Die konkreten Kriegsvorbereitungen für WK III laufen

4. August 2014 von Niki Vogt
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04. August 2014  (Niki Vogt) Wir alle zusammen, die alternativen Medien und die Zigtausenden von Lesern und Kommentarschreibern, Protestierenden, Leserbriefschreiber und Friedensmahnwachendemonstranten haben es geschafft, das neue MH17/9-11, was die Amerikaner als Eskalationsgrund inszeniert haben, abzuwürgen. Doch, wie wir sehen, gibt es keine Entschuldigungen für die falschen Anschuldigungen gegenüber Rußland oder öffentlichen Rückzieher. Ganz im Gegenteil, es wird weiter gehetzt und es werden konkrete Vorbereitungen getroffen, die Situation auf den Explosionspunkt zu treiben und einen Krieg vom Zaun zu brechen. Die Uhr tickt. Wir können die einzelnen „Ticks und Tacks“ in den Meldungen der willfährigen Mainstrampresse hören. Hier die wichtigsten Informationen.

Die NATO ist nach vielen, sogar offiziell bestätigten Informationen dabei, in Polen Kräfte und Waffen für einen Blitzkrieg gegen Rußland zusammenzuziehen. Es gibt Berichte, daß das auch an der polnisch-deutschen Grenze geschieht. Truppen aus ganz Europa und den USA sollen dort unter der Führung der USA aufgestellt werden. Daß in kleinen Peripherieländern um Rußland herum schon amerikanische „Militärberater“ Truppen aufstellen und trainieren, haben wir bereits berichtet.

Die Europe Times berichtet, daß General Philip Breedlove auf der NATO-Gipfelkonferenz im September den „Vorschlag“ machen wird, daß die Mitgliedsländer des NATO-Bündnisses in den östlichen Ländern Europas – insbesondere Polen – schnellstmöglich die Basen errichtet und mit Waffen und Munition ausstattet, damit dort ein sofortiges Zusammenziehen von Truppen und schnellste Einsatzbereitschaft möglich ist. Diese Truppe soll als „Multinationales Corps Nordost“ sofort einsatzbereit gemacht werden. Es sind mehrere Standorte bereits konzipiert.  Insbesondere Stettin ist als Schwerpunkt der Waffen- und Munitionseinlagerung vorgesehen. Ein Blick auf die Landkarte zeigt, daß Stettin nur einen Steinwurf weit von der deutschen Grenze entfernt ist. Etwa 30 Kilometer weiter liegen die Städtchen Pasewalk un Gramzow. Man braucht nicht allzuviel Phantasie, um sich vorzustellen, was geschieht, wenn Rußland diese Waffen und Munitionslager mit Raketen vernichtet, um den Aufbau der Angriffsfront gegen sich zu stören.

Die NATO hat bereits ihre Präsenz in der Ostsee und dem Schwarzen Meer enorm gestärkt und entsendete zusätzliche Militärflugzeuge nach Osteuropa.

General Breedlove hat bereits im Juli in Neapel klar gemacht, daß die NATO die oben beschriebenen „pre-positioned supplies capabilities and a basing area ready to rapidly accept follow-on forces“ , also im Voraus schon positionierte Ausrüstung, Nachschub, Einsatzmöglichkeiten und Leistungsfähigkeiten und Areale für Basen einrichten muß, damit nachfolgende Streitkräfte schnellstens aufgenommen werden können. Dies müssen Hauptquartiere in voller Funktion sein, 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag, schreibt die Times. Sie führt weiterhin aus, daß diese massive Bevorratung und Lagerung die Vorstufe zu einer großangelegten Verlegung von NATO-Truppen nach Polen ist. Das Verteidigungbündnis NATO sei der Meinung, diese Massierung von Waffen und Streitkräften sei nötig, um sich gegen einen feindlichen russischen Einfall zu verteidigen. Man sei sich bewußt, daß die russische Generalität darin möglicherweise die Vorbereitung für einen Blitzkrieg gegen Rußland sehen könnten.

Weiterhin berichtet die Times, Moskau beurteile den Aufbau von NATO-Truppen in Europa als Teil einer feindlichen Politk, die darauf abziele, die Militärischen Ressourcen der Allianz näher an seine Grenzen zu verlegen. Rußlands gegenwärtige Militärdoktrin erlaubt den Einsatz aller Waffen, die es besitzt, einschließlich taktischer nuklearer Waffen, um einen Angriff konventioneller Streitkräfte auf Rußland zu beantworten, heißt es in der Times. (Moscow considers the build-up of NATO troops in Europe as part of a hostile policy aimed at placing the alliance’s military resources closer to its borders. Russia’s current military doctrine allows the use of all weapons in its possession, including tactical nuclear weapons, in response to a conventional force attack on Russia.)

Die konkreten Vorbereitungen für einen Krieg laufen schon eine Weile. Reuters berichtete (Reuters / Kacper Pempel): Die 6. Polnische Luftlandebrigade führte bereits eine komplette Überprüfung der Waffen durch und nahm bereits im Mai  im Trainingszentrum der Landstreitkräfte in Oleszno bei Drawsko Pomorskie im Nordwesten Polens an einer Trainingsübung zusammen mit den Fallschirmspringern der Kampfgruppe der 173sten Infanteriebrigade teil.

