Köln: Auflösung der Pegida-Demonstration war offenbar von vorneherein geplant

16. Januar 2016 von QUERDENKEN-REDAKTION
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16. Januar 2016 (Redaktion) Das ungute Gefühl, was viele beschlich, als die empörten Berichte der Demonstrationsteilnehmer veröffentlicht wurden und die Handyvideos, die glasklar bewiesen, daß Böller von Außenstehenden hinter den Polizeireihen gezündet wurden, war wohl wirklich sehr begründet. Das ergibt sich aus einer Bewertung die ein hochrangiger Polizeibeamter zu dem Vorgehen der Kölner Polizei abgegeben hat.

Um das gleich klarzustellen: Jeder hat in Deutschland ein Recht darauf, seine Meinung angemessen auf der Straße kundzutun. Egal von welcher Seite. Auch, als die Gegner des Quer-Denken-Kongresses das in Friedberg vor der Kongreßhalle getan haben, war daran nichts auszusetzen. Das ist ihr Recht und hat nicht unterbunden zu werden, da hätten wir uns gleich auf die Seite der Antifa gestellt. Wir haben übrigens damals auch jemanden von der demonstrierenden Antifa freundlich hereingebeten, damit er sich die pöhsen, pöhsen Querdenker einmal anschaut und was wir so treiben. Er ist ziemlich enttäuscht wieder abgedackelt, nachdem er feststellte, daß da nur nette, freundliche Leute waren und auch einiges an „Ausländern“.

Dieses Recht steht auch den Bürgern zu, die unter der Leitung von Pegida ihre Sorge über das, was sie ängstigt und beuruhigt, öffentlich äußern wollte.

Es war aber offenbar eine Direktive ergangen, diese Demonstration so schnell wie möglich aufzulösen. Die Teilnehmer wurden schikaniert, provoziert und eingeschüchtert. Es gibt einige erschreckende Beschreibungen davon. Das beschädigt das noch vorhandene Vertrauen der Bürger in die Polizei erheblich.

Es haben einige die Kölner Polizei angeschrieben und um Aufklärung des sehr ernsten Verdachts gebeten, daß die Kölner Polizei rechtswidrig die Demonstration abgebrochen hat und die Teilnehmer provoziert, eingeschüchtert und schikaniert hat. Wir haben auch angefragt und bis heute keine Antwort bekommen. Das ist sehr befremdlich und bedauerlich.

Aber jemand anders hat die Fragen beantwortet. Im Kölner Stadt-Anzeiger stellte ein Hochrangiger Polizeibeamter fest:

„Wenn diese vielleicht hundert Randalierer der Polizei schon den Gefallen tun, vereint an der Spitze des Aufzugs zu marschieren, hätte man sie spätestens nach dem ersten Böllerwurf gewaltsam von den anderen friedlichen Demo-Teilnehmern abtrennen können“, sagt ein ranghoher Polizist, der bundesweit Großeinsätze leitet, hinterher. „Die Polizei sollte immer das Heft des Handelns in der Hand behalten.“ Der Beamte präzisiert: „Man schneidet die Störer mit einer Polizeikette vom Rest des Aufzugs ab und umstellt sie. Dann teilt man die Randalierer durch weitere Polizeiketten in mehrere, kleine Gruppen auf, zum Beispiel viermal 25 Mann, damit die leichter zu handeln sind. Und schließlich bringt man Grüppchen für Grüppchen mit Gefangenen-Transportern weg, und der restliche Aufzug kann weitermarschieren.“ Wäre man so verfahren, sagt der Beamte, hätte man jetzt auch die Personalien aller Gewalttäter vorliegen. „Das wurde am Samstag versäumt.“

wasserwerfer

Ein Rechtsanwalt, der ebenfalls im Demonstrationszug mitging berichtete, daß die Polizei mehrfach rechtswidrig handelte.

„Schließlich wurde der Zug von der Polizei gestoppt. Einen erkennbaren Anlass dafür gab es in dem Moment nicht. Mögliche vereinzelte Randalierer waren nicht erkennbar. Gegenstände flogen nicht. Eine unmittelbare Reaktion der Polizei auf einen Böller war die Anhaltung des Zuges nicht. Im ganzen hielt die Polizei den Zug etwa 20 bis 25 Minuten auf. Das ist mit den Vorschriften des Versammlungsgesetzes nicht vereinbar, da eine solche Maßnahme darin nicht vorgesehen ist. Deshalb fragte ich den örtlichen Einsatzleiter nach der Rechtsgrundlage der Maßnahme. Anstatt einer Antwort gab er mir die Telefonnummer der Pressestelle der Kölner Polizei. Nachdem dort niemand zu erreichen war, erhob ich Beschwerde, und mir wurde die Telefonnummer des Polizeiführers, Herrn Themme (phon.) angegeben. Herr Themme sagte mir, für die Kommunikation sei der Einsatzleiter verantwortlich. Ich, als offizielles Organ der Rechtspflege, wurde demnach bewusst in die Irre geführt.“

