Offiziell: Infiltrierung Europas mit ISIS-Kämpfern

15. September 2015 von Niki Vogt
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15. September 2015 (von Niki Vogt) Nachdem der BND-Chef, Gerhard Schindler mit seiner Behauptung, man habe keine Erkenntnisse, daß IS-Kämpfer unter den Flüchtlingen seien, dem Image des deutschen Geheimdienstes BND mal wieder alle Ehre gemacht hat, kommt jetzt eine offizielle Bestätigung: 2 Prozent der syrischen Flüchtlinge IS-Kämpfer invadieren, als Flüchtlinge getarnt, Europa . Diese Information erhielt der britische Premierminister Cameron direkt aus der libanesischen Regierung.

Großbritannien ist erschüttert: Unter den 20.000 Flüchtlingen aus Syrien, die im Vereinten Königreich aufgenommen wurden, befinden sich um die 400 IS-Kämpfer, die mit einem klaren Terror-Auftrag auf die Insel geschickt worden sind. Das zumindest berichtet die britische Zeitung „Daily Mail“ in ihrer gestrigen Online-Ausgabe vom 14. September.

Der libanesische Erziehungsminister Elias Bousabb traf sich dem Bericht der Daily Mail zufolge mit dem britischen Premier David Cameron während dessen Blitzbesuch in Flüchtlingslagern im Libanon und Jordanien und informierte ihn über die dschihadistische Armee der IS-Krieger, die mit dem Auftrag nach Europa eingeschleust werden, im Westen bestimmte Ziele anzugreifen.

 

Minister Bousaab sagte, daß die Islamischen Terroristen des IS sich zusätzlich – noch in den Flüchtlingslagern im Nahen Osten Zielpersonen suchen – inklusive Kindern – die sie dann als Flüchtlinge über die Türkei und Griechenland nach Europa schleusen. Bousaab beschrieb die wachsende Gefahr, die der IS darstellt als „wachsend und sich pilzartig verbreitend“ („growing and mushrooming“). Dabei würden diese IS-Krieger nicht nur nach Europa einsickern, meinte der Minister. „Isis wird nicht an der libanesischen Grenze haltmachen. Bevor Sie es wissen, wird ISIS in Europa sein!“ (Isis will not stop at the border with Lebanon, before you know it Isis will be in Europe.“)

Und dann gibt Minister Bousaab noch eine Einschätzung, die sehr interessant ist. Zitat aus der „Daily Mail“:

He said his experience of dealing with refugees showed him they were not ‘organised’ enough to carry out the crossing to Europe without help. … They are not in an organised stage that they can do that [crossing] on their own. And then you see them arriving in places – they are all dressed with something, unified, uniform, vests. But in my opinion for the refugees we can help them to stay where they are if they get proper health, proper education, proper food.“

Übersetzung: Er sagte, seine Erfahrung im Umgang mit Flüchtlingen zeige ihm, daß diese gar nicht ausreichend ‚organisiert‘ seien, um die Durchquerung Europas ohne Hilfe zu bewältigen. … „Sie sind nicht in einem so organisierten Zustand, daß sie dies [Durchquerung] allein machen können. Und dann sieht man sie am Ankunftsort – da sind sie alle angezogen mit etwas Einheitlichem, Uniformen, Westen. Meiner Meinung nach können wir den Flüchtlingen helfen zu bleiben, wenn sie anständige Hilfe erhalten, gute Ausbildung, gutes Essen.“

Und weiter warnt der Minister, daß es leicht für den IS sei, in diesen Flüchtlingslagern Leute, auch Kinder zu rekrutieren, weil die Menschen dort keine Hoffnung, keine Arbeit, keine Ausbildung haben und in Armut leben. „Wir reden hier über diese Kinder, die eigentlich die Schule besuchen müßten. Denken Sie einmal, Sie haben ein Kind, das seit zwei, drei Jahren aus der Schule ist. Es ist sehr schwierig, dein KInd nach drei oder vier Jahren wieder zurück in die Schule zu schicken. Am Ende haben wir hier eine verlorene Generation. Wir riskieren zur Zeit, eine gesamte Generation zu verlieren!“

Cameron rief die anderen Nationen dazu auf, vor Ort zu helfen und mehr dafür an Mitteln bereitzustellen. Britannien habe zehnmal soviel dafür gegeben als „Mancher andere“. Zuvor war Großbritannien von der EU dafür kritisiert worden, nicht genug in der Flüchtlingskrise zu tun.

Cameron unternahm den 24-Stunden-Trip durch die Flüchtlingscamps in Jordanien und Libanon, um sich selbst ein Bild zu mahen und die Geschichten der Flüchtlinge zu hören.

Soweit der Daily Mail Artikel.

 

Anzumerken bleibt, daß den Völkern, die unter der Geißel des IS leiden, schon sehr geholfen wäre, wenn Großbritannien nicht treu an der Seite der USA die Region seit Jahren destabilisierte, die IS-Kämpfer mit Nachschub und Waffen versorgen würde und unter dem Vorwand der Bekämpfung des IS ständig die regulären, syrischen Truppen bombardieren würde und Kurdische Anti-IS-Kämpfer zusammenschießen. Ohne diese „Nahostpolitik“ der USA und Großbritanniens in den letzten 10 Jahren gäbe es überhaupt keine Flüchtlinge.

Zu den „fehlenden Erkenntnissen“ des BND über eingeschleuste IS-Kämpfer nach Europa: http://www.welt.de/politik/deutschland/article146099610/Keine-Hinweise-auf-Terroristen-unter-Fluechtlingen.html

 

Quelle: Daily Mail