200 Jahre Völkerschlacht bei Leipzig: Ein deutsch-russischer Sieg

26. Oktober 2013 von Michael Friedrich Vogt
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 26. Oktober 2013 Jan von Flocken im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Im Kampf gegen Napoleon 1813 griffen die besten Patrioten zu den Waffen. Ihr Ziel neben dem Abschütteln der französischen Fremdherrschaft ein einiges und demokratisches Vaterland. Doch auf dem Wiener Kongreß 1815 wurde die alte europäische Ordnung zementiert. Dazu gäbe es keine Alternative, behauptete das politisch korrekte Biedermeier.

Als der preußische General Johann Ludwig von Yorck bei Tauroggen Ende 1812 auf eigene Faust und entgegen seinen klaren Befehlen das Zwangsbündnis mit den Franzosen löste und sein König Friedrich Wilhelm III. darüber in äußerste Verlegenheit geriet, da meldete der Adjutant des Monarchen, Major von Donnersmarck, Yorcks Tat mit den Worten, es sei diesder erste Schritt in die glorreiche Zukunft, die uns vom tiefsten Fall auf den Gipfel des Triumphes steigen sah. Mit ihr begann das Riesenwerk der Befreiung von Tyrannenketten. Napoleon hat es bis zu seinen letzten Tagen auf St. Helena nicht begriffen,daß ihm in Gestalt der neuen preußischen Armee von 1813 die Kraft der nationalen Idee entgegen trat: die fortschrittliche, die zukunftsweisende Idee, gegen die es in tieferem historischen Sinne nur noch Rückzugsgefechte gab(Wolfgang Venohr).

Daß wir uns über den Verlust der nationalen Heiligtümer besannen, daß wir uns bewaffneten, ohne die allergnädigste Erlaubnis der Fürsten, ja die Macht hab erzwangen, an unsere Spitze zu treten, kurz, daß wir einen Augenblick als Quelle der Staatsmacht, als souveränes Volk auftraten, das war der höchste Gewinn jener Jahre.(Friedrich Engels)

 

Weitere Themen:

  • Fand in Leipzig tatsächlich eine Schlacht statt, in der alle Völker Europas miteinander kämpften?
  • Was für eine zwielichtige Rolle spielten die 20 000 Schweden während der Schlacht?
  • Warum hat Napoleon sich in eine taktisch so ungünstige Defensivstellung manövriert, obwohl er doch ein Meister der Offensive war?
  • Wie ist die hohe Kampfmoral der Preußen zu erklären, die noch 1806 vor den Franzosen davongerannt sind?
  • Wie war es um die Kampfmoral der mit Napoleon verbündeten deutschen Rheinbundtruppen bestellt?
  • Warum war die Schlacht der entscheidende Wendepunkt des Befreiungskrieges?
  • Wie wurde der Befreiungskrieg verraten?
  • Wie ist das Desinteresse von Politik und Medien am 200. Jahrestag zu erklären?
  • Wie gestaltete sich das Gedenken 1913?
  • Wie war die Rezeption der Befreiungskriege zur DDR-Zeiten?

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