Bericht aus der Ukraine 27

15. Januar 2016 von QUERDENKEN-REDAKTION
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15. Januar 2016 (von unseren Quellen aus der Ukraine) Das Schweigen unserer Medien begünstigt die üblen Pläne der Mächte in der Ukraine. Je weniger davon berichtet wird, umso ungestörter kann die Kiewer US-Vasallenregierung die Donbass-Region schikanieren und die Bevölkerung beschießen. Auf Befehl von Kiew beschießt die Armee skrupellos die Bevölkerung in reinen Wohngebieten. Die Europaer sind mit der Flüchtlingskrise beschäftigt und schauen nicht nach Osteuropa.Was dort aber geschehen ist und jetzt geschieht, könnte auch bei uns stattfinden. Samt eingereister IS-Krieger, die nun auch in der Ukraine wüten.

Einer unserer Informanten in der Ukraine hat die Videos und Meldungen aus Deutschland angeschaut und verfolgt aufmerksam die Ereignisse. Eigentlich war das seine persönliche Nachricht an uns mit seinen Gedanken zur Lage in Deutschland aus seiner – ukrainischen – Sicht. Wir setzen es aber hier mit hinein, weil die Leute wissen sollen, wie sich die Bilder gleichen:

Wenn man die Informationen aus Deutschland, die nun so nach und nach auf die Silvestereignisse in Köln durchsickern, analysiert, muß man feststellen, daß fast das gleiche Szenario ab 2005 in der Ukraine ablief. Durch die orangene Revolution, die 2004 von der USA und EU finanziert und initiiert wurde, kamen Jushtshenko/Timoshenko an die Macht.

Die Destabilisierung der Ukraine erfolgte zwar nicht durch Flüchtlinge, wie jetzt in Deutschland. Die Ukraine wurde aber durch die von USA und EU betriebene Legalisierung von Rechtsextremen in Unruhe versetzt. Die Oligarchen, allen voran Julia Timoshenko öffneten der Korruption Tür und Tor, Staats- und Steuergelder landeten auf den Konten der Oligarchen, mit der Wirtschaft ging es rapide abwärts.

Ab 2005 forcierten Jushtshenko/Timoshenko die Vorbereitungen der Ukraine zum Betritt zur Nato.

In der Ukraine begann eine landesweite Protestwelle gegen den Beitritt. Mehr als 80% der Ukrainer waren und sind gegen einen Beitritt zur Nato.

In 2006 begannen die öffentlichen Protestdemonstrationen in den größeren Städten der Ukraine.

Wie bei der Demonstration in Köln gegen die Ereignisse von Silvester, wurden damals auch die Demonstrationen sehr schnell aufgelöst, die Demonstranten wurden eingekesselt und die Polizei prügelte auf die protestierenden, unbescholtenen Bürger ein, willkürliche Verhaftungen von Anders-Denkenden gehörte auch in der Ära Jushtshenko/Timoshenko zur Tagesordnung.

In 2010 bekam die Regierung Jushtshenko/Timoshenko die Quittung der Wähler und Janukowitsh wurde zum Präsidenten gewählt.

Janukowitsh war bestimmt kein Heiliger, aber er hat es geschafft, die Wirtschaft zumindest wieder etwas zu stabilisieren und den Abwärtstrend zu stoppen.

Es gibt immer einen Hebel, um Länder zu destabilisieren: in der Ukraine war es das Assozierungsabkommen, in Deutschland sind es die eingeschleusten Flüchtlinge!

Als es die USA/EU endlich geschafft hatten im Februar 2014 den Maidan eskalieren zu lassen, wurden wahllos Zivilisten, auch in Straßen der Nähe des Maidan erschossen, um Angst, Terror und Wut zu verbreiten und den Kessel ans Überkochen zu bringen.

Seit Mitte 2014 werden Oppositionelle massiv verfolgt, werden verschleppt und gefoltert.

Wie sieht es z.Zt. in Deutschland aus? Meinungsfreiheit – das war einmal. Im Moment wird man zwar noch nicht verschleppt und gefoltert, aber es werden ohne Anhörung bzw. Gerichtsverfahren Bußgelder verhängt!

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die nächste Stufe in Kraft tritt! Ab wann wird die Polizei bei Demonstrationen in Deutschland auf friedliche Demonstranten schießen? Wir haben uns das hier in der Ukraine auch vorher nicht vorstellen können …

Nun zum Bericht aus der Ukraine:

Täglich werden Kriegstechnik und Soldaten an die Kontaktlinie verlegt. Man sieht, wie sich die Konvois quer durch’s Land bewegen bis zur Frontlinie. Meistens sind es endlos lange Güterzüge mit Militärgerät, die entlang der Landstraßen rattern und durch Städte und Dörfer. Alle wissen, daß diese Ladung den Menschen im Donbass den Tod bringen – und den eigenen Männern, Söhnen, Freunden, die an der Front fallen. Wer irgendwie kann, versucht, sich vor dem Wehrdienst zu drücken.

Im Raum Mariupol wurde die Armee um 1.400 Soldaten verstärkt sowie ein Zug mit schwerer Artillerie verlegt. Nach Fedorowka , 10 km von der Kontaktlinie wurden ein Eisenbahnzug mit vier 152mm-Haubitzen, 2 Antipanzerkomplexe sowie ein Waggon Munition verlegt. Eine weitere Haubitzen-Batterie sowie schwer bewaffnete Kampfverbände des Rechten Sektors und AIDAR wurden ebenfalls an die Donbass-Front nach Swetlodarsk in der Nähe von Gorlowka und  dem Donetzker Vorort Spartak, verlegt. Eine Pioniertruppe, die darauf spzialisiert ist Schwimmschnellbrücken aufzubauen, ist jetzt ebenfalls ebenfalls in der Nähe von Gorlowka stationiert.

