Gentechnik: Der Widerstand wächst und gedeiht

20. August 2015 von QUERDENKEN-REDAKTION
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20. August 2015  (Redaktion) Es gibt auch sehr gute Nachrichten. Der Widerstand gegen den Gendreck und die dazugehörigen Gifte wächst immer weiter. Wie wir schon berichtet haben, versucht einer der Gentechnik-Giganten, Monsanto, sich mit einem neuen Namen aus der Schußlinie zu ziehen. Das wird wohl nicht viel nutzen. Denn quer durch die ganze Welt weiß es langsam jeder, wie gefährlich die genmanipulierten Pflanzen und Tiere für die Umwelt und den Menschen sind, und welche schrecklichen Wirkungen die Gifte haben, die man zusammen mit den Genpflanzen anwenden muß. Das Zeitalter dieser gräßlichen „Produkte“ dürfte langsam aber sicher zu Ende gehen. Gottseidank!

Klare Botschaft: Rußland bleibt gentechnikfrei

Bildergebnis für no genfoodRußland hat beschlossen, keine genmanipulierten Lebensmittel (GMO) anzubauen oder zu importieren. Sie wollen auf traditionelle Anbaumethoden setzen, die den Boden schonen und auf natürliche Weise die Erträge steigern. Die Nahrungsmittel Rußlands sollen damit zu den „reinsten der Welt“ gehören.

Im Rahmen des Petersburger Wirtschaftstreffen 2015 erklärte Dworkowitsc, der stellvertretende Premierminister, daß das Land „einen anderen Weg“ gehen und „keine GM-Technologien nutzen“ wird, um die landwirtschaftliche Produktion zu steigern. Bereits 2014 hatte Präsident Putin versprochen, seine Bürger vor GMOs zu „schützen“. Auch der russische Premierminister Medwedew begrüßte die Entscheidung, keine GMOs mehr nach Rußland zu importieren. Rußland habe genug Flächen und Ressourcen, um ökologische Nahrungsmittel sicher und sauber produzieren zu können. Ein Aspekt ist auch, daß Rußland damit nicht auf GMO-Samen, der dazugehörigen Chemie und Monsanto angewiesen ist. „Wenn die Amerikaner GMO-Produkte essen wollen, ist das ihre Sache“ „Wir brauchen das aber nicht, wir haben ausreichend Platz und Möglichkeiten, um Bio-Nahrungsmittel herzustellen.“ erklärte Medwedew! Quelle und gesamter Artikel: http://www.epochtimes.de/Klare-Botschaft-Russland-bleibt-gentechnikfrei-a1257074.html

Die Natur wehr sich: Monsterunkräuter wachsen Monsanto über den Kopf!

Mehr als die Hälfte der Bauern in den USA hat bereits Probleme mit „Superunkräutern“. Sie sind resistent gegen das meistverbreitete Herbizid Glyphosat des Herstellers Monsanto. Die Antwort der Industrie darauf: neue Gentech-Pflanzen und noch mehr Gift. Es klingt wie Science-Fiction, ist aber auf vielen amerikanischen Feldern schon Realität: Superunkräuter, die resistent sind gegen das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat – das am meisten verbreitete Herbizid der Welt, entwickelt von Monsanto.

Schon auf umgerechnet 243’000 Quadratkilometern wucherten die Pflanzen, die bis zu zweieinhalb Meter hoch werden können. Im Südosten der USA seien schon mehr als 90 Prozent der Baumwoll- und Sojafelder betroffen. Diese Superunkräuter breiteten sich immer weiter aus, sagt Marcia DeLonge. Das sei eine Folge der weit verbreiteten Monokultur: «Jahr für Jahr werden immer die gleichen Pflanzen gepflanzt und mit immer dem gleichen Pflanzenschutzmittel behandelt.» Und das seit 20 Jahren – solange ist es her, dass Monsanto die Gentech-Pflanzen auf den Markt gebracht hat.

