Wurde Flug MH 17 in der Luft abgeschossen?

22. Juli 2014 von QUERDENKEN-REDAKTION
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22. Juli 2014 Neue Indizien erhärten den Verdacht, daß die Boeing 777 der Malysia Air nicht von einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen wurde, sondern durch Maschinengewehrsalven aus der Luft. Wie wir bereits berichteten, hatte ein spanischer Fluglotse in die Welt getwittert, daß er zwei Jagdflieger neben der Verkehrsmaschine gesichtet hatte, Minuten bevor sie abgeschossen wurde. Nun geht ein Foto von einem Flügelteil der Boeing um die Welt, das eindeutig Einschläge von Munition zeigt. Das würde einiges erklären.

Die Tatsache, daß die Flugzeugwrackteile in einem sehr eng umrissenen Gebiet an der Absturzstelle zusammenliegen, ist schon ein starkes Indiz dafür, daß es keine Boden-Luft-Rakete gewesen ist, die das Passagierflugzeug vom Himmel geholt hat. Sonst wäre die Maschine mit einem Feuerball am Himmel schon auseinandergeflogen und die Trümmerteile wären kilometerweit verstreut gewesen. Das Absturzvideo, das uns die Mainstreammedien vorführen, beweist aber gerade das Gegenteil: Erst als das Flugzeug auf dem Boden aufprallt, gibt es eine Rauchwolke. Nirgendwo sieht man brennen Wrackteile vom Himmel regnen.

Hier das berühmte Video:

Und hier sieht man, was schon eine viel kleinere Rakete bewirkt, die in einen Hubschrauber einschlägt:
Der Unterschied ist ganz klar.
Nächste Unstimmigkeit: Es wird uns ein Foto serviert, das der ukrainische Geheimdienst herausgegeben hat als Beweis, daß  Flug MH 17 mit einer Buk-Rakete abgeschossen wurde. Die feine Rauchspur sei der Beweis für den Abschuß der Rakete auf das Flugzeug.
MH17 Rauchwölkchen
Text dazu: 

“MH17-Absturz: Ukrainischer Geheimdienst sicher

HIER schießt die Rakete auf die Boeing zu. Um 16.10 Uhr kam der Befehl, die Rakete abzufeuern.”

Was fällt auf? Diese Rauchspur kann der Rest einer Abschuß-Rauchspur sein (entsprechendes Gerät steht im Hintergrund), aber sie steht auf blauem, wolkenfreiem Himmel. Bitte nochmal oben schaun, wie der Himmel beim Absturz der Malysia-Maschine aussieht … nämlich heftig bewölkt. Sind die ganzen Wolken am Himmel innerhalb von Sekunden zwischen Abschuß der Rakete und Absturz des Flugzeugs spurlos verschwunden? Wohl kaum. Das istwahrscheinlich eine ältere Aufnahme. Hier hat sich die Rauchsäule des Rakentenabschusses schon fast verflüchtigt.
Zur Rauchspur: Wie sieht ein Abschuß einer Rakete aus dem Flugabwehrsystem Buk aus? Hier ein russisches Webevideo für das Flugabwehrsystem:
Und hier eine Filmaufnahme dieses Abwehsystems mit den Raketen, die angeblich zum Abschuß der MH 17 benutzt wurden, in Real Life:
Das sind sehr massive, dicke Rauchwolkensäulen hinter der Rakete, und nicht ein paar kaum noch erkennbare Puffwölkchen, wie auf dem Bild, das uns der ukrainische Geheimdienst liefert. Der Abschuß auf dem „Beweis-Foto“ muß länger, als nur ein paar Sekunden her sein. Und bitte den Feuerball beachten, der beim Treffer entsteht (bei Minute 01:19, kurz vor Ende des Videos). Dabei muß man berücksichtigen, daß es sich hier nicht um eine riesige Boeing 777 mit einer noch fast vollen Tankladung Kerosin in den Flügeln handelt, sondern um ein wesentlich kleineres Objekt zu Vorführzwecken. Ein Raketentreffer in der riesigen, kerosinbeladenen Boeing hätte viel größeren Feuerball gegeben. So ein Feuerball ist aber auf dem offiziellen Video des angeblichen MH 17-Abschusses gerade NICHT zu sehen. Das Foto des angeblichen abgeschossenen Rakete wird wahrscheinlich an einem ganz anderen, wolkenfreien Tag aufgenommen worden sein, und hat wohl mit den Geschehnissen des 17. Juli nichts zu tun.
Was aber zu sehen ist, das sind Einschußspuren auf einer Tragfläche, die an der Absturzstelle gefunden worden sein soll. Das hier sieht ganz klar nach einer Garbe aus der Bordkanone eines Kampfjets aus:
Die Webseite „Friedensblick“ (Danke dafür!)  hat nun diesen Einschlagwinkel der Geschosse auf eine Zeichnung der Boeing eingetragen und folgende Schußbahn festgestellt:
Das spricht dafür, daß ein Jagdflieger von links hinten mit der Bordkanone auf das Cockpit der Maschine draufgehalten hat, und ein paar Schüsse flach in die linke Tragfläche eingeschlagen sind.
Ein Foto von eines Wrackteils der Maschine von unterhalb des Cockpits erhärtet diese Vermutung:
MH 17 Schrapnell Cockpit
Man sieht bei dem Wrackteil gut, daß es genau die Lackierung der malaysischen Boeing hat, und am oberen Rand den unteren Teil des Rahmens der Cockpitfenster aufweist.
Es spricht also einiges dafür, daß die Boeing 777, Flug MH 17 der Malaysia Air von einem Jagdflieger per Bordkanone beschossen wurde. Die Schüsse trafen fast alle haargenau das Cockpit an der Stelle, wo der Pilot gesessen haben könnte. In jedem Fall wären durch den Kugelhagel aber auch die Instrumente im Cockpit zerstört und unbrauchbar geworden. Das hätte die Maschine zum Absturz gebracht und würde erklären, warum sie praktisch in einem Stück abgestürzt und in den Boden geknallt ist. Und es würde den Tweet des spanischen Fluglotsen im Kiewer Tower bestätigen, der kurz vor dem Absturz zwei Kampfflieger neben der Malaysia-Boeing gesehen haben will.