Das Freiwilligen Batallion ASOW ist massiv duch IS- Kämpfer verstärkt worden! Sie tragen die Kopftücher und das Spruchband des IS um den Kopf und am Arm das Wappen des ASOW-Bataillons. Hier einige Bilder:

Bei den ukrainischen Kampfverbänden nimmt die Moral rapide ab. Der physische Zustand der Soldaten der ukrainischen Armee und Nationalgarde ist katastrophal. Die Ausrüstung ist schlecht, die Kleidung für den Winter unzureichend, das Essen miserabel und vielzu wenig. Die Soldaten ertränken ihre Depressionen mit Alkohol, den sie sich selbst beschaffen. Über die Neujahrsfeiertage sind mindestens 10 Soldaten der ukrainischen Armee an Alkoholvergiftung gestorben. Über 100 Soldaten wurden mit Alkoholvergiftungen in Krankenhäuser eingeliefert. Dies sind allerdings nur die offiziell bekannt gegebenen Zahlen. Die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher liegen. Über die Neujahrsfeiertage ist wieder eine größere Zahl von ukrainische Soldaten samt Waffen zu den Donbassarmeen übergelaufen.

Der Widerstand in den von der Ukraine okkupierten Gebieten in der Ostukraine hat seit Jahresbeginn neue Dimensionen erhalten. Jetzt begnügt sich die Bevölkerung nicht mehr damit, die Faus in der Tasche zu ballen. In Lissichansk zerstörten Einwohner den ukrainischen Fahnenmast und verbrannten die ukrainische Flagge. Sprengstoffanschläge auf ukrainische Stellungen sind an der Tagesordnung. Im aum Poltawa wurden gemäß Stadtratsbeschluß die von der KIewer US-Regierung am 24.2.14 umbenannten Straßennamen wieder rückgängig gemacht. Die Lenin-Allee wurde seinerzeit in „Straße der himmlischen Hundertschaft“ umbenannt und heißt jetzt wieder Lenin-Allee. In der gesamten Region erhielten die Straßen wieder ihre früheren Namen. Unterdessen hat man begonnen, die Städte und Gemeinden der Ostukraine komplett mit neu installierten Web-Kameras zu überwachen. Die Ostukrainer werden praktisch auf Schritt und Tritt überwacht. Unbestätigten Meldungen zu Folge, soll diese Überwachungsmethode nun auch in der Westukraine angewandt werden. Es ist allerdings damit zu rechnen, daß die Leute früher oder später die Kameras abmontieren und auf dem Schwarzmarkt verkaufen werden.

Die Regime-Polizei wurde zu Jahresbeginn teilweise wieder ausgetauscht und personell massiv erhöht. Gleichzeitig wurde sie mit neuen Fahrzeugen ausgestattet (Toyota/Nissan, gehobene Geländewagen-Klasse). Die Polizei heißt in der Ukraine jetzt nicht mehr „Milicija“ sondern  „Policija“. Selbst in den kleineren Provinz Städten „wimmelt“ es auf den Straßen von patroullierenden Polizeifahrzeugen, die praktisch in jeder Straße mit eingeschaltetem Blaulicht präsent sind. Razzien sind an der Tagesordnung und die „Russen-Hetze“ ist immer noch die liebste Betätigung der Kiewer US-Junta. Der Präsidentenberater hat verlauten lassen, man müsse die „Russen wie Kakerlaken“ zertreten. Die Ukraine arbeite an diesem Ziel!

In Kiew fand zu Silvester eine Party mit dem Namen „Stoß in den Rücken“ statt. Die Ukrainisch-Russophoben-Patrioten zeigten eine Szene, die die Hinrichtung des am Fallschirm erschossenen russischen Piloten über Syrien darstellen sollte.

 

Man kann sich über soviel Ahnungslosigkeit und Großmäuligkeit nur wundern. Sollte wirklich „der Russe“ westukrainisches Gebiet betreten, würde sehr schnell klar, wer hier wen wie eine Kakerlake zertreten kann.

Der Vertreter der ukrainischen Untergruppe der Minsk-2 Kontaktgruppe zur Regelung in der Ostukraine, Roman Besmertnij, erklärte in einer Talk-Show des ukrainischen Fernsehens: Kiew nimmt öffentlich von der Erfüllung der getroffenen Vereinbarung des Minsk-2 Abkommens Abstand und boykottiert das Abkommen. Er faselte davon, daß die Minsk-3 Verhandlungen bereits begonnen hätten!

Im Dezember 2015 wurden auf den okkupierten Gebieten der Ostukraine durch die Kiewer US-Regierung vier neue Konzentrationslager fertig gestellt. Weitere drei Konzentrationslager sind noch im Bau. Als „Investor“der Konzentrationslager tritt die EU auf. Die bauausführenden Firmen kommen ausschließlich aus der Türkei. Es handelt sich um riesige Areale, die durch 3-4 Meter hohe Stahlplattenwände eingezäunt sind. Wachtürme gehören ebenso dazu wie ein „zweiter Sicherheitsgürtel“ mit Minenfelder und Selbstschußanlagen. Offiziell wird angegeben, daß es sich um Auffanglager für „illegale, afrikanische Einwanderer“ handelt. Jeder hier weiß aber, daß hier die EU im Auftrag der USA Konzentrationslager für die russisch-stämmige Bevölkerung der Ostukraine finanziert hat.

Der „demokratische“ Westen, angeblich Verteidiger der Menschenrechte und der Toleranz, kennt überhaupt keine Skrupel mehr.