Pigweed – Schweineunkraut – heißt eine der Pflanzen, die früher ein harmloses Ackerkraut war und heute der Schrecken der Farmer. Auch mit Feuer ist ihm nicht mehr beizukommen. Nur, wenn man es samt Wurzelstock sorgfältig bis tief in die Erde ausgräbt. Dasist aber auf den Quadratkilometergroßen Feldflächen in den USA weder zu bewerkstelligen, noch zu bezahlen. „Mensch gegen Unkraut – wer gewinnt?“ fragt der Reporter. „Das Unkraut!“ sagt der Bauer.

Quelle und gesamter Artikel: http://www.srf.ch/news/wirtschaft/superunkraeuter-wachsen-monsanto-ueber-den-kopf

WHO-Bericht erschüttert Monsanto: Das Aus für Monsanto-Waren in Schweizer Geschäften

Bildergebnis für WHODer Unkrautvernichter Roundup von Monsanto fördert laut einer WHO-Studie Krebserkrankungen. Damit bestätigt die WHO offiziell,was verschiedene unabhängige Wissenschaftler schon in Studien belegen konnten, von der Gentech-Industrie – insbesondere Monsanto – aber immer unterdrückt wurde. Monsanto soll auf diese Publikation der WHO mit großer Irritation reagiert haben. Die WHO ist die erste internationale Großorganisation, die Monsanto offen kritisiert. Roundup ist das Hauptprodukt des globalen Agrarkonzerns. Damit war der Bann gebrochen. Nun ist es eine ernstzunehmende, offizielle Einstufung des Mittels als „krebserregend“. Wissenschaftler, die das bisher in ihren Studien nachgewiesen hatten, wurden diskreditiert und ruiniert.

Die Studie, auf die die Einschätzung der WHO gründet, erschien auf der Webseite der“ International Agency for Research on Cancer“, die zur Zweigstelle der WHO in Lyon gehört. Zuvor war sie in der renommierten Fachzeitschrift Lancet Oncology veröffentlicht worden. 

In der Studie heißt es, es gäbe Belege dafür, dass Roundup Lymphdrüsen- und Lungenkrebs verursachen kann. Die Nachweise stammten aus Untersuchungen von Labortieren, die durch Roundup an Krebs erkrankten. Durchgeführt wurden die zititerten Untersuchungen seit 2001.

Quelle: http://www.epochtimes.de/WHO-Bericht-erschuettert-Monsanto-Das-Aus-fuer-Monsanto-Waren-in-Schweizer-Geschaeften-a1241074.html http://www.epochtimes.de/WHO-Unkrautvertilger-Roundup-von-Monsanto-ist-krebserregend-Nervoese-Reaktion-seitens-Monsanto-a1228659.html

Immer mehr Geschäfte verbannen Glyphosat (Roundup) aus ihrem Sortiment

Bildergebnis für roundupDie Warnung der Weltgesundheitsorganisation WHO vor dem Pestizid Glyphosat zeigt erste Wirkungen: Die 350 Toom-Baumärkte werden bis Ende September 2015 alle Glyphosat-haltigen Produkte aus dem Regal nehmen.

Bereits seit Anfang Mai können die Märkte keine derartigen Produkte mehr nachbestellen. Hobby- und Kleingärtner müssen deshalb auf andere Produkte umsteigen – oder ihren Garten biologisch bewirtschaften. In der Schweiz ziehen die beiden großen Supermarktketten Coop und Migros Konsequenzen: Coop hat derartige Unkrautvertilger aus den Regalen verbannt, Konkurrent Migros will folgen.

Neben Toom Baumarkt hätten mittlerweile auch die Unternehmen Pflanzen-Kölle, Knauber, Gartencenter Holland, Gartencenter Augsburg und Globus Baumarkt schriftlich erklärt, künftig auf jeglichen Verkauf von Glyphosat-Produkten zu verzichten. Die große Unterstützung der NABU-Protestaktion mache deutlich, dass die Umweltrisiken von Glyphosat in der Öffentlichkeit zunehmend diskutiert würden und ein Verkauf des Mittels an Privatpersonen für Haus- und Kleingärten nicht mehr zu verantworten sei.

