Bericht aus der Ukraine 29

26. Januar 2016 von QUERDENKEN-REDAKTION
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26. Januar 2016 (von unseren Quellen aus der Ukraine) Unsere letzten Nachrichten über das kalifornische Grippevirus werden auch von anderen Quellen bestätigt. Man geht in der Ukraine tatsächlich davon aus, daß das Virus aus dem Labor des US-Militärs im Stützpunkt Shelkostanicija stammt. Die Epidemie hat sich bis gestern schon bis zur Zentralukraine verbreitet. Auch die Städte Kirowograd, Cherkassy und Uman sind jetzt von Ansteckungen betroffen. Ständig werden neue Patienten in den Krankenhäusern aufgenommen.

 

 

In den nächsten Tagen läuft die Produktion von Reisepässen für die Bewohner des Donbass an. Die Entscheidung, die Bewohner des Donbass mit eigenen Pässen auszustatten, ist die Folge einer neuen Schikane aus Kiew.

Kiew hattenämlich angeordnet, alle ukrainischen Pässe auf biometrische Pässe umzustellen. Donbassbewohner werden nach dem Willen Kiews die neuen Pässe nicht erhalten. Der Versuchder Kiewer US-Regierung, den Donbass-Bewohnern dadurch gültige  Reisedokumente zu verweigern, wurde aber wieder einmal zum Schuß „ins eigene Knie“. Seit dem 6. Januar hat Rußland bereits die Identitätskarten der Donbassbewohner, die von der DVR und LVR ausgestellt werden, als Ausweis für den Grenzübertritt zur RF anerkannt. Da Kiew sich damit als nicht mehr zuständig für die Ausweisdokumente der Donbassbewohner erklärt und somit der Donbass seinen Bewohner eigene Reisepässe ausstellen muß und kann, ist klar, daß der Donbass nicht mehr zur Ukraine gehören will und soll. Kiew hat damit neue Fakten geschaffen, die konträr zu der Absicht stehen, den Donbaß wieder zurück in die Ukraine einzugliedern.

Der im Minsk-2 Vertrag festgelegte Gefangenenaustausch ist ins Stocken geraten. Der Donbass legte eine Liste mit gefangenen Soldaten der regulären ukrainischen Armee vor, die ausgetauscht werden sollten. In der von Kiew vorgelegten Liste sind lediglich 9 Namen verzeichnet, die im Donbass bekannt sind. Alle anderen auf der Namensliste aufgeführten Personen sind im Donbass nicht bekannt. Kiew versucht auf diese Weise Saboteure in den Donbass einzuschleusen. Für die gefangen genommenen ukrainischen Soldaten, die auf eine Heimkehr hofften, ist das eine herbe Enttäuschung.

Außerdem bewegt sich Kiew in der Frage der neuen Verfassung, die in Minsk festgeschrieben wurde nicht. Die in Minsk beschlossenen Wahlen im Donbass für den 18.10.15 (DVR) und 1.11.15 (LVR) wurden, nachdem keine Verfassungsänderung von Kiew vorgenommen wurde, auf den 20.4.16 verlegt. Entgegen allen Vereinbarungen wurden bis dato keine Gespräche über die Verfassungsänderung mit den Donbass-Verantwortlichen geführt. Sachartshenko erklärte, dass dies auch nicht verwunderlich sei, da jedermann wisse, dass der HERR von Kiew in Washington sitzt.

Laut Sachartshenko werden die Wahlen im Donbass am 20.4.16 statt finden.

Die Beschüsse auf Wohngebiete und zivile Einrichtungen im Donbass durch die Truppen Kiews halten weiterhin an. Gasversorgungsstationen und Umspannwerke sind dabei Hauptziele. Reparaturtrupps werden nach Beginn der Reparaurarbeiten durch gezielten Beschuß daran gehindert, die notwendigen Reparaturen durchzuführen. Von Kiew aus versucht man mit allen Mitteln, die Zivilbevölkerung zu demoralisieren und zu zermürben. Mittlerweile sind im Donbass 128 Aufwärmstationen für die Bewohner im Betrieb.

