Phänomene, die es nicht geben dürfte III – Die Erscheinung der Madonna im Glas /Der Obelisk von Schönbrunn/Wilgefortis

23. August 2014 von Michael Friedrich Vogt
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23. August 2014 Rätselhaftes von und mit Reinhard Habeck – Doku mit Michael Friedrich Vogt. Wieder sind wir mit Reinhard Habeck in Österreich unterwegs. Diesmal finden wir in einer unscheinbaren, idyllischen Dorfkirche einen Marienverehrungsaltar. Nun, davon gibt es viele – besonders bei den Alpenbewohnern. Aber dieses Marienbild ist nicht von Menschenhand gemacht. Es ist ein kleines Wunder und auch die Wissenschaft kann sich das nicht erklären, was unsere Augen dort sehen.

Zuerst geht Reinhard Habeck noch einmal auf das Thema „Geheimschriften“ ein und berichtet von dem Obelisken im Park von Schloß Schönbrunn, mitten in Wien. Diese hohe Steinnadel, die dort mitten im Park steht, soll nach der Überlieferung die Geschichte der Habsburger erzählen. So weit, so gut. Wäre keine Überraschung. Doch: Die Schrift, mit der der Obelisk beschrieben ist, sind ägyptische Hieroglyphen. Also alles Unsinn? Denn die Entzifferung der Hieroglyphen gelang doch bekanntermaßen erst 1822 durch den Stein von Rosette! Oder doch nicht? Wie sollte denn zur Zeit der Maria Theresia jemand die altägyptische, heilige Schrift so gut kennen? Kann es etwas damit zu tun haben, daß Kaiser Franz-Josef ein hochrangiger Freimaurer und Rosenkreuzer war?

Das Schloß und der Park Schönbrunn von der „Gloriette“ aus. © Thomas Wolf, www.foto-tw.de

Der Obelisk im Schloßpark Schönbrunn, Bild Wikipedia/Elaine Lat

Ein weiteres Thema, was Reinhard Habeck anschneidet ist die Legende von der „bärtigen Jungfrau“, auch heilige Kümmernis oder Wilgefortis genannt. Was es mit dieser seltsamen Heiligen auf sich hat, das erzählt und Reinhard in dieser Folge. Auch diese Geschichte kennen die allermeisten heute gar nicht mehr. Nun mag es im Zeitalter des Gender Mainstreaming auch vielleicht gar nicht mehr als besonders erstaunlich angesehen werden, wenn man irgendwo in einer alten Kirche so ein seltsames Kruzifix findet.

Was für ein seltsamer Christus das ist in Frauengewändern und wallendem Langhaar? oder ist es eine Frau mit Bart? Kennen wir das nicht irgendwoher?

Ja, tatsächlich! Nichts neues unter der Sonne … (Foto: Albin Olsson, Lizenz: CC-BY-SA-3.0)

Hier aber noch einmal die ganze Geschichte der „bärtigen Jungfrau“, die auch Wilgefortis oder die „heilige Kümmernis“ genannt wird.

Wilgefortis ist eine legendäre Volksheilige, deren Wurzeln in der Frühzeit der Christianisierung Deutschlands liegen. Nach der erstmals im 15. Jahrhundert in den Niederlanden bezeugten Legende war sie die Tochter eines heidnischen Königs von Portugal, die Christin wurde und – um der Vermählung mit einem heidnischen Prinzen zu entgehen – Gott bat, ihr Aussehen zu entstellen. Als ihr daraufhin ein Bart wuchs, ließ der erzürnte Vater die Widerspenstige mit Lumpen bekleidet ans Kreuz schlagen, damit sie ihrem himmlischen Bräutigam gleiche. Die Sterbende predigte drei Tage lang vom Kreuz herab und bekehrte viele Menschen, darunter auch ihren Vater. Er ließ sie nun in kostbare Stoffe hüllen und errichtete nach ihrem Tod eine Kirche zur Buße.

Mit der Legende der Wilgefortis verbunden ist die Sage von dem armen Spielmann, dem sie – in einer späteren Fassung als Braut des Königs Oswald von Northumbrien – ihren goldenen Schuh zuwarf, als er vor ihrem Bild spielte. Er wurde wegen Diebstahls zum Tode verurteilt, durfte vor der Hinrichtung aber noch einmal vor der Heiligenfigur spielen. Zum Beweis seiner Unschuld löste sich nun auch der zweite silberne Schuh von ihrem Fuß und rollte bis zu den Füßen des Geigers.

Wilgefortis ist eine legendäre Volksheilige, deren Wurzeln in der Frühzeit der Christianisierung Deutschlands liegen. Nach der erstmals im 15. Jahrhundert in den Niederlanden bezeugten Legende war sie die Tochter eines heidnischen Königs von Portugal, die Christin wurde und – um der Vermählung mit einem heidnischen Prinzen zu entgehen – Gott bat, ihr Aussehen zu entstellen. Als ihr daraufhin ein Bart wuchs, ließ der erzürnte Vater die Widerspenstige mit Lumpen bekleidet ans Kreuz schlagen, damit sie ihrem himmlischen Bräutigam gleiche. Die Sterbende predigte drei Tage lang vom Kreuz herab und bekehrte viele Menschen, darunter auch ihren Vater. Er ließ sie nun in kostbare Stoffe hüllen und errichtete nach ihrem Tod eine Kirche zur Buße.

