Zahnheilkunde, die nicht vergiftet

3. April 2014 von Gastautor: Dagmar Neubronner
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Dr. med. Manfred Doepp, Dr. med. dent. Gábor Róza und Christina Thum im Gespräch mit Dagmar Neubronner über eine nicht vergiftende, giftfreie Zahnheilkunde. Zähne sind vergleichbar mit anderen Organsystemen in unserem Körper, sie benötigen auch einer eigenen Blutversorgung, lymphatischer und venöser Drainagen und Nervenfaser. Wurzelkanäle sind tote Zähne, und diese toten Zähne sind typischerweise eine der, wenn nicht die schlimmste Quelle der chronischen bakteriellen Toxizität in Ihrem Körper.

 

Wenn Nieren, Leber oder andere Organe im Körper zerstört und nicht mehr funktionsfähig sind, werden sie entfernt, damit die dann entstehenden Bakterien und Nekrosen nicht Ihren Körper weiter schädigen können, aber die nach einer Wurzelbehandlung ebenfalls „toten“ Zähne werden im Mund belassen.

Zähne haben Wurzeln mit Hauptkanälen und Tausenden von Seitenkanälen, und enthalten in den seitlichen Kanälen Meilen von Nerven. Wenn Zahnärzte eine Wurzelbehandlung durchführen, entfernen sie den Nerv der Hauptkanäle, aber sie haben keinen Zugang zu den mikroskopisch kleinen Seitenkanälen, die tot hinter Nerven in diesen Räumen verbleiben. Anaerobe Bakterien, die keinen Sauerstoff benötigen, um zu überleben, gedeihen in diesen Seitenkanälen und scheiden Toxine, aus Nekrosen entstanden, aus, diese führen dann zu chronischen Infektionen.

Und die Blut- und Lymphgefäße sorgen dafür, daß die Toxine, entstanden aus totem Gewebe, sich im gesamten Körper ausbreiten. Diese Toxizität kann alle Organsysteme treffen und es kann zu einer Vielzahl von Krankheiten wie Autoimmunerkrankungen, Krebs, Erkrankungen des Bewegungsapparats, aber auch Depressionen führen, um nur einige zu nennen.

Symptome, die durch tote Zähne und Zahnherde hervorgerufen werden können. Bei folgenden Symptomen sollte überprüft werden, ob ein Bakterienherd, Ursache oder Verstärker der Erkrankung ist:

1. rheumatische Erkrankungen im Frühstadium (wenn noch keine Gelenkveränderungen eingetreten sind) 2. funktionelle Beschwerden an Gelenken und Muskulatur 3. Neuralgien 4. Migräne und Kopfschmerzen 5. Ekzeme und Hauterkrankungen 6. Allergien 7. ständig wiederkehrende Entzündungen einzelner Organe (z. B. Blasen- oder Gallenentzündungen) 8. Konzentrationsschwäche und chronische Müdigkeit

Herkömmliche Wurzelfüllungen

Grundsätzlich sind Wurzelfüllungen eine Möglichkeit, einen toten Zahn zu erhalten. Biologisch orientierte Zahnmediziner stehen dieser Methode jedoch skeptisch gegenüber und lehnen sogar Wurzelbehandlungen ab. Und das aus gutem Grund. Denn bei einer herkömmlichen Wurzelfüllung ist es nicht möglich, alle Bakterien aus den sehr weit verzweigten Wurzelkanälen zu entfernen. Bei diesem Verfahren wird der tote Zahn in aller Regel desinfiziert und mit einer Mischung aus Antibiotika, Corticoiden und Formaldehyden „gefüllt“. Die zahllosen Verzweigungen im Zahninneren machen es nahezu unmöglich, die Wurzel vollständig zu füllen und die Kanäle bakteriendicht zu verschließen. Zahnherdgifte können u.a. den Stoffwechsel des Kieferknochens und des Gehirns schwerwiegend beeinträchtigen.

Obwohl die Erhaltung wurzeltoter Zähne seit vielen Jahrzehnten von Vertretern der Erfahrungsmedizin heftig kritisiert wird, wurde bislang nicht der wissenschaftliche Beweis erbracht, daß wurzeltote Zähne keinen schädigenden Einfluß auf die Allgemeingesundheit haben.

Amalgam ist ein quecksilberhaltiges Metallgemenge. Die Amalgamfüllung besteht zu 53% aus Quecksilber, welches bei Zimmertemperatur flüssig ist und bereits Quecksilberatome in Gasform freisetzt. Dieses kann ungehindert in das Zahnbein und in Schleimhäute eindringen.Quecksilber hat eine besondere Affinität zu Nerveneiweiß.Die Verwendung von Amalgam für Zahnfüllungen ist in Norwegen seit 1.1.2008 und in Schweden seit 1.6.2009 verboten. Die Vereinten Nationen haben sich im Februar 2009 darauf geeinigt den Handel mit Quecksilber weltweit zu verbieten.

Schadstoffausleitung/Entgiftung: Die Herd-, Störfeldbeseitigung bis zur Beseitigung der krank machenden Störfrequenzen öffnet die Regulationsbahnen. Chloralla-Alge Bärlauch Koriander Chelat-Bildner*, z. B. DMPS (Dimercaptopropansulfonsäure) Orthomolekulare Begleittherapie der Entgiftung (Einnahme von Vitalstoffen, Mineralstoffen und Spurenelementen, die eine Entgiftung und Ausleitung unterstützen)

Fluor: Seit den vierziger Jahren unseres Jahrhunderts gilt Fluor als das Allheilmittel zur Kariesprophylaxe. Dabei wird leicht übersehen, daß Fluor ein gefährliches Gift ist, dessen Toxizität oberhalb der von Blei liegt. Der gleiche Stoff, der unserer Zahnpasta beigefügt wird – Natriumfluorid – ist zugleich auch ein sehr wirksames Insektizid bzw. Rattengift (sagt das Patentamt!) In Deutschland sind Fluorzusätze zum Trinkwasser, wie in den meisten anderen europäischen Staaten auch, zum Glück verboten, doch schleicht sich auch in unser Leben eine Zwangsfluorisierung der Bevölkerung ein – durch Beigabe zu Zahnpasta und zu Lebensmitteln, speziell zu Kochsalz.Untersuchungen in den USA haben ergeben, dass die meisten Menschen täglich Fluormengen oberhalb der Toxizitätsgrenze zu sich nehmen. Noch alarmierender ist jedoch die Wirkung auf die menschliche Psyche. Fluor schaltet langsam, aber sukzessive den freien Willen des Menschen aus. Dies ist keineswegs Ausgeburt einer „Verschwörungstheorie“, sondern einwandfrei beweisbar durch die Tatsache, daß weltweit etwa 60 Psychopharmaka Fluor als wichtigsten Bestandteil enthalten.

Weitere Informationen und die Zahnarztpraxis von Dr. med. dent. Gábor Róza und Christina Thum erreichen Sie hier: www.gz-bichwil.ch