rußland zu provozieren und für alles und jedes zum Verbrecher zu stempeln. Steht Rußland als Generalschurke da, kann die USA nach Gutdünken verfahren, Truppen und Waffen dorthin stationieren, einen neuen „Verteidigungsschirm“ aufstellen, um den Schurken Rußland „aufzuhalten“ und den Dritten Weltkrieg – kalt oder heiß oder katastrophal – loszutreten. Verlieren werden dabei alle anderen, nur nicht die USA.

 

Die Oligarchen organisierten den ersten Widerstand

Und das haben wir mittlerweile aus der Ukraine erfahren: Als den Oligarchen (wie Achmetow) im Südosten klar wurde, daß die Gasvorräte im Boden „ihrer“ Kleinkönigreiche in der Ostukraine mit Willen und Billigung der neuen, westfinanzierten Regierung von den Amerikanern ausgebeutet und an die Europäer verkauft werden sollen, waren sie natürlich sauer, daß dieses Mordsgeschäft an ihnen vorbeilaufen sollte. Und so organisierten sie – nicht faul – eine große Protestbewegung der Bevölkerung gegen Fracking, gegen die Putschisten vom Maidan, die ihre Heimat an die Amerikaner verkauft. Ziel der Oligarchen war, mit dem Bevölkerungsprotest ein As in der Hand zu haben, sich in das Gasgeschäft einklinken zu können und einen ordentlichen Gewinnanteil davon zu haben.

Aber das war nicht im Interesse der Amerikaner. Und die Bevölkerung dort verstand sehr bald, daß sie nicht nur die Nachteile des Frackings spüren würden, ihre Heimat ein einziges, grausiges Gasförderungsfeld werden sollte, sondern daß sie komplett umgesiedelt werden sollen. Daß sie ihre Dörfer und Städte werden räumen müssen, wo sie im Weg sind. Und daß sie das alles der neuen Vasallenregierung in Kiew verdanken. Sie sahen weiter, daß der rechte Sektor, für den sie nichts als Untermenschen und „Russensäue“ sind, in Kiew das große Sagen hat. So kam es, daß der Protest sich verselbständigte und weit überdas hinausging, was die lokalen Oligarchen als „Verhandlungmasse“ haben wollten. Als die oligarchischen Lokal-Könige bemerkten, daß ihnen das Ganze aus dem Ruder lief, haben sie sich dezent zurückgezogen. Achmetow versuchte dann noch vergeblich, sich als ein ukrainisch-völkisch-friedensstiftender Wiedervereinigungsheld zu profilieren. Sein Fake mit ein paar Leuten im Stadion, was von den westlichen Medien als Mega-Aufmarsch der Achmetow-Fans inszeniert wurde und in allen Nachrichtensendungen vorgeführt, war ein kompletter Flop.

 

Kämpfe – oder stirb

Die Leute in den Gebieten im Südosten erfuhren dann auch sehr bald, daß man in Kiew den Plan der „Umsiedelung“ mit Entschädigungen und Neubauten für die Umgesiedelten verworfen hatte. Das war einfach zu mühsam und teuer. Daher entschloß man sich in Kiew, einfach alles plattzumachen. Man war in Kiew der Meinung, wenn man mit der Armee anrückt, sei in spätestens einem Monat der Spuk vorbei. Die Politik war, so viel Schrecken und Angst, Mord und Totschlag zu verbreiten, daß möglichst viele Südostukrainer nach Rußland fliehen. Den Rest hätte man dann eben enfach „eliminiert“ und die Region „gesäubert“.

Der Plan funktioniert offensichtlich nicht. Die Menschen dort bildeten Volkswehren und verteidigen sich verbissen. Kein Wunder, hinter ihnen lauert nur der Abgrund. Sie wissen, daß sie um ihr nacktes Dasein kämpfen. Dazu kommt, daß Anfangs schon viele ukrainische Soldaten es überhaupt nicht einsahen, gegen ihre Landsleute zu kämpfen und entweder einfach den Einsatz aufgegeben haben oder sogar übergelaufen sind. Viele ukrainische Soldaten fliehen sogar über die Grenze nach Rußland. Es sollen mittlerweile an die 1000 sein. Eine unserer Quellen berichtet, daß diejenigen, die sich gleich zu Anfang der „Krim-Annexion“ dorthin in Sicherheit gebracht haben, sehr, sehr froh darüber sind. Viele versuchen, sich zur Krim oder über die Grenzenach Rußland durchzuschlagen, nur um ihr nacktes Leben zu retten. Aber viele sterben auch bei dem Versuch. Sie werden von der Armee – angeblich auch von den Rebellentruppen – zusammengeschossen.