Mit der Legende der Wilgefortis verbunden ist die Sage von dem armen Spielmann, dem sie – in einer späteren Fassung als Braut des Königs Oswald von Northumbrien – ihren goldenen Schuh zuwarf, als er vor ihrem Bild spielte. Er wurde wegen Diebstahls zum Tode verurteilt, durfte vor der Hinrichtung aber noch einmal vor der Heiligenfigur spielen. Zum Beweis seiner Unschuld löste sich nun auch der zweite, silberne Schuh von ihrem Fuß und rollte bis zu den Füßen des Geigers.

In einer älteren Version heißt es: Kümmernis starb für ihren Glauben am Kreuz , nachdem sie einem heidnischen König zur Frau versprochen wurde und Christus ihr einen Bart wachsen ließ in Erhörung ihres Flehens, „dass sie keinem auf Erden gefalle, sondern ihm allein und dass er sie mache wie sie ihm am besten gefalle. Da verwandelte er sie und machte sie ihm gleich.“

Die ursprüngliche Legende Kümmernis starb für ihren Glauben am Kreuz , nachdem sie einem heidnischen König zur Frau versprochen wurde und Christus ihr einen Bart wachsen ließ in Erhörung ihres Flehens, dass sie keinem auf Erden gefalle, sondern ihm allein und dass er sie mache wie sie ihm am besten gefalle. Da verwandelte er sie und machte sie ihm gleich.

Sogar die Brüder Grimm haben eine Geschichte zu ihr: Die heilige Frau Kummerniß Es war einmal eine fromme Jungfrau, die gelobte Gott, nicht zu heirathen, und war wunderschön, so daß es ihr Vater nicht zugeben und sie gern zur Ehe zwingen wollte. In dieser Noth flehte sie Gott an, daß er ihr einen Bart wachsen lassen sollte, welches alsogleich geschah; aber der König ergrimmte und ließ sie an’s Kreutz schlagen, da ward sie eine Heilige. Nun geschah es, daß ein gar armer Spielmann in die Kirche kam, wo ihr Bildniß stand, kniete davor nieder, da freute es die Heilige, daß dieser zuerst ihre Unschuld anerkannte, und das Bild, das mit güldnen Pantoffeln angethan war, ließ einen davon los- und herunterfallen, damit er dem Pilgrim zu gut käme. Der neigte sich dankbar und nahm die Gabe. Bald aber wurde der Goldschuh in der Kirchen vermißt, und geschah allenthalben Frage, bis er zuletzt bei dem armen Geigerlein gefunden, auch es als ein böser Dieb verdammt und ausgeführt wurde, um zu hangen. Unterwegs aber ging der Zug an dem Gotteshaus vorbei, wo die Bildsäule stand, begehrte der Spielmann hineingehen zu dürfen, daß er zu guter Letzt Abschied nähme mit seinem Geiglein und seiner Gutthäterin die Noth seines Herzens klagen könnte. Dies wurde ihm nun erlaubt. Kaum aber hat er den ersten Strich gethan, siehe, so ließ das Bild auch den andern güldnen Pantoffel herabfallen, und zeigte damit, daß er des Diebstahls unschuldig wäre. Also wurde der Geiger der Eisen und Bande ledig, zog vergnügt seiner Straßen, die heilige Jungfrau aber hieß Kummerniß.

Das Erscheinen eines MAdonnenbildes in einem Fensterglas Und dann begleiten wir Reinhard Habeck mit der Kamera noch in die Kirche mit dem Marienwunder. Auch Fachleute für Glasbearbeitung können sich die Entstehung dieses Bildes im Glas nicht erklären. Die Entstehungsgeschichte dieses Marienbildes erzählt man sich heute noch in dem kleinen Städtchen und weit in die Umgebung. Webseite: www.reinhardhabeck.at

Publikationen: Reinhard Habeck, Wesen, die es nicht geben dürfte: Unheimliche Begegnungen mit Geschöpfen der Anderswelt Reinhard Habeck, Bilder, die es nicht geben dürfte: Mysteriöse Fotos und Gemälde aus aller Welt Reinhard Habeck, Texte, die es nicht geben dürfte: Mysteriöse Schriften und Botschaften aus aller Welt Reinhard Habeck, Kräfte, die es nicht geben dürfte: Irreale Phänomene und Erscheinungen aus aller Welt Reinhard Habeck, Dinge, die es nicht geben dürfte: Mysteriöse Museumsstücke aus aller Welt Reinhard Habeck, Kreaturen der Nacht: Die Welt jenseits unserer Sinne Reinhard Habeck, Steinzeit-Astronauten: Felsbildrätsel in der Alpenwelt. Mit einem Vorwort von Erich von Däniken Reinhard Habeck, Dinge, die es nicht geben dürfte: Mysteriöse Funde aus aller Welt Reinhard Habeck, Hochtechnologie der Frühzeit Klaus Dona/Reinhard Habeck, Im Labyrinth des Unerklärlichen. Rätselhafte Funde der Menschheitsgeschichte Reinhard Habeck, Magier & Dunkle Mächte: Geheime Bünde zwischen Licht und Finsternis Reinhard Habeck, Die letzten Geheimnisse Reinhard Habeck, Geheimnisvolles Österreich: Rätselhafte Funde, wundersame Erscheinungen, übersinnliche Phänomene Reinhard Habeck, Das Unerklärliche. Mysterien, Mythen, Menschheitsrätsel