Die Führung der Milizen der Luhansker Volksrepublik fordert am heutigen Dienstag die UN und die OSZE auf, sie sollten ihr Augenmerk einmal auf die Kriegsverbrechen der Kiewer Truppen richten. Die „OSCE Special Monitoring Mission“ (SMM) möge sich um die Methoden an Repressalien gegen die Zivilisten kümmern, die gegen internationales Recht verstoßen, sagte der stellvertretende Kommandeur der LVR-Milizen, Colonel Igor Yashchenko.

Unseren Aufklärungsdiensten zufolge ziehen bewaffnete Leute durch Ortschaften, die sich zum Teil als Militärpersonal des Luhansker Innenmisteriums ausgeben. Sie durchsuchten die Ortschaft Lopaskino (die in der Region Slavyanoserbsky unter der Kontrolle der regulären Truppen steht), und erfragen Ausweisdaten und Telefonnummern der Ortsbewohner. Sehr oft gehen diese Stoßtrupps aber sehr viel weiter, berichtet Yashchenko. In Luhansk brechen sie, mit Maschinenpistolen bewaffnet, in die Häuser friedlicher Bürger ein, drohen mit Exekutionen unter Kriegsrecht, durchsuchen die Wohnung und schleppen ohne weitere Eklärung alles hinaus, was Wert hat. Allein in Luhansk gab es bisher schon drei Dutzend solcher Vorfälle. Bei diesen Banden handelt es sich allerdings meist um Angehörige der faschistischen Freiwilligenbattaillone.

Colonel Igor Yashchenko fordert die Militärische Führung der Ukraine, die Vertreter der UN und die OSCE Special Monitoring Mission auf, die Zivilisten in der Ostukraine in den von Kiew kontrollierten Gebieten nahe der Kampflinie zum Donbass vor den Brutalitäten der faschistischen Bataillone zu schützen.

Nicht nur nach außen ist die Kriminalität in den Truppen Kiews verbreitet. In der regulären ukrainischen Armee werden massiv Waffen gestohlen, auch schweres Kriegsgerät. Wohin die Waffen verkauft oder verbracht werden, ist nicht bekannt.

Seit dem Abschuß des russischen Bombers über Syrien durch die türkische Luftwaffe, sind die Beziehungen zwischen der Ukraine und der Türkei sehr intensiv geworden. Nicht nur, daß seit Dezember IS Kämpfer die faschistischen-Bataillone verstärken, nun sollen auch über die Türkei verletzte IS-Kämpfer in Ukrainischen Krankenhäuser versorgt werden.

Im Raum Mariopol sind solche Freiwilligen-Bataillone auch noch durch türkische Söldner verstärkt worden. Für die Zivilbevölkerung, hauptsächlich für Frauen, ist dies eine erneute Steigerung des Horrors. In Deutschland werden Frauen von „Asylsuchenden sexuell belästigt“, im Raum Mariupol werden die Frauen von den Söldnern gleich entführt und verschwinden spurlos.

Die Regime-Polizei nimmt die Entführungsfälle erst gar nicht auf. Die Zivilbevölkerung wagt sich kaum noch aus ihren Häusern und Wohnungen.

Nachdem Jarosh den „Rechten Sektor“ verlassen hat, machen sich nun auch dessen ehemalige Bataillone des Rechten Sektors „selbstständig“, das bedeutet noch mehr Brutalität. Sie führen sogenannte Überprüfungen der „Patriotischen Gesinnung“ bei den Wehrpflichtigen der ukrainischen Armee durch. Nicht selten kommt es bei den Überprüfungen zu Schießereien. In einem Basislager im Gebiet von Talakowka  mißfiel den Bandera-Anhängern das nicht ausreichend patriotische Verhalten eines Unteroffiziers und deshalb schossen sie ihm in beide Kniegelenke. Die Schützen wurden nicht einmal verhört, man ließ sie einfach gehen, wie sie gekommen waren. Da sich diese Fälle häuften, erzwang das Kommando der ukrainisch taktisch-operativen Gruppe „Donetzk“ ab dem 18.1.16 ein Zugangsverbot für Angehörige von Freiwilligenbataillonen für das Basislager.

