Magie des Wandels – Andreas Popp

10. Mai 2014 von Gastautor: Andreas Popp
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Andreas Popp auf dem Kongress „Magie des Wandels“ am 21. September 2013 in Amriswil bei Zürich. Andreas spricht über Machtgefüge und die Probleme – aber auch über Wege in die Lösung. Was  für eine Demokratie haben wir? Und wie war sie denn eigentlich einmal gemeint? Und welche Art von Herrschaft bestimmt heute eigentlich unser Leben? Andreas Popp philosophiert über Machtstrukturen, Demokratie, Wahlen und den Plan B.

 

 

Das Gemeinwohl ist unparteiisch. Die Ausprägung der Demokratie, die wir heute haben, ist im besten Fall aber die Herrschaft der Mehrheit über die Minderheit. Das ist an sich schon nicht gut, meint Andreas. Aber die wahre Macht liegt wo ganz anders. Das ganze demokratische Prinzip, wie wir es heute haben, funktioniert gar nicht. Ganz kleine, geschlossene Zirkel haben heute – den meisten Menschen vollkommen unbekannt – die Macht über den ganzen Erdball.

Und das ist zu einem großen Teil die globale Hochfinanz. Denn Geld regiert die Welt. Aber wer regiert eigentlich das Geld?

Eigentlich ist die ursprünglichen „Demokratie“ nichts anderes, als die Selbstverwaltung des Dorfes oder Volkes. Denn die „Deme“ (griechisch) ist das Dorf, und „kratein“ heißt verwalten, ordnen. Das bedeutet aber eine regionale Struktur, keine globale. Die Demokratie bedeutet eigentlich, daß der örtliche Bürgermeister mehr Macht haben muß als die Kanzlerin, und so ist es ja gerade nicht.

Also muß das ganze System überdacht werden. Der Dauerkampf zwischen der globalen Übersteigerung des römisch-zentralistischen Systems gegen das „germanisch“-regionale System muß wieder in ein Gleichgewicht gebracht werden.