Edelmetalle und ihre Qualität: Vertrauen ist (nur bedingt) gut – Kontrolle besser

10. Oktober 2015 von Michael Friedrich Vogt
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Hubert Hüßner & Günter Strauß im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Das Bargeldverbot ist ein vieldiskutiertes Ziel der herrschenden Elite in Europa. Durch die Abwesenheit eines physischen Zahlungsmittels soll der gesamte Zahlungsverkehr überwacht und kontrolliert werden können. Seit 2011 sind in Italien Bargeldtransfers über 1.000 Euro verboten, in Griechenland über 1.500 Euro. Doch dies hätte in einer Krise verheerende Folgen für die Bevölkerung, deren wirtschaftliches Handeln ohne ein Zahlungsmittel, das sie selbst unter Kontrolle haben, zum Erliegen käme.

Eine Alternative dazu bieten Edelmetalle, deren Chancen und Fallstricke Edelmetallexperte Hubert Hüßner und Qualitätsprüfer Günter Strauß im Gespräch erklären. Edelmetalle seien, so die Experten, eine sehr gute Möglichkeit und Freiheit, für Notfälle ein Zahlungsmittel bereit zu haben. Allerdings seien dabei besonders Qualitätshürden zu beachten, um zu verhindern auf in einigen Fällen regelrechte Fälschungen hereinzufallen. Die Problematik wird deutlich am Beispiel der gefälschten Goldbarren in Äthiopien 2008 und dem Wolframgoldbarren 2012 in Großbritannien.

Wichtig sei daher, nicht über etliche Zwischenhändler, sondern direkt von einem vertrauenswürdigen Hersteller zu kaufen. Je mehr Zwischenhändler, desto eher sei es möglich, daß Manipulationen geschehen.

Günter Strauß stellt ein transportables, kostengünstiges Meßgerät für jedermann vor, das mittels einer bequem beweglichen Sonde die Leitfähigkeit von Edelmetall-Münzen und -Barren bis 1 Kilo feststellen kann. Von Meßmethoden wie dem Säuretest rät Strauß dagegen ab, da dieser eine Fälschung dann nicht erkenne, wenn der Kern des Edelmetallobjekts zwar gefälscht sei, aber auf der Oberfläche eine Legierung mit dem echten Edelmetall aufgetragen ist.

Auch auf Zertifikate sei wenig Verlaß, erklärt Hubert Hüßner, da diese beliebig gefälscht werden könnten. Leider berichten Edelmetallhändler über Fälschungen und die damit verbundenen Schäden viel zu wenig, da es für die Händler naturgemäß einen Gesichtsverlust darstellt, auf eine Fälschung hereingefallen zu sein. Und auch Banken würden gelegentlich Edelmetalle von minderer Qualität, also einem geringeren oder gar keinen Silber- oder Goldanteil, verkaufen, weil sie oft keine eigenen Messungen anstellen würden, ob die Produkte, die sie verkaufen, echt sind.

Generell empfehlen die beiden Experten, bei vertrauenswürdigen – zum Beispiel inländischen deutschen – Händlern zu kaufen und sich entweder selbst ein Meßgerät zu kaufen oder einen Qualitätsprüfer zu bestellen, um Edelmetalle vor dem Kauf zu prüfen.

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