Glyphosat ist das weltweit am meisten eingesetzte Herbizid, von dem in Deutschland weiterhin 51 verschiedene Anwendungen für den Haus- und Kleingartenbereich zulässig sind. Bedenkenlos wird es unter Handelsnamen wie „Roundup“ versprüht, in der Hoffnung auf unkrautfreie Blumenbeete und Gartenwege. Dabei schadet es Mensch und Natur erheblich. So gilt das Mittel laut Weltgesundheitsorganisation als wahrscheinlich krebserregend. Wissenschaftliche Studien bringen verminderte Fruchtbarkeit und Störungen der Embryonalentwicklung mit Glyphosat-Einsatz in Verbindung. Mehrere wissenschaftliche Studien belegen deutliche Auswirkungen auf die Reproduktionsfähigkeit von Amphibien und Fischen. Neben den direkten toxischen Effekten gefährdet die Wirkung als Breitbandherbizid auch zahlreiche andere Organismen, denn durch die Vernichtung der Wildkrautflora gehen Nahrungsquellen und Lebensräume verloren.

Die Bau- und Supermärkte reagieren damit auf die Verlautbarungen der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation. Die stufte im März Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Toom hatte bereits 2013 damit begonnen, das Sortiment umzustellen und dabei 60 Prozent der Glyphosat-haltigen Produkte aus dem Verkauf genommen. Der Baumarkt biete seinen Kunden dafür alternative umweltverträglichere Produkte an, heißt es.

Quellen: http://schrotundkorn.de/news/lesen/kurz-notiert-11643.html https://www.nabu.de/modules/presseservice/index.php?popup=true&db=presseservice&show=14512

http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2015/06/73654/

http://www.bestwater.de/blog/106-deutsche-gesch%C3%A4fte-verbannen-glyphosat-und-roundup

http://taspo.de/handel/toom-nimmt-glyphosat-aus-dem-regal/#.VdXkapcprao

US-Bundesstaat Vermont darf Genprodukte kennzeichnen

Bisher haben die Gentech-Konzerne in den USA ja immer zu verhindern gewußt, daß Produkte, die genetisch manipulierte Organismen (GMO) enthalten, entsprecend gekennzeichnet wurden. Auch diese Hürde wurde jetzt in den USA überwunden:  Im US-Bundesstaat Vermont müssen ab Juli 2016 Lebensmittel, die gentechnisch veränderte Bestandteile aufweisen, gekennzeichnet werden. Ein vor einem Jahr unterzeichnetes Gesetz ist jetzt vom US-District-Court bestätigt worden. Führende Lebensmittelhersteller hatten zwischenzeitlich dagegen geklagt. Vermont ist der erste US-Bundesstaat mit einer Gentechnik-Kennzeichnung.

Quelle: http://schrotundkorn.de/news/lesen/kurz-notiert-11643.htm

Tausende Landwirte blockieren Polens Autobahnen: GMO unerwünscht!

Bei bisher größtem Bauern-Protest in Polen wurden die wichtigsten Autobahnen und Bundesstraßen blockiert. Demonstrationen und Blockaden gab es an über 50 Standorten im ganzen Land.

Wichtige Forderungen der Bauern:

  • Landrechte: Einführung von Landrechten, um Familienbetriebe vor dem Landraub durch westliche Konzerne zu schützen. Ab 2016 können ausländische Käufer in Polen Land erwerben.
  • Legalisierung des Direktverkaufs: Die Regierung soll Schritte unternehmen, um die Position der Landwirte am Markt zu stärken, darunter auch ein Gesetz, das die Direktvermarktung verarbeiteter und unverarbeiteter Produkte unterstützt. (Hinweis: Polen hat das restriktivste Gesetz in Europa hinsichtlich der Verarbeitung von Lebensmitteln und Direktvertrieb. Es macht es Familienbetrieben quasi unmöglich, mit den großen Lebensmittelkonzernen zu konkurrieren).
  • Erweiterung des Erbrechts – Dieses soll auch verpachtetes Land als legale Form der Landnutzung umfassen.
  • Verbot von GVO: Der Anbau und Verkauf genetisch veränderter Produkten in Polen soll verboten werden.“Wir fordern das Verbot von GV-Getreide in Polen“, sagt einer der protestierenden Bauern. „Der besondere Wert der polnischen Agrarprodukte sind die saubere Umwelt und die hochqualitative Nahrungsproduktion. Das ist einzigartig in Europa und entscheidend für unsere Wettbewerbsfähigkeit in globalen Märkten“.