Als Fazit resümiert Rechtsanwalt Dr. Björn Clemens aus Düsseldorf:

„Nachdem die Polizei die Versammlung ohne Rechtsgrund etwa 25 Minuten aufgehalten hat, begann sie dann, wiederum ohne erkennbaren Grund, mit dem Angriff auf die Teilnehmer. Diese wehrten sich mit Böllern und Flaschenwürfen. Die Polizei hat unter Verletzung des Versammlungsrechts einen unveranlassten Angriff auf die Versammlung geführt und diese sodann unter Verstoß gegen § 15 VersG aufgelöst. Das stellt nach meiner subjektiven Bewertung organisierten Rechtsbruch dar.“

Mittlerweile gibt es auch einen möglichen Tatverdächtigen, der als der auf den Videos zu sehenden Böllerwerfer in dringendem Verdacht steht.

Es handelt sich um einen als extrem links einzustufenden Journalisten namens Sebastian Ramnitz. Er treibt sich auffallend oft auf Kundgebungen und Demos von als rechts eingestuften Gruppierungen herum und fotografiert dort Teilnehmer, die er anschließend auf seiner Seite anschließend zu beleidigt, diffamiert und nicht selten in große, persönliche Probleme bringt – was er sich als Großtat anrechnet.

Auf seiner Facebookseite findet man mehrere Fotos, die er von den Demoteilnehmern und dem Einsatz der Polizei gegen Pegida an jenem Tag geschossen hat. Daß er da war, bestreitet er also gar nicht. Aber er bestreitet, der Böllerwerfer gewesen zu sein. Sein „Geständnis“ auf Facebook deklariert er als Scherz:

Auf der Seite des Kölner Express gibt es ein Video mit einem Interview mit ihm, was wir der Fairneß halber auch zeigen möchten. Natürlich ist das Gespräch sehr voreingenommen und voller Zuneigung und Sympathie für Herrn Ramnitz. Er bestreitet, den Böller geworfen zu haben.Überzeugendstes Argument: „Ich hatte gar keinen grauen Mantel an!“.

In dem kurzen Gespräch wird behauptet, das Video mit dem Böller, den offensichtlich der Mann dort gezündet hat, sei eine Fälschung. Es wird ein Ausschnitt aus dem angeblichen Originalvideo gezeigt, in dem man etwas Kleines herunterfallen sieht. Dies soll ein Böller aus den Reihen der Demonstranten sein, der da angeflogen kommt. Man sieht aber nichts an diesem Etwas leuchten oder brennen.  Es muß sich offenbar bei dem Böller um eine Sonderanfertigung handeln, die mehrere Sekunden lang gemütlich in hohem Bogen durch die Luft fliegt, um dann, auf dem Boden angekommen, selbsttätig die Zündschnur in Brand zu setzen und nach den üblichen drei, vier Sekunden explodiert. Und das alles ganz  zufällig ausgerechnet neben Herrn Ramnitz. Der seltsamerweise gar nicht bestreitet, genau da gestanden zu haben, aber gerade vorher meinte, er sei das nicht gewesen, weil er keinen grauen Mantel anhatte.

Während keiner der Umstehenden mitbekommt, daß das, was da gelandet ist, ein Böller ist, der gleich explodieren wird, ist aber Herr Ramnitz der Einzige, der das im selben Augenblick, wie der geworfene Böller den Boden berührt und noch nicht einmal die Lunte brennt, schon in seiner ganzen Tragweite verstanden hat und sofort, lange vor allen anderen, zielgerichtet Fersengeld gibt und sich zügigst vom Tatort entfernt, während alle anderen sich erschrocken und verwundert erstmal kaum rühren. James Bond ist ein Scheißdreck dagegen. Interessanterweise wird Sebastian Ramnitz auf extremen, linksgerichteten Seiten wie indymedia (in der Weiterleitung) als „Verfassungsschutz/Antifa-Ratte“ betitelt.

Hier im Film sieht man recht gut, wie weit von der Demonstration weg der Böller gezündet wird. Diese Wurfweite schafft man nicht mal aus den vordersten Reihen der Demonstranten. Der Böller wäre bei einem so weiten Wurf auch schon in der Luft explodiert.

 

Die Darstellung von Ramnitz wirkt unserer Meinung nach wenig glaubhaft.

Wir warten immer noch auf eine Stellungnahme der Kölner Polizei. An dieser Stelle möchten wir einige Punkte anmerken:

Die Verunsicherung, Sorge und Angst, die die Bürger umtreibt, können nicht dadurch beruhigt und den Leuten genommen werden, daß man sie als „Rechte“ diffamiert und beleidigt, das erzeugt Zorn und noch größere Empörung.