Großbritanniens Defense Secretary Michael Fallon verkündet öffentlich auf der Regierungswebseite www.gov.uk : „We have a strong opportunity at the NATO summit to discuss how we will continue our response to Russia’s illegal annexation of Crimea and its destabilisation of eastern Ukraine. The UK is playing a central role and we are not ruling out further enhancements“ „Wir haben eine starke Gelegenheit (sehr wichtige Möglichkeit), auf dem NATO-Gipfel zu diskutieren, welche Antwort wir weiterhin auf Rußlands illegale Annexion der Krim und seine Destabilisierung der Ostukraine geben wollen. Das United Kingdom spielt dabei eine zentrale Rolle und wir schließen weitere Steigerung ncht aus.“

Was eine „weitere Steigerung“ bedeutet, braucht  wohl nicht erklärt zu werden. Die Kriegsvorbereitungen laufen auf vollen Touren. Für eine weitere Verschärfung wird natürlich gesorgt. So gibt es Berichte, daß die reguläre Armee der Ukraine ballistische Raketen, die atomare Sprengköpfe tragen können, von der Grenze nach Rußland hinein geschossen haben. Gezielt wurde wohl auf die Rebellengebiete, wobei die Tausend Pfund schweren Sprengköpfe unter der Zivilbevölkerung schreckliche Massaker anrichten.

 

Nun sollen von diesen Raketen auch einige auf die russische Grenze zugeflogen sein. Sie sollen im letzten Moment noch über ukrainischem Terrirorium durch die russische Abwehr vernichtet worden sein. Im letzten Moment haben die Russen angeblich den automatischen, atomaren Vergeltungs-Gegenschlag abstellen können. Da nicht davon auszugehen ist, daß so ein Beschuß der ukrainische Armee auf Rußland ein unabgesprochener Dummejungenstreich ist, kann man daraus nur schlußfolgern, daß hier die nächste Eskalationsstufe mit der Brechstange gezündet werden sollte. Das mit der abgeschossenen malaysischen Boeing hatte ja wohl nicht so recht geklappt. Hier die CNN-Nachricht:

Sogar die US-amerikanische Korrespondentin sagt etwas verwundert, die ukrainische Armee seien doch die „good guys“ – aber daß mit solchen Raketen um sich geschossen werde, das sei doch sicher nicht in Ordnung. Generalmajor Spider Marks nimmt dazu – naja, nennen wir es „Stellung“, schwurbelt aber nur herum, daß das ukrainische Militär doch das Recht auf Selbstverteidigung habe und überhaupt, das seien doch sehr unpräzise Waffen und die Geheimdienste der USA wüßten sicherlich, wohin die Raketen eigentlich gezielt hätten, und die Ukrainische Regierung habe das Gefühl, sie dürfe sich doch verteidigen. Was die Kollateralschäden betrifft, so seien wir doch alle besorgt wegen der Bevölkerung in diesem Teil der Ukraine. Geht’s noch windelweicher?
Nach einem Bericht von vor Ort stellt die erste Korrespondentin eine sehr nachvollziehbare Frage. Man habe nun Satellitenbilder der US-Aufklärung gesehen, die belegen sollen, daß von russischer Seite in ukrainisches Gebeit geschossen worden sein soll, aber dieselben Satelliten müßten doch auch Bilder haben, wo und wohin denn die regulären ukrainischen Kräfte eigentlich ihre ballistischen Raketen hinschießen. Das sei aber nicht der Fall. „Werden wir immer nur die Bilder der einen Seite zu sehen bekommen?“ fragt sie und meint vorstichtig, das sei eben eine „very tricky“ politische Angelegenheit.

Dementsprechend reagierte ein Vertrauter aus der engen Umgebung Putins. Er sagte (laut Financial Times) zu dem „Yukos-Urteil“ gegen Rußland  „daß das Yukos-Urteil im Lichte der viel größeren geopolitischen Auseinandersetzung um die Ukraine unerheblich sei, denn „Es wird einen Krieg in Europa geben.“, sagte er. Glauben Sie wirklich, daß das dann noch eine Rolle spielt?

Originalzitat FT: „One person close to Mr Putin said the Yukos ruling was insignificant in light of the bigger geopolitical stand-off over Ukraine. “There is a war coming in Europe,” he said. “Do you really think this matters?”

Es gibt auch einige unbestätigte Meldungen aus der Bevölkerung. In Skype kam folgende Information (via Kosmische Tagesschau): „Also ich habe einen guten Freund, der arbeitet bei der deutschen Flugsicherung in Berlin. Der berichtete schon vor Wochen, das er sieht, wie die US Army einfliegt und massiv aufrüstet. Dann ein anderer Freund arbeitet jetzt auf Baustellen an der Ostsee zur polnischen Grenze. Dort hat er noch von anderen Baustellen mitbekommen, dass alle bis Ende September beendet werden sein sollen mit der Bauzeit. Darüber hinaus hat er mitbekommen, dass Krankenhäuser da oben zusätzlich ausgestattet werden mit Medikamenten und Notliegen … sowie das zusätzlicher Raum für eine höhere Aufnahme von Patienten möglich sein wird. So ein Zufall. Aber ist bestimmt ganz normal ohne bestimmten Anlass, dass das gemacht wird …. Ich sage nur: beängstigend! Keiner will es war haben … aber ab Oktober wird es hier anders aussehen …“

Quellen:

http://news.sky.com/story/1308960/full-uk-battle-group-to-join-poland-exercise

http://www.davidicke.com/forum/showthread.php?p=1062178275

https://www.gov.uk/government/news/nato-exercise-to-reassure-allies

http://rt.com/news/175292-nato-poland-supply-base/

http://www.thetimes.co.uk/tto/news/world/europe/article4156155.ece

http://www.schildverlag.de/blog/um-ein-haar-die-atomare-katastrophe

Arikel Financial Times (leider nur mit Zugang, den kann man sich aber für 30 Tage kostenlos holen): http://www.ft.com/intl/cms/s/0/b01cfb72-1669-11e4-8210-00144feabdc0.html?siteedition=intl#axzz38hqYLf1o

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/29/putin-vertrauer-es-wird-krieg-in-europa-geben/