Das ukrainische Gold, der „GCR“ und warum es jetzt in Venezuela losgeht

11. März 2014 von QUERDENKEN-REDAKTION
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11. März 2014  Die ukrainischen Iskra-News berichteten, daß die nationalen Goldreserven der Ukraine in die USA ausgeflogen worden seien und jetzt in New York in den Tresoren der Fed liegen. Zur gleichen Zeit zieht die USA auch in Venezuela den bezahlten und orchestrierten „Regime-Change“ durch. Warum dort?

Einem Augenzeugenbericht zufolge wurden etwa vierzig schwere Kisten in zwei Kleinbussen ohne Nummernschild auf dem Kiewer Flughafen Borispol angeliefert. Die Kisten seien mit Goldbarren gefüllt gewesen und in ein Frachtflugzeug verladen worden.  Ungefähr fünfzehn Sicherheitsleute, mit schwarzen Uniformen und Masken bekleidet, sollen den Transport geschützt haben. Man habe sehr eilig die Kisten in das Flugzeug gebracht und dieses soll sofort gestartet sein. Iskra-News berichtete,  man habe eine Information von einem Regierungsbeamten aus der höheren Etage erhalten, auf Befehl der “neuen Führung” in Kiew seien alle nationalen Goldreserven des Landes in die USA ausgelagert worden. Natürlich aus Vorsicht, damit es den bösen Russen nicht in die Hände fällt. Die Goldreserven der Ukraine betragen nach dem offiziellen Bericht des „World Gold Council“  42,3 Tonnen. Beim heutigen Goldpreis entspricht das einem aktuellen Gegenwert von 1,3 Milliarden Euro.

Überflüssig anzumerken, daß die Ukraine aller Wahrscheinlichkeit nach ihr Gold niemals wiedersehen wird. Selbst WENN die Russen in der Ukraine einmarschieren sollten, hätte zumindest noch eine reelle Chance bestanden, daß den Ukrainern ihr Gold nicht weggenommen worden wäre. Rußland hat kein Interesse an einem instabilen Vorhof Ukraine. Die USA schon. Und das hat folgenden Hintergrund: Der Ukraine – sollte sie als eigenständige Nation bestehen bleiben – wird ohne ihr Staatsgold das Überleben sehr schwer gemacht. Denn das Staatsgold ist nicht nur eine romantisch-nostalgische Reminiszenz. Gold garantiert die Zukunft einer Nation. Das gibt auch Richard E. Sylla zu, der Kuratoriumsvorsitzende des „Museum of American Finance“ in New York: „Gold garantiert das Überleben einer Nation. Wer das Gold hat, regiert.“ Hintergründe zur Bedeutung des Goldes erklärt dieses Video:

 

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Gerade in Zeiten der Unsicherheit bietet die Deckung des Nationalen Geldes durch Gold eine gewisse Sicherheit. Papiergeld ist letztendlich nur Papier. Es kann morgen vollkommen entwertet werden und der Staat druckt immer höhere Zahlen drauf, um den Zerfall der Währung abzufedern. Und dennoch fällt es weiter und weiter im Wert, bis ein Zusammenbruch kommt. Eine neue Währung kann nur dann Vertrauen und einen Weg aus der Krise schaffen, wenn sie mit irgendetwas in sich Werthaltigem gedeckt wird, und das ist klassischerweise Gold.

Im Falle der Ukraine ist die Staatsschuld immens, die Lage höchst unsicher, das Volk verschreckt und verängstigt, die Regierung besteht aus einem Haufen zusammengewürfelter Raufbolde, Westagenten, Banker und Ahnungsloser. Man muß kein Experte sein um zu sehen, daß das dem Abgrund entgegenschlittert. Die Ukraine wird in Chaos und Elend versinken, und die Wirtschaft kollabieren. Nun wäre es theoretisch denkbar, das Land würde sich selber wieder auf die Beine stellen, weder zu Rußland überlaufen noch sich der EU anschließen, sondern Reformen durchführen, eine eigene Regierung wählen und einen neutralen Kurs zwischen den Blöcken fahren. Theoretisch.

Dann braucht das Land dringend eine stabile Währung, die das Vertrauen der Menschen besitzt, am besten eine goldgedeckte Währung. Dazu wären die Goldreseven da. Die sind nun aber weg. Und genau aus diesem Grunde sind sie weg. Damit kann der Westen nämlich geradezu erzwingen, daß die Ukraine sich der EU anschließen muß und den „sicheren“ Euro übernimmt, wenn sie nicht im Wirtschaftskollaps und Chaos landen will. Und mit etwas „Portemonnaie am Schnürchen“-Taktik, wir der Westen der Ukraine immer noch Hoffnung auf Rückgabe des National-Goldes machen, wenn sie in die NATO eintritt. Dann gibts den Euro – und naja, dann benötigt die Ukraine doch das Gold nicht mehr für eine eigene Währung. Leuchtet doch ein, oder? Mal ganz abgesehen davon, daß die USA so pleite und abgewirtschaftet ist, daß sie das Gold dringend selber braucht.

