4000 Millionäre verlassen das sinkende Schiff „Deutschland“

8. März 2017 von Gastautor: Dr.Ulrike Bruchmüller
(29 votes, average: 3,24 out of 5)
Loading...

09. März 2017 (von Dr.Ulrike Bruchmüller) Das Kartenhaus Deutschland steht kurz vor dem Zusammenbruch, der politische wie finanzielle Druck auf den deutschen Arbeitssklaven fordert immer dringender eine Antwort, die Frage nach einer Auswanderung wird von Jahr zu Jahr virulenter (im letzten Jahr verließen laut manager magazin vom 27.2.2017 bereits rund 4000 Millionäre Deutschland).

Doch welches Land stellt die richtige Alternative dar und ist es überhaupt spirituell sinnvoll und verantwortlich, sein Heimatland in der Not zu verlassen?

Insofern der Bewußtseinswandel jedoch eine weltweite Aufgabe darstellt und die Verantwortung für Mutter Erde kaum allein auf regionaler Ebene wahrgenommen werden kann, möchte ich anhand der globalen Bedeutung der Schweiz für die spirituelle Entwicklung der Menschheit eine kleine Orientierung geben (vgl. auch die weiterführende Literatur).

Zunächst einmal dürfen Ländergrenzen hinterfragt werden: als im Jahre 1291 die Eidgenossenschaft durch die drei Kantone Uri, Schwyz und Unterwalden auf dem Rütli gegründet wurde, handelte es sich um Alemannen, ein ursprünglich an der Elbe ansässiger germanischer Stamm, der soviel bedeutet wie “alle Männer” und der sich im frühen Mittelalter nicht nur in der deutschen Schweiz, sondern auch in Baden-Württemberg, im Elsaß, in Bayrisch-Schwaben, Liechtenstein und Vorarlberg ausbreitete. Das Einzigartige an dem Bund der Eidgenossen war und ist bis heute jedoch der Umstand, daß die Einheit der Genossenschaft und somit das Schweizer Nationalgefühl gerade nicht auf der gemeinsamen ethnischen Herkunft gründet, sondern daß sich die Genossen in dem Bündnis zum Schutz ihrer Freiheit zusammengeschlossen haben, welches entsprechend “allen Männern” offenstand. Aufgrund der aus dem freiheitlichen Grundgedanken resultierenden hohen Attraktivität des Bündnisses haben sich im Laufe der Zeit immer neue Genossen (Kantone) auch anderer ethnischer Zugehörigkeit freiwillig dem Bund angeschlossen.

Entsprechend Art. 2 der Bundesverfassung (1999) besteht aber der Zweck des Bundes noch heute im Schutz der Freiheit des Einzelnen durch die Gemeinschaft. Diese schließt sowohl die nationale Sicherheit (1) als auch den materiellen Wohlstand und die kulturelle Vielfalt (2) mit ein. Sie wird gewährleistet durch die innere Gleichberechtigung (3) als auch den Respekt gegenüber der Natur und die Bemühung um Frieden und internationale Gerechtigkeit (4).

In der Praxis werden entsprechend dem Subsidiaritätsprinzip gemeinschaftliche Aufgaben nur dann an die nächsthöhere Ebene weitergegeben, wenn sie dort einfacher zu erledigen sind, wobei die letzte Entscheidungsgewalt durch die Möglichkeiten von Initiative und Referendum auch nach der Delegation immer beim Stimmvolk verbleibt. Das Schweizer System ist darauf ausgelegt, Autarkie, Selbstbestimmung und Selbstverantwortung des Einzelnen immer soweit wie möglich zu bewahren und zu fördern. Entsprechend üben Schweizer Bürger ihre politischen Ämter nebenberuflich auch selber aus, statt ihre Macht an (ggf. gekaufte) Berufspolitiker abzugeben (Milizsystem).

Schweiz Bergsee Gutshof St Moritz

Bemerkenswert ist die Achtung und der Respekt, welche die Schweizer nicht nur sich selbst, sondern jedem einzelnen Menschen und der natürlichen Schöpfung entgegenbringen. Armut, soziale Ausgrenzung, aber auch Umweltverschmutzung oder Tierquälerei als Symptome einer krankhaften Selbstverachtung kommen in diesem Land nicht vor. Das Lebensgefühl ist immer positiv.

Insofern die Eidgenossenschaft die Liebe zur eigenen Freiheit und den Respekt gegenüber der Freiheit des anderen, zur Grundlage ihrer Verfassung erhoben hat und Menschen aller Völker in diesem Bund willkommen sind, ist die Motivation für die Verfassung nicht wie bei anderen Völkern ethnischer, sondern ethischer Natur. Eine solche freiheitliche Grundhaltung hat die Schweiz zu einem der wohlhabendsten, weitentwickelsten und erfolgreichsten Länder auf der Erde gemacht, so daß dieses “Erfolgsmodell” durchaus Vorbildcharakter für die politische Entwicklung der Staaten auf globaler Ebene aufweist.

Ironischerweise profitiert nun aber ausgerechnet jenes eine Prozent der Weltbevölkerung am meisten von diesen Vorteilen und der Schweiz als Wirtschaftsstandort, welches andernorts für Kriege, Not und Elend hauptverantwortlich ist. Eine friedliche Transformation der globalen Ungerechtigkeit, Krisen und entmenschlichenden Verhältnisse kann aber letztlich nur durch die innere Transformation der Herrschenden und ihre freiwillige Aufgabe der Macht erfolgen. Es ist daher Aufgabe des Schweizer Volkes in einen konstruktiven Dialog mit der Machtelite zu treten und deren schwarzmagische Machenschaften auf höchstem Niveau wie z.B. die Einweihung des Skt. Gotthard Tunnels oder die Experimente des CERNs zu durchschauen und zu verhindern. Diesbezüglich kommt dem Schweizer Volk aber womöglich die entscheidende Bedeutung für einen friedlichen globalen Bewußtseinswandel zu. Diese Aufgabe, die auf den Auswanderer in die Schweiz wartet, stellt sicherlich keine geringe intellektuelle wie auch spirituelle Herausforderung dar. Belohnt wird aber die Übernahme der spirituellen globalen Verantwortung im Gegenzug mit größtmöglicher politischer und finanzieller Freiheit und Sicherheit und maximalem Genuß in einer traumhaft schönen Natur – ein lohnenswerter Quantensprung in ein höheres Bewußtsein!

Bei Fragen zum Domizilwechsel in die Schweiz kontaktieren Sie bitte

Zuger Domizil Service GmbH Sozietät Notariat & Advokatur Baarerstrasse 137 CH-6300 Zug

Tel.: 0041 41 5440300 Fax: 0041 41 5440399

Geschäftszeiten Mo-Fr. 9.00-18.00 Uhr

E-mail: notariat@zuger-domizil-service.de

Website: www.Zuger-Domizi-Service.ch

Weiterführende Literatur: Jürgen Elsässer/Matthias Erne (Hrsg.), Erfolgsmodell Schweiz. Direkte Demokartie, selbstbestimmte Steuern, Neutralität, Kai Homilius Verlag-Compact, Berlin 2010

Schweiz Berghütte Bergsee