Wenn in der Sylvesternacht hunderte Frauen sexuell schwer mißhandelt werden und die Polizei das nicht verhindern kann, nicht einmal die Täter verfolgt und nur wenige ermittelt … aber wenige Tage darauf eine Riesenarmee an Polizisten ganz normale Bürger brutal schikaniert, dann verstärkt das das allgemeine Gefühl der Bevölkerung in Deutschland, daß die Flüchtlinge und Zuwanderer ALLES dürfen, während die Deutschen gar keine Rechte mehr haben und alles einstecken, erleiden und bezahlen müssen. Das geht nicht mehr lange gut!

Wenn wir Bürger unseren Unmut und unsere Angst auf der Straße zu Gehör bringen wollen, dürfen wir das! Darauf haben wir ein Recht! Demonstrationen derart absichtvoll zu sabotieren und brutal aufzulösen, wie hier geschehen, verwandelt die Angst nur in blanke Wut und bodenlose Enttäuschung über die Polizei.

Selbst, wenn man Pegida nicht mag und es gelingen sollte, diese Organisation zu zerschlagen, wird sich die wachsende Wut der Bürger deshalb nicht auflösen, sondern in anderen Organisationen eine neue Heimat suchen – oder einfach wild und unorganisiert in einen Aufstand umschlagen. Wer kann das ernsthaft wollen???

Ist es wirklich die Absicht genau das zu bewirken?  Wenn man das aber nicht will, einen gewalttätigen Aufstand, regelrechte Unruhen, Bürgerkrieg und einen deutschen Maidan mit Blut auf den Straßen, dann ist es jetzt höchste Zeit, das Volk anzuhören, ernst zu nehmen und die Gründe des Volkszorns anzugehen und die Probleme wirklich zu lösen!  

 

 

„Wenn diese vielleicht hundert Randalierer der Polizei schon den Gefallen tun, vereint an der Spitze des Aufzugs zu marschieren, hätte man sie spätestens nach dem ersten Böllerwurf gewaltsam von den anderen friedlichen Demo-Teilnehmern abtrennen können“, sagt ein ranghoher Polizist, der bundesweit Großeinsätze leitet, hinterher. „Die Polizei sollte immer das Heft des Handelns in der Hand behalten.“ Der Beamte präzisiert: „Man schneidet die Störer mit einer Polizeikette vom Rest des Aufzugs ab und umstellt sie. Dann teilt man die Randalierer durch weitere Polizeiketten in mehrere, kleine Gruppen auf, zum Beispiel viermal 25 Mann, damit die leichter zu handeln sind. Und schließlich bringt man Grüppchen für Grüppchen mit Gefangenen-Transportern weg, und der restliche Aufzug kann weitermarschieren.“ Wäre man so verfahren, sagt der Beamte, hätte man jetzt auch die Personalien aller Gewalttäter vorliegen. „Das wurde am Samstag versäumt.“

Pegida-Demonstration nach Übergriffen an Silvester: Hooligans verhöhnten Polizisten in Köln | Köln – Kölner Stadt-Anzeiger – Lesen Sie mehr auf: http://www.ksta.de/koeln/pegida-demonstration-koeln-breslauer-platz-sote,15187530,33491466,item,1.html#plx1429127316Warum

„Wenn diese vielleicht hundert Randalierer der Polizei schon den Gefallen tun, vereint an der Spitze des Aufzugs zu marschieren, hätte man sie spätestens nach dem ersten Böllerwurf gewaltsam von den anderen friedlichen Demo-Teilnehmern abtrennen können“, sagt ein ranghoher Polizist, der bundesweit Großeinsätze leitet, hinterher. „Die Polizei sollte immer das Heft des Handelns in der Hand behalten.“ Der Beamte präzisiert: „Man schneidet die Störer mit einer Polizeikette vom Rest des Aufzugs ab und umstellt sie. Dann teilt man die Randalierer durch weitere Polizeiketten in mehrere, kleine Gruppen auf, zum Beispiel viermal 25 Mann, damit die leichter zu handeln sind. Und schließlich bringt man Grüppchen für Grüppchen mit Gefangenen-Transportern weg, und der restliche Aufzug kann weitermarschieren.“ Wäre man so verfahren, sagt der Beamte, hätte man jetzt auch die Personalien aller Gewalttäter vorliegen. „Das wurde am Samstag versäumt.“

Pegida-Demonstration nach Übergriffen an Silvester: Hooligans verhöhnten Polizisten in Köln | Köln – Kölner Stadt-Anzeiger – Lesen Sie mehr auf: http://www.ksta.de/koeln/pegida-demonstration-koeln-breslauer-platz-sote,15187530,33491466,item,1.html#plx1429127316