Deshalb wird jetzt auch in Venezuela eine der professionell organisierten „Revolutionen“ angefangen, wie wir sie in Ägypten, Libyen, Tunesien und gerade in der Ukraine gesehen haben. Wir erinnern uns: Hugo Chavez hatte Ende 2011 das venezolanische Staatsgold aus den USA zurückgefordert. Nicht gerade zur Freude der USA. Venezuela besaß damals 366 Tonnen, davon lagen 210 Tonnen verteilt in den Kellern US-amerikanischer, europäischer und kanadischer Institutionen, unter anderem der britischen Zentralbank, aber auch bei privaten Geschäftsbanken wie JP Morgan Chase, Barclays oder Standard Chartered.

Es ist also nicht vollkommen abwegig, daß nach dem Libyschen Staatsgold und dem Privatgold von Gaddhafi, und dem bereits abtransportierten Ukrainischen Gold, Washingtons begehrliches Auge  nach dem Motto „da war doch noch was …!“ auf das venezolanische Staatsgold schielt.

Es gibt möglicherweise sogar einen ganz konkreten Grund dafür.

Gold-Insider Hubert Hüssner sieht hier ein starkes Indiz dafür, daß die USA sich für den so genannten „GCR“ wappnen könnte. Haben Sie schon einmal von dem Kürzel „GCR“ gehört oder gelesen? Wahrscheinlich nicht.

Unter dem „GCR“ versteht man im englischsprachigen Bereich den sogenannten Global Currency Reset. Auf deutsch bedeutet das: Globaler Währungsschnitt.

Hüssner erläutert,  daß in einschlägigen Foren dieses Thema schon seit mehreren Jahren im Gespräch  ist – hier in Deutschland höre oder lese man seines Wissens nach so gut wie nichts darüber.

„Es scheint Pläne zu geben und man munkelt in Fachkreisen, daß die steigende Problematik der weltweiten Verschuldung mit einem globalen Währungsschnitt gelöst werden soll. Die Überlegungen gehen dahin, daß mehr als 190 Währungen zurückgesetzt werden. Hierzu soll ein spezifischer Werteschlüssel für das betroffene Land, je nach Infrastruktur, Bodenschätzen, BIP, etc. ermittelt werden und dann die jeweilige Landeswährung entsprechend diesem Schlüssel angeglichen, also abgewertet werden. Gleichzeitig wird spekuliert daß parallel zu dieser Maßnahme ein Goldstandard ins Leben gerufen wird. Nun, ob dies stimmt kann ich nicht beurteilen, aber es spricht aus meiner Sicht Einiges dafür. Wieso kauft beispielsweise ein Land wie China seit einigen Jahren soviel Gold wie es nur bekommen kann? Nach meinen recherchierten Ergebnissen soll die von China aufgekaufte Goldmenge aktuell bei ca. 70% der Weltjahresproduktion liegen. Immerhin verfügt China über die meisten US Dollar. Und wie steht es um den Wert dieser Währung?“

Wenn nun solch ein Währungsschnitt tatsächlich geschehen sollte, können die  Folgen einer solchen Maßnahme für uns gravierend sein. Letztendlich ist es einfach: Die Staaten werden sich – wie schon immer –  auf Kosten ihrer Bürger entschulden. Irgendeiner muß schließlich die Zeche zahlen.

Das wird schmerzhaft. Und so fürchtet Hüssner: „Möglicherweise wird sich das vielleicht im allerersten Moment gar nicht so drastisch im individuellen Geldbeutel auswirken. Denn erst einmal werden ja nicht nur die Vermögen gekürzt, sondern auch die Löhne, die Mieten usw. Es findet eine Art Deflation statt, weil es plötzlich viel weniger Geld gibt, und die Preise zuerst einmal sinken. Dennoch werden Rohstoffe, Lebensmittel und Energie in ihren Preisen nicht in gleichem Maße sinken, also im Verhältnis zum Einkommen deutlich teurer werden. Damit schwindet die Kaufkraft des Einzelnen immer mehr. Ich mag mir ehrlich gesagt diese ganzen Szenarien gar nicht mehr en détail ausmalen …“

Der bisher unten gehaltene Goldpreis wird spätestens in diesem Moment gegenüber den Währungen kräftig nach oben gepusht werden, denn die Staaten wollen einen möglichst hohen Gold-Deckungswert erzielen, um die Währung stabil zu halten. Eine Golddeckung 1:10 ist nun mal vertrauenerweckender als 1:1000. Und nur sehr vertrauenswürdige Währungen mit ausreichender Golddeckung sind Kandidaten für eine Weltleitwährung. Ausschließlich stabilen Währungen wird der Weltmarkt so vertrauen, daß die Welthandelsgeschäfte darüber abgewickelt werden. Darum kaufen zur Zeit alle Zentralbanken Gold, ganz vorneweg die Konkurrenten um die Krone der Weltleitwährung: China, die USA und auch Rußland.

Vor diesem Hintergrund ist es nur klug, mein Hubert Hüssner, „sich zur Vorsorge mit kleinen Gewichtseinheiten an Feingold und Feinsilber, dem GOLD-GRAMMY und dem SILBER-GRAMMY einzudecken um sich seine Handlungsfähigkeit zu erhalten oder sie gar zu optimieren. Denn im faktischen Fall eines neuen Goldstandard sind diejenigen, die im Besitz solchen Goldes und Silber sind, sicherlich eher auf Seite der Gewinner als diejenigen die sich nicht entsprechend vorbereitet haben.“

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