Die Anführer der Rebellentruppen und Inhaber der höchsten Posten in Lugansk und Donezk, Strelkov und Gubarew, sind nach Auskunft unserer Quellen Russen, die sich auf die Fahnen geschrieben hatten, die Gebiete der russischstämmigen Ukrainer (wieder) an Rußland anzugliedern. Doch zumindest zur Zeit unterstützt Rußland das nicht, wie erwartet, sondern agiert äußerst zurückhaltend und sehr vorsichtig. Die Leute in den Rebellengebieten fühlen sich teilweise von Rußland im Stich gelassen, teilweise verstehen sie aber auch, daß Rußland in einen Krieg hineingezogen werden soll, in dem sie ebenfalls nichts gewinnen können. Die Lage ist recht verworren.

Die massenhaften Desertionen der ukrainischen Soldaten sind ein Riesenproblem für die Armee und die Kiewer Regierung geworden. Unsere Quellen berichten, daß die Mobilmachung und die Einberufungsbescheide praktisch nichts gebracht haben. Wer Geld hat, kauft die Männer der Familie mit Bestechungsgeld frei, und man versteckt die Männer. Denn wie wir erfahren haben, fahren Busse mit Leuten vom rechten Sektor durch die Städte und Orte. Mit vorgehaltener Maschinenpistolen wird alles, was männlich ist und irgendwie zwischen 18 und 60 Jahre alt, gewaltsam in den Bus eingesammelt und ab an die Front gebracht. Dort fallen die armen Männer in Scharen. Sie müssen an der Front voraus als Kanonenfutter dienen, obwohl sie es nicht wollen. Hinter ihnen steht die Nationalgarde (die rechten Milizen), die sofort jeden da vorne abknallen, der sich drücken oder überlaufen will. Die Zwangsrekrutierten bekommen kaum zu essen, kaum zu trinken und müssen bei jedem Wetter unter freiem Himmel irgendwie campieren. Kein Wunder, geht man doch davon aus,daß sie eh nicht lange leben werden. Die Überlebenden Heimkehrer erzählen furchtbare Geschichten.

Verwundete werden kaum behandelt. Die getöteten Soldaten werden gar nicht erst groß eingesammelt. Es werden keine Särge mit den Gefallenen zur Beerdigung heimgeschickt. Man verscharrt die toten Männer notdürftig, wenn man sie nicht gleich einfach liegen läßt. Wir haben auch erfahren, daß die Angehörigen auch überhaupt nicht benachrichtigt werden. In der ersten Zeit war den Familien gar nicht klar, was ihre Männer erwartet. Mittlerweile spricht es sich aber auch in der Westukraine herum, daß das neue Regime nur eine Loyalität hat: Die Interessen der USA. Die Uhr tickt also, bis auch in der Westukraine ein Aufstand der Familien gegen das Verheizen ihrer Männer an der „Ostfront“ entsteht.

 

Der unerwartet große Widerstand und die Unerbittlichkeit der Volkswehren zusammen mit der eiskalten Disziplin der Russen, auf keinen Fall einen Vorwand für eine Aggression/Bestrafung des Westens gegen Rußland zu liefern, läßt beim Kiewer Regime und den USA langsam den Verdacht keimen, daß die ganze Sache eben doch nicht so einfach ist.

Unsere Informanten sagen, die Amerikaner und Europäer haben nicht die geringste Ahnung, mit wen sie es in der Ukraine zu tun haben. Da funktioniert alles ganz anders und die Menschen sind auch ein ganz anderer Schlag als die Westler das kennen. Das Kämpfen wird dauern, und dummerweise gelangen schreckliche Bilder dahingesschlachteter Zivilisten vor die Augen der Weltöffentlichkeit. Der Name der USA nimmt langsam auch bei denjenigen massiv Schaden, die bisher nichts so richtig mitbekommen haben und noch brav systemgläubig waren und die Amerikaner die „Guten“.

Der Verbund aus NATO, USA, EU und IWF legt der Ukraine knallharte Daumenschrauben an: Es soll erst dann große Kredite für das völlig ruinierte Land geben, wenn die Ostukraine wieder „dabei“ und unter Kontrolle der Kiewer Regierung ist, denn dort liegt ja das Gas im Boden. (So denken die Amerikaner halt: Verdammt, wie kommt unser Gas unter deren Boden?) Da die ukrainische Regierung unbedingt Geld braucht, muß sie alles dransetzen, um den Widerstand in den Regionen zu brechen. Sie müssen ums Verrecken diese Gasvorräte wieder unter ihre Gewalt bringen, und den Amerikanern ausliefern. Egal, wie viele der eigenen Landsleute dabei draufgehen.

 

Quellen:

http://de.ria.ru/politics/20140604/268680939.html

http://quer-denken.tv/index.php/427-erwischt

http://quer-denken.tv/index.php/334-russensaeue-deutsche-und-judenschweine-erschiessen

http://de.ria.ru/politics/20140821/269355732.html

http://www.globalresearch.ca/soldiers-abandon-the-donbass-battlefield-over-400-ukrainian-troops-cross-into-russia-for-refuge/5394728