Ein autarkes Dorf im Allgäu

19. Januar 2016 von QUERDENKEN-REDAKTION
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19. Januar 2016 (Redaktion) Im Ostallgäu gibt es einen kleinen Ort namens Rettenbach am Auerberg. Die Redewendung „da ist die Welt noch in Ordnung“ paßt hier wirklich. Oder sollte es besser „schon in Ordnung“ sein? Jedenfalls haben die ca 800 Einwohner es geschafft, ihr Dorf autark zu machen. Sowohl in der Lebensmittel- ala auch in ihrer Energieversorgung. Sie erzeugen sogar mehr Strom, als sie verbrauchen. Und auch die Lebensmittelerzeugung reicht aus, um sich davon zu ernähren. Nur Sonderwünsche werden noch im Supermarkt erfüllt.

 

Der benötigte Strom wird mit Solarzellen erzeugt, und fast alle Fahrzeuge fahren mit Rapsöl. Die Lebensmittelversorgung erfolgt fast ausschließlich durch eigene Gemüsegarten, Obstbäume und Felder. Überdies gibt es noch eine eigene Rettenbacher Dorf-Währung. Dadurch bleiben die Gewinne im eigenen Dorf und werden wieder sinnvoll investiert. Über Vergreisung kann diese Gemeinde nicht klagen. GAnz besonders junge Familien ziehen hierhin und fühlen sich wohl.
Nicht nur ökologisch vorbildlich, sondern auch idyllisch: Rettenbach am Auerberg:
Katholische Kapelle St. Anna Katholische Kapelle Sankt Anna, Bild Wikipedia/ Flodur63, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Bäuerliches Anwesen bei Rettenbach, Bild: Wikipedia/ Flodur63, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Steinkreuz Altes Steinkreuz, Bild: Wikipedia/Flodur63, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Wegkapelle Wegkapelle bei Rettenbach, Bild: Wikipedia/Flodur63, Lizenz: CC BY-SA 3.0