Wenn das zutrifft – und es sieht sehr danach aus – heißt das, daß es auf keinen Fall die Separatisten gewesen sein können, denn die haben keine Kampfjets. Und Maschinengewehre, die über 10.000 Meter hoch ein Flugzeug durchlöchern, gibt’s noch nicht, und selbst wenn, wären die Einschußlöcher an der Unterseite der Boeing. Verdächtiger Nummer eins ist also nach den vorliegenden Indizien die ukrainische Armee. Hier noch einmal zur Erinnerung der Tweet des Fluglotsen:

12:00 – 17 de jul. de 2014 Flugzeug B 777 der Malaysia Airlines ist bloß verschwunden und Kiewer Militär-Behörde informiert uns über Abschuss, wie können die das wissen?  13:29 – 17 de jul. de 2014 Innenminister wusste von den Kampfjets in der Gegend, Verteidigungsminister nicht.  13:31 – 17 de jul. de 2014 Militär bestätigt, es war die Ukraine, aber weiß nicht von wo der Befehl kam.  16:06 – 17 de jul. de 2014 Militärkommandeure hier (ATC) auf dem Kontrollturm, bestätigen, dass die Rakete von der Armee der Ukraine ist.

Natürlich immer vorausgesetzt, daß überhaupt irgendetwas an den präsentierten Videos und Fotos stimmt. Wie wenig man auf die Behauptung der Medien geben kann, zeigt folgendes Video, das LiveLeak und CNN als Bericht zum Abschuß der Malaysischen Boeing veröffentlicht haben. Hier die Berichterstattung auf LiveLeak.

Nun sagen sie zwar, daß diese Aufnahmen „unconfirmed“ sind, um sich den Rücken freizuhalten, aber etwas mehr „due diligence“ wäre doch angeraten, oder? Denn dieses Video steht seit dem 06. Juni schon auf Youtube online, und ist ein ganz anderer Flugzeugabsturz:

Nämlich der eines ukrainischen Militärflugzeugs, das die pro-russischen Separatisten heruntergeholt haben. Mittlerweile steht auch unter diesem Youtube-Video folgender Text:

Dear non-russian speaking youtube members. This is not Malaysian plane downed in Ukraine. On this video you can see the Ukrainian military plane AN-30 downed by pro-russian separatists a couple of days before MH-17 accident. If you are interested we can create new videos about situation in Ukraine with english titles and subtitles so that you don’t get confused.

(Liebe nicht russisch sprechende Youtube-Mitglieder. Das hier ist nicht das Malaysische Flugzeug, das in der Ukraine runtergekommen ist. Auf diesem Videokönnt ihr das Ukrainische Flugzeug AN-30 sehen, das von pro-russischen Separatisten Tage vor dem MH-17 Vorfall heruntergeholt wurde. WennIhr interessiert seid, können wir ein neues Video machen über die Situation in der Ukraine, mit engkischen Titeln und Untertiteln, so, daß ihr nicht durcheinanderkommt.)