Der Zustand und die Versorgung der Wehrpflichtigen der ukrainischen Armee ist mehr als katastrophal. Die Soldaten verfügen  über keine winterfeste Kleidung, Medikamente werden so gut wie keine an die Soldaten ausgegeben. In den letzten Tagen wurden im Krankenhaus Artjomowsk ca. 50 ukrainische Soldaten mit starken Erfrierungen, bis zu 20% des Körpers, eingeliefert. Die Temperaturen in der Ukraine liegen teilweise tagsüber bis – 15° und nachts fällt die Temperatur bis auf – 25°. Für die nächsten Tage sind noch stärkere Fröste gemeldet. Die nicht kampfbedingten Verluste unter den ukrainischen Armee-Soldaten sind gewaltig, einmal durch die miserablen Lebens- und Versorgungsbedingungen und weiter durch die Grippeepedemie, die in der Armee voll zugeschlagen hat.

Über 200 Soldaten der Freiwilligen-Bataillone und  Soldaten der ukrainischen Armee haben am 23.1.15 die Strasse zwischen Kiew und Xarkow bei Poltawa blockiert. Die Strasse ist komplett gesperrt und es kommt in keine Richtung mehr ein Fahrzeug durch. Söldner und Soldaten demonstrieren gegen das Kiewer Regime und gegen die Aufhebung von Vergünstigungen, welche den Soldaten „als Belohnung“ der Teilnahme an der ATO zugesagt wurden. Solche Vergünstigungen waren zum Beispiel die kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, kostenloses Reisen durch die gesamte Ukraine sowie die Überschreibung kostenloser Grundstücke im Donbass.

Nachdem Rußland in der letzten Woche klar zu verstehen gegeben hat, daß man ein weiteres „Gemetzel“ unter der Zivilbevölkerung nicht dulden wird und  gemäß Minsk-2 als Garant für den Friedenprozeß verantwortlich ist, wird Rußland gezwungen sein, militärisch im Donbass einzugreifen. Das Minsk-2 Abkommen wurde auf Initiative Rußlands vom UN-Sicherheitsrat anerkannt.

Hier liegt auch der Grund, warum Kiew von Washington für eine neue Offensive noch keinen Befehl bekommen hat. Der NATO-Kindergarten hat gegen die russische Armee nicht den Hauch einer Chance.

Man hält den Konflikt „ am köcheln“ und Kiew hat die Aufgabe, Rußland ständig mit der eigenen Dummheit, was Kiew wahrlich nicht schwer fällt, zu provozieren. Der neueste Schwank aus dem Tollhaus ist, daß das Kartellamt der Ukraine Gazprom eine Strafzahlung über 3,4 Mrd. Dollar wegen angeblichem Mißbrauch der Monopolstellung am Gastransitmarkt zugestellt hat.

Was Gazprom mit den ukrainischen Gaspiplines bezw. mit dem Transit zu tun hat, bleibt wohl ein Geheimnis der Kiewer Junta. Gazprom liefert für Westeuropa einen Teil des Gases bis zur ukrainischen Grenze – und für die Pipelines bezw. den Transit des Gases ist dann die ukrainische Firma Naftogas zuständig. (Hier hat allerdings der Cowboy Joe Biden mit seinem Sprößling Hunter Biden die Finger im Spiel). Er hatte wohl schon die Milliardengewinne eingeplant und da sich abzeichnet, daß daraus nichts wird, will man sich zumindest ein paar Milliarden von Rußland holen.